Beiträge von Tsemele

    Sofern es hier Leidensgenossen oder -genossinen geben sollte, empfehle ich den Austausch über PN und nicht hier im Thread. Je nach Nickname und den Infos, die hier bereits geflossen sind, ist man womöglich erkennbar. Das muss ja nicht öffentlich werden.

    Ich habe weder Kraft noch Lust das ganze Forum nach Nicknamen zu durchsuchen und alle Beiträge zu durchforsten, um etwaige Leidensgenossen anzuschreiben. Mein Post war doch nur eine Einladung mich, gerne per PN zu kontaktieren.

    Und an Chilipaprika: Ich habe doch mit keiner Silbe gesagt, dass ich keine anderen Schritte gehen möchte. Vielmehr ist es doch so, dass ich aus Gewissenhaftigkeit mich durchquäle und auch auf Therapeuten- und Psychiatersuche bin. Aber vielleicht ist es verständlich, dass wenn man mehrere Panikattacken pro Woche hat, man innerlich nach einer Exit-Strategie sucht?

    Also erstmal ein aufrichtiges Danke für die Antworten und die Mühe die dahinter steckt.

    Was ihr mir sagt, ist mir ja alles klar. Mir geht es ja vor allem darum, jemanden für einen persönlichen Austausch, einen Leidensgenossen zu finden, jemanden der/die das alles schon durch hat oder in einer ähnlichen Lage wie ich steckt.

    Hallo in die Runde,

    ich weiß gar nicht so recht wo ich anfangen soll, was mich eigentlich auch direkt zu meinem Anliegen führt:

    Ich suche jemanden für einen persönlichen Austausch, eine Person, die in einer ähnlichen Situation wie ich ist oder war.

    Und was ist meine Situation? Ich bin auf Lebenszeit verbeamteter Lehrer und hatte noch nie Ausfälle wegen meiner Psyche und war auch noch nicht wirklich in Behandlung. Ich habe lediglich von einem Psychiater ein leichtes Mittel gegen Ängste bekommen, was mir aber wenig nützt.

    Ich weiß, ich halte diesen Job nicht mehr viel länger aus und suche auch, bisher erfolglos, nach einer Therapie. Mich wegen Psyche mal vom Hausarzt einige Wochen krankschreiben zu lassen ist für mich ein schrecklicher Gedanke, weil ich da erstens keinen langfristigen Nutzen sehe und zweitens mir die Rückkehr unangenehm wäre. Nein, wenn ich entscheide, dass es nicht mehr geht, dann will ich ganz raus sein und nicht mehr zurück. Für eine anderweitige Verwendung wäre ich offen, weiß aber, dass das selten ist.

    Und bitte nicht falsch verstehen, es ist nicht einfach so, dass ich „keinen Bock“ mehr habe, ich habe Depressionen, Angstzustände, mitunter selbstverletzendes Verhalten und Konzentrationsprobleme, was mich meine Arbeit auch immer schlechter machen lässt. Eine Verdachtsdiagnose auf Autismus habe ich auch, aber eine Diagnostik finden ist auch schwierig und bisher konnte ich mit Masking auch gut durch kommen...aber die Kraft dafür schwindet rapide.

    Also!… Ich würde mich über einen Austausch freuen.

    Gerne auch aus Berlin, ist aber kein Muss.

    Ich denke einfach, dass man durch solche Sachen besser gemeinsam kommt und sich gegenseitig gut unterstützen kann!

    Freue mich auf Rückmeldung :)

    Ja klar, ich mittlerweile auch. Aber eher, weil ich eine Dienstunfähigkeit am Horizont sehe und man da als Beamter doch nicht ganz so hart fällt. Wäre ich jetzt noch Referendar.... ABBRUCH SOFORT! :D Egal, anderes Thema, mal schauen, ob ich dazu hier einen passenden Thread finde.

    Ja, das mit der Altersgrenze ist ein Punkt, das stimmt! :)

    Ich hab das aber in meinen 30ern gemacht und wusste auch, dass ich meine Erfahrungsstufen mitnehmen kann. Und selbst wenn die Zeiten nicht ruhegehaltsfähig gewesen WÄREN....wären es insgesamt auch nur 5 "verschenke" Jahre gewesen, zwar unschön, aber nicht wichtig genug, um 5 Jahre an einem Ort, wo man nicht sein will, auszuhalten um die Umsetzung bewilligt zu bekommen.

    Ich habe tatsächlich schon mehrfach einen Antrag auf Entlassung aus dem Beamtenverhältnis gestellt, um das Bundesland zu wechseln. Ich hatte aber immer eine feste Zusage auf das neue Amt und bin immer am Tag nach meinem Ausscheide neu verbeamtet worden. Ich bin diesen Weg gegangen, da man mich auch nicht hätte gehen lassen.

    Ich weiß offengestanden gar nicht, warum das so ein unüblicher Weg ist. Natürlich ist man im neuen Bundesland dann nochmal für eine Mindestzeit Beamter auf Probe...aber die alten Zeiten im Beamtenverhältnis bleiben nichtsdestotrotz Ruhegehaltsfähig in der Anrechnung, sogar wenn man es wie ich verdaddelt eine entsprechende Erklärung abzugeben und in der Rentenversicherung nachversichert wurde. Im schlimmsten Fall wird dann einfach eine etwaige Rente, die dadurch dazukommt mit der Pension verrechnet.

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