Beiträge von Friesin

    mangels Material in der Schule kann ich dann meist nicht mal die Zeit als Vorbereitungszeit nutzen.
    Und wie kommst du darauf, dass die Teilnahme an Klassen- und Versetzungskonferenzen dann weniger sind. Bei uns bekommen die Teilzeitkollegen meist keine Klasse, sondern nur Fachunterricht, was zur Folge hat, dass ich z.B. mit nur 11 Stunden (39%) in 6 verschiedenen Klassen unterrichte

    das mag ein Unterschied sein zur SekI, obwohl ich bei den Sprachkursen auch immer im ganzen Jahrgang vertreten bin, genau wie die NaWi Kollegen oder jemand mit Sport, Reli und Geschichte. Das ist in der SekI eher der Fächerkombi geschuldet als der TZ.

    Bei uns sind die Kollegen, die unterhälftig arbeiten, nicht den ganzen Elternsprechtag anwesend. Und bis 19 Uhr geht der auch nicht :D

    (offenbar habe ich es tatsächlich recht gut getroffen, merke ich gerade) :super:

    In den Pausen zwischen Elterbesuchen kann ich korrigieren. Ich weiß ja, wann der Eltersprechtag ist und lege mir die Tests entsprechend.

    Platt gesagt:

    George hatte mehr Kolonien, mehr Imperium, mehr Schiffe.

    Der arme Willi guckte in die Röhre.

    Wollte auch.

    Vielleicht kann man über so einen Auch-haben-will- Konflikt auf das Wettrüsten kommen -- vielleicht durch ein szenisches Spiel? (falls nicht zu aufwändig). Bin grade nicht so kreativ, aber ich würde vll mal in die Richtung denken.

    wie dort steht:

    Platt gesagt.

    Infantil: genau. Umso schlimmer, welche Folgen das hatte

    meine Schüler haben die Erfahrung gemacht, dass die Print Wörterbücher ihnen deutlich weiter helfen als die online-Versionen....

    Zu dem, was oben gesagt wurde (Quellenarbeit, Wikipedia usw):
    in vielen BL werden Seminararbeiten geschrieben, bei denen es genau um solche Recherchekompetenzen geht.
    Vieles davon kann man eh nur schwer in einer Klausur abfragen...

    nur in der Schule ist es so, dass sich das auf die Unterrichtszeiten beschränkt und die zusätzlichen Verpflichtungen 1. selten nennenswert reduziert werden

    aber deine Vorbereitungs- und Korrekturzeit reduziert sich doch auch bei entsprechend reduzierter Stundenzahl. Ebenso die Teilnahme an Klassen- bzw. Versetzungskonferenzen und die Besucherzahl an Elternsprechtagen.

    Über die Anwesenheit bei Gesamtkonferenzen, Projektwochen und so etwas wie Schulfesten muss die Schule dann ein gescheites TZ-Konzept haben- an dem jeder, dem es wichtig ist, mitwirken kann.

    Nein, Privatschulen leben vom "Zirkus", den sie veranstalten. Hier, da und dort wird getanzt und getönt. Probleme in der Klasse? Der Klassenlehrer macht mit den Schülern einen "Team-Bildungs-Kurs" am Wochenende (!), damit keine wertvolle Unterrichtszeit verloren geht... Und das natürlich, zum "Wohle der Schülerinnen und Schüler, denen wir verpflichtet sind, guten Unterricht anzubieten"... Wer das nicht macht an einer Privatschule, gefährdet das Schulleben und weigert sich, sich positiv und nachhaltig mit den Schülern auseinanderzusetzen...

    und wie immer sollte man auch hier vorsichtig mit Verallgemeinerungen sein :pfeif:

    Es gibt ja z.B. den Fall, dass Rechtschreibung nicht mehr gewertet wird, dass kann (bzw. konnte) dann z.B. in Deutsch und Englisch für das ganze Schuljahr beantragt werden. Dies bedeutet aber auch, dass Arbeiten aus dem Jahr noch mal korrigiert werden müssen.

    gilt das denn auch nachträglich?

    bei uns wird die Rechtschreibung erst ausgesetzt, wenn die Diagnose und der Antrag auf Nachteilsausgleich vorliegen, bzw. Letzterer genehmigt wurde.
    Da muss gar nichts nachkorrigiert werden

    mit ein Grund für das Wettrüsten war ja das Verhältnis des deutschen Kaisers zu seinem englischen Cousin.

    Platt gesagt:

    George hatte mehr Kolonien, mehr Imperium, mehr Schiffe.

    Der arme Willi guckte in die Röhre.

    Wollte auch.

    Vielleicht kann man über so einen Auch-haben-will- Konflikt auf das Wettrüsten kommen -- vielleicht durch ein szenisches Spiel? (falls nicht zu aufwändig). Bin grade nicht so kreativ, aber ich würde vll mal in die Richtung denken.


