Beiträge von Milli85

    Warum tackerst du die Arbeiten/Klausuren? Das sollen die SuS schön selbst machen. Ich nehme grundsätzlich nur getackerte Arbeiten/Klausuren an.

    Machen sie aber leider nicht. Beim letzten Mal hatte ich hinterher keinen Tacker mehr, da sie ihn kaputt gemacht haben.


    Was habt ihr mit der bodenlos respektlosen Schülerin noch für Tipps für mich? Die Klassenlehrerin ist ja kaum ein guter Ansprechpartner und meine Mentorin dauerkrank.

    Was wäre, wenn das Finanzamt einen Fehler machte in einem Bescheid und der sehr schnell auffiele? - Natürlich wird das korrigiert.

    Genauso ist es bei der Notengebung. Fehler passieren. Noten dürfen nach oben und nach unten hin korrigiert werden.

    Man hat vielleicht auch eine pädagogische Freiheit, eigene Fehler zu ignorieren, gerade dann, wenn es nur eine Note Unterschied macht. (Das regelt sich wieder im Laufe des Schuljahres, insbesondere bei den entsprechenden Kandidat*innen...)

    Was ich nicht ignorieren würde: Zwei Arbeiten mit zwei verschiedenen Handschriften "zusammengewürfelt". Arbeit eins ist eine 1, Arbeit zwei ist eine 5. Da kann jede*r erkennen, dass dort die falsche Note angetackert wurde. Die Note 1 der Nachbarin auf dieser Grundlage einzufordern, wäre schon recht dreist. (Und die Nachbarin bekommt im Umkehrschluss dann die 5? So macht man sich Freunde...)

    Nein, das verstehst du falsch. Die Arbeiten hatte ich schon auseinander genommen und korrekt getrennt.

    Ich hatte die korrigierte Note in meinen Lehrerkalender geschrieben, aber nicht auf das Blatt der Schülerin. Dort ist noch die alte.


    In beiden Fällen, auch wenn man innerlich kocht, ganz ruhig und sachlich bleiben, auf die Ebene solcher SuS lasse ich mich nicht runter, da würde ich mich hinterher über mich selber ärgern, dass ich da nicht cool geblieben bin.

    Danke, das hast du sehr schön geschrieben und ja. Du hast absolut recht.

    Bundesland?

    Schau dir die Arbeit erst einmal an, vielleicht klärt sich das Missverständnis dann von selbst auf.

    Wenn die falsche Note sich so offensichtlich falsch ergeben hat (zwei Arbeiten zusammen getackert) dann kannst du sie klar noch ändern.

    Hast du eigentlich eine Mentorin an die du dich bei Problemen wenden kannst?

    Grundsätzlich solltest du aber über deine Art Arbeiten zu erstellen nachdenken, wenn dort häufig so zweifelhafte Situationen entstehen.

    Mir gehts hier ja auch um ihr respektloses Verhalten.

    Ja, aber die ist selbst krank.

    Bei der letzten LK war es ja nur diese eine Seite.


    Wenn ich Fehler mache, haben die Schüler Glück gehabt. Das sind Schauplätze, an denen ich keine Energie verschwende.

    Du würdest also die Note nicht korrigieren?

    Folgendes Problem: Ich bin Quereinsteigerin und unterrichte zum ersten Mal in dieser Klassenstufe, in der es Probleme gibt. Für mich ist alles noch sehr neu. Ich bin nun seit einem Jahr dabei. Viele Klassen funktionieren gut, aber eine, um die es hier geht, überhaupt nicht.

    Der Ton ist extrem rau und die SuS gefühlt sehr verroht. Mit dabei eine sehr vorlaute Schülerin. Von Stunde eins an quakt sie dazwischen, sucht das Haar in der Suppe in meinem Unterricht, sichelt und provoziert. Heute wieder Unterrichtsverweigerung. Ich rufe sie auf. Sie verweigert sich den Text vorzulesen. Als ich sie darauf hinwies, dass sie für Mitarbeit eine 6 kassiert, wenn sie die Arbeit verweigert, machte sie kurz mit, dann aber nicht mehr.

    Ich merke, dass mich die SuS nicht für voll nehmen.

