ich arbeite an einer Privatschule, die staatlich anerkannt ist. Bei uns gibt es nur Kollegen mit 2.Staatsexamen.
Beiträge von Friesin
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Kommentar der SL: "Ich bin halt so. Ich kann mich nicht ändern."
wenn überhaupt, kann man nur sich selbst ändern, bzw. die eigenen Verhaltensweisen.
Du wirst weder die SL noch die Kollegen ändern, aber du könntest dein eigenes Verhalten ändern.
Z.B. was die deadlines betrifft. Wenn eine Sitzung enberaumt wird, für die es keine deadline gibt, erfragst du sie. Kommt keine Antwort, dann setzt du dir selbst eine. Die ziehst du dann durch.
Klingt leicht, ist aber nicht einfach, ich weiß. Aber manche Nachmittagstermine kann man eben auch als Lehrer nicht anders legen.wie gesagt, wenn dir das auf Dauer zu anstrengend ist, bleibt dir langfristig wohl doch nur eine Versetzu+ung anzupeilen

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Zu deinem "Ich bleibe drei Jahre" daheim.
Finde ich echt eine seltsame Einstellung. Als junge Lehrerin brennt man doch darauf zu arbeiten, aber auch Erfahrungen zu sammeln. Du kannst mit deinem Kind genügend Zeit am WE und am Nachmittag verbringen. Das reicht defintiv. Wozu gibt es Kinderkrippe und Kindergarten?Das muss wirklich jeder selbst wissen. Es gibt auch frischgebackene Mütter, die brennen darauf, mit ihrem Kind Zeit zu verbringen.
Warum sollte ich Kinder in die Welt setzen, wenn ich mich nicht selbst drum kümmern möchte?Wie man es dreht, kann
man es sich schlechtreden. Wie gesagt, das muss jeder selbst für sich entscheiden.ZitatDreh es doch einfach mal um- du verpasst die Junglehrerzeit, wenn alle Kids dich noch cool und "Jung und dynamisch" finden.
war sicher lieb gemeint, aber doch wohl nicht dein Ernst?
1. Müssen mich Schüler cool und dynamisch finden?
2. Hängt das von meinem Alter ab??
3. Bin ich doch auch ein Junglehrer, wenn ich über 30 bin und neu im Beruf. Die Berufs- und vor allem Lebenserfahrung macht die Persönlichkeit aus, nicht: je jünger, desto interessanter die Persönlichkeit.Wie gesagt, man kann es hin und herdrehen. Für jede Variante wird es Pros und Contras geben. Die Entscheidung ist eine so persönliche, dass die einem eh niemand abnehmen kann.

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Bei aller Planung sollte man nicht außer Acht lassen: nicht immer klappt alles mit dem Baby wie gewünscht. Es gibt problematische Schwangerschaften, es gibt kranke Babys, Frühchen, schwierige Säuglinge, Brustentzündungen, Krankheiten.
Nicht, dass ich den Teufel an die Wand malen möchte, doch bei aller Planung sollte man im Auge behalten: es ist nicht alles planbar. Wenn man das mit einrechnet und von der durchgetakteten Planung abweichen kann, ist es fast egal, wann ein Baby kommt.
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es hätte mich wirklich interessiert, wie das Gespräch ausging.
Entschuldigung angenommen

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Dazu sehe ich keinen Grund, tut mir leid.
nun, das muss jeder selbst wissen. Immerhin haben wir uns aber sehr mit deiner Problematik beschäftigt und dir wichtige Dinge genannt, da war meine "Frage" nicht so sehr abwegig.
Und wenn du wüsstest, wie oft sich hier Schüler als Lehrer ausgeben und sich wundern, dass es doch bemerkt wird, wärest du jetzt auch nicht so eingeschnappt-
Aber gut, nächstes Mal dann eben nicht mehr. Blöd für eventuelle Nachfolgerinnen *Achselnzuck* -
Ihc freue mich, dass du für dich eine Regelung gefunden hast!
Ich würde mich freuen, wenn du von dem Gespräch berichten möchtest
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Nele, mein erster Gedanke war auch: Schreibt hier ein Lehrer?
Wenn ichs nur wüsst....
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Also gerade meine Staatsexamenshausarbeit habe ich problemlos mit Säugling schreiben können, später Hausarbeiten schrieb man eben, wenn das Kind schlief, je kleiner das Kind um so einfacher
ich denke, verallgemeinern kann man das nicht. Mein Ältester wurde genau nach Abgabe der Examensarbeit geboren, aber mit einem Baby hätte ich sie kaum schreiben können. Er schlief nämlich kaum.
Die Vorbereitung auf die Examensklausueren habe ich
1. mit zeitlicher Verzögerung
2. mit Hilfe einer bezahlten Tagesmutter hinbekommen,für die Vorbereitungen zu den mündlichen Prüfungen habe ich mich bei meinen 300 km entfernt wohnenden Eltern einquartiert.
Meine Vorstellungen von einem Tagesablauf mit Baby hatten sich bald als völlig falsch entpuppt