    Was ist denn an Vorwissen bei den Schülern vorhanden, Imperialismus? Kolonismus? British Empire?

    Ganz ehrlich, hier werden ja nur Abitur oder Abschlussklausuren ins Schularchiv gepackt und bei allen anderen zähle ich nicht, ob ich sie wirklich alle vollständig habe, wer seinen Ordner bei der nächsten Arbeit nicht hat, hat Pech gehabt. Ich habe sie sogar z.T. einfach in den normalen Ordner mit einheften lassen. Also ich denke, dass kommt darauf an, wie genau die Bundesländer das allgemein nehmen.

    da wäre ich vorsichtig.

    Wenn es die Pflicht zum Archivieren gibt, sollte man das natürlich auch tun. Ich möchte in dem unwahrscheinlichen Fall, dass jemand nachträglich Einblick in eine Arbeit haben möchte/muss, nicht diejenige sein, die die Archivierungspflicht zu locker gehandhabt hat.
    Es geht dabei nicht um irgendwelche Ordner für die nächste Arbeit.
    Die werden auf Einzelblätter geschrieben, nicht in Heften oder Ordnern. Und die wiederum müssen in vielen Bundesländern 2 Jahre aufbewahrt werden.
    D.h. ich als Fachlehrer sammele die geschriebenen und unterschriebenen Arbeiten wieder ein und gebe den vollständigen Klassensatz im Sekretariat ab.

    In Bayern gibt man sie dem Fachbetreuer, der dann respiziert. Danach werden die Arbeiten archiviert.

    Archivieren muss man, falls.....s.o.

    wenn die Frist vorüber ist, warum nicht? Nicht einfach wegschmeißen, sondern schreddern.

    Allerdings kann ich mir nicht vorstellen, wie das passieren kann, denn normalerweise sammelt man die doch und hakt ab, welcher Schüler die Arbeit abgegeben hat. Vor der Abgabe im Archiv zähle ich noch einmal durch-- eigentlich sollte das also nicht passieren...

    und auch wenn gerne mal von praxisfernen "Experten" die Inklusion in den Himmel gelobt wird, es kann ja kein Lehrer gezwungen werden, ein Kind auf Teufel komm raus inklusiv zu beschulen. Es gibt verblendete Eltern, aber die wenigsten würden wohl ernsthaft rechtliche Schritte gegen die Schule einleiten - bei einem Kind das nicht regelbeschult werden kann, dürfte eh kaum Aussicht auf Erfolg bestehen.

    :rofl: :rofl: :rofl:

    ich habe in meiner ersten Antwort auf die Umfrage verscheidene Fragen gestellt.
    "Wahlmöglichkeiten" ist ein unendlich vager Begriff, selbst wenn er auf den Unterricht zugeschnitten angewandt wird. Warum wird mit dem Begriff so herumgeeiert?

    Die Beispiele sind viel zu stereotyp und die Antwortmöglichkeiten lassen nicht im Ansatz das erkennen, was in der täglichen Unterrichtspraxis möglich ist und auch praktiziert wird.
    Da kann man kaum eine Antwort mit gutem Gewissen geben.

    Vll sollte man als Psychologe auch ein bisschen an die Befragungsklientel denken ;) ich bediene mal ein Klischee, das wie alle Klischees einen Gutteil tatsachen enthält:

    Die Umfrage richtet sich an Lehrer.
    Lehrer sind es gewohnt, qua Beruf, sehr genau auf Texte und Antworten zu achten.
    Das sollte man in einer Umfrage entweder berücksichtigen oder sich nicht über die Reaktion wundern.
    So ein "Geheimnis" um die Formulierung des Umfragetitels zu machen wirkt -zumindest auf mich- kindisch, nicht wirklich professionell.

    Würden mir meine 11t-Klässler diesen Fragebogen als Grundlage einer Seminarfacharbeit vorsetzen, bekämen sie ihn in hohem Bogen um die Ohren geworfen.

    ich kann mir schon unter der Überschrift nichts vorstellen. :ka:

    Ist damit gemeint, wählen, was ich unterrichte? was ich wann unterrichte? was ich wann wie unterrichte?
    Sind damit fachliche Fragen gemeint, fachdidaktische, Fragen, die die Korrektur betreffen?
    Sind damit pädagogische Fragen gemeint, Fragen den Umgang mit Schülerm Kollegen, Schulleitung, Eltern betreffend??
    Wahlmöglichkeiten beim Lehrwerk, bei der Pausenhofgestaltung, bei dem Mensa-Essen, bezüglich meiner eigenen Kleidung??

    Ich LIEBE solche vagen Fragebögen :pfui:

Werbung