Beiträge von Friesin

    Nein, bei mir war so etwas nicht nötig. Es gibt genügend Eselsbrücken für alle möglichen Fakten.Daneben habe ich mir schon in der Mittelstufe ein Buch über Gedächtnistraining von einem echten Profi gekauft.
    Das Gehirn kann unendlich viele Informationen speichern. Man muss diese nur richtig mit vorhandenem verknüpfen um später schnell alles abrufen zu können. Ich habe die Herausforderung beim lernen regelrecht geliebt.

    Daneben war es für mich auch eine Frage der Ehre nicht zu betrügen!

    neee.
    War in einigen Fächern nciht nötig.
    In den anderen hatte ich viel zu viel Schiss :lach:

    die Idee ist grundsätzlich schön. Allerdings sollte die SL hier wirklich hervorheben, dass bei Lehrern alles unbezahlte Mehrarbeit ist und überlegen, solche Ansinnen ggf für "Deals" zu nutzen, z.B Bälle für die Pause aus dem Stadtetat etc

    Widerspruch

    Die Idee ist grundsätzlich eine Zumutung. Nicht jeder mag an Umzügen teilnehmen.

    Und wie berechnest du dann den Mehrarbeitslohn der Kollegen? Ein Ball pro marschierender Kollege?
    Auf solche krummen Dinge würde ich mich nie, n-i-e, einlassen.

    Mehrarbeit ist eines,
    Anschaffungen für den Pausenhof etwas völlig anderes.

    ich arbeite für Geld und nicht für Sachleistungen

    In Mathe, Physik, etc. werden Lösungsblätter vor der Klausur abfotografiert. In der Klausur wird sich dann daran entlang gehangelt.

    das habe ich nicht verstanden. Übt ihr genau die Klausur vorher?

    es gibt bei uns einen bestimmten Wochentag, an dem nachgeschrieben wird. Jede Woche. Der erste nach dem Fehlen ist dann deiner.

    Und natürlich sind die Nachschreibklausuren unangenehmer als die Originalklausuren. Den geeignetsten Text habe ich natürlich für
    die Originalklausur verwandt....

    Wenn Schüler während einer Klausur/Klassenarbeit ganze Passagen aus dem Internet übernmehmen, müssen sie die doch über ein paar Minuten hinweg abschreiben. Sieht das der Lehrer nicht?? Ein Smartphone ist doch kein USB Stick

    Von zwei Fällen könnte ich erzählen, die mehrfach beim Spicken erwischt wurden und wo NICHTS passierte außer ein Gespräch bei der SL. Dort wird man teilweise dann offenbar noch belächelt, weil man deswegen so einen "Aufriss" macht...

    wer so einen SL hat, braucht keine Feinde....

    Ich kann dir nicht sagen, wie man die Kollegen dazu bekommt, an einem Strang zu ziehen. ich weiß nur, dass bei uns an der Schule die Kollegen heilfroh sind, wenn wir gemeinsame einheitliche Absprachen treffen. An jedem pädagogischen Tag und in der Vorbereitungswoche nach den Sommerferien (in den Sommerferien) stimmen wir solche Dinge miteinander ab. Das ist letztendlich für jeden Einzelnen eine Hilfe im Alltag

    ach du liebe Zeit, da ist ja ganz schön was los bei euch :schreck:

    Ich versuche mal, deine Fragen zu beantworten, auch wenn ich aus einem anderen BL komme

    Punkt eins: ja, warum nicht? Gerade wenn sich die Betrugsversuche so dermaßen häufen, müsste das doch leicht einzurichten sein. Zumindest in deinen Klassen/ bei deinen Klausuren.

    Punkt zwei: ich kenne die Regelung, dass in der Oberstufe jedes Fehlen bei einer Klausur per Attest nachgewiesen werden muss.

    Punkt drei: in flagranti erwischen, bzw. wenn du nachträglich zwei in Teilen identische Arbeiten hast, hast du doch den Beweis ;)

    Punkt vier: redest du von einem Plagiat während einer Klausur? Also mit einem Handy wurde betrogen? Oder meinst du ein Plagiat bei einem Vortrag oder einer Präsentation?
    Eigentlich auch egal, Plagiat = Note 6.
    Ausschluss vom Unterricht kann ich mir rechtlich nicht vorstellen, aber man belehre mich eines Anderen...

    Punkt fünf: ja

    Punkt sechs: ja, wenn das nicht schon längst erfolgt ist, wird es höchste Zeit. Fristen sind dazu da, eingehalten zu werden.

    Übrigens würde ich einem Schüler, der während einer Leistungskontrolle sein Smartphone benutzt, dieses gar nicht groß wegnehmen. Wohl aber die Klausur. Note 6.

    Zu deinen Fragen in Beitrag 34:

    wer ist "man" ?

    Diese Verallgemeinerungen sind genau das, was sie sind: zu vage.
    jeder hier kann die seine Sicht seines berufsalltagsschildern, und bei allen sicherhlich vorhandenen Parallelen wirst du bei 100 Gefragten 120 Antworten bekommen -- 120 unterschiedliche, wohlgemerkt.

    Dasselbe gilt natürlich für die Schüler.

    "Man" unterscheidet nur nach guten und schlechten Lehrern.

    Gute Lehrer sind übrigens die, die
    1. konsequent sind
    2. ich ihrer Lehrerrolle bewusst sind
    3. Ahnung von ihrem Fach haben
    4. Humor besitzen.

