Beiträge von Friesin

    macht sich das nicht automatisch in der Note bemerkbar? D.h. wer viel, aber schwafelig schreibt, wird keine gute Note bekommen.
    Das könnte man im Vorfeld und bei der Bepsrechung der Arbeit immer wieder thematisieren.

    Seitenzahlen als Begrenzung finde ich ebenfalls problematisch.
    Was passiert mit denen, die die Anzahl überschreiten? Wird der Rest dann nicht mehr gelesen? Müsste ja konsequenterweise so sein.

    manche verbringen einen Teil der Stunde immer noch damit, Minuten nachdem die Arbeit schon losgegangen ist, wahlweise ihr Arbeitsheft / ihr Schreibheft / ihr Deutschbuch / ihren Schnellhefter zu suchen.

    *seufz* das machen meine Schüler auch gerne, nicht nur in der 5.Klasse.
    Die Zeit, die dabei draufgeht, notiere ich an der Tafel. Dazu biete ich großzügig an, dass, wenn 45 Minuten zusammengekommen sind, ich nach einer kleinen Mail an die Eltern mit den Kindern die Zeit an einem Freitag nach Schulschluss aufgeholt werden könne.
    Erfreulicherweise sorgt dieses selbstlose Angebot für deutliche Beschleunigung :super: *

    "Jeden Tag sortiere ich im Schrank die Sachen wieder auseinander, verweise auf die Etiketten am Regalbrett"
    Warum machst du das?
    Das können die Schüler in der Pause machen. Du musst da nicht das ganze Verwöhnprogramm auffahren ;)

    Zum Thema: wenn alle Lehrer auch nur 30 Minuten HA aufgeben;

    ich habe neulich errechnet, dass das in Klasse 8 6 Stunden pro Woche wären, d.h. weniger als eine Stunde pro Tag. Dabei sind HA in Fächern wie Kunst und Sport schon miteingerechnet.
    Eine Stunde HA pro Tag halte ich auf einem Gymnasium für normal. Nicht nur in meiner 8. Klasse.

    Und ja: ich erachte viele HA für sinnvoll. Für viele Übungen reicht leider nicht die Zeit im Unterricht. Und ohen Üben fehlt dann die Routine.

    Edit: sorry fürs krumme Zitieren !

    ich war auch letztes Jahr mit einer 7.Klasse auf Fahrt.
    Es galten dieselben Regeln wie im Unterricht, denn es war ja eine Schulveranstaltung.
    Ausnahme: Handys zum Photographieren waren erlaubt.
    Wir haben dazu im Vorfeld eine Belehrung für Eltern und KInder gemacht, die beide Teile unterschrieben haben.
    Es gab eine Liste mit Abfragen auch zu Medikamenteneinnahme und Allergien, die wir (2 Kollegen und 2 Klassen) am thematischen Elternabend ausgegeben haben.
    Wenn du magst, kann ich sie dir mal zuschicken. Aber nicht mehr heute abend ;)

    Als "unbezahlte" Mehrarbeit ist es aber Selbstausbeutung.

    Mikael, nein. Bitte schließe nicht von dir auf andere.
    Ich beute mich nicht aus, ich habe vielleicht einen anderen Zeitplan als du. Kollegen handhaben das durchaus unterschiedlich, von "wir alle machen dies und das "kann zumindest in meinem Fall keine Rede sein.
    Ich will einfach morgens nicht hetzen. Weder bei mir im Bad noch am Frühstückstisch noch in der Schule. Mein Privatvergnügen.

    ich bin auch immer ca. 20 -30 Minuten vor Unterrichtsbeginn an der Schule. Schlichte Begründung: es ist mir lieber so.
    Ich mag nicht hetzen, ich mag nicht auf den letzten Drücker kommen. Ich mag nicht gerne auf die letzte Sekunde was kopieren. Ich möchte noch zeit haben, um mein Klassenbuch durchzugehen und mit Kollegen was abzusprechen.
    Aber das ist in meinen Augen mein Privatvergnügen.
    Wer das gerne anders handhabt, von mir aus gerne.