    Ich habe lang und breit Satzglieder behandelt. Als ich krank wurde, habe ich Unterlagen eingestellt. Eigentlich wollte ich die Übung schon letzte Woche einsammeln. Da sie mich dann aber bequatscht haben, beschloss ich es auf diese Woche zu verlagern. Jetzt kommts: Ich habe eins zu eins die gleiche LK drangenommen, die ich zuvor schon behandelt habe. Was passiert? Die SuS versuchen die LK zu boykottieren.

    Ich hab sie dennoch eingesammelt. Die Ergebnisse waren eigentlich passabel.

    Dennoch wieder respektlose Kommentare der Schülerin.

    Ich habe sie gebeten, nach der Stunde dazubleiben, um mit ihr zu reden.

    Sie sah es partout nicht ein. Das Gespräch brachte genau nichts. Von Kollegen weiß ich, dass der Klassenlehrerin die Klasse egal ist. Mit ihr zu reden bringt also nicht viel.


    Nun folgendes: Heute Nachmittag bekomme ich eine extrem unhöfliche Nachricht über den Server der Schule von der Schülerin. Was das denn soll? In meinem Lehrerkalender würde eine 5 stehen, unter ihrer Arbeit wäre aber eine 4 vermerkt. Sie hatte ihre bisherigen Noten noch bei mir erfragt.

    Ich habe mich gar nicht auf den Ton herabgelassen und sie gebeten noch einmal in der Pause zu kommen, um mir die Arbeit nochmals vorzulegen.

    Sie musste nachschreiben und ich vermute, dass mir die Arbeit beim Tackern mit ihrer Mitschülerin durcheinandergeraten war. In meinem Lehrerkalender habe ich ihre Note korrekt vermerkt, auf ihrer Arbeit aber nicht.

    Was tun?
    Mich nervt einerseit ihr freches und respektloses Verhalten an.

    Andererseits bin ich mir unsicher, wie ich mit der Arbeit verfahre? Angenommen sie hat von der Punktzahl die 5. Ich habe ihr aber die 4 unter die Arbeit geschrieben. Ist es auch im Nachhinein machbar dies zu ändern?

    Ich hatte diese Situation schon öfter. In jedem Fall kam überhaupt nichts von Schülerseite. Sie hatten die fehlenden Aufgaben schlecht nicht gemacht.

    Ich bin sehr verunsichert, weil es eben wirklich so scheint, als würde es ein vorangeschrittenes Blatt geben. Blatt 2 geht direkt bei 5. los. Sehr seltsam.

    Mein Plan:
    Unter 4 Augen morgen das Gespräch zur Schülerin suchen, fragen ob sie noch mehr Blätter hatte oder ob das alles war. Die Note habe ich bewusst noch nicht drunter geschrieben. Sonst sagt sie dann in jedem Fall sie hätte noch mehr gehabt.

    Da sie gefehlt hat, würde ich es in Kombi mit der fehlenden Seite rechtfertigen sie noch einmal schreiben zu lassen. Ich habe eh noch zwei Nachschreiber.


    @all: Wie macht ihr das? Lasst ihr beim Einsammeln der Arbeiten jeden auf einem Extrazettel unterschreiben wie viele Seiten er hatte? Oder durchnummerieren? Ich hatte den Fall bisher nie und habe mir dazu nie Gedanken gemacht. Ich verwahre aber auch alles in einer Mappe.

    Nachschreiben finde ich ungünstig, jedenfalls dann, wenn du dafür eine neue Klausur stellen müsstest. Wenn das ohnehin notwendig ist, weil auch andere nachschreiben müssen, dann ist es vertretbar.

    Ist es. Zwei weitere SuS haben nicht mitgeschrieben.

    Beim Nachschreiben besteht das Problem nicht so sehr, da ich hier gestempelte Blätter mitgebe und wenn jeder 2 bekommt, dann weiß ich, was ich habe.

    A und C lesen sich für mich recht identisch.

    Wie meinst du das?

    Musste die Schülerin die Seiten nummerieren?

    Nein.


    Variante C kommt bei mir nicht vor, ich sammele alles in einer Mappe und bin sicher, dass ich nichts verliere. Es kam auch noch nie vor.

    Genau das tue ich auch und daher bin ich mir sehr sicher, dass ich sie nicht verlegt habe.

