Beiträge von Friesin

    je nach Größe der Schnipsel würde sich auch Paul Klee gut eignen.

    Oder ein Gesicht, z.B. aus der Werbung.
    oder z.B. eine Ansicht der eigene Stadt.
    Plakate.
    Eigene Photos kann man auch so vergrößern, dass man sie als Collage verwerten kann.

    Muss es denn ein bekanntes Kunstwerk sein?

    Verklagt nicht.
    Eltern eines Schülers, der auch wegen meinem Fach wiederholen musste, hatten sich bei der SL beschwert und Einsicht in die mündlichen Noten verlangt.
    Die konnte ich ihnen schriftlich vorlegen, mit Datum, und fertig.

    Ich notiere mir immer, wer wann welche mündliche Note bekommt (Fritz am 33. Febr. eine 4 in der Vokabelabfrage, Susi am 34. Febr. eine 3 in der Formenabfrage)
    Bei mündlichen Noten, die sich über einen längeren Zeitraum erstrecken und auch die Mitarbeit enthalten, mache ich mir zwischendurch immer mal Notizen (35. Febr. Hartmut arbeitet gar nicht,/ besonders gute mündliche Beiträge von Herbert usw).
    Jede Stunde aber könnte ich das nicht machen, weil die Zeit zwischen 2 Schulstunden gar nicht ausreicht. Abgesehen davon halte ich es für kontraproduktiv, Schülern nach jeder Stunde Noten zu erteilen.

    Ganz wichtig ist Transparenz, für die Schüler, oft auch für die Eltern.

    Und ich halte es auch für wichtig,
    a. mehr als nur eine mündliche Note im Halbjahr zu erteilen
    b. bei allen Schülern etwa gleich viele mündliche Noten zu machen, also nicht bei X 10 mündliche, bei Y nur zwei mündliche Noten

    ich bin aber mit der Referandarausbildung in Latein hier nicht so zufrieden und mir sagt der Ansatz in England mehr zu, da es in Deutschland sehr Grammatik-/sprachlastig ist.

    mal so als (zukünftige) Kollegin gefragt:
    wie stellst du dir Sprachunterricht an einer Schule denn vor, wenn nicht sprachlastig?

    Füller Fuxi, bist du Angestellte?

    Wir (alles Angestellte) bekommen monatlich eine Auflistung aller Plus- und Minusstunden, aber natürlich führt jeder auch selbst Buch. Minusstunden ergeben sich, wenn eine Klasse z.B. auf Klassenfahrt ist, im Praktikum oder auf Tagesexkursion.
    Plusstunden sind alle zusätzlich erteilten Unterrichtsstunden. Bei TZ Kräften werden sie ab der 1.V-Stunde bezahlt.
    Ist das unterschiedlich in den BL?

    Mal ein Beispiel: Ihr seid erkältet, fühlt euch abends schon nicht gut, aber plant noch, in die Schule zu gehen. Morgens wacht ihr mit Fieber auf oder sucht den schnellsten Weg zur Kloschüssel. Ich bin dann froh, wenn ich es schaffe, die Kinder rechtzeitig fertig zu machen und bis 7.45 in der Schule angerufen zu haben. Zeit und Kraft, um am Schreibtisch zu sitzen, habe ich dann nicht.


    um 7:45 erst in der Schule anzurufen, wenn ich krank bin, wäre unmöglich. Dann beginnt bei uns der Unterricht. Ab kurz vor 7 kann man in der Schule jemanden erreichen, und das sollte man auch, damit Ersatz eingeplant werden kann.
    Das, was ich für den Tag an Unterricht vorbereitet habe, maile ich dann schnell an die Schule. AB sind damit ratzfatz dort, und das Schlimmste, was passieren kann, sind doppelte Kopien (denn die habe ich ja bei mir zu Hause liegen). Das gilt allerdings mehr für Koppelklassen, in den anderen kann der vertretende Kollege seinen Unterricht machen. Für die jenigen, die in Koppelklassen vertreten müssen, halte ich es allerdings für nur fair, dass ich zumindest eine Anregung gebe, was die Schüler machen sollen.

    Auf Verdacht eine Vertretungsreserve zu schaffen "für den Fall, dass ich mal krank bin", halte ich für merkwürdig. Wie soll das auch aussehen? Für jedes denkbare Kapitel Unterrichtsmaterial parat haben? In einem für alle Kollegen zugänglichen Ordner?

    Wie wird denn bei euch die Vertretung geregelt, wenn sich jemand vor der 1.Stunde krank meldet?

