Beiträge von Friesin

    hattest du nicht eingangs geschrieben, du habest mit dem Absolutismus angefangen? :ka:

    Ich habe mit meiner 8. auch gerade eben Absolutismus gemacht.
    Eingestiegen bin ich mit dem berühmten Bild von Ludwig XIV, dazu Musik von Lully. Fenster waren verdunkelt. Dann haben wir kurz das Bild besprochen und die Kinder haben dem König Denkblasen angeheftet: Was mag dieser Herrscher (soviel war sofort klar :D ) denken, wie mag er drauf sein?
    Dann gabs das Symbol des Sonnenkönigs und über die Symbolik konnte man auf die Herrscherrolle kommen.
    War jetzt die Kurzfassung, ich habe 4 Stunden dafür gebraucht.
    War aber kein UB, sondern ganz normaler Unterricht. Statt des Symbols wäre in einem UB wohl eine Textquelle angebrachter. Die hatte ich mir aufgespart für den Test :D

    Kannst gerne per PN nachfragen.

    rgendwann schon mal Sprüche gehört wie "Wir schicken keinen Schüler weg und bewerten alle Schüler wertschätzend." oder "Sitzenbleiben gibt es an unserer Schule eigentlich nicht." gehört? Oder "Wir haben ein spezielles Förderprogramm, das es allen Schülern ermöglicht, bei uns Abitur zu schaffen." ... oder ähnliche Euphemismen für "Wir winken jeden durch."...?

    nein.


    Eher die Furcht, dass es heißen könnte: Bei denen schafft es ja jeder

    ei mir im parallelen Unterricht hassen die Schüler mich dann natürlich wenn ich versuche Theorie zu machen und Tests zu schreiben. Klar.


    habt ihr denn keine Lehrplanvorgaben für das Fach Musik, nach denen sich auch ein externer Lehrer richten muss?

    Und was bedeutet "MUsik 1" gernau? Gibt es auch Musik 2? Wählen sich die Schüler dort ein? Rätselhaft für mein schlichtes Friesengemüt :mad:

    barmeliton, gehört denn dieser Trommelkurs zum regulären Unterricht? Statt Musik?
    Für mich liest sich das eher wie eine AG, und die wird m.W. nicht benotet.
    Ansonsten müssten sich mal die Musikkollegen mit dem Aushilfskollegen zusammensetzen, um.u.a. solche Fragen abzusprechen (wofür steht welche Note).

    Wenn ich andererseits bei uns die Noten in Musik generell ansehe, ....... Ähem.....

    an sehr vielen Gymnasien wird Latein als 2. Fremdsprache ab Kl. 6 angeboten. Ein Oberstufenkurs kommt nicht immer zustande, wie halt in Französisch auch. es gibt auch Schulen, an denen Latein ab Kl, 5 als 1.Fremdsprache angeboten wird.

    es gibt Schulen mit und ohne spät beginnenden Lateinunterricht, und es gibt solche, die regelmäßig einen Oberstufenkurs auf erhöhtem Niveau besetzt bekommen. Die letzte Schule, an der ich war, hatte bei ca 1000 Schülern 10 Lateinkollegen. Und manche davon unterrichteten hauptsächlich Latein.
    Fazit: man kann also keine pauschalen Aussagen und Prognosen treffen.

    Dann kann es ja sein, dass Bemerkungen gallen wie "Ihre Vertretungslehrerin haben wir aber lieber gehabt/ besser gefunden".


    ich hätte dir gewünscht, dass du dir um solche eventuell auftretenden Sprüche keinen Kopf mehr zu machen gelernt hättest :troest:

    Wer weiß, ob sie überhaupt fragen.
    Und wenn, kannst du doch deutlich sagen, dass du länger krank warst. Kranksein, Burnout, Depressionen sind alles keine Dinge, derer man sich schämen müsste.
    Der von dir befürchtete Satz wird mit Sicherheit nicht kommen.
    Im übrigen könnte der immer kommen, wenn man mal vertreten wurde. Es geht nicht darum, dass man als Lehrer von den Schülern lieb gehabt oder toll gefunden wird. Es geht darum, dass sie bei dir etwas lernen.
    Schraube deinen Anspruch von der emotionalen auf eine professionelle Ebene zurück, bzw. hinauf. Dann wird dir vieles leichter fallen. ;)

    In Bayern gibt es mittlerweile so viele Lateinreferendare, dass es dort kaum noch Mangelfach ist.
    Die Zeiten, in denen du mit Latein den Fahrschein auf eine Planstelle in der Tasche hattest, sind mancherorts vorbei.
    Andererseits ist es mit Sicherheit begehrter als z.B. Englisch. Allerdings wirst du noch ein paar Jahre brauchen, bis du Studium und Ref fertig haben wirst. Und was bis dahin ist, kann dir kein Mensch vorhersagen.

    Ich habe dieselbe Kombi wie du und unterrichte beide Fächer etwa ausgewogen.
    mein Exmann, selbe Kombi, hat 30 Jahre fast nur Latein unterrichtet. Auch nicht wirklich befriedigend.

    Ein drittes Fach wäre sicher nicht schlecht, aber bitte dann weder Deutsch noch PoWi /SoWi.....


    Ich bin übrigens überzeugt davon, dass Latein unabhängig von Latinumsregeln weiterhin Bestand haben wird, einfach deshalb, weil es eine andere Art von Schülerklientel anspricht als die gesprochenen Fremdsprachen.

    ich rechnete den Notendurchschnitt immer aus, weil es in manchen BL üblich ist, ab einem bestimmten Durchschnitt die Arbeit beim SL genehmigen zu lassen.
    Als Nichtmathematikerin bin ich da völlig naiv rangegangen, habe brav meine Berechnung gemacht und die dann, wenn die Schüler danach fragten, an die Tafel geschrieben.
    Den Klassenspiegel finde ich schon recht interessant auch für die Schüler und Eltern. Doch auch der durfte in NDS jahrelang nicht genannt werden, weil es ja für die Schüler peinlich usw......
    Ich sehe das relativ undramatisch und muss gestehen, so einen Aufriss wie jetzt hier (zu dem ich zugebenermaßen mit diesem Post auch beitrage :D ) ist mir das ganze eigentlich gar nicht wert.
    bei all den Formalia, die wir bei Klassenarbeiten beachten müssen, würde ich allerdings weder Notenspiegel noch Durchschnitt auf das Angabenblatt oder unter die Korrektur setzen.

    Ich gebe die Arbeiten erst dann zurück, wenn alle Schüler sie geschrieben haben. So muss ich keine neuen Arbeiten für die Nachschreiber konzipieren. Bis jetzt habe ich auch noch keinen Unterschied hinsichtlich des Ausfallens der Arbeiten bemerkt.

    kommt auf das Fach und die einzelnen Aufgaben an.
    Einen lateinischen Lektüreoriginaltext würde ich nie "aufwärmen", weil der ergoogelt werden kann. Manche Aufgaben wie Definition von Begriffen in Geschichte in den unteren Klassen würde ich ebenfalls nicht zweimal verwenden. Auch manche Quellen nicht.
    Und nicht zuletzt spielt auch der Zeitraum, der seit der eigentlichen Arbeit verstrichen ist, eine Rolle. Nach spätestens zwei Wochen sollen die Arbeiten zurückgegeben werden.

    Da würdest du das einmal versuchen.

    bei uns zieht das Kollegium eben mit. Besonders, wenn ein Schüler mehrere Arbeiten nachschreiben muss. Wie gesagt, reiner Pragmatismus vor Prinzipienreiterei. Vielleicht ist deshalb das Klima an der Schule und im Kollegium auch so gut

    Es kommt ja auch auf die Jahrgangsstufe und die Schüler an.


    und sicherlich auch aufs Fach.