    Mir ist es als Schülerin, damals in Klasse 5, selbst passiert. Ich hatte ein ausgearbeitetes Blatt meiner Mathearbeit mit nach Hause genommen. Der Lehrer war nett, wertete es noch. An der Note hat es aber nichts geändert.


    Ich hatte kurzzeitig überlegt, ob ich den Königsweg wähle und sie zum Vieraugengespräch bitte und ihr sage, dass die Arbeit bei ihr schlecht ausgefallen sei und sie, da sie gefehlt hat, noch einmal schreiben darf.

    Problem: Wenn ich das mache, wollen die anderen drei auch.

    Bevor ich mich hier zurückziehe, möchte ich aus aktuellem Anlass noch eine Frage stellen. Vielleicht ging es jemandem ja schon einmal ähnlich oder er gerät irgendwann in eine ähnliche Situation. Ich habe vor kurzem in einer Klasse eine LK geschrieben. Die besagte Schülerin, um die es geht, hat davor bereits zwei Stunden gefehlt.

    Nun habe ich bei der Kontrolle am WE oder besser gesagt eben festgestellt, dass ich nur ein Blatt mit den Aufgaben 5 und 6 von ihr habe. Aufgabe 1 bis 4 fehlen. Aufgabe 3 hat sie auf dem Aufgabenblatt erledigt.

    3 Szenarien wären denkbar.


    Variante A: Sie behauptet noch ein Blatt beschrieben zu haben auf dem 1, 2 und 4 waren, hat es in Wahrheit aber nie abgegeben.

    Variante B: Sie hat es nie beschrieben und hatte nur diese eine Seite. Dann wäre ich auf der sicheren Seite.

    Variante C (eher undenkbar): Ich habe es verlegt, was ich nach dem Durchsuchen aller Unterlagen nicht glaube.

    Aktuell hätte sie von der Punktzahl eine 6. Ich befürchte aber, dass sie zu Variante A tendiert.

    Was also tun? Es steht ja Aussage gegen Aussage.

    Ich hatte mir nun überlegt, ihr anzubieten die LK nochmals nachzuschreiben? Hatte jemand schon einmal eine ähnliche Situation und was habt ihr gemacht?

    Hm.

    Aus Außenperspektive: einfacher Job, Halbtagesjob und viele Ferien, dafür (!) dann doch ordentlich besoldet + Vorteile des Beamtenstatus.

    Genau. Deshalb wollte ich bestimmt Lehrer werden. Natürlich nur wegen der Ferien. Wegen was auch sonst. :autsch:


    Bei allen konstruktiven Beitragsschreibern bedanke ich mich. Anderen wünsche ich, dass sie nie in einer ähnlichen Situation stecken. Und ja. Einige Menschen sollten sich vielleicht mal selbst begegnen.

    In dem Sinne. Auf Wiedersehen.

    Bin ich durch Abgabe von einer Klasse und Übernahme einer anderen schon mal über mein Stundensoll gekommen? Ja, mehr als einmal. Völlig normaler Vorgang, wenn Klassen geschoben werden (Englisch z.B. in der 8. Klasse 3 Wochenstunden, wenn ich die abgebe und dafür einen Oberstufenkurs bekomme, sind es 4 Wochenstunden. Wird im Normalfall im nächsten Schuljahr ausgeglichen ... oder als Mehrarbeit abgerechnet).

    Hatte ich schon einmal das Gefühl für ein bestimmtes Verhalten / bestimmte Aussagen, die der Schulleitung nicht gefielen, "bestraft"zu werden? Ja (z.B. durch viele Vertretungsstunden, durch schlechten Stundenplan). Kann ich es beweisen? Nein. Kann es sein, dass ich es mir einbilde? Ja, evtl. überschätze ich da das Ärgernispotential meiner eigenen Handlungen / die Rachsucht der Schulleitung.

    Und was willst du jetzt von mir hören? Wie toll und bewundernswert du bist?
    Es geht hier um mich. Das ist mein Hilfegesuch. Nicht deins.

    Wenn du kostenlos arbeitest, deine Entscheidung. An der Schule läuft einiges schief. Nicht umsonst hat sie die höchste Abbrecherquote. Mehr sage ich dazu nicht. Ich hab dann gar nicht mehr weitergelesen.


