Nicht nur beschneidet das Elternrechte, sondern bestraft ausgerechnet den Teil der Elternschaft, der für das Kinderwohl eine Schicht zusätzlich arbeitet, dafür sorgt, dass das Kind ein anständiges Pausenbrot hat, beim Elternabend mitwirkt, und sich nicht vor Annies Klassenzimmer prügelt. Solche Maßnahmen würden genau den falschen Eltern in die Hände spielen.
Die Eltern, die sich um das Wohl ihrer Kinder kümmern, werden doch in keiner Weise "bestraft", wenn ihr Kind kostenloses Schulessen u.Ä. bekäme.
Sie können sich weiterhin völlig gelassen ihren Kindern widmen, ohne mittags ein Essen zaubern zu müssen. Als Bestrafung sehe ich das keinesfalls an, als berufstätiger Mutter mit mehr als einem Kind hätte auch ich das sehr angenehm gefunden.
Wobei allerdings das Kindergeld ja nicht nur für Essen und Schulsachen gedacht ist.