ZitatEs geht um Verbote, die Integration fürdern sollen, aber genau den gegenteiligen Effekt, nämlich Exklusion haben.
ich würde gar nicht so weit gehen wollen zu sagen, dass im Ausgangsartikel die verhüllte Frau mit dem erwähnten Verbot Hilfe zur Inklusion bekommen soll. Wie kommt man darauf?
Für mich ist das erwähnt Verbote ein Zeichen, das unsere westliche Gesellschaft setzt: nein, ein Gespräch kann man hier so nicht führen. Ein "Gespräch" mit jemand total Verhülltem ist keines, das ist ein Monolog. Darum geht es: zu verdeutlichen, dass so eine Art der Kommunikation hier nicht üblich und nicht erwünscht ist.
Was dann daraus wird, ob die Frau gar nicht mehr auf die Straße geht, ob sie zu keinem Elternabend mehr geht, ist dann ihre Sache. Nicht Aufgabe der Außenwelt, die Reaktionen ihres Umfelds zu antizipieren und zu entschärfen.
Alles andere wäre in meinen Augen eine indifferente Haltung. Und genau die ist es, die religiöse Fanatiker bei westlichen Gesellschaften so vermissen: Eintreten für eigene Werte.