Beiträge von Friesin

    Es ist wohl wirklich eine Urkunde --> https://www.justiz.nrw.de/JM/justizpolit…e/Brief_034.pdf S. 5

    na also.

    Mit "es war mir in dem Moment egal" meinte ich genau das:
    wenn der Sl in meiner Anwesenheit dem Elternteil und der Schülerin erklärt, es handele sich um Urkundenfälschung, bin ich ganz bestimmt nicht diejenige, die ihn unterbricht und fragt:
    "Ach wirklich? So richtig im juristischen Sinne?".
    Ich gehe / ging vertrauensvoll davon aus, dass der Mann wusste, was er sagte.

    Und dass eine Schülerin, die nachträglich an ihrer bewerteten Arbeit manipuliert, "unter Druck" gesetzt wird, .... ja, damit kann ich leben. Ich würde es allerdings nicht so bezeichnen. Unter Druck gesetzt wozu?? Das nicht wieder zu tun? Ja bitte!!

    mir ist es dreimal "passiert", dass Schüler an der Arbeit nachträglich rummanipuliert haben.
    das erste mal war es eine 6tklässlerin, die eine fehelnde Vokabel auf die Rückseite geschrieben hatte.
    Mein Fehler, ich hatte die Rückseite nicht mit Rot entwertet.
    Dem Mädchen habe ich einen Spruch dazugeschrieben und den die Mutter unterschreiben lassen.

    Wieder was dazugelernt :pfeif:

    Das nächste mal war es eine 7tklässlerin, die zu Hause manipuliert hatte. Da ich das nachweisen konnte, bin ich zum SL, der stante pede die Eltern einberief und Eltern wie Tochter ein paar Takte zum Thema Urkundenfälschung und Strafbarkeit ab 14 erzählte.

    ) Das dritte Mal (andere Schule, selber Landkreis): ein Mitschüler (Kl. 10hatte in der zurückgebenen Arbeit eines Mädchens noch in der Stunde der Rückgabe etwas ergänzt. Angeblich wusste niemand, wer das dahingeschrieben hatte.
    Auch da war die Manipulation nachweisbar, die Arbeitschreiberin war natürlich als erste im Verdacht.Es hat genau drei Wochen inklusive der Weihnachtsferien gedauert, bis sich der Mitschüler geoutet hatte. Das waren die drei Wochen, dioe die SL der Clique zeit eingeräumt hatte, sich zu der Urkundenfälschung zu bekennen. Seine Weihnachtsferien waren wohl nicht so entspannt gewesen ;)
    Einen verschärften Verweis gab es trotzdem.

    Seither bin ich vorsichtig geworden.

    ne, sorry. Nach Abi, Ausbildung, Studium und mehreren Jahren "in der Wirtschaft" bin ich kein nichts könnender Azubi.

    Überhaupt ist niemand, der ein fachlich passendes Studium abgeschlossen hat ein nichtskönnender Azubi.

    Doch. Auf den entsprechenden Beruf gemünzt, schon.

    Du magst mehr Lebenserfahrung haben, keine Frage, aber beruflich bist du ein Anfänger, wenn du nach dem Studium im Ref anfängst oder "in der Wirtschaft" gearbeitet hast und dann das Ref beginnst.

    Lebenserfahrung ist aber eher eine Altersfrage und hat nicht unbedingt etwas mit deiner Bezahlung als Anfänger zu tun.

    Wäre mir auch schleierhaft, wie der Lehrer das hinkriegen soll. Kann ja niemand dem Schüler in den Kopf gucken.

    Eben.

    Irgendwo sind dem Lehrer auch Grenzen gesetzt. Irgendwo ist dann auch der Schüler gefragt.
    Der hat übrigens nicht nur ein Recht auf Bildung, er hat auch Pflichten in der Schule wahrzunehmen.

    Dass das eine typisch bayerische Ansicht ist, war mir allerdings neu :pfeif:

    Irgenwas muss ja hinter der Leistungsverweigerung stecken.

    ich habe auch so einen Leistungsverweigerer. Durch die Bank weg in (fast) allen Fächern.
    das zeichnete sich im letzten Schulajhr schon ganz bös ab,
    und die Eltern sind genauso verzweifelt wie wir Lehrer.

    Das einzige, was sich nicht abzeichnet, ist eine Lösung :heul:

    Aber das wird vll doch Off Topic

    ich mache es ähnlich wie stille Mitleserin, allerdings wochenweise. Am WE wird vorbereitet, und ich muss am Abend nur noch die entsprechende Mappe aus dem regal ziehen. Da ist dann alles drin, von Kopien/ ABs über Tests und mündliche Abfragen, Impulse etc.

    Klingt aufwändig, ist aber unter der Woche extrem entspannt und ist lang nicht mehr so ausführlich wie im Ref, wo jede einzelen Stundenphase mit Minutenangabe vermerkt werden musste.

    in Jahrgang 9 fallen dann ja alle Schulstunden aus. Also besuchen alle Fachlehrer die 9tklässler bei uns. Jeder besucht etwa 2 -3 Schüler pro Wochenstunde, die er in Klasse 9 Unterricht hätte. Je nach Entfernung. So grob gerechnet.
    jemand, der ganz im Norden/Süden des BL irgendwo unterekommen ist, kann dann nicht besucht werden.
    Dann verteilt sich das und, ja, du bereitest nichts weiter vor und hältst ja auch keinen Unterricht.

    Muss mal schauen, ob ich die Fragen noch irgendwo habe. Hab sie ja abgegeben ;)

    Da es Kopfnoten bei uns gibt, finde ich auch, dass die Übersichtlichkeit/ Schönheit einer Klassenarbeit in Ordnung einfließen sollte.

    gerade während einer Klassenarbeit, wenn die Schüler unter Stress stehen, evtl auch unter Zeitnot, finde ich "Schönheit" ein noch fragwürdigeres Kriterium als sonst.
    Übersichtlichkeit und Lesbarkeit: Ja, auf jeden Fall wichtig. Aber benotet? Wie sehen da die Kriterien für die einzelnen Noten aus?

    wir haben an der Schule Vordrucke mit Fragen erstellt für die Lehrer, die die Schüler im Praktikum besuchen.
    Der Praktikumsbericht, den die Schüler anschließend anfertigen, wird benotet, ja, aber was habe ich als besuchender Lehrer damit zu tun?

    Wie läuft das anderswo?

    genauso.

    Find ich auch nicht schlimm, wie soll es denn sonst gehandhabt werden? Inder Zeit hätte ich sonbst Unterricht zu machen und vorzubereiten, so what?

    Dienstreiseanträge musst du ja nicht stellen,wenn du auf dem Fahrtgeld sitzenbleiben willst.

    Sorry, der Button "gefällt mir" wurde versehentlich gedrückt.

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