Beiträge von elefantenflip

    Ich habe mal eine Stunde zum direkten Mengenvergleich gehalten: in der Turnhalle - wir haben Kartoffellaufen gespielt - welche Mannschaft hat am schwersten getragen.
    Die Aufgabe war dann, dies mit den Turnhallengeräten festzustellen.
    Die Kinder haben herumprobiert - Mini-Trampolin - wo geht der Boden mehr nach unten
    Sie haben einen Gymnastikstock genommen, an beide Seiten die Eimer gehangen und den Stock in der Mitte festgehalten.
    Sie haben ein Gummiseil genommen und geschaut, welcher Eimer das Seil mehr nach unten gehangen hat.
    Sie haben einen Kasten genommen und eine Bank darüber gestellt - auf je eine Seite haben sie die Eimer gestellt.

    Dabei haben sie die versch. Wagentypen "erfunden" - Balkenwaage, Küchenwaage, Federwaage entdeckt.

    Schlecht war meine Reflexionsphase..., die Kinder haben natürlich ihre Ideen vorgestellt und wir haben geschaut, welche Mannschaft gewonnen hat.
    Gut wäre noch ein AB zur Festigung gewesen, evt. versch. Wagentypen - und Bilder von Stationen zuordnen
    oder: ein AB, auf dem versch. Wagen wären und die Kinder hätten Dinge darauf malen müssen, so dass die Aussage stimmt (Elefant auf Balkenwaage und Maus...., wo zeigt die Waage nach unten...).


    Man könnte auch weiter überlegen: und zum indirekten Mengenvergleich kommen: Wie kann man feststellen, welche MAnnschaft gewonnen hat, wenn jede Mannschaft in einer anderen Turnhalle gespielt hätte.....

    Mir fällt konkret ein, das man eine Elmargeschichte etwas umschreiben könnte....

    In Anlehnung an das Buch: Elmars großer Tag: Am Elmartag will sich die Schlange anmalen (und ihre Elefantenmaske anziehen) . Sie hat nur 3 Streifen und nur 3 Stifte zur Verfügung, wie kann sie sich anmalen?

    Elmar geht mit Willi spazieren, sie finden 3 verschieden farbige Kugelnvon versch. Bäumen - wie können sie sie stapeln?????

    In Anlehnung an Elmar und der Teddy: Ein Elefantenkind hat seinen Teddy verloren, Tante Thea näht ihm einen neuen Teddy, sie hat noch 3 Stoffe übrig und überlegt nun, wie sie den Teddy nähen könnte.... (Rumpf, Ohren, Arme und Beine.....).

    Elmars Opa tutt ja immer so vergesslich: Er schickt Elmar los, seine Brille zu suchen, er hat sie Elmar beschrieben : Sie besteht aus den Farben blau, rot, weiß, (rechter Bügel, linker Bügel, Gläserhalterung ....., Elmar geht zum Optiker, der präsentiert ihm ganz viele Brillen - welche Möglichkeiten gibt es????

    Elmar und das Känguru: Das Känguru spielt mit Elmar ein Spiel, ws habe ich in meinem Beutel versteckt? -----

    Vielleicht fällt dir auch noch eine andere Geschichte ein.....


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    Aber warum immer das Rad neu erfinden - ich finde es schon gelungen, wenn du die bekannten Kombinatorikaufgaben so schaffst aufzubereiten, dass jeder Schüler die Möglichkeiten findet bzw. eine Systematik entwickelt bekommt. Ich finde das nämlich immer ganz schön schwierig - alle Kinder mitzunehmen, einen Weg zu finden, wie sie überprüfen können, ob sie alle Mölgilichkeitne gefunden haben. Da bald Ostern ansteht, finde ich die Aufgaben aus dem Zahlenbuch passend.....

    flip

    Du könntest über die Aufgabe: __x10=50 gehen und damit eine Umkehraufgabe formulieren......
    Man könnte Sprünge machen lassen. So geht das Zahlenbuch vor: Wie oft springt der Sprunghase am Einmaleinsplan? Wie oft muss er springen, um auf die Zahl.... zu kommen...