    Erfahrungsgemäß sind die Nachschreibarbeiten übrigens weniger geschmeidig als die Originalarbeiten. Schließlich habe ich die "guten" Fragen, Aufgaben, Texte schon während des eigentlichen Termins verwendet. ist besonders für ältere Schüler interessant zu wissen ;)

    Was genau ist an dem Wortbestandteil "Lehrer" in "Lehrerzimmer" nicht zu verstehen? Wenn ich schon keinen vernünftigen Arbeitsplatz und keinen anständigen Pausenraum habe, so möchte ich doch in den Raum, der beides nur unvollständig substituiert, nicht auch noch Schüler sitzen haben.

    was genau ist an dem Ausdruck "kann ich auch mal einzelne Schüler...." so schwer zu verstehen?
    Bevor ich am Nachschreibtermin mehrere Stunden an der Schule bleibe, nutze ich doch lieber den Raum, der zur Verfügung steht und der zu den Zeiten quasi bewacht ist.
    Pragmatismus vor Prinzipienreitertum.

    ich kann mir gar nicht vorstellen, wie man für das zweite Halbjahr schon Klasusurtermine festlegen können sollte -- hat das 2.Halbjahr bei euch schon angefangen?
    Ich habe dafür noch gar keinen Stundneplan.

    Zitat

    Heißt das, bei euch sind alle Noten einer Klasse dann zugänglich auf dem Rechner?


    du loggst dich passwortgeschützt ins Notenprogramm ein, und als Fachlehrer kannst du nur deine eigenen Noten einsehen.
    Als Klassenleiter hast du Sicht auf alle Noten, was du ja auch haben musst, wenn du Zeugnisbemerkungen (Warnungen, Versetzungsgefährdung etc.) schreiben musst.

    Am Ende eines jeden Halbjahres gibt es den Notenschluss, der ist verbindlich für alle Kollegen. Da musst du hinter niemandem herrennen, jeder weiß, dass die Noten dann eingetragen sein müssen. Falls mal jemand gegen Notenschluss noch am Korrigieren ist, sagt er Bescheid und gibt seine Noten so schnell wie möglich ein (meist am Montag nach Notenschluss = immer an einem Freitag).

    Da wir aber auch im Halbjahr Notenausdrucke an die Eltern ausgeben und natürlich Elternsprechtage halten, gibst du deine zwischendurch gemachten schriftlichen und mündlichen Noten immer mal wieder ein. Die Eltern sollen/ wollen ja auch zeitnah informiert sein, wie ihr Kind gerade steht. Sie haben einen Code, um in die momentane Notenliste ihres Kindes Einblick zu halten.

    Zitat

    Man kann doch nicht gezwungen werden, privat einen Drucker zu besitzen.

    wobei ich mich schon auch ärgere, wenn Schüler ankommen und sagen, sie hätten keinen Drucker zu Hause. Ich halte das eigentlich für normalen Standard. Allerdings ist unsere Schule sehr technikaffin und die Schüler haben die Verpflichtung, täglich einen USB-Stick in ihrem Mäppchen zu haben.

    Die Zeugnisnoten gibt jeder Kollege ins Notenprogramm in den Klassen ein, in denen er unterrichtet. Es wird erwartet, dass wir das alle 2-3 Wochen machen. Die Klassenlehrer tippen Bemerkungen und Fehlzeiten ein und achten darauf, dass alle Noten eingetragen sind. (Nein, leider nicht selbstverständlich).
    Die Zeugnisse und Zertifikate werden zentral ausgedruckt, der KL muss nur noch kontrollieren und am Ende unterschreiben.

    Zitat

    Ich finde es wichtig, dass die Zeugnisformulare an unserer Schule in allen Klassen und Jahrgängen gleich aussehen, also ein identisches Erscheinungsbild haben.


    Das hatte ich eigentlich als völlig selbstverständlich angenommen

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