naja... die gesellschaft hat ja schließlich später auch etwas davon.. leute die mal meine rente bezahlen bzw. steuern bezahlen.. von daher finde ich schon, dass der staat sprich die gesellschaft sich auch beteiligen muss...
manche Kinder werden später Sozialhilfeempfänger, manche sind chronisch krank, nicht jeder zahlt in die Rentenkassen, usw usf.
Was ich damit sagen will:
ich finde es ausgesprochen zynisch zu behaupten, Kinder bekäme man, um die Gesellschaft am Laufen zu halten.
Man bekommt Kinder, weil und wann man sie möchte.
Was ich im Übrigenals völlig legitim und das Normalste überhaupt einschätze.
Oder hat irgendjemand hier gesagt:
"Komm Schatz, machen wir noch eines. Mir reichen zwar die, die wir haben. Aber der Staat braucht Kinder. Weg mit den Verhüterlis" ???
Und ich stelle mir gerade das Geschrei vor, das -zu Recht- aufkäme, wenn aus der Beteiligung des Staates / der Gesellschaft an dem Kinderwunsch und der Erziehung der Kinder eine Forderung des Staates erwachsen würde:
jedes Paar muss mindestens 2 Kinder haben.
Kinder hat man zwischen 25 und 30 zu bekommen.
Mehr als 2 Kinder darf niemand haben.
Manch einer darf gar keine Kinder haben.
Sozialhilfeempfänger dürfen maximal ein Kind bekommen.
Alle Kinder müssen (z.B.) christlich erzogen werden.
(Beispiele beliebig erweiterbar)
Uaaahhhhh.... Grusel....
aber finanziell bitte ich den Staat gerne zur Kasse, weil ich mich für ihn ja so aufopfere, indem ich Kinder bekomme.
*ebenfalls grusel*
Warum diese Unehrlichkeit?