Beiträge von Friesin

    Ich gebe die Arbeiten erst dann zurück, wenn alle Schüler sie geschrieben haben. So muss ich keine neuen Arbeiten für die Nachschreiber konzipieren. Bis jetzt habe ich auch noch keinen Unterschied hinsichtlich des Ausfallens der Arbeiten bemerkt.

    kommt auf das Fach und die einzelnen Aufgaben an.
    Einen lateinischen Lektüreoriginaltext würde ich nie "aufwärmen", weil der ergoogelt werden kann. Manche Aufgaben wie Definition von Begriffen in Geschichte in den unteren Klassen würde ich ebenfalls nicht zweimal verwenden. Auch manche Quellen nicht.
    Und nicht zuletzt spielt auch der Zeitraum, der seit der eigentlichen Arbeit verstrichen ist, eine Rolle. Nach spätestens zwei Wochen sollen die Arbeiten zurückgegeben werden.

    Da würdest du das einmal versuchen.

    bei uns zieht das Kollegium eben mit. Besonders, wenn ein Schüler mehrere Arbeiten nachschreiben muss. Wie gesagt, reiner Pragmatismus vor Prinzipienreiterei. Vielleicht ist deshalb das Klima an der Schule und im Kollegium auch so gut

    Es kommt ja auch auf die Jahrgangsstufe und die Schüler an.


    und sicherlich auch aufs Fach.

    Erfahrungsgemäß sind die Nachschreibarbeiten übrigens weniger geschmeidig als die Originalarbeiten. Schließlich habe ich die "guten" Fragen, Aufgaben, Texte schon während des eigentlichen Termins verwendet. ist besonders für ältere Schüler interessant zu wissen ;)

    Was genau ist an dem Wortbestandteil "Lehrer" in "Lehrerzimmer" nicht zu verstehen? Wenn ich schon keinen vernünftigen Arbeitsplatz und keinen anständigen Pausenraum habe, so möchte ich doch in den Raum, der beides nur unvollständig substituiert, nicht auch noch Schüler sitzen haben.

    was genau ist an dem Ausdruck "kann ich auch mal einzelne Schüler...." so schwer zu verstehen?
    Bevor ich am Nachschreibtermin mehrere Stunden an der Schule bleibe, nutze ich doch lieber den Raum, der zur Verfügung steht und der zu den Zeiten quasi bewacht ist.
    Pragmatismus vor Prinzipienreitertum.

    ich kann mir gar nicht vorstellen, wie man für das zweite Halbjahr schon Klasusurtermine festlegen können sollte -- hat das 2.Halbjahr bei euch schon angefangen?
    Ich habe dafür noch gar keinen Stundneplan.

    Zitat

    Heißt das, bei euch sind alle Noten einer Klasse dann zugänglich auf dem Rechner?


    du loggst dich passwortgeschützt ins Notenprogramm ein, und als Fachlehrer kannst du nur deine eigenen Noten einsehen.
    Als Klassenleiter hast du Sicht auf alle Noten, was du ja auch haben musst, wenn du Zeugnisbemerkungen (Warnungen, Versetzungsgefährdung etc.) schreiben musst.

    Am Ende eines jeden Halbjahres gibt es den Notenschluss, der ist verbindlich für alle Kollegen. Da musst du hinter niemandem herrennen, jeder weiß, dass die Noten dann eingetragen sein müssen. Falls mal jemand gegen Notenschluss noch am Korrigieren ist, sagt er Bescheid und gibt seine Noten so schnell wie möglich ein (meist am Montag nach Notenschluss = immer an einem Freitag).

    Da wir aber auch im Halbjahr Notenausdrucke an die Eltern ausgeben und natürlich Elternsprechtage halten, gibst du deine zwischendurch gemachten schriftlichen und mündlichen Noten immer mal wieder ein. Die Eltern sollen/ wollen ja auch zeitnah informiert sein, wie ihr Kind gerade steht. Sie haben einen Code, um in die momentane Notenliste ihres Kindes Einblick zu halten.

    Zitat

    Man kann doch nicht gezwungen werden, privat einen Drucker zu besitzen.

    wobei ich mich schon auch ärgere, wenn Schüler ankommen und sagen, sie hätten keinen Drucker zu Hause. Ich halte das eigentlich für normalen Standard. Allerdings ist unsere Schule sehr technikaffin und die Schüler haben die Verpflichtung, täglich einen USB-Stick in ihrem Mäppchen zu haben.

    Die Zeugnisnoten gibt jeder Kollege ins Notenprogramm in den Klassen ein, in denen er unterrichtet. Es wird erwartet, dass wir das alle 2-3 Wochen machen. Die Klassenlehrer tippen Bemerkungen und Fehlzeiten ein und achten darauf, dass alle Noten eingetragen sind. (Nein, leider nicht selbstverständlich).
    Die Zeugnisse und Zertifikate werden zentral ausgedruckt, der KL muss nur noch kontrollieren und am Ende unterschreiben.

    Zitat

    Ich finde es wichtig, dass die Zeugnisformulare an unserer Schule in allen Klassen und Jahrgängen gleich aussehen, also ein identisches Erscheinungsbild haben.


    Das hatte ich eigentlich als völlig selbstverständlich angenommen

    Susannea:
    wie soll es funktionieren, wenn jeder ein unterschiedliches Programm hat, jeder aber in (fast) jedes Dokument hineinschreiben muss?
    Meine Einzel- und Zeugnisnoten in dein Programm? Gewichtung und alles weitere inklusive? Kann ich mir nicht vorstellen.... :gruebel: (Vll bin ich auch nur zu uninformiert, was alles möglich ist)

    Hawkeye:
    ich nehme an, da gibt es keine Probleme mit dem Datenschutz?
    Wir haben an der Schule ein ähnliches (Zeugnis)Programm, und ich wäre heilfroh, könnte ich es für 20 Euro als Homeversion erwerben. Ich fände es unendlich viel bequemer, die ganze Noteneingabe auch zu hause machen zu können.
    Meine Anfrage wurde aber immer mit der undurchsichtigen Antwort "Datenschutz" abgewiesen.

    Langsam weiß ich nicht mehr, wen von beiden ich peinlicher finden soll:
    Plattenspieler mit seinem störrischen Beharren auf Bibelstellen als "Beweis" für seine Meinung, dass Homosexualität eine minderwertige und damit diskriminierbare Eigenschaft sei
    oder Nele mit seinen Verbalinjurien, die seine eigene Meinung wiedergeben.

    Ich bin raus hier.

    @JaT, ich gebe dir Recht.
    Die Tippexerei, selbst mit Maus, hat doch was von Schülermentalität. Und wenn ein Kürzel dahintersteht (was es wohl sollte, s.Manipulationsfegahr), sieht es gleich gar nicht besser aus als ein sauberer roter Strich.

    Aktenklammer: manchmal steckt man so fest in seinen Überlegungen, dass man auf das Naheliegende gar nicht mehr kommt ;)

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