Beiträge von Friesin

    Da die TE aber Deutsch /& Geschichte halt, ist das e nicht ihr Thema und in Deutsch muss man halt am Literaturkanon dranbleiben und sich die neuesten Entwicklungen im Bereich der im Abi verlangten Kompetenzen und Operatoren aneignen, aber das halte ich für sehr machbar. Geschichte kann ich nix zu sagen ... stelle mir aber vor, dass sich die im Nachhinein auch nicht ändert - höchstens deren Rezeption.


    rein fachlich kann ich mir den Wiedereinstieg in beides vorstellen,
    ein bisschen Einarbeitungszeit vorausgesetzt.
    Ebenso bei der Didaktik /Methodik /Kompetenzen.
    Das ist oft bei einem Bundeslandwechsel ähnlich.
    Meist sieht das alles von weitem schlimmer aus als aus der Nähe. ;)

    ich sehe es wie Meike.

    Ich selbst habe übrigens nach wesentlich längerer Familienpause mein Ref gemacht, und in der Fremdsprache war ich fitter als in manchen damals aktuellen Geschichtsthemen wie 'chinesisch- japanischer Imperialismus'. :mad: Aber in das Thema mussten sich auch gestandene Kollegen neu einarbeiten.

    Nur Mut, da kommst du schnell wieder rein!

    Vll kannst du ja darum bitten, nicht gerade einen LK zu unterrichten

    Nicht pünktlich eingetragene Noten, nicht pünktlich ausgefüllte Kreuzchenbögen zum Zeugnis, nicht ausgewertete Bundesjugenspielergebnisse etc. etc.

    Kollegenrüffel finde ich auch nicht prickelnd.
    Andererseits nerven mich o.g. Dinge auch sehr. Jeder weiß, wann Notenschluss ist, jeder kann ich rechtzeitig kümmern. Mit halber oder ganzer Stelle hat das in meinen Augen weniger zu tun als mit schlechter Organisation, unter der dann Andere "leiden" müssen. Deadlines sollten eingehalten werden. Von den Schülern erwarte ich das auch.

    8) ...weil wir ein schönes Programm hatten, nette Schüler und eine insgesamt harmonische Woche erlebt haben. :) ... weil wir das Schuljahr mit einem Highlight beenden wollten, weil wir gut gearbeitet haben und uns und die Schüler damit belohnt haben... :)

    ihr habt gut gearbeitet? Ihr = die Lehrer? Lehrer und Schüler?

    Und dafür belohnt ihr sie? Eigentlich halte ich es für eine Selbstverständlichkeit, dass beide Seiten gut arbeiten:
    ihr, weil ihr Profis seid, die Schüler, weil es in ihrem eigenen Interesse liegt. Liegen sollte (jaaa, ich weiß, die Realität ....)

    Eine Klassenfahrt würde ich für mich selbst nie als Belohnung ansehen. Da können die Schüler noch so nett sein und noch so gut gearbeitet haben. Bei einer Klassenfahrt bin ich 24/7 im Einsatz. Mit voller Verantwortung. Belohnung geht anders. Für mich jedenfalls. :D

    Einen Mann muss man mitnehmen (wie umgekehrt auch eine Frau), weil du als Frau eigentlich nicht in die Schlafräume der Jungen gehen darfst. Auch nicht in die Duschen der Jungen. Das aber kann immer mal wieder erforderlich sein. Also würde sich die Frage

    Zitat

    Was würde eigentlich passieren, wenn man einfach ohne Mann fährt?


    von selbst erledigen.
    Ich kenne die Vorschrift aus NDS auch, würde mich aber schlichtweg weigern, eine Klassenfahrt ohne männliche Begleitung zu unternehmen. In NDS kann man eh nicht dazu gewzungen werden, auf Klassenfahrt zu gehen.

    Zitat

    Ist das in allen Bundesländern so, dass die Begleitperson zwar Vorschrift ist, aber nicht finanziert wird?


    davon habe ich noch nie gehört, kann aber auch rein subjektive Wahrnehmung sein.
    Selbst wenn dem so wäre, es kann dich wohl niemand zwingen, die Begleitperson aus eigener Tasche zu bezahlen. es zahlt dir schon niemand die vielen Überstunden, die du machst, oder deine eigene Verpflegung in der Unterkunft.

    Die Begleitperson als Lehrer selbst zu zahlen, halte ich übrigens für das völlig falsche Signal nach außen hin. :explodier:

    Ohne dir zu nahe treten zu wollen:
    eure Vorgehensweise wirkt auf mich sehr idealistisch. Anders gesagt:
    recht unprofessionell.