    Jedoch: dazu gewzwungen zu werden, 30 Minuten vor Arbeitszeitbeginn vor Ort zu sein, finde ich schon befremdlich.

    Ich persönlich beantworte die Frage nach Musik im Unterricht (Kunst) auch mit Nein. Argumente s.Pieksieben.

    ich mag auch nicht dauernd gegen Ohrstöpsel anreden. Ist für mich auch eine Frage der Höflichkeit. Nennt mich altmodisch :lach2:

    Aktenklammer, dann musst du dir wohl irgendwelche Konsequenzen überlegen.
    besonders sinnvoll ist es, wenn die, die HA nciht gemacht haben, dadurch Nachteile erfahren, die, die sie gemacht haben, hingegen Vorteile haben.
    Also, wenn du z.B. den Stoff der HA abprüfst, z.B. im nächsten test. Oder in einem Spontantest.
    Ich gebe aber zu, das ewige Abprüfen ist auch nicht mein Ding.

    deshalb haben wir die Strichliste, die mail an die Eltern, die Notenkonsequenz für verweigerte Mitarbeit eingeführt.

    Wenn der introvertierte Schüler A einfach schweigend auf seinem Platz sitzt, aufmerksam zuhört und sich feinsäuberlich alles in sein Heft schreibt, um es dann später zuhause nochmal nachbereiten zu können, wieso ist er dann ein schlechterer Schüler als der extrovertierte Schüler B, der sich alle 2 Minuten meldet und nichts mitschreibt?

    du scheinst gerne schwarz-weiß zu malen.

    Längst nicht jeder Schüler, der sich mündlich einbringt, plappert nur so daher, ohne etwas mitzuschreiben.
    Längst nicht jeder Schüler, der stumm im Unterricht dasitzt, passt auf, schreibt mit (fein säuberlich???) und arbeitet dann zu Hause alles nach. Das sind doch wohl eher Wunschgedanken eines Unidozenten im ersten Unterrichtsjahr.

    Ein Schüler, der durch seine Beiträge den Unterricht bereichert, der Fragen stellt, der den Unterricht voran bringt, ist im Mündlichen auf jeden Fall ein besserer Schüler als dein stummer Kandidat mit säuberlicher Heftführung.
    Und das mit guter mündlicher Note zu honorieren ist doch Sinn und Zweck der mündlichenLeistungserhebung.
    Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, wie mit lauter stummen Schülern ein Unterrichtsgespräch ablaufen soll.
    Ach, ich vergaß: die haben ja säuberliche Mitschriften.... :autsch:

    das hat nichts mit Charakter zu tun.

    Und schon gar nicht mit "Note versauen". Wenn, dann versauen sie sich die Note selbst.

    Wer ruhiger ist, muss ja nicht die mündliche Mitarbeit verweigern. Du kannst die von den Schülern auch einfordern, musst es sogar in manchen BL.
    Mit deiner Argumentation könnte man auch sagen:
    wer keinen analytisch-mathematisch ausgerichteten Charakter hat, wieso soll ich den mit einer schlechten Note in Mathe bestrafen, wo er doch so eine schöne Heftführung vorweist?

    Schulunterricht ist keine Univorlesung, bei der Schüler reine Rezipienten sind.

    Im Übrigen frage ich mich -schon seit Jahren-, wieso Heftführung ein Indiz für das Qualitätsmerkmal "guter Schüler" sein soll. Hefte sind das Arbeitsmittel der Schüler. Wie sie im Einzelnen aussehen, ist eine Frage des Fleißes, der Handschrift, mitunter des Ausschmückens. In meinen Augen ist das allerdings kein Kriterium für einen guten oder schlechten Schüler. Die Schüler sollen wissen, was drinsteht und es im Zweifelsfall wiederfinden. Buchgestaltung gehört -vll -ins Fach Kunst oder Werken.

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