Beiträge von Friesin

    meine Herrschaften, eine wahrlich zähe Angelegenheit...

    ich hätte mir ein wenig mehr Straffung gewünscht,
    zusätzlich ein freies Feld für eigene Assoziationen
    und vor allem:

    bei den Altersangaben die Möglichkeit der Mehrfachnennung!!!

    ich würde mich zunächst ganz intensiv um die Bewerbungsmappe für das Kunststudium kümmern.
    Mangas malen/zeichnen oder überhaupt "schön" malen reicht nämlich definitiv NICHT aus.

    Die wollen eine gewisse Vielfalt an Themen und Techniken sehen, eigene künstlerische Statements erkennen, eine eigene künstlerische (!) Entwicklung vorhersehen können.
    Es gibt da übrigens diverse Bücher über Mappenerstellung, die allerdings nur bedingt als Leitfaden zu vrstehen sind. Ein Blick hinein würde trotzdem schon mal einen gewissen Eindruck vermitteln.

    wenn du bereits das Latinum nachgeholt hast, kannst du dir vorstellen, dass das Graecum ähnlich sein wird. Auf die Note kommt es übrigens dabei gar nicht an, bestanden reicht.:)
    Wegen des Alphabeths machst du dir jetzt nicht im Ernst Sorgen, oder? ;)
    Wenns noch Chinesisch wäre... oder Arabisch...

    Was den meisten Studenten beim Lateinstudium schwerfällt, sind die sogenannten Sprachübungen: Deutsch-Lateinische Übersetzung.

    Ich fands einfach geil :party: , aber das sieht jeder anders.
    Die fachlichen Einstellungs-Prognosen ändern sich alle paar Jahre, dazu kann dir niemand konkrete Auskunft geben-

    was würdest du denn am liebsten mehr als 30 Jahre lang unterrichten?

    Latein wird bei uns neben Französisch und Spansich als zweite Fremdsprache angeboten. Spanisch wird von etwas mehr als einem Drittel der Schüler gewählt, Französisch und Latein teilen sich die verbleibenden etwa 2/3. Ziemlich ausgewogen.

    Latein spricht eine andere Schülerklientel an als eine gesprochene Fremdsprache. Genau das wissen unsere Schüler (deren Eltern?) zu schätzen.
    Und das hat nichts damit zu tun, ob ein Schületr fürs Gymnasium generell geeignet ist.

    Was am Ende davon übrig bleibt in Form von Kenntnissen, unterscheidet sich von Schüler zu Schüler.


    Merkwürdig eigentlich, dass sich niemals jemand fragt, wozu er im Laufe seines Schülerlebens z.B. Kurvendiskussionen "gebraucht" hat. Bei Fremdsprachen stellt sich diese Frage automatisch :)

    Nein, bei mir war so etwas nicht nötig. Es gibt genügend Eselsbrücken für alle möglichen Fakten.Daneben habe ich mir schon in der Mittelstufe ein Buch über Gedächtnistraining von einem echten Profi gekauft.
    Das Gehirn kann unendlich viele Informationen speichern. Man muss diese nur richtig mit vorhandenem verknüpfen um später schnell alles abrufen zu können. Ich habe die Herausforderung beim lernen regelrecht geliebt.

    Daneben war es für mich auch eine Frage der Ehre nicht zu betrügen!

    neee.
    War in einigen Fächern nciht nötig.
    In den anderen hatte ich viel zu viel Schiss :lach:

    die Idee ist grundsätzlich schön. Allerdings sollte die SL hier wirklich hervorheben, dass bei Lehrern alles unbezahlte Mehrarbeit ist und überlegen, solche Ansinnen ggf für "Deals" zu nutzen, z.B Bälle für die Pause aus dem Stadtetat etc

    Widerspruch

    Die Idee ist grundsätzlich eine Zumutung. Nicht jeder mag an Umzügen teilnehmen.

    Und wie berechnest du dann den Mehrarbeitslohn der Kollegen? Ein Ball pro marschierender Kollege?
    Auf solche krummen Dinge würde ich mich nie, n-i-e, einlassen.

    Mehrarbeit ist eines,
    Anschaffungen für den Pausenhof etwas völlig anderes.

    ich arbeite für Geld und nicht für Sachleistungen

    In Mathe, Physik, etc. werden Lösungsblätter vor der Klausur abfotografiert. In der Klausur wird sich dann daran entlang gehangelt.

    das habe ich nicht verstanden. Übt ihr genau die Klausur vorher?

    es gibt bei uns einen bestimmten Wochentag, an dem nachgeschrieben wird. Jede Woche. Der erste nach dem Fehlen ist dann deiner.

    Und natürlich sind die Nachschreibklausuren unangenehmer als die Originalklausuren. Den geeignetsten Text habe ich natürlich für
    die Originalklausur verwandt....

