Beiträge von Friesin

    mir gings gleich im ersten Jahr nach dem Ref besser.

    Ging mir auch so.
    deine Rolle ist klar definiert: nicht mehr sowohl Beurteilender wie auch Beurteilter.
    das ist ein Riesenunterschied.
    Du kannst ungestört von Besuchen arbeiten, musst keine Entwürfe mehr schreiben, wirst als Kollege ernster genommen, hast kleine sinnfreien Seminarstunden und - Referate mehr zu schreiben. das fand ich sehr entlastend.
    Den Rest kannst du dir einteilen!

    Bei den 30 Tagen Urlaub wäre interessant zu wissen, ob sie an einen zeitlichen Rahmen gekoppelt sind oder frei wählbar sind. Da beneide ich meinem Mann schon manchmal drum.

    die haben wir an "meiner" Schule auch. Natürlich nur in den Ferien wählbar, wie sollte es auch anders funktionieren?

    Aber:

    das liest sich deutlich schlimmer, als es de facto ist. Den gebuchten Urlaub trage ich ein, plus was sonst noch an Tagen anfällt, und gut ist.

    Ein einziges Mal in 5 Jahren bin ich an einem Tag in den Herbstferien an die Schule gefahren, um etwas zu erledigen, was ich in der Schulzeit nicht machen konnte, was aber unbedingt getan werden musste. Fertig :D

    ich finde das völlig in Ordnung.
    Die LES Gespräche sind vorgeschrieben,
    und es ist schon schwierig genug,Termine zu finden, die allen Beteiligten passen.
    Solange nicht scharenweise Kinder vom Essen oder der HA-Betreuung suspendiert werden, so what?
    Die Gespräche sind einmal im Jahr in einem bestimmten Zeitrahmen.
    Bin ich jetzt zu salopp drauf, oder sehe ich das unter "nicht päpstlicher sein als der Papst"?
    Die Idee, während dieses Zeitraums die HA auszusetzen, finde ich praktisch.

    Wie werden denn die Elternsprechtage bei euch gehandhabt?

    P.S. für GS irrelevant, aber viel nerviger finde ich in den späteren Jahren die ständigen Nachmittagstermine beim Kieferothopäden.

    Wohne nicht am Schulort.

    Unterricht vorbereiten kann ich in der Schule auch nicht wirklich, zumindest nicht, wenn es sich um (von mir) noch nie unterrichtete Inhalte handelt.

    Korrigieren geht aber. Also nehme ich mir für Freistunden entsprechend Kopierarbeit mit. Auch Kopien für die nächsten Tage mache ich gerne in den Freistunden, damit erspare ich mir frühmorgens den Platz in der Schlange ;)


    Mit ein wenig Planung kann man also die Springstunden ganz gut nutzen

    Silicium, bist du es?

    mein Gedanke :rotfl: :rotfl: :rotfl:

    was ich immer so bedauerlich finde:
    da kommt jemand von der Uni, will unbedingt die Abiturientenaugen mit seinem Fachwissen zum Leuchten bringen, fragt hier nach, liest, was er eigentlich gar nicht lesen wollte --

    ja, und dann?????

    Nie wieder hört man, wie es denjenigen ergangen ist. Soo schade. Möchte auch mal das "Siehste"-Gefühl auskosten :flieh:

    ich bin ein ehrlicher Mensch und muss unserem Uni-affinen Möchtegernkollegen in einem zustimmmen:
    dass es "ein Glück" ist, dass die Eltern über die Schullaufbahn ihres Kindes entscheiden, kann ich nicht nachvollziehen. Können sie oft auch gar nicht, weil ihnen oft der Vergleich fehlt und sie ihr Kind nie im Unterricht erleben, um nur zwei Gründe zu nennen.

    Aber das wäre in der Tat ein ganz anderer thread, in etwa so ergiebig wie die immerwährende Frage Was ist Kunst. Bitte nicht, bin schon weg :flieh:

    Eine Lehrerin aus einer freien Schule hat mir geschrieben, an ihrer Schule hätte es sich bewährt, dass die Mitarbeiter vor der Sitzung gemeinsam essen, eine Mitarbeiterin ist immer mit Kochen dran, das hätte die Sitzungen massiv aufgewertet, an einer freien Schule an der ich gearbeitet habe haben wir das auch gemacht und war auch immer gut (nur haben die "Köche" manchmal die Kochzeit unterschätzt was zu Verschiebungen beim Start geführt hat). Gibt es auch dazu weitere Erfahrungen?

    da die Dienstberatungen sich immer direkt an den Mittagsunterricht anschließen, wird der Pizzaservice bestellt.
    Gemeinsam kochen vor einer DB und nach dem Untericht -- nein danke! Das wäre mir
    a. viel zu viel Zeitaufwand (allein schon die Orga :ohh: )
    b. viel zu viel "wir haben uns alle lieb".

    Nicht missverstehen: ich habe ein tolles Kollegium, wir arbeiten sehr effizient miteinander, und ich fühle mich dort ausgesprochen wohl. Trotzdem.

    bin nicht an der Grundschule, aber natürlich kenne ich diese Art von "Bocken" auch:

    Ich sitze das aus.
    Stehe vorne und drehe demonstrativ Däumchen.
    Gucke den Bockende stur an, warte, warte, waaaarte.
    Den direkten Blickkontakt halten die wenigsten Kinder/Jugendlichen lange aus. Sie schauen dann weg

    Ich mache weiter im Unterricht, lasse den Bockenden scheinbar links liegen, habe aber einen Augenwinkel auf ih.

    Wenn er sich unbeobachtet fühlt (ganz wichtig!), macht er das, was angekündigt war. Er (ich spreche einfach mal in der männlichen Form ;) ) muss aber das Gefühl haben, dass
    1. ich meine Forderung ernst meine und nicht erpressbar bin
    2. er das Publikum entzogen bekommt, hier, indem der Unterricht weitergeht
    3. er ohne Gesichtsverlust (quasi "heimlich", scheinbar unbemerkt) meine Forderung erfüllen kann.

    Klappt eigentlich immer :)

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