Beiträge von Friesin

    du kannst fast jedes elektrische/elektronische Haushaltsgerät nehmen (Waschmaschine, Spülmaschine, Bügeleiesen, Staubsauger)
    dazu:
    ein Bett für jedes Familienmitglied
    Kinderzimmer, bzw. ein Zimmer für jedes Kind
    Schuhe das ganze Jahr über (bes. in ländlichem Gebiet)
    Antibiotikum
    fließend /warmes Wasser im Haus

    Eigentlich muss man sich nur mal umschauen: sehr viele Gebrauchsgegenstände gab es vor 100-150 Jahren noch nicht. Alleine Zahnbürsten! Und dann noch eine für jeden :ohh:

    Abgesehen von Gegenständen gab es viele Errungenschaften noch nicht
    Krankenversicherung
    Rente(nversicherung)
    freie Wahl der Lebensform/ des Ehepartners
    Berufswahl
    Schulwahl

    Dafür gab es so Dinge wie
    Prügelstrafe
    Gehorsamspflicht


    wie weit willst du denn in der Zeit zurückgehen?

    vielleicht könnten sie in 3 er oder 4er Gruppen Brettspiele anfertigen, die sich um Themen aus dem Deutschunterricht drehen (Grammatik, Rechtschreibung, Kommasetzung, Wortkunde etc.)
    Spielregeln festlegen, Gestaltung festlegen, Ereigniskarten (oder wie auch immer sie genannt werden) erstellen, Lösungen bereitstellen, Spielfiguren basteln, das Ganze optisch ansprechend und peppig ausarbeiten.
    Als Spielbrett bieten sich MdF Platten an oder Holzbretter.

    Damit hast du die Schüler sowohl handwerklich wie auch inhaltlich beschäftigt.

    OT

    Das fängt bei der eingesparten Raumreinigung an ("Die Schüler sollen lernen, ihre Räume selber sauber zu halten.")


    Im Übrigen finde ich es absolut erstrebenswert, dass die Schüler den Putzfrauen nicht einfach ihren Müll auf dem Boden hinterlassen, sondern selbst kehren. Besonders solche arroganten Sprüche wie "was machen eigentlich die Putzfrauen?", und das schon von 6t Klässlern, lassen mir die Hutschnur hochgehen.

    In Klasse 9 wird ein Reiseziel bestimmt, einen Termin für die Überweisung an die Eltern mitgeteilt und wenn das Geld an Tag X nicht da ist, bleibt entweder der Schüler oder die ganze Klasse zu Hause, da eine Mindestzahl eben erforderlich ist.


    sehe ich auch so. Entweder günstige, bezahlbare und damit evtl. kürzere Klassenfahrten oder gar keine Fahrten. Geht prima :)

    sehr zufrieden!

    Kleine Schule, Kollegium sehr nett, zieht am selben Strang, gutes Verhältnis zu Schülern und Eltern, technisch sehr gut ausgestattete Schule (interaktive Smartboards in jedem Klassenraum), außerordentlich persönlicher und sehr respektvoller Umgangston, Fahrzeit mit 40 Minuten pro Strecke und zur Not vorhandener Anbindung an den ÖPNV gut händelbar.
    Fachlich stehen mir alle Möglichkeiten offen, kaum finanzielle Probleme bei Anschaffungen.

    Mensch, was willst du mehr :D

    bei so großen Problemem mit dem eigenen Alter und der eigenen Genderidentität sollte man vielleicht lieber ein anderes als ein Lehrerforum aufsuchen.


    P.S.@alle: habe nur ich den Eindruck, dass diejenigen Geisteswissenschaftler, die promovieren wollen/ promoviert haben, oftmals einen gewissen Dünkel gegenüber den "dumpfen" Kollegen im Schuldienst hegen? Gepaart mit -vermutlich- einer gewissen Portion Neid bezüglich des sicheren Jobs? :gruebel:
    (Zumindest bezogen auf die, die hier schreiben.)

    Danke, Lisa, für die Erklärung.

