Beiträge von user1234
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Ja, die Frage ist andersherum. Kann ich es mir leisten auf die pauschale Beihilfe daurhaft zu verzichten?
Ein Jahr kein Einkommen sind 36k netto weniger + KV (dann 290 pro Monat), macht insgesamt 40.000 Euro.
26 Jahre lang die 5000 netto weniger sind selbst wenn man korrekterweise die Zahlungsströme abzinst doch viel schlimmer.
Aber vielleicht gibt es auch Wege kürzer beurlaubt zu werden, nur die Sommerferien wäre toll, aber das hätten dann bestimmt schon viele gemacht...
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Mit der GEW telefoniert. Keine Chance auf Kulanz bei der pauschalen Beihilfe.
Aber nach Beurlaubung läuft die Frist neu. Aber die Mindestdauer ist ein Jahr.
Ein Jahr eine Weltreise, und danach mit pauschaler Beihilfe arbeiten, klingt gar nicht so schlecht.
Allerdings wird es jetzt zum Problem, dass ich derzeit unersetzlich bin.
Jetzt muss ich das mal ausloten. Erscheint mir vielversprechender als die Entlassung aus dem Beamtenverhältnis. Aber ich recherchiere weiter.
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Ich finde das mit der Frist für die pauschale Beihilfe so asozial. Ich verstehe ja noch, dass nicht gewünscht wird, dass man im Sabbatical zurück in die gesetzliche wechselt. Aber Menschen, die nie einen Cent Beihilfe erhalten haben davon auszuschließen finde ich nicht korrekt.
Hoffe, dass es irgendein Makler möglich macht oder, es eine andere Lösung gibt.
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Hey,
das ist leider wirklich eine miese Situation und ich kann deinen persönlichen Frust verstehen.
Was ich mich aber leider auch frage: was hast du dir bei "Das regle ich später in Ruhe" gedacht? Du hattest, glaube ich, 5 Monate Zeit zur Beantragung der pauschalen Beihilfe. Mich (und dich ja auch, denn das ist ja Inhalt deines Posts) hätte der hohe KV Beitrag so genervt, dass ich schnellstmöglich die pB beantragt hätte (was bei uns nicht möglich ist, denn in Hessen gibt es weiterhin keine pB)
Hast du schon persönlichen Kontakt mit deiner zuständigen Sachbearbeitung aufgenommen? Ganz eventuell zeigen sie ja enorme Kulanz.
Vielleicht hast du ja auch ein Mangelfach und kannst damit ein wenig jonglieren?
Wie stehen deine Chancen in anderen BL?
Ich hatte keine Ahnung was Beihilfe überhaupt bedeutet. Ich bin nicht den normalen Weg übers Ref gegangen. Das war mein erster Berührungspunkt mit der ganzen Sache. Ich wusste nur, dass man nicht von privat zu gesetzlich wechseln kann und umgekehrt. Deshalb wollte ich die Entscheidung in Ruhe treffen. Dass Fristen mit solcher Tragweite (mehr als 20% des Gehalts sind futsch) laufen war mir absolut nicht bewusst.
Nein, habe keinen Kontakt zur Sachbearbeitung aufgenommen bisher. Aber diese Ausschlussfrist ist verbindlich, da kann der Sachbearbeiter nichts tun. Ich habe ein Mangelfach und nächstes Jahr soll ich 15 Stunden übernehmen, die praktisch unersetzlich sind (maximal 4 könnten sie vielleicht bei den Kollegen zusammenkratzen). Aber ich sehe nicht, was das konkret bringt.
Habe mit zwei Maklern telefoniert. Das erste Gespräch war nach 2 Minuten zu Ende. 2022 hatte ich einige Termine bei einem Psychotherapeuten. Habe mich damals nach Trennung und Berufsaufgabe dazu von meiner Mutti überreden lassen. Und das scheint bei 95% aller privaten Krankenkassen schon das Ende zu sein. Da gibt es nicht einmal die Möglichkeit eine Untersuchung bei einem Arzt der Wahl der Krankenkasse die Situation diesbezüglich jetzt prüfen zu lassen. Einzige Hoffnung laut diesem Makler ist die Debeka. Der Debeka Typ meinte ich sein ein sehr schwieriger Fall und er müsse selbst nachfragen und melde sich dann bald wieder.
Aber zu der Psychogeschichte kommt noch ein Knorpelschaden im Knie und ein Bandscheibenvorfall letztes Jahr. Vor der Eignungsuntersuchung zur Verbeamtung hab ich mir auch Sorgen wegen dieser Sachen gemacht, aber da war es überhaupt kein Problem.
Deshalb war ich jetzt sehr überrascht, dass das einzeln für sich schon Ausschlussgründe sind. Habe keine Kinder, aber möchte in naher oder mittlerer Zukunft welche haben.
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Hallo,
ich bin Lehrer in Baden-Württemberg und seit Juli 2025 als Beamter auf Probe (A13) verbeamtet.
Aus einer Mischung aus Unwissenheit, eigener Nachlässigkeit und dem Gedanken „Das regle ich später in Ruhe“ habe ich sowohl die Frist für die Öffnungsklausel als auch die Frist für die pauschale Beihilfe versäumt. Dadurch zahle ich nun rund 1.200 € monatlich für meine freiwillige gesetzliche Krankenversicherung. In die PKV werde ich aufgrund meiner Vorerkrankungen die Gesundheitsprüfung voraussichtlich nicht bestehen.
Im Ergebnis habe ich dadurch jedes Jahr etwa 5.000 € netto weniger zur Verfügung als mit der pauschalen Beihilfe – und noch etwas weniger als mit einer regulären PKV. Es fühlt sich einfach sehr ungerecht an, dass eine einmal verpasste Frist mich über die gesamte Dauer meines Berufslebens voraussichtlich rund 125.000 bis 150.000 € kosten wird.
Ich habe bislang keinen einzigen Cent Beihilfe erhalten und nach allem, was ich inzwischen weiß, wird sich daran vermutlich auch nichts mehr ändern.
Nach meinen bisherigen Recherchen sehe ich derzeit nur wenige Möglichkeiten: ein Wechsel in ein anderes Bundesland mit anderen Regelungen, doch noch eine PKV zu finden oder auf eine spätere Gesetzesänderung zu hoffen.
Inzwischen überlege ich sogar, meine Entlassung aus dem Beamtenverhältnis zu beantragen. Allerdings weiß ich nicht, ob ich anschließend nahtlos im TV-L an meiner Schule weiterbeschäftigt werden könnte und was in diesem Fall mit meinen bereits erworbenen Erfahrungsstufen passieren würde.
Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht oder kann etwas zu den Möglichkeiten in einer solchen Situation sagen?
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