    Solche Fragen wie die der Vorschriften, der Begleitung sollte man im Vorfeld, vor der Buchung, abklären.
    Immerhin geht es auch um Verantwortung gegenüber den Schülern. Klassenfahrten sind eben keine Vergnügungsreisen mit einer netten Clique, sondern Dienstveranstaltungen mit klar zugewiesenen Verantwortungsbereichen.

    du musst in deinen SoWi-Arbeiten/Klausuren ja alle drei Anforderungsbereiche einbauen. Wie willst du das bei Multiple-Choice-Aufgaben sinnvoll arrangieren?
    Das System kannnst du bei Anforderungsbereich 1 anwenden, aber danach wirds schon schwierig.
    Frei formulieren ist ja eine der zu erwerbenden Kernkompetenzen.
    Außerdem solltest du bedenken, dass MultipleChoice, so wie in den Deutsch-Kompetenztests üblich, nicht 1:1 gewertet werden sollten, um die Gefahr des puren Ratens zu minimieren. Das wiederum bedeutet, du musst sehr viele Aufgaben stellen. Die Mogelmöglichkeiten sind übrigens wesentlich größer als bei normalen Operatoren-Aufgaben.

    Zitat

    Da wir pro Vertretungsbereitschaft immer 3 Leute im Plan haben und man auch ruhig ein paar Klassen parallel haben kann (Sekundarstufe), muss ich als Nicht-Vertretungsbereitschaftlerin keine Angst haben, dass man mich sofort in Beschlag nimmt, wenn ich einfach da rumsitze.

    das kommt bei uns eher selten vor. Aber dass man am Nachmittag zuvor erfährt, dass man am Tag drauf statt in der 6. Stunde frei zu haben, eine Vetretungsstunde bekommt, ist absolut üblich. Anders ließe sich das oft auch gar nicht planen. Also nichts Planbares für die meisten Arzttermine, die ja doch nicht von jetzt auf sofort gegeben werden.
    So viele Kollegen, dass wir eine ständige Vertretungsreserve abordnen könnten, haben wir nicht. Ich kenne aber auch die Präsenzstunden vor Schulbeginn aus anderen, größeren Schulen.

    was ich damti sagen will:
    es läuft an den Schulen offenbar völlig unterschiedlich. Im Bedarfsfall würde ich immr bei der SL Bescheid geben, wenn ein dringender, unaufschiebbarer Terminin einer solchen Stunde ansteht.
    Einen (rechtlichen) Anspruch auf die "freie" Stunde bei Ausfall oder bei Freistunden scheint es nicht zu geben.

    wenn bei uns mal eine Stunde ausfällt oder man im Stundenplan eine Freistunde hat, muss man während des Schultages immer damit rechnen, Vertretung zu machen. Wie soll es denn auch sonst laufen?

    Konnte dein Termin wirklich nicht am Nachmittag wahrgenommen werden?

    Ich persönlich halte den patriarchalisch-autoritären Führungsstil für altmodisch. Damit läuft der Laden zwar und hierarchiebedürftige Menschen werden darin voll aufblühen, aber motivierend wird es v.a. auf jüngere KollegInnen, die in ihrer Schulzeit und mit ihren Eltern mehr diskutieren durften, nicht wirken.

    ich würde das gar nicht so hoch hängen mit "patriarchalisch- autoritär". Aber man kann eben auch aus allem ein Problem machen. Muss wohl eine Frage der Gelassenheit sein. Und der Einsicht in bestimmte Notwendigkeiten.
    Wie gesagt, Klassenlehrer zu sein, gehört zum Kerngeschäft eines Lehrers.

    Kann ich so bestätigen. Ich habe mal eine Vertretungsstelle bekommen, die mit 12 Stunden ausgeschrieben war. Tatsächlich habe ich dann 25 Stunden unterrichtet (und natürlich auch bezahlt bekommen).


    war bei mir auch ähnlich.
    Noch vor dem Halbjahr waren aus 7 Stunden 16 geworden, und im nächsten Jahr noch mal mehr.

    Wenn du allerdings hohe Fahrtkosten hast, könnte die Rechnung noch mehr in eine Schieflage geraten.

    Ich bin auch etwas schockiert über einige Stimmen hier, für die es anscheinend schon einen Luxus darstellt, in wichtige, die eigene Person betreffende Entscheidungsprozesse mit langfristigen Auswirkungen auf das Berufsleben, eingebunden zu werden.


    ach herrje.

    sooo langfristige Auswirkungen auf mein Berufsleben hat doch nicht die Tatsache, dass ich eine Klassenleitung habe :gruebel: Ich heirate die Klasse ja nicht.

    Als Lehrer gehe ich davon aus, dass ich eine Klassenleitung habe, schließlich ist das so ungewöhnlich nicht. Außer vielleicht, man unterrichtet Musik und Sport an der Grundschule.
    Mal keine Klassenleitung zu haben und keinen Tutorenkurs, halte ich eher für die Ausnahme.

    Wenn ich bei so etwas jedesmal groß diskutieren wollte -- neee, das würde meine berufliche Zufriedenheit kaputt machen. Da gibt es oft ganz andere Fragen, die sich eher lohnen.

    Aber vielleicht gehöre ich auch nur zu der Spezies Menschen, die auch mal was hinnehmen können, ohne jedes Mal zu meinen, für sich das vermeintliche Optimum herausschlagen zu müssen *Schulternzuck*

    sei froh, dass du so früh informiert wurdest.

    Wie oft habe ich am Tag vor dem ersten Schultag erfahren, welche Klasse(n) ich bekomme- auch als Klassenleitung.

    Was daran dreist sein soll, bleibt mir unverständlich. :ka:
    oder meinst du deine eigene Anspruchshaltung?

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