in meinen Augen ist die ganze Klausur ungültig, weil mit Bleistift geschrieben.
Das muss dann natürlich auch für die andere Schülerin gelten.
Was hast du denn jetzt gemacht?
in meinen Augen ist die ganze Klausur ungültig, weil mit Bleistift geschrieben.
Das muss dann natürlich auch für die andere Schülerin gelten.
Was hast du denn jetzt gemacht?
an meiner Schule sind sehr viele Kollegen, die Teilzeit machen. Ich selbst arbeitete dort auch erst unterhälftig.
Ich war damit sehr unzufrieden, und zwar aus drei Gründen:
1.
Elternsprechtage, Klassenleitertätigkeit, Konferenzen, Aufsichten, Tag der offenen Tür, Projektwochen -- das alles war /ist für Teilzeitkräfte in fast demselben Umfang anberaumt wie für Vollzeitkräfte.
2.
Durch die seltenere Anwesenheit an der Schule bekam man einfach weniger mit. So war man mehr eine Randfigur im Schulgeschehen. Fand ich unbefriedigend.
3.
Die Fahrtzeit war natürlich dieselbe, wie wenn ich Vollzeit gearbeitet hätte. Stand aber anfangs in keinem Verhältnis zum Stundendeputat.
Und darin sind noch nicht mal finanzielle Gründe eingerechnet.
Eine besondere Regelung für Teilzeitkräfte habe ich noch an keiner Schule erlebt.
Das Schulgesetz ist da je nach BL sehr schwammig.
In manchen Bundesländern kannst du, soweit ich weiß, als Lehrer gar nicht dauerhaft um die Hälfte reduzieren. Das ist dann an bestimmte Vorgaben gebunden und von der Anzahl der Jahre limitiert -- korrigiere mich jemand, wenn das nciht mehr aktuell ist ![]()
Klare Linie: Alles was mit Bleistift geschrieben wurde ist nicht vorhanden
bedeutet bei einer kompletten Bleistiftarbeit die Note 6
vielleicht wäre es hilfreich, sich zu überlegen, wie man mit voller Stelle dennoch gut für seine eigene seelische Gesundheit sorgenkann, so in Richtung Burn Out Prophylaxe.
Dass du nach dem ref auch mit halber Stelle deine Stunden nicht so aufwändig vorbereiten kannst wie im Ref, weißt du bestimmt schon ![]()
Aber zwischen Perfektionismus und lieblosem Unterricht gibt es ganz viele Zwischenstufen, bei denen man guten Unterricht macht und dennoch Zeit für die (anderen
) schönen Dinge des Lebens findet.
Deine finanzielle Rechnung mag monetan für dich noch passen. Auch mit halber stelle wird dein KV-Beitrag steigen, im Ref gibt es ja Sonderkonditionen.
Hast du schon mal an die Rente gedacht? (nicht wissend, welche Ansprüche du mit 67 haben könntest)
"alles was mit Bleistift oder rot" geschrieben ist wird nicht bewertet.
was heißt genau "wird nicht bewertet"? dass u.U. eine Arbeit quasi gar nicht vorhanden ist, wenn alles mit Bleistift, bzw.Rot geschrieben worden ist? Also Note 6? Oder gewertet wie nicht mitgeschrieben?
Dem sollte man sich selber bewusst sein
dessen.
Mein Gynäkologe hat sogar in der Telefonanlage eine Schaltung (bitte drücken sie die 1, wenn sie PKV sind, die 2, wenn sie GKV sind), ebenso der Kieferorthopäde...
der wäre nicht länger mein Gynäkologe ![]()
du hast mit Kollegen gesprochen. Auch schon mit dem SL?
Schlaumeier-Spruch deswegen, weil ich beim Einstellen des Themas überlegt hab, ob ich direkt erwähnen soll, dass ich weiß, dass man nicht mit Bleistift schreibt, dass meine Schüler es "eigentlich" wissen, dass es trotzdem passiert ist, dass ich aber leider nichts mehr dran ändern kann, ...
Ich entschied mich dafür, dass Bleistiftthema nicht auszubreiten... und erhielt prompt den Tipp: "Bei mir wird nicht mit Bleistift geschrieben".
Nun, deine Vorüberlegungen können wir hier ja nicht sehen ![]()
Und der Spruch mit dem Bleistift war nicht böse gemeint.
Für dich eigentlich kein Grund zum Angefressensein, aber ich vermute mal, du ärgest dich über dich selbst.
Ich hätte die Bleistift-Arbeiten wie ein leeres Blatt gewertet. Oder eben fotografiert.
Leerzeilen oder leere Rückseiten entwerte ich mit einem roten Strich.
Auch beim Korrigieren streiche ich zunehmend so an, dass nichts mehr dazwischengeschrieben werden kann. Man lernt nie aus ![]()
ich sehe es wie Primarlehrer: im Prinzip kann sie froh sein, dass du die Arbeit überhaupt wertest. In dem Alter weiß man, wie man Arbeiten schreibt. Und wie man betrügt.
nachdem mir schon mehrfach nachträgliche Manipulationen mit dem Füller (nachträglich etwas ergänzt) vorgekommen sind, hatte ich es mir angewöhnt, die Arbeiten zu fotografieren. Ist nervig, aber geht relativ fix und wird nach dem Wiedereinsammeln der Arbeiten wieder gelöscht.
Notlösung als Kompromiss: du lässt sie eine andere Arbeit über den Stoff schreiben. Ist aber für dich doppelte Arbeit, und ich befürchte, damit setzt man ein falsches Zeichen.
sorry, dann war "Aufregung" das falsche Wort.
Ist die ganze Arbeit mit Bleistift geschrieben?
Um welche Jahrgangsstufe handelt es sich denn?
weil das eine absolute Selbstverständlichkeit ist!
Ich versteh die ganze Aufregung nicht:
Passagen, die mit Bleistift geschrieben wurden, können nicht gewertet werden -- egal was dort steht. Den Grund dafür siehst du ja ![]()
In Prüfungen schreibt man bitte mit Füller oder Kuli, ohne Tintenkiller.
sorry, falsch eingeordnet
ich würde mir einen BE-Schlüssel machen und danach Noten verteilen, wie bei Vokabeltests auch
bei uns läuft es ähnlich wie bei Pia: es gibt einen Ausgleichstag für Schüler und Lehrer. Dafür haben natürlich auch alle Schüler am Tag der offenen Tür Anwesenheitspflicht, genau wie die Lehrer. Egal, wo sie eingebunden sind.
das scheint mir doch eher ein Problem innerhalb deines Kollegiums als berufstypisch zu sein.
Damit meine ich:
es gibt sehr nette und und es gibt stinkstiefelige Kollegien. Wie überall.
Auch mit Eltern kann es zu Problemen kommen, Das soll gar nicht schöngeredet werden.
Aber:
Ganz wirst du das nicht vermeiden können. Wenn Menschen miteinander arbeiten müssen, kann es zu Problemen kommen. Ob an einer Schule, in der Industrie, in einer Behörde, Büro----
Nur du kannst überlegen, was genau an Kollegenproblemen du bereit bist zu ertragen.
Aber wie gesagt, das Problem hat keine Aussagekraft über deine Eignung als Lehrer.
Ich bin jetzt, inkl. Referendariat, an der 4.Schule und habe das, was du schilderst, noch nie erlebt.
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