    Claudius:

    Zitat

    Da finde ich es schon sehr verwunderlich, wie einige Menschen unheimlich stark auf Homosexualität und deren angebliche "Diskriminierung" fixiert sind, während sie sich überhaupt nicht für die real exitierende Verfolgung von heterosexuellen Inzest-Paaren interessen bzw. sich dagegen engagieren.

    erinnert mich an die Aussage gewisser politischer Kreise, die bei einem Gespräch über deutsche Schuld und Auschwitz das "Argument" einwerfen:
    "Ja, aber wer hat denn die KZs erfunden?
    Und was haben andere Nationen mit den Juden gemacht?"

    :pfui: :pfui:

    Claudius, man könnte sich fast für dich fremdschämen

    ich fand die erste volle Stelle deutlich entspannter als das Ref. Die KL war an einem bayerischen Gymnasium eher ein Verwaltungsakt und barg wenig Zusatzarbeit.
    Allein die Tatsache, dass man keine Seminartermine mehr hatte, empfand ich als ungeheuer entlastend.

    Plattenspieler: ich habe nicht Theologie studiert und bin keine Relilehrerin. Ich erhebe auch nicht den (wissenschaftlichen?) Anspruch, der "Komplexität des Themas" gerecht zu werden. Soooooo komplex ist das Thema Sexualität und Homosexualität im besonderen für mich an diesem Punkt nämlich gar nicht:

    Die Kirche hat zu beidem Vorstellungen, die ich -- vorsichtig ausgedrückt -- verquer finde.
    Ich sollte vll dazu sagen: ich bin katholisch und das gerne.
    Das hebelt jedoch nicht meine eigene durchdachte Meinung aus und schon gar nicht entbindet es mich der Eigenverantwortung in Fragen der Sexualität, z.B. der Verhütung, der Partnerschaftsgestaltung usw usf.

    zum Thema Glaubensgrundsatz:
    Vielleicht sollte man sich als Christ mal wieder mit dem Glaubensbekenntnis auseinandersetzen. Optional auch mal mit den 10 Geboten. Und schauen, was alles nicht darin steht.
    Back to the roots.


    Wie würdest Du denn als Religionslehrerin darauf reagieren, wenn die Schüler Dich konkret nach der Haltung der Kirche zum Thema Homosexualität befragen, weil sie da in den Medien irgendwelche irritierenden Behauptungen aufgeschnappt haben? Einfach ignorieren? Lügen?


    Ich würde versuchen klarzumachen, dass kirchliche Sexualmoral entstanden ist zu einer ganz anderen Zeit und in einer Gesellschaft, die völlig anders war als unsere heutige westliche. Dass man damals genausowenig über Sexualität wusste wie über die Entstehung der Welt. Dass damals im Judentum das Patriarchat die übliche Gesellschaftsform war, die bei uns auch heute nicht mehr die Gültigkeit hat.
    Dass die kirchliche Sexualmoral kein Glaubensgrundsatz ist!

    Was soll daran so schwer sein?
    ich muss als Geschichtslehrerin ständig klarmachen, dass es zu anderen zeiten einfach andere, auch andere moralische Regeln gab. Wir jagen und verbrennen auch niemanden mehr wegen einer vermuteten "Teufelsbuhlschaft", zu einer bestimmten Zeit war das jedoch völlig normal. Und leider Gottes auch von der Kirche abgesegnet.

    Zitat

    der damit verbundene Druck, den ich mir an der Grundschule bei bestem Willen nicht so hoch vorstellen kann. Am Gymnasium kommt die Mentalität der Leistungsgesellschaft doch schon sehr häufig zum Vorschein.

    fast alle Eltern wollen, dass ihr Kind aufs Gymnasium wird gehen können. Deshalb machen sie Druck, oft schon wie oben geschrieben, ab der ersten Klasse.
    Hinzu kommt die weit verbreitete Meinung "Schule kann jeder, denn jeder war ja mal Schüler". Und das ist besonders bei Eltern von Grundschülern weit verbreitet. Der Leistungsdruck, den die Eltern machen, beginnt früh, jeder will -auch fachlich- mitreden, jeder gibt Tipps und weiß es besser. Naja, fast jeder ;). Dazu kommt oft eine eklatante Fehleinschätzung der Leistungsfähigkeit des eigenen Sprösslings. Und überhaupt: früher haben wir doch auch......

    Diese Art von Druck hast du am Gymnasium definitiv nicht. Auch da mag es schwierige und verblendete Eltern geben, aber in den Sprachen meinen sie meist, fachlich nicht mitreden zu können. Und wenn ein pubertierender Teenager einfach keinen Bock hat und nicht lernen will, stöhnen dessen Eltern meist genauso wie du selbst über ihn.

    vielleicht wäre es eine Möglichkeit, die Arbeiten am Gym schon bei der Planung etwas korrekturfreundliocher zu gestalten?
    ich weiß, dass das in den Sprachen nicht immer zu 100% geht, aber mit einem soliden Erwartungshorizont und mit Absprachen im Kollegenkreis geht auch da Einiges, besonders in der Sek I.

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