    Was das Mobbing angeht, würde ich machen, was chemikus geschrieben hat. Die Definition von Mobbing nachlesen und in den nächsten mindestens zwei, besser vier, Wochen Unterrichtszeit alle Vorfälle dokumentieren, die in diese Kategorie fallen. Dann kannst du da geordnet darlegen, was vorfällt.

    Habe ich. Und bereits 7 Seiten dokumentiert.


    Ich finde immer schwierig, wenn direkt von "Mobbing" geschrieben wird. Rein basierend auf dem, was du schreibst, sehe ich keins.

    Warum wird in diesem Forum Gaslighting betrieben und Mitgliedern regelmäßig ausgeredet, dass sie sich in ihrer Wahrnehmung irren, wenn selbst die Seminarleitung der festen Überzeugung ist, dass hier Schikanen vorliegen?

    Ich verstehe immer noch nicht warum Leute, die in einem anderen Berufsfeld waren, ausgerechnet in psychischen Krisensituationen und in der bist du, immer wieder ausgerechnet in den Lehrerberuf wechseln wollen. Es ergibt einfach keinerlei Sinn.

    Dein Beitrag auch nicht. Aber danke.

    würde ich der TE gerne glauben

    Oh wie schön. Da kann ich mich ja herzlich bedanken.

    Da ich das Gefühl habe, dass bis auf DFU keine konkreten Hilfsangebote herumkommen, verabschiede ich mich. Der Nick hier kann gern gelöscht werden, denn leider wurden meine Erwartungen nicht mehr erfüllt. Allen, die mir wirklich mit konkreten Hinweisen geholfen haben, ohne mich und meine Situation in Frage zu stellen danke ich.

    Was möchtest du nicht sagen? Im Moment scheitert ein vernünftiges Gespräch daran, dass du kein Interesse daran hast, eins zu führen.

    Was ist dein konkretes Anliegen? Die angebliche Borderlinestörung deines Kollegen und der Hausarzt, der dich für faul halten könnte zählen jedenfalls nicht dazu.

    Das frage ich dich. Möchtest du mir wirklich helfen? Was möchtest du mit deinem Auftreten in meinem Post kompensieren?

    Ihre Aussage war, wenn du nicht fit bist, bleib Zuhause. Wenn du aber da bist, dann sei auch fit und dann geh davon aus, dass dich auch alle für fit halten.

    Wie auch immer. Da nichts mehr rumkommt bedanke ich mich für die Hinweise, die nützlich waren und bin erstmal offline.

    Ist das echt so? Beamte haben doch eigentlich eine überdurchschnittliche Lebenserwartung. Sind Lehrkräfte da eine Ausnahme?

    Scheinbar schon.

    Für mich persönlich war Fachwissen unheimlich wichtig. Das bedeutet nicht, dass man nicht auch mal zugeben kann, etwas nicht zu wissen, aber wenn man nicht mehr mit dem "fachlichen Wissen" beschäftigt ist, kann man mehr auf das Pädagogische / Zwischenmenschliche achten.

    Bzgl. gelten "als gestandene Lehrkraft": das hängt ja nicht von Dir ab, sondern wie SuS und Kolleginnen / Kollegen Dich sehen.

    Sich selber sicher fühlen ... auch das ist unterschiedlich. Fachwissen s. o. ... Erfahrung spielt auch eine Rolle, wenn man die meisten Situationen schon mal erlebt hat, ist man einfach sicherer. Und man kann auch trainieren ... ich war mal ein sehr schüchterner, ruhiger Teenager. Das hat sich einerseits natürlich etwas durch den Beruf geändert, andererseits aber auch durch Musik machen vor Publikum, durch Impro-Theater usw. (das hab ich jetzt nicht angefangen, um Selbstsicherheit zu trainieren, aber es hat in der Beziehung schon geholfen).

    5 oder 10 Jahre lässt ja hoffen.

    Macht sicher auch vielen Refis Mut, die ab und an an sich zweifeln.

    Die Schule ist kein Ort, an dem viel Rücksicht auf die persönliche Lage genommen wird/werden kann. Sobald man da auftaucht, gilt man als voll einsatzfähig und jeder geht davon aus dass man seine Aufgaben erfüllt. Geh mal halbkrank in die Schule und erzähle Kollegen und Schülern: "Ich bin aber noch nicht ganz fit." Interessiert niemanden. Du bist da, also läuft die Karre. Wenn du es aus irgendwelchen Gründen nicht gut schaffen kannst (Krankheit, Psyche), bleib lieber zu Hause. Das ist mein Motto.

