ich finde das Ganze hier allmählich ziemlich schräg.
Wenn meine Kinder mir nacht um 3 ins Bett geko.... haben, dann war der allerletzte Gedanke ever, der mir dabei kam: "Beiß die Zähne zusammen, das ist für den Generationenvertrag"
Ich habe meine Kinder für mich bekommen, weil ich (und mein Mann) Kinder haben wollte.
Deshalb.
Für nichts und niemanden sonst.
Nicht meinem Mann zuliebe.
Nicht unseren Eltern zuliebe.
Und schon gar nicht "der Gesellschaft" zuliebe.
Das war ein völlig egoistischer und, davon bin ich überzeugt, zutiefst menschlicher Grund.
Und ich gehe davon aus, dass das in den allermeisten Fällen die Entscheidung für eine Familiengründung ist.
Das ist in meinen Augen auch absolut nachvollziehbar und nichts, dessen man sich schämen müsste.
Keiner hat es (wohlgemerkt: in meinen Augen) also nötig, seinen (egoistischen) Kinderwunsch als Opfer für die Gesellschaft schönzureden.
Wer das dennoch meint tun zu müssen, hat offenbar ein Riesenproblem mit seiner Lebensplanung. Irgendwie traurig.
Den Generationenvertrag könnte man mit etwas Phantasie und Geld wahrscheinlich auch anders ausfüllen.
Und damit bin ich hier raus. 