Nun arbeitet ja unser Threadersteller in einem Bundesland, in dem die Archivierung vorgeschrieben ist, also.... ![]()
Beiträge von Friesin
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Weiß jemand, ob man sich abgeschlossene Berufsausbildungen sowie anschließende Arbeitszeiten für die Notenbildung anrechnen lassen kann?
würde mich extrem wundern.....
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Ganz ehrlich, hier werden ja nur Abitur oder Abschlussklausuren ins Schularchiv gepackt und bei allen anderen zähle ich nicht, ob ich sie wirklich alle vollständig habe, wer seinen Ordner bei der nächsten Arbeit nicht hat, hat Pech gehabt. Ich habe sie sogar z.T. einfach in den normalen Ordner mit einheften lassen. Also ich denke, dass kommt darauf an, wie genau die Bundesländer das allgemein nehmen.
da wäre ich vorsichtig.
Wenn es die Pflicht zum Archivieren gibt, sollte man das natürlich auch tun. Ich möchte in dem unwahrscheinlichen Fall, dass jemand nachträglich Einblick in eine Arbeit haben möchte/muss, nicht diejenige sein, die die Archivierungspflicht zu locker gehandhabt hat.
Es geht dabei nicht um irgendwelche Ordner für die nächste Arbeit.
Die werden auf Einzelblätter geschrieben, nicht in Heften oder Ordnern. Und die wiederum müssen in vielen Bundesländern 2 Jahre aufbewahrt werden.
D.h. ich als Fachlehrer sammele die geschriebenen und unterschriebenen Arbeiten wieder ein und gebe den vollständigen Klassensatz im Sekretariat ab.In Bayern gibt man sie dem Fachbetreuer, der dann respiziert. Danach werden die Arbeiten archiviert.
Archivieren muss man, falls.....s.o.
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wenn die Frist vorüber ist, warum nicht? Nicht einfach wegschmeißen, sondern schreddern.
Allerdings kann ich mir nicht vorstellen, wie das passieren kann, denn normalerweise sammelt man die doch und hakt ab, welcher Schüler die Arbeit abgegeben hat. Vor der Abgabe im Archiv zähle ich noch einmal durch-- eigentlich sollte das also nicht passieren...
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und auch wenn gerne mal von praxisfernen "Experten" die Inklusion in den Himmel gelobt wird, es kann ja kein Lehrer gezwungen werden, ein Kind auf Teufel komm raus inklusiv zu beschulen. Es gibt verblendete Eltern, aber die wenigsten würden wohl ernsthaft rechtliche Schritte gegen die Schule einleiten - bei einem Kind das nicht regelbeschult werden kann, dürfte eh kaum Aussicht auf Erfolg bestehen.

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was genau ist denn das Lernziel?
Zu zeigen, wie "das bei uns so geregelt ist"?
Was sollen die Schüler nach den 90 Minuten gelernt haben?
ich bezweifele, dass man das Grundgesetz und was damit zusammenhängt in so kurzer Zeit halbwegs erschöpfend bearbeiten kann, aber ich lasse mich auch gerne korrigieren

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ich habe in meiner ersten Antwort auf die Umfrage verscheidene Fragen gestellt.
"Wahlmöglichkeiten" ist ein unendlich vager Begriff, selbst wenn er auf den Unterricht zugeschnitten angewandt wird. Warum wird mit dem Begriff so herumgeeiert?Die Beispiele sind viel zu stereotyp und die Antwortmöglichkeiten lassen nicht im Ansatz das erkennen, was in der täglichen Unterrichtspraxis möglich ist und auch praktiziert wird.
Da kann man kaum eine Antwort mit gutem Gewissen geben.Vll sollte man als Psychologe auch ein bisschen an die Befragungsklientel denken
ich bediene mal ein Klischee, das wie alle Klischees einen Gutteil tatsachen enthält:Die Umfrage richtet sich an Lehrer.
Lehrer sind es gewohnt, qua Beruf, sehr genau auf Texte und Antworten zu achten.
Das sollte man in einer Umfrage entweder berücksichtigen oder sich nicht über die Reaktion wundern.
So ein "Geheimnis" um die Formulierung des Umfragetitels zu machen wirkt -zumindest auf mich- kindisch, nicht wirklich professionell.Würden mir meine 11t-Klässler diesen Fragebogen als Grundlage einer Seminarfacharbeit vorsetzen, bekämen sie ihn in hohem Bogen um die Ohren geworfen.
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was ist denn das "Liebgewordene"? Sind das nice-to-haves? Oder sind das essentielle Bestandteile des Schullebens?
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ich kann mir schon unter der Überschrift nichts vorstellen.