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ich bin auch an einer sehr kleinen Schule (14 Kollegen!), wo jeder jeden kennt, aber das geschilderte Verhalten empfinde ich nach dem Lesen immer noch als distanzlos. Wenn die beiden Mädchen Fragen haben, können die ja auch anders als mit langem Aufenthalt vor dem Lehrerzimmer geklärt werden, und mit Vornamen möchte ich nicht angeredet werden. Ich möchte auch nicht, dass Schüler mit mir über Kollegen deren Vornamen nennen. Das würde ich unterbinden.
Nicht, weil ich so ein Geheimnis darum machen würde. Schüler fragen mich als Lehrer auch oft mal nach privaten Dingen (Hobbies, Familie u.Ä.), das macht mir kein Problem. Trotzdem gibt es gewisse Dinge, die ich als übergriffig oder grenzüberschreitend empfinde.
Die Vornamen der Lehrer sind bei uns allein schon aus der dienstlichen Mail erkennbar. Aber für mich wäre es eine Grenzüberschreitung, wenn Schüler in meiner Gegenwart Lehrer mit Vornamen benennen würden. (Was sie zu Hause unter sich machen, steht auf einem anderen Blatt).Wie gesagt, mich würde interessieren, was genau sich die Mädchen von ihrer "Vertraulichkeit" erhofften. Dass du ihnen dankbar bist? Dass du die andere Klasse zur Rede stellst? Welche Reaktion würden sie sich von dir wünschen? Vielleicht magst du sie das bei eienr Wiederholung mal fragen
Wenn du dir nämlich unreflektiert diesen Vorwurf zu Herzen nimmst, lässt du dich von den beiden Mädchen benutzen. Egal, ob du die entsprechenden älteren Schüler zu einem Gespräch bittest oder ob du still vor dich hin leidest, bzw. unsicher wirst. Das würde ich möglichst vermeiden wollen. Wie gesagt, wer Probleme mit dir hat, soll sich direkt an dich wenden oder zur Not an den Vetrauenslehrer. Gerade an einer kleinen Schule sollte das doch möglich sein
Lass dich nicht manipulieren!Ein gutes Verhältnis zwischen Schülern und Lehrern ist für mich eine übrigens deutlich andere Sache als plumpe Vertraulichkeit oder Grenzüberschreitung. Und diese beiden 8t-Klässler tun gerade Einiges, um das Klima zu vergiften

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Ich würde gar nichts machen.
Was denn auch? Jede Klasse kann einen Lehrer finden, wie sie will. Und nicht alle werden der gleichen Meinung sein. Als Lehrer muss man damit leben können, dass einen nicht alle Schüler mögen. Such is life
Was ich mich aber frage, ist
1. Was versprechen sich diese 2 Schülerinnen davon, dass sie dir diese "Tatsache" stecken?
2. Wieso sind diese beiden Schülerinnen ständig beim Lehrerzimmer? Und sie nennen die Lehrer beim Vornamen? Nur für sich, oder ist das bei euch so üblich?Ich würde die beiden schleunigst aus der unmittelbaren Nähe des Lehrerzimmers verbannen. Offenbar haben sie ja ein ziemlich distanzloses, grenzüberschreitendes Verhältnis zu den Lehrern. Das ist aber etwas anderes als ein "gutes" Verhältnis zu einander zu pflegen.
3. Im Wiederholungsfall, wenn dir noch mal so etwas oder Ähnliches "anvertraut" wird, würde ich ganz direkt fragen: "Warum sagt ihr mir das? Was soll ich damit jetzt anfangen?" Und ganz deutlich machen, dass ich an Klatsch und Tratsch, selbst wenn er mich betrifft, nicht interessiert bin. Wer Probleme mit mir hat, soll kommen und die bei mir loswerden. Wenn es Probleme mit einer ganzen Klasse gibt, werden die mit der Klasse besprochen. Aber nicht über Dritte und nicht als konspiratives Schwätzchen auf dem Flur.
Das Hauptproblem liegt meiner Meinung nach -- und ich hoffe, du nimmst mir das jetzt nicht übel-- in einer gewissen Unsicherheit bei dir. Über dich selbst und deine Rolle als Lehrer. Somit haben dir die beiden Schülerinnen ein gutes Übungsfeld geboten

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er Eindruck konnte mich dann aber nicht davon abhalten, meinen heute an meinem 1. Wunschort erhaltenen Platz (*HURRAAAA!*) abzulehnen.
???? das war doch bestimmt so nicht gemeint, oder?

