Beiträge von Friesin

    Du schüttelst Dir also alle Erwartungshorizonte ohne Sekundärliteratur aus der Hand?

    Ich übernehme doch keine fertigen Klausuren.1. weil ich die Klausuren auf den behandelten Stoff ausrichte
    2. weil ich vermieden will, dass die halbe Lerngruppe die Dinger schon vor dem Klausurtag kennt.
    Und natürlich erstelle ich die Erwartungshorizonte beim Konzipieren der Arbeit. Ich weiß doch, was ich von den Schülern wissen/ lesen will.

    Und wenn ich dazu tatsächlich eine Lehrerhandreichung benötigen sollte, kaufe ich sie mir. So wie oben beschrieben, als Privatvergnügen.

    Im übrigen ging es im Ausgangspost um Materialien, die der Lehrplan vorgibt. Ich wüsste nicht, dass ein Lehrerhandbuch dazugehört.

    Kann sein, dass das in Kunst und Latein einfacher ist. Gerade in Biologie sind die Aufgaben in der Oberstufe oft sehr umfassend und es braucht schlicht enorm Zeit sich den Erwartungshorizont selber zu schreiben. Wenn man da ein Lösungsbuch hat, hat man auf einen Blick schon einmal einen Abriss, was in der Aufgabe alles verlangt ist. Meist ergänzt man den dann eh selber noch, weil einem noch weitere Aspekte einfallen.

    Oh Firelilly, wenn du doch nur ansatzweise eine Vorstellung von Textinterpretationen, Philosophiethemen und Quellenarbeit hättest, um nur ein paar Aspekte (nicht nur) des Oberstufenarbeitens anderer Fächer hättest, würdest du hier nicht so rumjammern müssen...
    Ansonsten hat Willi G schon alles zu diesem flachgequirlten Quark geschrieben 8)

    Hallo!
    das Gerichtsurteil bezog sich aber nur auf die Schulbücher, die die Schüler auch haben. Nicht auf die Handreichungen (auf die sich Primarlehrer bezieht).

    Stimmt. Primarlehrer sprach von Handreichungen. Das hatte ich überlesen. mea culpa :(

    Bei handreichungen würde ich gar nichts aussitzen, die kaufe ich mir selbst, wenn ich die gerne haben möchte. Die gehören in meinen Augen auch nicht zum notwendigen Handwerkszeug für einen Lehrer;
    nice to have, kein must have

    Wie soll man denn ordentlich arbeiten können, wenn man nicht in die Bücher Notizen machen darf und auch beispielsweise kein Lösungsbuch zum Schulbuch hat.

    Lösungen sollte ich doch als Lehrer selbst finden können, es sei denn, ich unterrichte fachfremd.

    Notizen kann ich auch mit Klebezetteln machen.
    Ich schreibe aber eh nie in Bücher hinein, auch nicht in meine eigenen.

    Da der Kollege aber im nächsten Jahr das Buch "erben" könnte, darf man natürlich auch nicht drin kritzeln oder so

    das ist in meinen Augen auch kein Problem. Dürfen die Schüler ja auch nicht, und die hätten es oft nötig :P


    Sollte es sich um Handreichungen usw. handeln muss man es sich, wenn man eine scheiß Schule hat, leider über die Steuer wiederholen -

    dann muss man auch schon mal deutlich werden, mit dem Gerichtsurteil wedeln und fragen, wie man ohne Buch denn wohl unterrichten soll.
    Ich würde das aussitzen. Ehrlich

    nicht jetzt zum Thema Bücher, aber mein spontaner Gedanke war:

    könnte er vielleicht mit anderen Kindern aus der Klasse (wenn es sich einrichten lässt, vll mit besonders schnellen Kindern?)ein Gesellschaftsspiel spielen? Kartenspiele?

    Dadurch käme er auch ein bisschen mehr in Kontakt zu den Gleichaltrigen. Un dvielleicht gibt es ja auch Spiele, die deinen schächeren/stärkeren Schülern auch gut täten?

    Konfirmation war/ist halt nunmal auch der Start ins Erwachsenenleben und da ist es wohl noch Tradition, dass man den Start möglichst gut werden lassen will und einen Grundstock für den späteren Wohlstand setzen möchte.

    doch heute nicht mehr! Welcher 14 Jährige startet denn sein Erwachsenenleben? Das haben ja manche 30Jährige noch nicht mal geschafft :staun:

    Dass ein guter Start ins Erwachsenenleben von ganz anderen dingen abhängt als von der Höhe des Konfirmationsgeschenks, wissen wir doch hier sicher alle.
    Von daher finde ich diese traditionellen Begründungen doch recht unpassend, der gesellschaftliche Rahmen hat sich in den letzten 60 Jahren komplett geändert.

