Beiträge von Friesin

    Ähnliche Situationen wie die von Valerianus geschilderte kenne ich natürlich auch. Kinder einbehalten ist bei uns wegen der hohen Zahl an Fahrschülern nicht spontan möglich.
    Entweder sie machen zu Beginn der letzten Stunde sauber und holen die versäumte Unterrichtszeit die Woche drauf nach Ankündigung an die Eltern wieder auf,
    oder ich schreibe ein Briefchen an die reinigungskräfte, dass sie den bestimmten raum bitte nciht säubern sollen, denn das holen dann die Schüler am nächsten Tag vor der ersten Stunde auf. Mail an den betroffenen Kollegen, dass der informiert ist, mail an die entsprechenden Eltern-- fertig.
    Ach ja: Ordnungsdienst kann dann auch mal ganz schnell an die Verursacher gehen. Hilft ziemlich!
    Nervig ist es trotzdem :daumenrunter:

    Der Ort gefällt dir aus persönlichen Gründen nicht, hast du geschrieben?
    Kennst du den Ort?
    Das Klima an der Schule?
    Die Schülerklientel`?
    Weißt du über Erzählungen, wie es sich an der Schule als Referendar arbeiten lässt?


    Meist hat man nach dem 1.Examen ganz andere Vorstellungen als sich die Realität by doing dann herausstellt.

    Ich würde die Stelle annehmen. Wozu warten auf etwas, das vielleicht nie eintreten wird?

    Abgesehen davon find ich gut, wenn ein Rektor egal welcher Schulform kein Verwaltungsmensch ist. Der hat sonst so wenig Mensch in sich.

    ist das nicht eine ziemlich platte Schlussfolgerung?

    Ein SL muss sich in Veraltungsdingen auskennen. Das ist ein beträchtlicher Teil seines Jobs.
    Wie er dann damit umgeht, das mag dann Teil seines "Menschseins" ausmachen. Was immer letzteres auch heißen mag...

    h habe nicht dazu eingeladen, aber den Eltern, die das wünschten, "erlaubt" dabei zu sein.

    Vermutlich hätte da man schon freundlich, aber bestimmt absagen sollen. Oder vll sogar fragen: "Warum genau wünschen Sie das?" ;)

    Warum reicht es nicht, die Kinder am Schultor in Empfang zu nehmen und meinetwegen an diesem Tag abzuholen, gleich in die Eisdiele zu düsen und sich einen schönen Tag zu machen?

    wahrscheinlich sind das dieselben Eltern, die einige Jahre später an der Uni ihre Kindes an den "Einführungsveranstaltungen für Eltern" teilnehmen :autsch:

    und die Schüler sich vorstellen lassen. Bei letzterem habe ich überlegt, dazu einen Sitzkreis zu machen, um das ganze ein wenig aufzulockern. Wie findet ihr das?

    hallo erst mal und Willkommen!

    Das Zitierte würde ich definitv nicht machen.
    Die Schüler kennen sich ja alle,
    und gerade in Jahrgang 7/8 testen sie gerne mal ihre Grenzen aus, ganz besonders, wenn du ihnen mit solchen "Kindereien" kommst.

    Warum kein Orga in der ersten Stunde? Dann weiß jeder, woran er ist, denn unter Orga verstehe ich auch Tranparentmachen deiner Bewertungs- und Notenkriterien.
    Ob die Schüler nun bei einem simplen Steckbrief á la "my favourite food/actor/singer" so viel formulieren müssen und du dadurch einen Überblick über den Leistungsstand bekommst, halte ich für fraglich. Da wissen die Englischkollegen bestimmt Geschickteres ;)
    Vll könnten die Schüler die Wünsche und Erwartunge ja auch in der Stunde noch schreiben? Da auch so etwas bei 12-13 Jährigen leicht mal ins Alberne abgleiten kann ("ich wünsche mir, dass der Unterricht oft ausfällt"), würde ich die Formulierung etwas enger fassen. Und ich würde auch eigene Ziele zum Lern- und Arbeitsverhalten formulieren lassen.

    P.S. Habt ihr kein Lehrwerk an der Schule?