    Die Division hat ja 2 Aspekte:
    Das Verteilen und Aufteilen, von daher ist es evt. nicht verkehrt, Bilder zu finden und von Sachsituationen auszugehen ......

    Lesen ist für mich tägliches Training. Bei uns übernehmen die Eltern ganz viel, wer nicht begleitet wird, bekommt einen Lesepaten. Das Kind übt jeweils eine Karteikarte und liest sie dann einem Paten vor....
    Fröhler: www. froehler.at , Mit dem Lese-Konditionstraining habe ich super Erfahrungen gemacht. Daneben gibt es die Jahndorf Liesmal HEfte, die das sinnverstehende Lesen fördern. Außerdem habe ich für bessere Leser ein Programm: Diagnose und Förderung in einem am PC. Elfe -

    flip

    So ähnlich wie Fresch funktioniert auch RELV (Rechtschreiben-erforschen-Lesen Verstehen) : http://www.relv-verlag.de , da gibt es auch Karteikarten und ähnliches ....

    Die Frage ist, nach welchem Konzept du deinen Rechtschreibunterricht aufbauen möchtest bzw. mit welchen Materialien ihr sonst in Deutsch arbeitet ....

    Lernwörter (Wörterkiste o.ä.)

    Phänomenorientiert - es gibt versch. Materialien aus der Rechtschreibwerkstatt (Sommer-Stumpenhorst)
    Silben/Fresch: s,o. und Vorredner
    es gibt viele Kopiervorlagen zu den Phänomenen in den Mappen des Lernservers
    es gibt Rechtschreibhefte diverser Verlage....
    Das Rechtschreibkonzept von Beate Leßmann.... (dort gibt es versch. Karteikarten)

    Wenn du eine Kartei suchst: http://www.cornelsen.de/lehrkraefte/re…ack_link=search

    Es gibt Leute, die arbeiten nur mit einem Frühstücksdiktat

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    Bzgl. Zaubereinmaleins: die Frage : Lohnt sich der Zugang? Ja, unbedingtl - allein das Material, was du im Moment schon herunterladen kannst, ist tausend mal mehr wert als dieser einmalige Betrag.


    flippi

    Habt ihr die Möglichkeit, einen Tiptoi oder Ting STift und dazugehöriges Material zu besorgen? Bei uns gibt es auch solche Stifte in der Bücherei zu entleihen. Ich finde, damit kann man auch Zeit überbrücken.
    Das Schreiblabor finde ich auch gut, um Anfänge zu trainieren , ebenfalls habe ich mir die PC Programme "der, die, das" bzw. aus dem Mildenberger -Verlag Richtig so besorgt. Damit kann ich die beiden Seiteneinsteiger ohne Deutschkenntnisse auch beschäftigen.

    Es gibt ein weiteres Prgramm: Hamburger ABC, das ist ein Buchstabenkurs/LEselern- und Schreiblernkurs , spez. für DAZ-Kinder. Ich stehe zwar auch nicht hinter allem und habe zahlreiche Verbesserungsvorschläge, aaaber: ganz kleinschrittig werden die einzelnen Buchstaben eingeführt mit immer wiederkehrendem Wortmaterial und Leselernprogramm. Es gibt auch ÜBungen, um Satzbaumuster zu lernen. Etwas besseres habe ich bislang nicht gefunden.

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    Bzgl. der Terminologie: Es fällt mir auf, dass meistens Kollegen aus dem Sekundarbereich am Gymnasium sich über den Ausdruck, der in Beiträgen gewählt wird, kriisierend äußern. Bestimmt ist die Kritik angebracht, denn Sprache formt das Denken. Ich kann aber auch sooo gut, die andere Seite verstehen: Wir haben schon ganz viele Baustellen in der Grundschule so dass man das Gefühl hat, "kurz vor dem Ertrinken" zu stehen. Nun kommen noch die Kinder mit einem ganz anderen Lernbedürfnis dazu, die man mal so eben nebenbei noch abfertigen soll. Es gibt überhaupt kein geeignetes Material, auf das man zurückgreifen kann. Findet man keine Lösung, so fangen diese Kinder natürlich an zu stören.....

    flip

    Du schreibst, du startest mit einigen Übungen zur optischen/akustischen Analyse. Geschieht das auch in der Groß-Gruppe?

