Beiträge von Friesin

    wer sich kurz vor der Klassenarbeit /Klausur krank meldet, geht zum Arzt.
    Dann gibt es einen Nachschreibtermin.

    Wem plötzlich während der Arbeit schlecht wird, muss die Arbeit gelten lassen.

    In dem eingangs geschilderten Fall verstehe ich die Kollegen absolut nicht. Was soll man mit einem ko.... Schüler anfangen? Dass er sich während der Klausur noch mal übergeben muss? Womöglich noch auf die Arbeit? Und evt. noch alle anderen nicht nur nervös macht, sondern sie auch noch ansteckt?
    Versteh ich nicht.

    Oder gehen die Kollegen davon aus, dass der Schüler das Erbrechen absichtlich hervorgerufen hat? Fakekotzen?

    In Bayern, Sachsen und weiteren ländlichen Regionen finden sich die weniger Begabten eben damit ab, einen Beruf zu machen, bei dem man eben gesellschaftlich kein Ansehen (oder das eines Deppen) hat - notfalls Aushilfe auf dem Bauernhof.

    nein. die weniger intellektuell Begabten entscheiden sich, einen technischen Beruf zu erlernen. Sie machen eine gut bezahlte Ausbildung, werden heutzutage übernommen, verdienen recht schnell recht gut und haben mit Sicherheit ein gehobeneres Ansehen als ausgerechnet wir Lehrer :pfeif:

    Gilt für Bayern, kleinstädtisches Gebiet

    "Die Jugend liebt heutzutage den Luxus. Sie hat schlechte Manieren, verachtet die Autorität, hat keinen Respekt vor den älteren Leuten und schwatzt, wo sie arbeiten sollte. Die jungen Leute stehen nicht mehr auf, wenn Ältere das Zimmer betreten. Sie widersprechen ihren Eltern, schwadronieren in der Gesellschaft, verschlingen bei Tisch die Süßspeisen, legen die Beine übereinander und tyrannisieren ihre Lehrer."


    na, wer schreib das?
    Richtig: Sokrates. Vor 2000 Jahren.


    Ich sehs mit Gelassenheit. Zumindest was das Benehmen "der" Jugend von heute betrifft.

    "Man lebt nur von Klassenarbeit zu Klassenarbeit".

    kann ich nicht unterschreiben.
    bei einem dreistündigen Fach (bei uns Sprachen in der SekII ab Kl.8)
    schreibe ich pro Schuljahr drei Arbeiten.

    Plane ich die gleich zu Schuljahresbeginn, kann ich entspannt arbeiten.
    Da ich mit voller Stundenzahl trotzdem ca.20 KA im Jahr schreibe, mag es sich für mich tatsächlich so anfühlen, als stehe dauernd eine Arbeit an. Für die einzelnen Klassen fühlt sich das sicherlich ebenso an, auf die Gesamtheit der Arbeiten und Tests gerechnet.

    Aber ich lebe nicht von KA zu KA in den einzelnen Lerngruppen.

    ich kann nur wiederholen:
    sprich dich innerhalb der Fachschaft ab.
    Das ist sehr viel sinnvoller, als hier Antworten aus 16 Bundesländern und unzähligen Schulen zu bekommen ;)

    Solltest du die Fachschaft sein:

    Sprich mit artverwandten Fachschaften, vll Biologie.

    Du musst das Rad nicht neu erfinden, und du solltest auch keinen Alleingang starten.

    Im Übrigen kann man einen Prozent-Schlüssel nicht auf jedes Fach anwenden; in der Oberstufe wird es damit oft schwierig.

    DAs Problem mit dem Lesen ist, dass Bücher Geld kosten

    so ein Quatsch!
    In jeder kleineren Stadt gibt es Stadtbibliotheken, deren Benutzung für Jugendliche bis 18 Jahren frei ist.

    Ich lese sehr viel, kaufe aber kaum Bücher. Wo sollte ich sie auch lagern? Und das Geld für all die Bücher, die ich in meinem Leben zur Unterhaltung gelesen habe, hätte ich nicht bezahlen wollen.

    Zugang zu Büchern hat, rein technisch gesehen, wohl jeder.
    Es ist vielmehr die Bedeutung, die im Elternhaus dem Lesen beigemessen wird:

    Toller Zeitvertreib
    oder mühsamer und damit überflüssiger Luxus?

    euere Hauptaufgabe ist es, vernünftigen Unterricht vorzubereiten, zu halten, nachzubereiten.
    Dafür ist das Stundenkontingent anders verteilt als bei anderen Beamten/Arbeitnehmern.

    Wenn ihr nun nachmittags Präsenzpflicht haben SOLLTET (wer hat das beschlossen?), müsst ihr nachmittags die Möglichkeiut haben, vor Ort an euren häuslichen Korrekturen, Vor- und Nachbereitungen zu arbeiten. Also Arbeitsplätze samt technischem Equipment gestellt bekommen.

    Sollte die Präsenz jedoch für Sitzungen und Arbeitsgruppen gleich welcher Art genutzt werden müssen, würde ich währenddessen meine Korrekturen/ Vorberietungen/ mailverkehr mit den Eltern durchziehen. Soweit es eben geht.

    Das faule Ei mit "Wir laden alle was hoch, dann muss man nur noch zugreifen und schwuppss-- ist die Stunde in Sack und Tüten" glaubt doch nur, wer nicht in der Praxis unterrichtet.
    Und das hat noch nicht mal was mit geistigem Eigentum zu tun.

    Darauf würde ich mich keinesfalls einlassen

    Wir sind im Jahr 2017. Wenn ich PowerPoint, Word und eine Dokumentenkamera habe, dann nutz ich diese Medien auch entsprechend

    Zumal die SuS darauf komplett abfahren.

    vll auf alles, was sich in Filmform bewegt.
    bei uns fährt schon lang kein Schüler mehr auf Power Point oder Dokumentenkamera ab, dazu sind die mittlerweile viel zu sehr Alltagsgeschäft ;)

    Mir würden noch einfallen:

    Mosaike (entweder gezeichnet oder mit Mosaiksteinchen auf Holz geklebt)

    eine römische Villa

    Aquaedukt

    ein Tempel, z.B. ein Jupiter Tempel

    Rom früher und heute : was ist aus dem Forum Romanum, was aus dem Obelisken, was aus der Ara Pacis ... geworden?

    Stadtplan Rom früher und heute (gibts in Geschichts- oder Lateinbüchern)

    Kolosseum

    Ich lasse meine Schüler auch gerne
    römische Speisekarten schreiben
    eine Werbung für eine Therme malen
    diverse Mythen malen/ collagieren/
    Büsten von Kaisern arbeiten /malen
    Nachrufe aufJulius Caesar/ Augustus schreiben

    je nach durchgenommener Lektion im Lateinbuch.


    fertige Poster gibts bei mir nicht*. Das entwickelt sich immer aus dem Unterricht.
    Und wenn man nicht Bunststifte, sondern Gouache, Acryl, Ölpastellkreiden, Marker- oder Pinselstifte benutzt, evtl einen farbigen Plakatkarton, dann wird das alles andere als blass ;)

    + edit: vom Klett-Verlag hatte ich mal ein Poster über das Imperium Romanum zur Zeit seiner größten Ausdehnung. Hab ich allerdings nur in einer einzigen Stunde an die Tafel gehängt, um zu schauen, wie groß das Reich damals war.

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