Leerzeilen oder leere Rückseiten entwerte ich mit einem roten Strich.
Auch beim Korrigieren streiche ich zunehmend so an, dass nichts mehr dazwischengeschrieben werden kann. Man lernt nie aus ![]()
Beiträge von Friesin
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ich sehe es wie Primarlehrer: im Prinzip kann sie froh sein, dass du die Arbeit überhaupt wertest. In dem Alter weiß man, wie man Arbeiten schreibt. Und wie man betrügt.
nachdem mir schon mehrfach nachträgliche Manipulationen mit dem Füller (nachträglich etwas ergänzt) vorgekommen sind, hatte ich es mir angewöhnt, die Arbeiten zu fotografieren. Ist nervig, aber geht relativ fix und wird nach dem Wiedereinsammeln der Arbeiten wieder gelöscht.
Notlösung als Kompromiss: du lässt sie eine andere Arbeit über den Stoff schreiben. Ist aber für dich doppelte Arbeit, und ich befürchte, damit setzt man ein falsches Zeichen.
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sorry, dann war "Aufregung" das falsche Wort.
Ist die ganze Arbeit mit Bleistift geschrieben?
Um welche Jahrgangsstufe handelt es sich denn? -
weil das eine absolute Selbstverständlichkeit ist!
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Ich versteh die ganze Aufregung nicht:
Passagen, die mit Bleistift geschrieben wurden, können nicht gewertet werden -- egal was dort steht. Den Grund dafür siehst du ja

In Prüfungen schreibt man bitte mit Füller oder Kuli, ohne Tintenkiller. -
sorry, falsch eingeordnet
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ich würde mir einen BE-Schlüssel machen und danach Noten verteilen, wie bei Vokabeltests auch
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bei uns läuft es ähnlich wie bei Pia: es gibt einen Ausgleichstag für Schüler und Lehrer. Dafür haben natürlich auch alle Schüler am Tag der offenen Tür Anwesenheitspflicht, genau wie die Lehrer. Egal, wo sie eingebunden sind.
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das scheint mir doch eher ein Problem innerhalb deines Kollegiums als berufstypisch zu sein.
Damit meine ich:
es gibt sehr nette und und es gibt stinkstiefelige Kollegien. Wie überall.Auch mit Eltern kann es zu Problemen kommen, Das soll gar nicht schöngeredet werden.
Aber:
Ganz wirst du das nicht vermeiden können. Wenn Menschen miteinander arbeiten müssen, kann es zu Problemen kommen. Ob an einer Schule, in der Industrie, in einer Behörde, Büro----
Nur du kannst überlegen, was genau an Kollegenproblemen du bereit bist zu ertragen.
Aber wie gesagt, das Problem hat keine Aussagekraft über deine Eignung als Lehrer.Ich bin jetzt, inkl. Referendariat, an der 4.Schule und habe das, was du schilderst, noch nie erlebt.
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der Druck und die Anforderungen im Ref sind doch gleich, egal welche Schulform
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Konzentriere dich bitte auf Latein.
Vorsicht, auch da geht es um Weltbilder und philosophische Fragen. Okay, Grammatik mag noch angehen

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Vielleicht ist Claudius einfach nur ein sehr "konservativer" Mensch, der das Gefühl hat, sich und die Umwelt vor allem schützen und warnen zu müssen und nach Belieben sich hinter dem Christentum usw. "versteckt".
Komisch, gerade von einem Christen erwarte ich etwas Anderes als Angst und Menschenfeindlichkeit.
Oder habe ich da etwas grundsätzlich falsch verstanden??? -
wie läuft es denn bei ihm in den anderen Fremdsprachen?
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aber bei einer "Jugendherberge in der Region" wirst Du kaum Teilnehmer finden -
was soll das heißen?
Wir sind eine Schule mit Bildungsauftrag. Nicht ein Reiseveranstalter mit Eventauftrag.
Und das ist völlig unabhängig von der Entfernung des Klassenfahrtziels.Gerade als Schule sollte vielmehr der Ehrgeiz darin bestehen, Klassenfahrtziele mit geringem Kostenaufwand anzubieten, um den Schülern zu vermitteln:
auch hier in der Region/ in der Nachbarregion gibt es viel Kulturelles/ Sehenswertes zu entdecken und Gemeinschaft zu erleben.Ich würde zwar unterscheiden zwischen Klassenfahrt in der Sek I und Kursfahrt in der Sek II.
Aber den Ehrgeiz "weiter-spektakulärer-teurer" würde ich als Lehrer mich weigern mitzutragen.Das geht in meinen Augen in die völlig falsche Richtung.
Ich gebe Claudius selten recht, jetzt aber ist es soweit

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Dazu müsste der SL das ja erstmal wissen. Und ich habe keine Lust, die Petze zu spielen.
liest er keine Fachkonferenzprotokolle?
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Muss das so dringend als Jugendlicher sein?
muss man überhaupt die große weite Welt gesehen haben??Klar ist das nett, aber ein must??
Man kann tatsächlich ein erfülltes Lebenführen, auch ohne jemals in new York gewesen zu sein
(ja, ich höre gerade Udo Jürgens trällern.... :D)Vielleicht sollten wir als Lehrer gerade so eine Haltung den Schülern beibringen statt Luxuskonswettbewerb zu unterstützen.
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Kinder sind großzügig mit ihren Gefühlen: wenn sie dich lieben, dann ganz. Sie verzeihen dir, auch wenn du mal ungerecht warst. Sie geben, ohne zu berechnen oder nachzufragen. Sie nehmen auch, ohne nachzufragen. Sie leben im Hier und Jetzt.
Das sind allerdings Erfahrungen, die ich als Mutter (jüngerer Kinder) gemacht habe, weniger als Lehrerin.
Frag mal den Grönemeyer

"Sie berechnen nicht, was sie tun-noch ungebeugte Kraft
massenhaft
ungestümer Stolz" -
Aber es war doch eine Grundschullehrein. Die MUSS das wissen.
sehe ich da vor meinem geistigen Auge jemanden trotzig mit den Füßen aufstampfen?
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