    Das ist der Tod einer jeden Lernzeit: Wenn man für diese Stunden diejenigen Kollegen einplant, für die man sonst keine Verwendung hat. Die sind i.d.R. nämlich die Letzen, die für Ruhe und Disziplin sorgen können

    bei uns werden dafür die Fachlehrer eingesetzt, die in der jeweiligen Klasse unterrichten. Schon, damit die Schülerfragen besser beantwortet werden können. Das gilt natürlich für die Jahrgangsstufen 7 und 8, in denen das Konzept ein bisschen abgewandelt wurde. Ansonsten gebe ich dir recht, Jule, da muss man vorsichtig sein!

    Was Friesin übrigens wohl meinte mit den digital herunterladbaren Büchern: Das bieten mittlerweile einige Verlage an. Meist ist in den gedruckten Versionen ein Freischaltcode abgedruckt, mit dem man dann auf die digitale Version zugreifen kann. Alles ganz legal und auch für Lehrer angstfrei machbar.

    ganz genau.

    Klett bietet sowas an, viele andere Verlage über http://www.scook.de
    Ist genial!

    Zum Thema Bücher wegschmeißen:

    merkwürdig, dass so viele Leute das nicht können. :gruebel:
    Verschenke sie. Gib sie in einen Secondhandshop. Gib sie Kollegen,a iuch von anderen schulen. Stell eine Kiste vor die Haustür mit Büchern und der Aufforderung: "Gebt uns ein neues Zuhause".
    Aber: Trenne dich!!

    meine Arbeitszeiten habe ich auch mal erfasst. Dazu muss man gar nicht ständig auf eine Stoppuhr schauen, es reicht ein guter alter Küchenwecker (nicht das Handy, das lenkt zu sehr ab!!!).

    Oder du stellst dir z.B. eine Stunde ein, in der du nur vorbereitest. Nichts nebenher: kein Telefon, keine mails, keinen Blick aufs Handy, keinen Toilettengang. Du wirst dich wundern, wie gut du vorabkommst!

    Aber für all diese Tipps gilt:
    man muss sie auch auch umsetzen wollen. Selbst.
    Und nicht tausenderlei Gründe dagegen anführen ;)


    Ich habe nicht vor alle meine Bücher einzuscannen. Ich werde nur die Seiten die zu einem Kapitel im Unterricht gut passen scannen, sodass ich sie nicht mehr raussuchen muss. Ich glaube, das wäre am klügsten.

    Wenn es sich um Schulbücher handelt: in meinen Fächern kann ich sie kostenfrei digital runterladen. Wunderbare Sache! (ich mahce das, damit ich das gedruckte Buch in der Schule lassen kann und die Schlepperei vermeide).

    Aber mal ganz ehrlich: wozu brauchst du 140 Bücher für ein Fach?????
    Nichts für ungut, aber das klingt mir doch sehr nach Sich-Verzetteln :ohh:

    bei uns gibt es da in Kl. 5 und 6.
    Die Stunden dienen der Einübung und Wiederholung (nicht z.B. zum Auswendiglernen) und sind im Stundenplan verankert. In den enstprechenden Fächern gibt es dann keine derartigen HA mehr.

    Es wird mit Wochenzielen gearbeitet.
    Alle Zielvorgaben und die Aufgaben, die zum Erreichen der Ziele bearbeitet werden sollen, stehen allen Kindern zur Verfügung (Pinwand, Tafel).
    Die Kinder arbeiten selbstständig und maximal in Murmellautstärke.
    Ein Lehrer ist immer anwesend und hilft bei Bedarf. Die Schüler dürfen aber auch andere Schüler fragen.
    Am Ende einer jeden Einheit wird ein kleiner Test geschrieben.

    Soweit die Theorie.

    In der Praxis nehmen - muss man ehrlich sagen -- nicht alle Schüler diese Lernform wirklich ernst. Als eingesetzter Kollege muss man schon sehr darauf achten, dass tatsächlich gearbeitet wird.
    Manche Kandidaten haben auch oft ihr Material nicht dabei ("Hab schon alles fertig" --"kann schon alles"-- "deutsch ahben wir heute nicht, da hab ich kein Material dabei"). Da muss man als Kollegium ein sehr effektives Konzept erarbeiten und konsequent durchhalten.

    mein persönliches Fazit: tolle Idee, aber an manchen Stellen immer wieder überholungsbedürftig

    meine 4 Kinder sind mittlerweile schon ziemlich "groß". Als sie noch klein waren, war mein Mann Alleinverdiener, anfangs mit einer 2/3 Stelle, nach 5 Jahren Vollzeit.

