Beiträge von Ascorbinchen

    von den Fachbegriffen kann es nur NRW sein (mündlich / schriftlich / "Auswahl" ob GKM/GKS)

    Wie ist es denn überhaupt rausgekommen?
    Ein Schüler kann ja mehr GKS haben als Mindestbelegung. Die Frage ist aber für die Q1/2 mit Defizit interessant.
    Ist bekannt, ob der Schüler in einem anderen Fach GKM/GKS "vertauscht" hat? Also: Könnte er überhaupt das schriftliche Fach in mündlich umwandeln?

    Dem Lehrer ist das erst kürzlich beim Eintragen bei den Zeugnisnoten ins Notenmodul aufgefallen, da dort nämlich unter Kursart GKM stand. Daraufhin hat er auf Schild-NRW noch einmal genau die Kursart des Schülers überprüft und den Laufbahnbogen des Schülers eingesehen. So ist es rausgekommen. Der Schüler hatte von Anfang an den Kurs in der Q1 mündlich (ohne Umwahlen). In der EF war der Kurs schriftlich. Ob er ein anderes Fach mit GKM/GKS vertauscht hat ist unbekannt.

    Hallo zusammen !

    Folgende Situation: Einem verbeamteten Lehrer ist ein Laufbahnfehler in der gymnasialen Oberstufe an einer Gesamtschule (NRW) bei einem Schüler im Grundkurs der Q1 passiert. Schüler XY hat das Schulhalbjahr über Klausuren mitgeschrieben, obwohl er das Fach nicht GKS (schriftlich) sondern GKM (mündlich) laut Laufbahnbogen gewählt hat. Leider ist der Lehrkraft dieser Fehler erst sehr spät am Ende des Schuljahres aufgefallen, dem Schüler anscheinend gar nicht. Auch der Laufbahnberatung und Abteilungsleitung ist dieser Fehler bisher entgangen. Zwar unterschreiben die Schüler die Wahlen des Laufbahnbogens, sind also mit dabei, jedoch liegt es auch in der Verantwortung der Kurslehrkräfte, die Stimmigkeit der Kursart (mdl./schriftl.) zu überprüfen. Dies hat die Lehrkraft auch erfragt, hat jedoch nach Aussage des Schülers, er habe GKS, angenommen dies stimme. Aus Arbeitsstress ist der Lehrer darüber hinweggekommen , dies genau bei diesem einen Schüler zu kontrollieren. Keine Entschuldigung, ich weiß, aber so ist es gekommen.

    Die Lage ist nun so: für das 1.Halbjahr wurden die Klausuren schon für die Zeugnisnote mit eingerechnet, zwar keine Defizite, aber eingerechnet (ZN im Mittel 09 Notenpunkte, Teilnoten Quartale: SoMi 10NP/09NP Klausur 10 NP ; SoMi 09 NP Klausur 08 NP). Damit wär hier schon einmal der Zug abgefahren. Auch im 2. Halbjahr wurden Klausuren mitgeschrieben, darunter ein Defizit. Der Lehrer hat die Klausur (darunter das Defizit des Schülers) noch nicht zurückgegeben oder die Zeugnisnoten im Kurs bekanntgegeben. Zeugniskonferenzen sind Mitte nä Woche.

    Welche Handlungsoptionen hat der Lehrer ? Mit welchen (dienstrechtlichen) Konsequenzen sind für einen ( selbst verbeamteten) Lehrer zu rechnen ? An wen kann sich der Lehrer für Hilfe wenden ( Er schämt sich sehr für seinen Fehler und möchte möglichst nicht, dass die Sache im Kollegium rund geht) ? Kennt ihr irgend jemanden der schon in einer ähnlichen Situation war oder sich mit einem solchen Problem auskennt ? Wisst ihr einen Rat ?

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