    Dann schreibst du, dass dir eine zündende Idee fehlt für die zweite Phase der Erabeitung - und du schreibst, dass du eine Geschichte mit ff vorliest - das ist keine PA Arbeit???? Du steigst in die optische/akustische Analyse ein und willst dann nur die akustische Analyse vertiefen??????

    Kannst du nicht die Folgestunde mit der Lerntheke zeigen?

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    Eine Idee, für die Vertiefung des Hörens: Wenn in deiner Geschichte Nomen mit F vorkommen, könntest du Bilder haben, aus denen die Nomen, die mit dem F beginnen, heraussortiert werden müssen. Gruppen, die damit fertig sind, könnten selber noch Bilder sammeln/malen bzw. Wörter aufschreiben, die mit F anfangen. Allerdings ist so eine Übung ja Bestandteil fast jeder Lerntheke, oder?

    flip

    Neue Erlass für den Sportunterricht -
    Wie geht eure Schule damit um?
    Kann bei euch überhaupt noch flächendeckend Sportunterricht angeboten werden?
    Wie sind die Auswirkungen bei euch an der OGS?

    Meines Erachtens hat das u.U. eine Veränderung unserer gesamten Grundschule zur Folge: Aushebelung des Klassenlehrerprinzipts zugunsten eines Fachlehrerprinzips.......

    http://www.schulsport-nrw.de/home/news-deta…4-in-kraft.html

    FAQ:
    http://www.schulsport-nrw.de/sicherheits-un…ssetzungen.html

    Ich denke, jeder von uns war/ist unsicher. Ich bin schon ziemlich lange im Dienst, habe aber immer noch Zeiten, in denen ich viele Fragezeichen im Kopf habe. Auch die Erfahrung, dass mir Kollegen nicht weiterhelfen können, habe ich. Ich glaube mittlerweile, dass ganz viele von uns am Limit gehen und dass man von daher dazu neigt, Probleme, die einem anderen Umfeld entsprechen als dem eigenen eher zu verdrängen. Vielleicht hast du die Möglichkeit, dich mit Leuten aus dem Ref, die auch Berufsananfänger sind, zu vernetzten. Mir hat das am Anfang sehr geholfen, ich hatte eine Kollegin, die ähnlich engagiert war wie ich und wir haben uns wöchentlich, bei Bedarf auch mehrfach getroffen. Das war noch zu Zeiten, in denen es kein Internet gab, heute ist das über Skype ja auch virtuell möglich. Vielleicht hilft ein Aufruf im Lehrerforen, um jemanden zu finden, der auch einen Austausch sucht.

    Nun zu deinem Problem mit der Schülerin. Vielleicht findest du die Möglichkeit einer Lernbegleitung. In NRW bekommt man HIlfe, wenn der Anspruch auf das Teilhabepaket besteht. Wenn nicht, findest du evt. eine Lernbegleitung durch den Kinderschutzbund, die Caritas oder ähnliches. Es klingt ja so, dass die Schülerin viel durchmachen muss und so glaube ich, dass du das gar nicht alleine stemmen kannst. So viel Aufholung kannst du gar nicht alleine stemmen. Vielleicht findest du auch eine pensionierte Lehrerin, die helfen würde.....
    Was du tun könntest, ist evt. mit einem PC Programm z.B. Schreiblabor von Medienacker das Kind trainieren zu lassen . Auch wenn es hier zu Diskussionen führen wird, ich gewinne z.B. Zeit für individuelle Förderung dadurch, dass ich in Kunststunden, wenn alle beschäftigt sind, 10 Minuten für einen solchen "Bedarfsfall" zu nutzen, um individuell zu üben. Ich nehme die Frühstückspausen und das Kind frühstückt später. Nicht optimal, aber so gewinne ich ZEiten. Manchmal lasse ich Kinder auch zum Ende des Unterrichtes 5 Minuten länger da, um z. Bl die Anlauttabelle und das Abhören von Lauten alleine zu üben...., in einem ganz extremen Fall habe ich selber geholfen, weil ich niemanden fand.flip

