Wenn der introvertierte Schüler A einfach schweigend auf seinem Platz sitzt, aufmerksam zuhört und sich feinsäuberlich alles in sein Heft schreibt, um es dann später zuhause nochmal nachbereiten zu können, wieso ist er dann ein schlechterer Schüler als der extrovertierte Schüler B, der sich alle 2 Minuten meldet und nichts mitschreibt?
du scheinst gerne schwarz-weiß zu malen.
Längst nicht jeder Schüler, der sich mündlich einbringt, plappert nur so daher, ohne etwas mitzuschreiben.
Längst nicht jeder Schüler, der stumm im Unterricht dasitzt, passt auf, schreibt mit (fein säuberlich???) und arbeitet dann zu Hause alles nach. Das sind doch wohl eher Wunschgedanken eines Unidozenten im ersten Unterrichtsjahr.
Ein Schüler, der durch seine Beiträge den Unterricht bereichert, der Fragen stellt, der den Unterricht voran bringt, ist im Mündlichen auf jeden Fall ein besserer Schüler als dein stummer Kandidat mit säuberlicher Heftführung.
Und das mit guter mündlicher Note zu honorieren ist doch Sinn und Zweck der mündlichenLeistungserhebung.
Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, wie mit lauter stummen Schülern ein Unterrichtsgespräch ablaufen soll.
Ach, ich vergaß: die haben ja säuberliche Mitschriften.... ![]()