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in Bayern darf oder soll man rechnen. Mit einem winzig kleinen Ermessensspielraum.
Scheint also auch vom BL abhängig zu sein, wie so vieles -
es gibt ja im Kunstunterricht nichts Gruseligeres als Schablonen *schauder*
Lieber eine kurze Größenvorgabe machen, darauf hinweisen, dass der Kopf nicht zu groß sein darf, und wenn die Personen keine zu komplizierte Haltung einnehmen, müsste das auch gehen.du könntest sie alternativ auch Kinder aus Zeitschriften ausschneiden lassen.
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geht es denn überhaupt in erster Linie um die Frage, woher Lucullus das Geld hatte?
Es geht doch, soweit ich es verstanden habe, um eine Stunde zur Übersetzungskompetenz. Ob o.g. Frage da nicht zu weit wegführen würde?
Die inahltliche Ebene ist doch für die anstehende Stunde vor allem dann interessant, wenn an ihr Übersetzungsproblemtaiken exemplarisch dargestellt werden, so dass für die Schüler eine Notwendigkeit besteht, genau zu übersetzen.Was sollen die SuS denn als Ziel der Stunde vor sich haben?
Eine Textvorerschließung nach bestimmten Kriterien?
Eine genaue Übersetzung einer oder mehrerer Passagen, am besten unter einer inhaltlichen Fragestellung?
Und: wie alt sind denn die Schüler? Haben sie in Klasse 5 oder 6 begonnen, oder sind es Spätbeginnende? -
arbeite zwar nicht an der GS, aber ich antworte trotzdem mal
Ich denke, ganz wichtig sind Absprachen zwischen der KL und den Fachkollegen. Absprachen über Rituale, über die Erwartungen an die Kinder, über einzelene Schüler, über das, was bei welchem Kollegen gut läuft und was nicht.Wenn die Kinder das Gefühl vermittelt bekommen, die Lehrer ziehen alle an einem Strang, haben sie eine viel größere Orientierung und müssen nicht in jeder Stunde Fachunterricht neu ausloten, was sie dürfen und was nicht.
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Ich habe drei Jahre verschiedene AGs angeboten. Sie gehörten komplett zum Stundendeputat. Außer Korrekturen fielen ähnliche Vorbereitungen an wie für normalen Unterricht, je nach Thema. Die Schüler mussten sich immer verbindlich für ein ganzes Schuljahr anmelden, und es wurde auch eine Anwesenheitsliste geführt.
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Schreibst du dir nach jeder Stunde für jeden Schüler eine mündliche Note auf? Ich gebe zu, dass ich es nicht tue und auch gar nicht könnte. Bei 25 bis 30 Schülern traue ich mir nicht zu jeden Schüler in einer Doppelstunde gerecht bewerten zu können. Zumal "gerecht" in dem Zusammenhang sowieso sehr subjektiv wäre, wie du glaube ich zugestehen wirst.
nein, natürlich nicht nach jeder Stunde. Das halte ich auch nicht für sinnvoll, denn Schüler müssen ja nicht unter Dauernotenbeschuss stehen. Aber recht häufig mache ich das eben doch. Zudem gibt es ja auch Abfragen, Präsentationen, konkrete mündliche Aufgaben und die Möglichkeit, einzelne Schüler über einen bestimmten Zeitraum besonders zu beobachten.
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Viele Kollegen können nur unzureichend und für die Schüler kaum nachvollziehbar Noten begründen. Das grenzt schon an Willkür gepaart mit Arroganz.
In meinen Augen ein Unding, das nicht sein müsste. Ich gebe meine Noten doch so, dass ich jederzeit dafür Rede und Antwort stehen kann, mit schriftlichen Notizen, Datumsangaben usw usf. Schon im eigenen Interesse. Ob das dann immer objektiv ist und Kollegen teils zu anderen Schlüssen kommen, darüber müssen wir hier nicht diskutieren. Aber in meinen Augen ist es auch Aufgabe von Fachschaftskonferenzen, über solche Dinge zu sprechen und nicht nur neu erschienene Lehrmittel zu begutachten.
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Zitat
Ich komme aus der Nähe von Stuttgart, hier gibt es nicht nur ein paar altsprachliche Gymnasien, sondern Latein ist auch an den allgemeinbildenden Gymnasien ganz normal als zweite Fremdsprache möglich - das nehmen auch einige Schüler in Anspruch.
ja. Latein ist bei den Schülern durchaus nachgefragt.
Aber es gibt seit einigen Jahren sehr viele Lateinreferendare, so dass der Bedarf auch in BaWü und Bayern langsam gedeckt ist (In BY derzeit schon zu großen Teilen).was mich interressiert: warum befürchtest du Langeweile, bevor du auch nur einen Monat eigenverantwortlich unterrichtet hast?
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