    Bolzbolds Beitrag mit der Nummer 13 kann ich gar nicht oft genug "liken" :top:

    @blabla: du hast ja völlig recht, aber wie du schon schreibst, haben auch Kinder Probleme mit genauem Hinschauen, die keine LRS diagnostiziert haben.
    Das genaue Hinschauen ist eine Trainingssache, und Wörter nur nach dem Prinzip zu lernen: hinschauen -- zuhalten --raten bringt niemandem etwas.

    Da müssen andere Übungsstrategien her, auf die du als Lehrer zwar hinweisen, auf die du aber im Unterricht normalerweise aufgrund der Zeitknappheit nicht groß eingehen kannst.

    ich komme aus einem anderen BL als du, aber in Deutsch handhaben wir es immer so, dass neue Rechtschreibregeln, die im Unterricht behandelt werden, (z.B. das vs dass), mit in die wertung einbezogen werden.
    Das gilt auch für E, F, Sp.

    In dem von dir beschriebenen Fall würde also ein chercher statt cherchez in die Wertung mit einfließen. damit haben auch Schüler Probleme, die keine LRS haben, sie müssen es lernen. es ist ein grammatikalischer Unterschied, keine orthographische Angelegenheit. Und genau als solche ist das auch von LRS-Kindern zu lernen. LRS hebelt ja die Grammatikregeln nicht aus

    Zumindest wird es bei uns so gehandhabt. Es wird auch in dem Beschluss der Klassenkonferenz zum Ausgleichsnachteil schriftlich festgehalten, die Eltern werden darüber informiert.

    ich war ehrlich schockiert, als ich las "250 - 500 €" :ohh:

    Ich hätte auch an die 100 - 150 gedacht, aber nicht abhängig von dem Verhältnis, das man als Pate zum Patenkind (1) hat, sondern in Abhängigkeit von meinem Geldbeutel bzw von meiner eigenen Einschätzung.


    Das kann pro Person auch schon ca. 50 € kosten. 300 € hört sich vielleicht viel an, ist ja aber nicht zum "Verbraten" gedacht. Diese Geldgeschenke werden ja oft als Grundstock für eine größere Anschaffung genommen, bzw. für den Mofa-/ oder Autoführerschein.

    Das Geld für den Konfirmanden ist in meinen Augen tatsächlich für den Konfirmanden gedacht, nicht als Gegenfinanzierung der Konfirmationsfeier.
    300,- sind in meinen Augen tatsächlich viel -- das hört sich nicht nu so an :staun: . Und: Mache ich denn mein Geldgeschenk tatsächlich davon abhängig, für welchen Zweck es gedacht ist?


    (1) wie soll das auch gehen? Je besser das Verhältnis zum Patenkind, desto mehr zahle ich? Oder umgekehrt: je weniger ein Verhältnis vorhanden ist, desto mehr zahle ich? Als Wiedergutmachung?

    Schwierige Überlegungen....

    Die Lehrerin meiner Nichte hat auch einen Riesenaufstand gemacht, weil meine Schwester selbstverständlich falsche Wörter im Heft rot anstreicht und zu Hause neu schreiben lässt (die gute alte "schreibe das falsche Wort 15x"-Methode, und das notfalls immer und immer wieder bis zum Erbrechen, bis es halt sitzt). Letztlich ist ja auch egal, ob dem Kind das Spaß macht oder nicht, aber zumindest lernt es damit die korrekte Schreibweise.

    ein Troll??

    Richtig. Unsere SuS müssen etwa 60 % richtig haben für "bestanden". "Schwieriger" ist es deswegen aber auch nicht bei uns, halt einfach anders.

    Richtig. Bei uns wäre das, was ihr "pädagogischen Spielraum" nennt, also das Runden der Zeugnisnote nach dem Ermessen des Lehrers, nicht erlaubt.

    das ist auch in manchen BL nur zu einem verschwindend geringen Maße erlaubt

    Aber schön, dass Du ganz selbstverständlich Noten einer Ordinalskala gewichtet miteinander verrechnest und dann auch noch denkst, das sei in Ordnung. Halten wir fest, ich treffe pädagogische Entscheidungen, Du rechnest.

    Firelilly, kein Grund, so angefressen zu reagieren.
    Es gibt Bundesländer, in denen der pädagogische Spielraum kaum vorhanden ist, wo die Noten hauptsächlich arithmetisch gebildet werden. Wegen Vergleichbarkeit und aus Angst vor einer klagefreudigen Elternschaft .
    Aber die Begründung ist eigentlich auch egal: du bist offenbar schlecht informiert . Umsoweniger sollte dein Ton so bissig werden!

    wird bei euch überhaupt die Zeugnisnote angekündigt ? Wir sagen nur den Stand, den die Schüler kurz vor den Zeugnissen haben:
    "du stehst auf 4,34"
    Auf eine konkrete Zeugnisnote als Ankündigung würde ich mich gar nicht einlassen.

    Dennoch finde ich das Kommunikationsverhaltens des Lehrers mehr als nur befremdlich.
    Arbeistest du eigentlich an derselben Schule, an der dein Sohn ist?

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