    So arbeite ich nicht. Wenn ich eine bestimmte Methode erstmalig einsetzen möchte, dann tue ich das, wenn damit das Stunden- oder Lernziel in der entsprechenden Lerngruppe gut erreicht wird. (Nach meiner Einschätzung, aber sonst würde ich die Methode ja nicht wählen. Methoden dienen ja immer einem Zweck)
    Und dann: setze ich die Methode ein. fertig. Danach reflektiere ich dann für mich, ob das Lernziel mit dieser Methode erreicht wurde, und wenn nicht, warum nicht. Das hat aber nichts damit zu tun, dass ich die Methode nicht genug gelernt hätte.
    Eine Methode einzusetzen ist für mich kein persönliches Lernziel, das ich mir vornehme.
    Von daher meine Schwierigkeiten.

    Vielleicht sind ja Andere weniger unbedarft als ich :D

    wozu muss mein kind "bluten"... um hart zu werden.. dann kann ich es auch nachts 1 jahr alleine im zelt schreien lassen (wie so manche indianerstämme), um mein kind hart zu machen fürs leben...

    dies ist mal wieder ein typisches Beispiel dafür, wie man Diskussionen mit schrägen Beispielen ad absurdum führen kann :daumenrunter: Wird ja gerne hier gemacht.

    Coco: hier ging es wohlweislich nicht um einen Säugling, der schreien oder im übertragenen Sinne "bluten" soll. Hier geht es schlicht um eine Studentin, die als gemeinhin als erwachsen angesehen wird und darum, dass der Papa sich in ihre ureigensten Dinge einmischt, bzw. die für sie übernimmt. Eine Seminararbeit, erst recht eine Abschlussarbeit, ist in der Tat nicht mehr Sache von Mama und Papa.
    Und nein, es ist ganz gewiss nicht egal, wie man irgendwann einmal an seinen Job kommt. Wer nämlich nicht dazu imstande ist, seine Jobsuche ohne die tatkräftige Unterstützung von Mama und Papa zu erledigen (und damit ich nicht moralische und/ oder finanzielle Unterstützung, sondern dass Mama und/oder Papa mit zum Vorstellungsgespräch gehen, sich erkundigen, was die Bewerbung macht usw), der wird auch im Job kaum erwachsen und eigenverantwortlich agieren können. Woher denn auch? Wurde ja nie gelernt. Als Personalchef wollte ich so jemanden nicht im Kollegium einstellen.

    Es geht also nicht ums "Hart machen". Es geht darum, Kindern, seinen Kindern, zuzutrauen, eigene Schritte zu gehen. Ihr Leben selbst zu leben. Früher nannte man das "Abnabelung", und das passierte meist im Alter zwischen ca. 14 und 18. Ein sinnvoller und notweniger, mitunter schmerzhafter Prozess.
    Wichtig für die Jugendlichen, um lebensfähig die nächsten Abschnitte ihres Weges gehen zu können.
    Wichtig aber auch für die Eltern, um sich ihrerseits abzunabeln. Oder vielleicht sollte ich sagen "um abgenabelt zu werden".
    Denn auch Eltern müssen, wenn die Kinder selbstständig werden, ihren (gemeinsamen) Weg neu definieren. Ihre Rolle im Familiengefüge neu definieren.

    Als "Kind" würde ich mich bei obiger Situation fragen, warum meine Eltern so wenig Vertrauen in mich haben.
    Als Elternteil würde ich mich fragen, was ich gravierend falsch gemacht habe, wenn mein Kind in gewissem Alter seine Dinge nicht regeln kann.


    Helikoptereltern scheinen dazu nicht imstande zu sein. Oder nicht willens. Warum nur?

    P.S. Den Fragebogen konnte ich beim besten Willen nicht ausfüllen. Die Fragen setzen voraus, dass ich meine "Lernziele" und die bereits erreichten Schritte in Prozentzahlen benennen kann. Da ich aber keine Fahrprüfung mit festgelegtem Punktesystem als Lernziel habe, bin ich für diese Art der Fragestellung der falsche Adressat. Vielleicht ein kleiner Anruf bei Mama und Papa.....? :flieh:

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