    Also:
    Ich denke schon, dass der berufliche Leidensdruck sehr groß sein muss, wenn man sich in deinem Alter noch einmal umorientieren möchte. Problematisch sehe ich die lange Ausbildungszeit und dass du ja wahrscheinlich durch deine Kinder eben auch noch für Kohle zwischendurch sorgen musst , also nicht mehr so unbebeschwert in das Studium einsteigen kannst, als wenn du noch familiär ungebunden bist - es sei denn, du kannst aus dem "Vollen" schöpfen. Aber auch wenn du keine Geldsorgen haben solltest, ist es eine besondere Herausforderung, der Ausbildung und den familiären Verpflichtungen hinterherzukommen. Gerade die Anforderungen im Ref. sind so hoch, dass es zu meiner Zeit viele Beziehungen nicht überlebt haben.... Von daher solltest du dir sehr sicher sein, dass du deinen Wunschjob erreichen willst.

    Ich an deiner STelle würde
    1) ein Praktikum an einer Grundschule vereinbaren, um zu schauen, ob deine Vorstellungen sich mit der Realität decken.
    2) versuchen, meine Motive zu ergründen - ich würde mich einer selbstorganisatorischen Heilhypnose unterziehen, vielleicht weiß dein Unterbewusstsein noch eine bessere Lösung für deine Umorientierungswünsche.

    Ich selber habe auch GS-Lehramt entgegen aller Warnungen studiert und es nie bereut, doch sollte dieser Schritt wirklich gut überlegt sein.....

    flip, dir alles Gute wünschend für deine berufliche Umorientierung

    Ich sehe es leider anders - die politische Diskussion ist das eine, gefragt war aber hier der fachliche Rat aus der Problemsituation heraus, dass man plötzlich Kinder in der Schule hat, die kein Deutsch kennen und für die kein Material da ist. ICh muss mir etwas einfallen lassen, weil es mir selber sonst an die Substanz geht, wenn ich die Kinder nicht beschäftige, gehen sie mir nach kürzester Zeit über Tische und Bänke, was die ganze Klasse ansteckt und schließlich auch meine Nerven blank legt. Tut mir leid, da bin ich mir selber nahe, da investiere ich selber lieber Geld, als dass ich mir meine Nerven kaputt mache.

    Sorry, die politische Diskussion möchte ich nicht unterdrücken, doch hilft sie dem Postersteller nicht weiter.
    flip

    Noch eine IDee:
    Du nimmst 2 alte CD´s, die du auf einen Stern aufklebst (von beiden Seiten). Die Sternenvorlage sollte so groß sein, dass die CD hineinpasst und die Zacken über die CD hinausgucken - ich hoffe, du kannst es dir vorstellen. Nun können die Kinder entweder kleinere Sterne auf die CD aufkleben, in die Mitte einen mittelgroßen Stern kleben (so dass man das Loch der CD nicht sieht) oder eben den STern verzieren....
    Geht recht schnell, ist wirkungsvoll und kostet ganz wenig. Dazu könnte man ein leichtes Sternengedicht entweder auswendig lernen (twinkle, twinkle.... - in Englisch) oder abschreiben lassen....

    flip

    Tootsie,
    dann braucht sie wohl einfach Zeit und ich würde versuchen, weiter so zu verfahren, wie du es tust. Gerade im ersten Schuljahr war es bei motivierten Schülern oft möglich, dass sie den Einstieg problemlos schafften. So war es in der Mitte der 90ger Jahre zumindest bei mir so, als die Welle von Aussiedlerkindern in Deutschland eintraf. Was ich wichtig finde, dass die Schüler immer beschäftigt werden, auch wenn sie nicht am normalen Unterrichtsgeschehen wegen mangelnder Sprachkenntnisse teilnehmen können. Dies finde ich extrem wichtig, um eine gute Arbeitshaltung aufrechterhalten. Auf den Modellwortkarten von Sommer-Stumpenhorst sind die Begriffe in versch. Sprachen aufgeführt - vielleicht hast du Glück und die Sprache deiner Kinder ist dabei ....

    flip

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