Ich hoffe das ist gerade nicht das Wichtigste... Ich bin wirklich sehr verzweifelt... 😕
Beiträge von Rosalii
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Ich möchte mich zu dem Bundesland nicht äußer, weil ich große Angst habe erkannt zu werden. Meine Seminarleitung ist meine ehemalige Schulleitung und trotz des Wechsels geblieben. Daher kann ich mich auch nicht an sie wenden. Fazit: ich war an einem Ausbildungsort, an dem vor mir in den letzten 10 Jahren 14 Referendare abgebrochen haben. Trotzdem ist es weiterhin eine Ausbildungsschule und ich habe einige Mitverantwortlich immer noch als meine Betreuer behalten. Ich bange um das Bestehen, um meine psychische Gesundheit. Der Betriebsleiter steckt ebenfalls mit diesen Menschen unter einer Decke und es ändert sich seit Jahren nichts. Wenn ich meinen Mund noch weiter auf mache, dann kann ich den Abschluss auch direkt sein lassen. Es ist ohnehin schon mehr als zweifelhaft, ob es unter diesen Bedingungen überhaupt noch klappt. ☹️😓
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Ich habe bereits einen Schulwechsel hinter mir und möchte daher nicht viel Aufmerksamkeit auf mich ziehen. Mein Stand ist ohnehin eher schlecht, nachdem ich Missstände offen benannt habe und da bei uns leider alle sehr miteinander bekannt sind, kämpft man - besonders in meiner Position - gegen Windmühlen.
Ich habe einfach Angst am Ende nicht zu bestehen oder es mental nicht mehr zu schaffen. Mein Körper spielt schon völlig verrückt...
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Meine Schulleitung hat mir mehr Stunden zugeteilt, als ich eigentlich arbeiten sollte. Allein dadurch ist die Arbeitsbelastung natürlich höher...
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Meine Schilderungen war definitiv nicht so genau und detailliert. Daher verstehe ich schon, dass der eine oder andere Ratschlag kam. Um da einmal anzuknüpfen. Meine Studienleitung macht generell ein Auswertungsgespräch von bis zu 2,5 h statt den angesetzten 45min. Ich erhalte daher eine Masse an Anmerkungen und hole mir dabei auch immer Tipps ein, wie ich die Anmerkungen konkret umsetzten könnte. Da meine Schüler nicht lesen können und auch mit Metacom-Symbolen kaum vertraut sind, kann ich meinen eigenen Sprechanteil erst dann deutlich sinken, wenn ich an diesen Dingen etwas geändert habe. Auch mit meinem Kollegium war ich bereits im Austausch, doch bisher waren meine Erfahrungen so, dass wenn ich Tipps von anderen (auch der Mentoren) umgesetzt habe, wurde genau das ebenfalls oder erst Recht kritisiert. Ich muss es eben meiner Studienleistung Recht machen und das schaffe ich leider immer noch nicht... Dazu die hohe Arbeitsbelastung mit mehr Arbeitsstunden, als ich eigentlich arbeiten darf, eben weil meine Schulleitung mit "auf dem Schirm hat". Warum ist eine zu lange Geschichte und auch wenn das wahrscheinlich jeder so behaupten würde, sage ich -> zu unrecht. Ich halte dieser enormen Arbeitsbelastung nicht mehr lange stand und bin einfach unendlich verzweifelt. Was ich einmal so gern sein wollte, fühlt sich nun alles andere als erstrebenswert oder erreichbar an...
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Liebe Kollegen und Kolleginnen,
ich befinde mich aktuell in der Mitte meiner Referendariatszeit und man könnte meinen das Ende ist in Sicht, also bin ich optimistisch gestimmt, aber so ist es nicht.
Ich fühle mich unglaublich überlastet. Als angehende Förderschullehrkraft müssen wir so viel differenzieren, dass ich teilweise 5-6 verschiedene Arbeitsblätter erstelle, noch extra Aufgaben dazu für die SuS die gänzlich aus dem Raster fallen und neben dran das Schreiben der Berichte und der Druck durch die Unterrichtsbesuche. Ich kann nicht mehr. Mir platzt regelmäßig die Zündschnurr ich schreie meinen Mann an oder mache vor Wut etwas kaputt. Ich erkenne mich selbst nicht wieder und das macht mir Angst!
Meine Mentoren sind lieb und versuchen mich zu unterstützen, doch die Rückmeldungen nach den Unterrichtsbesuchen sind vernichtend. Ich soll zum Beispiel noch mehr differenzieren, wo ich doch jetzt schon fast jedem eine Extraaufgabe gebe. Ich soll den Sprechanteil minimieren, doch meine SuS können kaum Sätze bilden oder gar sprechen. Ich verstehe die Kritik/Kriterien, aber vieles ist in meiner Lerngruppe kaum umsetzbar und zu allem Übel hat mich meine Schulleitung auf dem Schirm, welche ebenfalls an meiner Notengebung beteiligt ist.
Gibt es hier Menschen denen es ähnlich ging? Ich fühle mich so allein damit... Was hat euch geholfen?
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