    Wenn Schüler während einer Klausur/Klassenarbeit ganze Passagen aus dem Internet übernmehmen, müssen sie die doch über ein paar Minuten hinweg abschreiben. Sieht das der Lehrer nicht?? Ein Smartphone ist doch kein USB Stick

    Von zwei Fällen könnte ich erzählen, die mehrfach beim Spicken erwischt wurden und wo NICHTS passierte außer ein Gespräch bei der SL. Dort wird man teilweise dann offenbar noch belächelt, weil man deswegen so einen "Aufriss" macht...

    wer so einen SL hat, braucht keine Feinde....

    Ich kann dir nicht sagen, wie man die Kollegen dazu bekommt, an einem Strang zu ziehen. ich weiß nur, dass bei uns an der Schule die Kollegen heilfroh sind, wenn wir gemeinsame einheitliche Absprachen treffen. An jedem pädagogischen Tag und in der Vorbereitungswoche nach den Sommerferien (in den Sommerferien) stimmen wir solche Dinge miteinander ab. Das ist letztendlich für jeden Einzelnen eine Hilfe im Alltag

    ach du liebe Zeit, da ist ja ganz schön was los bei euch :schreck:

    Ich versuche mal, deine Fragen zu beantworten, auch wenn ich aus einem anderen BL komme

    Punkt eins: ja, warum nicht? Gerade wenn sich die Betrugsversuche so dermaßen häufen, müsste das doch leicht einzurichten sein. Zumindest in deinen Klassen/ bei deinen Klausuren.

    Punkt zwei: ich kenne die Regelung, dass in der Oberstufe jedes Fehlen bei einer Klausur per Attest nachgewiesen werden muss.

    Punkt drei: in flagranti erwischen, bzw. wenn du nachträglich zwei in Teilen identische Arbeiten hast, hast du doch den Beweis ;)

    Punkt vier: redest du von einem Plagiat während einer Klausur? Also mit einem Handy wurde betrogen? Oder meinst du ein Plagiat bei einem Vortrag oder einer Präsentation?
    Eigentlich auch egal, Plagiat = Note 6.
    Ausschluss vom Unterricht kann ich mir rechtlich nicht vorstellen, aber man belehre mich eines Anderen...

    Punkt fünf: ja

    Punkt sechs: ja, wenn das nicht schon längst erfolgt ist, wird es höchste Zeit. Fristen sind dazu da, eingehalten zu werden.

    Übrigens würde ich einem Schüler, der während einer Leistungskontrolle sein Smartphone benutzt, dieses gar nicht groß wegnehmen. Wohl aber die Klausur. Note 6.

    Zu deinen Fragen in Beitrag 34:

    wer ist "man" ?

    Diese Verallgemeinerungen sind genau das, was sie sind: zu vage.
    jeder hier kann die seine Sicht seines berufsalltagsschildern, und bei allen sicherhlich vorhandenen Parallelen wirst du bei 100 Gefragten 120 Antworten bekommen -- 120 unterschiedliche, wohlgemerkt.

    Dasselbe gilt natürlich für die Schüler.

    "Man" unterscheidet nur nach guten und schlechten Lehrern.

    Gute Lehrer sind übrigens die, die
    1. konsequent sind
    2. ich ihrer Lehrerrolle bewusst sind
    3. Ahnung von ihrem Fach haben
    4. Humor besitzen.

    Nicht die, die immer für alles Verständnis haben und angetreten sind, die Welt des Lernens als Kumpel der Schüler missionarisch neu zu erfinden

    Deswegen denke ich, dass ich später schlechte schriftliche Noten immer durch Vierer, Dreier und Zweier so lange ausgleiche, bis der Schüler eine Vier hat.

    ich will dich nicht enttäuschen, aber: das wird so nicht klappen.

    Du wirst Leistungen beurteilen müssen. Du wirst Erwartungshorizonte schreiben, deine Bewertungen gegenkontrollieren lassen, das an "deiner" Schule eingeführte Bewertungssystem nutzen müssen.
    Wenn da jemand ständig ausschert, hat er ständig massiven Ärger an der Backe.

    Glaub mir oder glaub mir nicht, aber deine Vorstellungen sind völlig unrealistisch.

    Aber okay, du hast bislang weder Studium noch das Ref gemacht.

    Hast du eigentlich schon mal an eine Walldorfschule o-Ä.gedacht?

    Irgendwie frage ich mich, was du dir vorstellst unter einem Studium :gruebel:

    Du möchtest gerne Aufsätze korrigieren? Ja, dann werde eben Deutschlehrer. Und ja, im Studium macht mnan gewisse Dinge, deren Zweck man als Student vll nicht einsieht --so wie die Schüler es halt auch machen müssen :D .
    Das ist aber in JEDER Ausbildung so.
    Deinen Beruf wirst du deutlich länger ausüben als du mit dem Studium beschäftigt sein wirst.
    Dann sieh doch einfach gewisse Teile des Studiums als "Mittel zum Zweck", Lehrer werden zu können, an ;)

    Und mach dir nicht zu sehr den Kopf über Prozentzahlen und was dir gefällt und was nicht -- wer weiß, vll kommt es eh ganz anders und was du jetzt doof findest, wird dann für dich der absolute Burner ;)

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