    Viele Dinge, die dich stören, werden aber bleiben: Unterrichtsbesuche (ich habe seit Jahren außerdem Schulbegleitungen für Inklusionskinder, sind auch immer anwesend), schlechte Stundenpläne, komische Kollegen, Stresssituationen bzgl. der Unterrichtsvorbereitung, kritische Eltern, schwierige Schüler, Verbrüderungen unter Kollegen usw., usw.... Ich wüsste nicht, was ein Bezirkspersonalrat unternehmen könnte. Lege dir ein dickeres Fell zu, lass nicht alles an dich heran und verfolge dein Ziel, Lehrerin zu werden, wenn du das so gerne möchtest. Wenn dir das alles wie eine Qual vorkommt, dann schlage vielleicht doch einen anderen Weg ein.

    Aha und damit wird es legitimiert?
    Dein Beitrag ist für mich der Beweis und das Problem, weshalb Lehrer mit ihrer Gesundheit Raubbau betreiben, langfristig ausfallen, früh sterben und wir vielleicht auch Lehrermangel haben.

    Das Argument: Wenn du keinen Bock darauf hast, dann geh doch halte ich für bedenklich. Glücklicherweise ist da auch bei der jüngeren Generation langsam ein Umdenken im Gang. Ich habe Kollegen erlebt, die denken, dass sie das Bundesverdienstkreuz erhalten, wenn sie mit 40 Fieber auf Arbeit gehen und alle anstecken. Als würde es einen unsichtbaren Wettbewerb geben, wer im schlechtesten Zustand auf Arbeit geht und unterrichtet (psychisch als auch physisch). Ja, sicher. Es interessiert niemanden, aber ist das erstrebenswert? Ist das das, was wir unseren Schülern vorleben wollen? Dass wir auf unsere eigene Gesundheit schei***en? Wir leben es ihnen vor.

    Ich habe kein Problem mit Unterrichtsbesuchen. Du wirst mir aber unterschreiben, dass diese, wenn du nicht Schulbegleiter bei dir hast, die eh anders als eine Prüfungskommission zu werten sind, sich deutlich in der Häufigkeit unterscheiden als jetzt. Auch weiß ich, dass es manchmal komische Stundenpläne gibt. Darum ging es hier aber nicht. Ich arbeite nicht in Vollzeit und bin über meinem Stundensoll. Heißt, ich soll mehr Stunden geben, als ich bezahlt bekomme. Darüber hinaus ging es hier um den Kontext der Bedrohung und darum, dass die folgenden Spielchen erst danach ins Rollen kamen. Dann zu sagen: Ja, leg dir halt ein dickeres Fell zu, wenn du bedroht wirst und warum gehst du zum Personalrat, wenn dir die Schulleitung den Wechsel zugesagt hat und die Kollegen jetzt daraufhin durchdrehen, ist schon sehr eigenartig.

    Mal eine Frage in die Runde.

    Ich bin ja selbst noch im Quereinstieg. Wann denkt ihr, dass dieser Prozess abgeschlossen sein sollte? Ab wann kann man davon ausgehen, dass man als gestandene Lehrkraft gelten könnte? Pauschalaussagen sind da sicher schwierig, aber mir wurde gesagt, dass es selbst nach Referendariat oder Quereinstieg keinen Garanten für selbstbewusste Haltung gibt.

    Was ich allerdings merke ist, dass ich auch in Abhängigkeit meines Fachwissens an Selbstsicherheit erlange. Ich befinde mich mittlerweile im zweiten Jahr, habe alles bereits einmal behandelt und das strahlt man natürlich auch komplett anders aus.

    Danke. Ich gehe davon aus, dass ich aufgrund meiner Fehlzeiten früher oder später eh bei der zugehörigen Stelle, die mehrfach erkrankte Kollegen betreut, antanzen werde. Ich habe gehört, dass es dort vielleicht auch die Möglichkeit geben würde, meine Situation anklingen zu lassen.

    Denkst du, es gibt außer dem Bezirkspersonalrat noch eine weitere Stelle im Kontext Schule, an die man sich bei Mobbing wenden kann?

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