    Nach der Schule (damals kein Ganztag) war erst mal Zeit für die Familie, dann saß er am Schreibtisch. Gemeinsames Abendessen und Zubettbringen der Kinder, anschließend bis etwa 21.45 Schreibtischarbeit. Sonntag- und Samstagnachmittag war dann wieder Arbeitszeit für ihn.Dieses Konzept wurde nach Bedarf (Arzttermine o-Ä-) verschoben. Ob er den Unterricht damals von Tag zu Tag plante oder in größeren Phasen, das kann ich nicht sagen.

    Ich selbst habe gute Erfahrungen damit gemacht, dass ich am WE die Woche vorbereite. Dafür muss ich noch nicht mal das ganze WE am Schreibtisch sitzen. Korrekturen usw erledige ich auch zu einem bestimmten Teil in meinen Freistunden, doch wenn Vertretungen anfallen, wird das natürlich eng.
    Aber wie gesagt, meine KInder spielen dabei keine Rolle mehr ;)

    Ich denke auch, es wird nie klappen, Vollzeit zu arbeiten und gleichzeitig dabei die Nachmittage, die Abende und einen kompletten Wochenendtag freizuschaufeln :neenee:

    Ganz wichtig finde ich:
    wenn du arbeitest, auch wirklich nur arbeiten. Heißt: Keine Ablenkung durch Familie, durch Handy, Internet, Telephon. Oft vertüddelt man ja in Summe ganz schön viel Zeit mit solch kleinen Nebendingen :pfeif:

    Findet heraus, was für eure Familie momentan am besten funktioniert. Das wird sich sicherlich je nach Alter der Kinder und nach aktueller Situation ändern, aber ein Konzept erstellen und das mal vll 6 Wochen auszutesten kann bestimmt nicht schaden.

    Und genau das geht eigentlich nicht (bzw. nur so lange, wie es keine Folgen für die Lehrkraft hat): Solange ich als Arbeitnehmer oder Beamter meine Arbeitskraft anbiete (also eben die Schule nicht verlasse, sondern auf Zuruf arbeiten könnte), ist der Arbeitgeber in der Pflicht, mich im festgelegten Umfang mit Arbeit zu versorgen

    gilt das eigentlich für alle BL? Und wo steht das?

    ch nehme jedoch an, dass sich meine schwache, durch einen sehr begrenzten Stimmumfang gekennzeichnete Stimme nicht besonders gut für die Tätigkeit eines klassichen Grundschullehrers eignet.

    damit könnte es generell schwer werden als Lherer, egal, an welcher Schulform.
    Die Stimme ist eines der wichtigsten Arbeitsinstrumente eines Lehrers.

    Könnte man da mit Logopädie/Stimmbildung vll etwas ausrichten?

    Eher als die Frage nach der Muttersprache finde ich die Frage nach der Fächerkombi schwierig.

    Latein ist kaum noch Mangelfach, Griechisch überhaupt nicht. Humanistische Gymnasien sind ausgesprochen selten geworden und bieten Griechisch meistens erst ab Kl.9 an, oft als Alternative zu z.B. Spanisch. Selbst in Bayern sind humanistische Gymnasien wenn, dann nur in Großstädten zu finden.

    Aber Latein und Griechisch als Sonderpädagogin?? Wie schon oben jemand schrieb, als Sonderpädagogin wirst du ein Allrounder sein, so etwas Exotisches wie Altgriechisch kannst du dabei vermutlich vergessen ;)

    Ich würde mich auf den Hps der Kultusministerien umsehen wegen der Fächerkombi. Nicht wegen der Muttersprachlickeit (habe ich jetzt ein neues Wort geschöpft? :D ), dein Schriftdeutsch macht einen perfekten Eindruck! :top:

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