    Nicht die, die immer für alles Verständnis haben und angetreten sind, die Welt des Lernens als Kumpel der Schüler missionarisch neu zu erfinden

    Deswegen denke ich, dass ich später schlechte schriftliche Noten immer durch Vierer, Dreier und Zweier so lange ausgleiche, bis der Schüler eine Vier hat.

    ich will dich nicht enttäuschen, aber: das wird so nicht klappen.

    Du wirst Leistungen beurteilen müssen. Du wirst Erwartungshorizonte schreiben, deine Bewertungen gegenkontrollieren lassen, das an "deiner" Schule eingeführte Bewertungssystem nutzen müssen.
    Wenn da jemand ständig ausschert, hat er ständig massiven Ärger an der Backe.

    Glaub mir oder glaub mir nicht, aber deine Vorstellungen sind völlig unrealistisch.

    Aber okay, du hast bislang weder Studium noch das Ref gemacht.

    Hast du eigentlich schon mal an eine Walldorfschule o-Ä.gedacht?

    Irgendwie frage ich mich, was du dir vorstellst unter einem Studium :gruebel:

    Du möchtest gerne Aufsätze korrigieren? Ja, dann werde eben Deutschlehrer. Und ja, im Studium macht mnan gewisse Dinge, deren Zweck man als Student vll nicht einsieht --so wie die Schüler es halt auch machen müssen :D .
    Das ist aber in JEDER Ausbildung so.
    Deinen Beruf wirst du deutlich länger ausüben als du mit dem Studium beschäftigt sein wirst.
    Dann sieh doch einfach gewisse Teile des Studiums als "Mittel zum Zweck", Lehrer werden zu können, an ;)

    Und mach dir nicht zu sehr den Kopf über Prozentzahlen und was dir gefällt und was nicht -- wer weiß, vll kommt es eh ganz anders und was du jetzt doof findest, wird dann für dich der absolute Burner ;)

    ich würde die "Probleme", die du im germanistik-Studium auf dich zukommen siehst, nicht im Vorhinein schon überbewerten. Das ist doch sicherlich alles machbar, und in jedem Fach/ in jedem Beruf gibt es Teilaspekte, die man nicht so gerne mag.

    Gibt es in deinem Bundeland Ethik als Studienfach?

    Und:
    Was meinst du eigentlich mit "trockenem "Studium?

    Wie ist denn das mit dem Arztbesuch? Ich bin ziemlich sicher: Wenn man einen Facharzttermin nur vormittags bekommt, darf man den wahrnehmen, muss jedoch rechtzeitig Bescheid geben.

    Wenn man sich aber einen auf 15 Uhr gelegt hat, weil man laut Plan keine Stunde mehr hat? Es macht Sinn, das auch bekannt zu geben, damit man keine Vertretungsstunde bekommt. Ob einen der Chef aber anweisen kann, alle Arzttermine anzugeben, die vor 16 Uhr stattfinden?

    sie über Arztbesuche mindestens 1Woche vorher informieren sollen, selbst wenn diese außerhalb des offiziellenStundenplans also nach regulärem Dienstschluss liegen.

    ein Unding.

    Gegenfrage:
    manchmal gibt es unerwartete Ausfälle, die auch am Tag zuvor nicht absehbar waren. Wie soll denn Vertretung funktionieren, wenn nicht Lehrer einspringen, die gerade keinen Unterricht haben?

    Wir werden bei absehbaren Vertretungen immer am Tag vorher informiert. Falls ich also einspringen muss und dadurch meine Randstunde sich nach hinten verlängert, muss ich private Planungen hintanstellen. Finde ich innerhalb des Unterrichtsbetriebs nicht verwerflich, solange nicht mit aller Gewalt z.B. die 8.Stunde vertreten wird und der Vertreter dadurch mehrere Freistunden erhält.
    So etwas kommt allerdings bei uns nicht vor.

    Zum online-Vertretungsplan, ein kleiner Erfahrungsbericht:

    Meist werdem die Vertretungen bereits am Tag vorher angezeigt, noch während des Schulbetriebs.
    Und ja, man ist verpflichtet zu gucken. Nicht um Mitternacht, aber gegen spätestens 18 Uhr sollte man schon mal geguckt haben. Halte ich für absolut zumutbar.

    Man muss sich halt nicht "nur" als Lehrer, sondern als "Life Coach"/Motivator sehen, damit das klappt. Sonst springt der Funke auch nicht über. I

    Hört hört 8) Sagt ein student
    Hut ab, da können wir alle noch was lernen

    *Ironie* ? Entscheidet selbst :D

    Ganz im Ernst: welches Thema stellst du dir bei deinen Fächern vor als Urlaubsvideo zu zeigen??
    ich unterrichte selbst Latein und zeige gerne Dokus -- wenn sie zum gerade behandelten Sachthema passen. Aber Urlaubsvideos?? Mit welchem Bezug zum Lehrplan würdest du das machen? Würde mich jetzt echt interessieren.

    Sorry, mag kleingeistig wirken angesichts des Elends in der Dritten Welt, aber ich bin als Lehrer im Hier und Jetzt des realen Lebens an den Lehrplan gebunden. Wie alle Lehrer. Auch die zukünftigen.

    ich habe Rückenprobleme eigentlich eher nach einem WE oder in/nach den Ferien: nämlich dann, wenn ich viel am Schreibtisch gesessen habe. In der Schule laufe ich viel umher, helfe, korrigiere (ich arbeite viel mit Wochenplan).
    Will sagen:
    Kannst du nicht das eine oder andere von der Tafel auslagern? Z.B. in den Übungsphasen?

    Oder mal die Schüler an der Tafel schreiben lassen?

    Mehr mit Arbeitsblättern arbeiten lassen?

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