Ich stelle mir das gerade so vor: "Kinder, wart ihr die Schneeflocken- oder die Regentropfenklasse? Und wer bitte hatte den Decknamen Rumpelstilzchen?"
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Ich stelle mir das gerade so vor: "Kinder, wart ihr die Schneeflocken- oder die Regentropfenklasse? Und wer bitte hatte den Decknamen Rumpelstilzchen?"
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kann man für die Schüler denn nicht festlegen: "Der Ausflug beginnt und endet am Bahnhof" ?
Als Kollegin würde ich immer mit an den Abfahrtsort kommen, allein schon, um den Anderen während der Bahn- oder Busfahrt /Wanderung zu entlasten.
Wenn die Antwort "We have no idea." heißt, sollte man sie auch so aussprechen. Jemandem ein Leben nach dem Tode zu versprechen, das man nicht garantieren kann, ist schlicht Betrug.
Ich frage mich, wie hardcore-mäßig sich manche User den Reli-Unterricht vorstellen....
Wer verspricht denn etwas? Wer garantiert etwas, wer will überhaupt eine Garantie?
Doch, haben wir. Die Kollegin macht einen super Job und ist mehr als ausgelastet.
Mit ihr zusammen werden oben genannte Probleme angegangen. Aber du als KL bist ja meist diejenige, die die Probleme hautnah mitbekommt oder zumindest zeitnah berichtet bekommt. Auch eine Vertrauenslehrerin hat ja nicht jede Klasse im Unterricht.
ich arbeite zwar an einem Gymnasium, aber an einem kleinen. Unser großes Plus ist die sehr persönliche Atmosphäre. Deshalb habe ich, obzwar Gym-Lehrer, meine eigene Klasse die ganzen 6 Jahre sehr eng betreut. Das wird dadurch unterstützt, dass wir pro Woche eine Klassenleiterstunde fest im Deputat verankert haben. Zu manchen Zeiten reicht das bei weitem nicht. Ob Liebeskummer, Ärger mit den Eltern, Probleme innerhalb des Freundeskreises: Probleme der Schüler werden wahrgenommen und sofort aufgegriffen. Sehr häufig erfolgreich.
Das ist einerseits anstrengend, denn man ist als KL tatsächlich ständig im Zuständigkeitsmodus (schönes Wort übrigens :D). Ist aber auch sinnvoll und befriedigend. Mir gefällts (meistens)
bei uns wird möglichst wenig Wechsel angestrebt. Und tatsächlich sind letztendlich die Klassen die schwierigsten, in denen viel Fluktuation herrscht(e).
Ich habe eine Klasse von 5 bis 10 geleitet; anfangs waren sie nicht ganz einfach, aber im Laufe der Zeit wurde ihr Verhalten und unser Verhältnis immer besser, so dass ich in ihrem 10.Schuljahr dann auch die "Früchte" unserer Zusammenarbeit ernten konnte.
Genügend andere Klassen habe ich dank VZ immer noch, auch immer Parallelklassen.
Bin also durchaus für längeres Miteinander ![]()
P.S. Das Argument: mit Klasse xy kann ich gar nicht,
oder
mit Lehrer A kann ich gar nicht erledigt sich im Laufe der Zeit meist: man rauft sich zusammen. Man arbeitet an sich und an dem Verhältnis zur Klasse. Ein ganz wichtiger Entwicklungsprozess-- für beide Parteien!
ich schließe dann hier mal.
Anstiftung zum Rechtsbruch verstößt gegen die Forenregeln.
Nein. Weil ich die Anwesenheit überprüfe. Gehört das nicht dazu? Allein schon weil ich wissen will, ob ich eine zweite Arbeit stellen muss.
Doch, das gehört dazu. Wie gesagt, ich merke beim Austeilen der Arbeitsbögen sofort, wenn jemand fehlt, weil dann eine Kopie übrig ist.
Das hat auch nichts mit Chaos zwischen den Stunden o.Ä. zu tun, denn in der Prüfungsstunde sind ja nun wirklich alle mal leise ![]()
Auch als Lehrer gehe ich in Prüfungsstunden konzentrierter hinein, allein schon, um gerade jüngere Schüler nicht noch mehr aufzuregen
nur zum Verständnis:
merkst du beim Austeilen der Arbeiten, also wenn sie geschrieben werden, denn nicht, dass jemand fehlt? ![]()
Huepferli, das sind selbst auferlegte Auflagen.
Was bewegt dich dazu, so streng mit dir selbst zu sein?
Warum dieses Perfektionsstreben? Hast du das in anderen Bereichen auch?
Auf diese und ähnliche Fragen würde ich an deiner Stelle gucken wollen, dann merkst du, welche Mechanismen da bei dir am Werk sind und wie du nachsichtiger mit dir selbst umgehen kannst ![]()
Wollsocken:
Das ist wohl so eine NRW-spezifische Sache. Bei uns in Niedersachsen (Gymnasium) erbringen die Schüler sowohl in der Sek I als auch in der Sek II in allen Fächern schriftliche Leistungen, die in die Endnote einfließen (Ausnahme: Sport, es sei denn es ist Abitur-Prüfungsfach).
so kenne ich das auch aus Thüringen
meine Kollegen der neuen Fremdsprachen (E, F, Span) haben exakt dasselbe Problem:
kein nachhaltiges Vokabellernen, keine Grammatikkenntnisse (auch nicht der deutschen Grammatik), kein dauerhaftes Verankern der frisch gelernten Inhalte.
Plus mangelndes Sprachgefühl.
Sprachen und Mathe sind bei uns generell die schlechteren Fächer, Latein eher noch weniger als die modernen Fremdsprachen wegen des fehlenden aktiven Sprachgebrauchs.
Und nein, Probleme mit den Kollegen gibt es nicht. Wir sprechen uns aber auch fachübergreifend sehr eng ab.
wogegen sollte denn geklagt werden? Dagegen, dass du das an der Schule eingeführte Lehrbuch verwendest??
Tafelanschriebe zum Lernen sind allerdings schon sehr wichtig, und je strukturierter, desto *lern*
das lässt sich ja recht schnell verbessern.
Ansonsten würde ich das Gespenst der klagenden Eltern mal wegschieben ![]()
Du kannst sicher nachweisen, dass du den Lehrplan erfüllst und deine Noten sind transparent, also.... ![]()
edit: ernst nehmen würde ich die Kritik auch. Auch vll mal mit dem begnadeten Kollegen reden. Aber du solltest dir nicht ins Hemd machen ![]()
Hat sich erledigt.
heißt?
... ich tatsächlich auch ein Leben neben der Schule habe ![]()
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