Ist damit gemeint, wählen, was ich unterrichte? was ich wann unterrichte? was ich wann wie unterrichte?
Sind damit fachliche Fragen gemeint, fachdidaktische, Fragen, die die Korrektur betreffen?
Sind damit pädagogische Fragen gemeint, Fragen den Umgang mit Schülerm Kollegen, Schulleitung, Eltern betreffend??
Wahlmöglichkeiten beim Lehrwerk, bei der Pausenhofgestaltung, bei dem Mensa-Essen, bezüglich meiner eigenen Kleidung??Ich LIEBE solche vagen Fragebögen

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Dann musst du aber sicher stellen, dass das Schulessen nicht, nachdem eine Beraterfirma Qualitätssicherung betrieben hat, totgekochter Kantinenfraß ist. Dann treibst du nämlich den Teufel mit dem Beelzebub aus und statt Gelnägeln verhindern dann Managerprovisionen gesunde Ernährung.
wer sagt denn, dass Schulessen automatisch = schlechtes Essen ist?
wer sagt denn, dass hausgemachtes essen automatisch = hochwertiges Essen ist?
Wer sagt denn, dass deine Forderung nicht sichergestellt werden kann?Eltern sorgen selbst für das Essen ihrer Kinder = dann musst du aber auch sicherstellen, dass sie den Kindern nicht irgendeine Tütensuppe/ Mac..fastfood /Süßigkeiten zu Mittag vorsetzen?
Warum diese Schwarz-Weiß-Malerei?
Warum überhaupt so verbissen?? -
Nicht nur beschneidet das Elternrechte, sondern bestraft ausgerechnet den Teil der Elternschaft, der für das Kinderwohl eine Schicht zusätzlich arbeitet, dafür sorgt, dass das Kind ein anständiges Pausenbrot hat, beim Elternabend mitwirkt, und sich nicht vor Annies Klassenzimmer prügelt. Solche Maßnahmen würden genau den falschen Eltern in die Hände spielen.
Die Eltern, die sich um das Wohl ihrer Kinder kümmern, werden doch in keiner Weise "bestraft", wenn ihr Kind kostenloses Schulessen u.Ä. bekäme.
Sie können sich weiterhin völlig gelassen ihren Kindern widmen, ohne mittags ein Essen zaubern zu müssen. Als Bestrafung sehe ich das keinesfalls an, als berufstätiger Mutter mit mehr als einem Kind hätte auch ich das sehr angenehm gefunden.Wobei allerdings das Kindergeld ja nicht nur für Essen und Schulsachen gedacht ist.
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Eine Ausnahme bleiben aber wohl doch die Fremdsprachen ab einem gewissen Niveau: Obwohl ich mir meiner Sprachkompetenz sehr sicher bin, würde ich mir nicht erlauben, einen Text in der Fremdsprache ab einem gewissen Niveau als "authentisch" zu bezeichnen. Muttersprachler bin ich einfach trotz allem nicht.
ja, ab einem bestimmten Level wird man mit Originaltexten arbeiten.
Ansonsten würde es mich ehrlich gesagt wundern, wenn man die Klausurtexte NICHT selbst erstellt.

Wie denn sonst? Ich würde nie einen Text nehmen, der in Lehrbüchern oder im Netz zu finden ist. Ganz davon abgesehen, dass das ja auch nicht zwingend ein Originaltext ist.... -
das ist im Kreativ- oder auch Gesundheitsbereich was Anderes als bei einer Fremdsprache, das stimmt

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wenn es darum geht, Arbeits- oder HA- Ergebnisse vorzutragen, könntest du auch formulieren:
"wer macht den Anfang?" oder Ähnliches.Allerdings rufe ich in dem Fall oft jemanden auf. Mit unterschiedlichen Formulierungen wie
"XY, leg einmal los / starte bitte/ was hast du herausgefunden..." bis zu "ABC, bitte löse ihn/ sie ab / mach mal weiter....Jemand aus der Fensterreihe übernimmt..."
Formulierungen gibt es unendlich viele, da knsst du deine kreativität austoben lassen

Ich verzichte bei dieser Art des Vorlesens auf freiwillige Meldungen, weil das
1. zu lange dauert
2. ich auf "meine" Art und Weise auch die Ruhigeren dazu bringe, ihre Ergebnisse vorzutragen. So kann ich mir von ihren Leistungen doch eher noch mal ein Bild machen -
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zwischen
" "Ihr habt ja das ganze verstanden."
und
der interessierten Nachfrage, ob es noch Fragen gibt, liegen allerdings Welten.Auch letztes Anliegen fragt man oft besser in oder nach der nächsten Stunde, wenn nämlich das "Ganze" erst mal sacken konnte oder -im Idealfall- die Schüler sich noch mal mit dem Stoff auseinandergesetzt haben, z.B. in Form von HA.
Vor Klassenarbeiten sage ich meinen Schülern immer:
--Eure HA ist es, mir in der nächsten Stunde zu sagen, was genau ihr noch mal üben möchtet. Dann wiederum kann ich euch Übungsmaterial zusammenstellen --das ist DANN MEINE Hausaufgabe zur letzten Stunde vor der Arbeit. -
an einer der Schulen, an denen ich mal war, bekamen diejenigen, die nicht in den GoDi gingen, Grundwissen Mathematik zum Wiederholen. Das wurde im Vorfeld kommuniziert, und siehe da, die Zahl der zu Beaufsichtigenden hielt sich arg in Grenzen
Ich weiß, lauter halbe Sachen.Aber man kann doch als Lehrer durchaus mit mehr als seiner eigenen Klasse gehen? Gerade an kleinen Schulen kennt man die Schüler doch. 2 Lehrer mit 3 Klassen, geht das nicht?
Wie groß sind denn bei euch die Klassen? -
Wenn ihr immer diejenigen, die nicht zum Gottesdienst gehen wollen, zu Hause lasst, hat sich das Problem ratzfatz erledigt

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ich biete Kunstkurse/ Malkurse an.
In recht kleinen Gruppen.
Ist auch intensiv, aber wird von den teilnehmern nicht als anstrengend empfunden
Aber ob es für die Teilnehmer intensiv ist, hat ja nichts mit der Genehmigung deines Jobs zu tun

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