Alles anzeigenDoof.
Nun hast du eine.
Man kann Kinder mit diesem und jenem verlocken, bei Jugendlichen wird es schon schwieriger.
Ich denke, in der Schule muss man Acht geben, wann man Spielerisches nutzen will, weil die Motivation steigt und der Nutzen entsprechend groß ist.
Man muss aber auch reflektieren, wann und wo man Belohnungssysteme einsetzen will und wann und weshalb sie schädlich sind. Wir stören uns an einem Algorithmus sozialer Medien, der zu mehr Konsum verführt, gleichzeitig nutzen wir Apps, die häufigeres Nutzen zum Lernen einfordern (siehe Duolingo). Wir trainieren uns/ den Kindern also an, sich nach den Belohnungssystemen zu richten. Gleichzeitig erlernen sie dann aber nicht, sich selbst um etwas der Sache wegen zu bemühen und sich um den Lernerfolg zu kümmern. Ich habe den Eindruck, dass dies zunehmend verloren geht, gerade weil die anderen Systeme das Suchtverhalten triggern.
Davon abgesehen fehlt mir ein Rückmeldesystem, ein System, das bei egal welcher Aufgabe den Lernenden weiterhilft, etwas auf pädagogische Weise korrigiert, herausfordert, aber nicht überfordert. DA wäre KI irgendwann sicher hilfreicher, als allein darin, Aufgaben nach gleichem Muster auszuwerfen.
Danke für die Antwort