Beiträge von Friesin

    Regelmäßig im Winter ist es soweit: meine Stimme setzt aus. Dazu brauche ich gar keine spürbare Erkältung zu haben, ich fühle mich pudelwohl, aber die Stimme streikt. Der Arzt spricht von Stimmbandentzündung und behandelt mit Medikamenten (je nach Schwere des "Falls")

    Darüber hinaus möchte ich jedoch gerne meine Stimme gezielt trainieren. Sie im Unterricht wirkungsvoll, aber schonend einsetzen. Und dafür suche ich ein schlaues, hilfreiches Buch.
    Derer gibt es zwar viel im Buchhandel, doch ich verliere den Überblick :(
    Hat jemand den ultimativen Tipp?

    Sicherlich ist man eine öffentliche Person, aber für mich war dies nie ein Problem. Vielleicht auch weil ich ziemlich entspannt mit der Situation umgegangen bin.


    oder es ist auch eine Altersfrage. Ohne damit jemandem auf den Schlips treten zu wollen ;)
    Als nicht mehr ganz so junger Lehrer kann man vielleicht besser mit dem Gefühl zurechtkommen, "in der Öffentlichkeit" zu stehen. Mit den Jahren steht man vll darüber- Nur ein Erklärungsversuch :)
    (Wobei: soooo öffentlich ist man auch wieder nicht. Nicht alle Leute haben einen auf dem Kieker, die meisten haben noch genug Anderes zu tun ;) )

    die GEW ist nicht die Gewerkschaft für Absolventen des höheren Lehramts speziell, sondern versteht sich als Gewerkschaft für alle Erziehenden: Erzieher, Sozialpädagogen, Lehrer anderer Lehrämter.
    Über den Sinn oder Unsinn unterschiedlicher Besoldung dieser Gruppen lasse ich mich nicht aus, das führt nur zu einer Endlos-Dauerschleife *in memoriam @Silicium*

    Zitat

    Genau darum ging es mir ja: Das Wort "billig" ist ein Adjektiv (Wortart), also kein Adverb (Wortart), weshalb es freilich auch keine Beispiele für "billig" als Adverb geben kann. Denn Adverbien sind eben nicht flektierbar, Adjektive schon! Und da "billig" flektierbar ist ("Das billige Heft"), kann es kein Adverb sein.

    Stop!!!

    Natürlich kann ein Adjektiv die Funktion eines Adverbs im Satz einnehmen:
    "Er läuft schnell". Schnell = Wortart Ajdektiv, Satzteil Adverb.
    "Er kauft es billig" Billig hat in dem Satz die Funktion eines Adverbs. Als Satzteil.

    Das "Problem" im o.g. Satz rührt daher, dass "Adverb" sowohl eine Wortart als auch ein Satzteil sein kann.


    Es gibt auch die Wortart Adverb: Modaladverbien (z.B. "sehr"), Zeitadverbien ("heute) usw.

    wenn ich bis 15 Uhr Unterricht habe, schmiere ich mir früh morgens eine Stulle. Geht ruckzuck und ich habe etwas Herzhaftes.
    Wenn eine Dienstberatung oder andere Sitzungen sich bis 16 oder 17 Uhr ziehen, gönne ich mir auf dem Hinweg beim Bäcker ein belegtes Brötchen, so richtig fein mit Salätle und Hastunichtgesehen. Das reicht allerdings oft für 2 Tage bei mir.
    Zusätzlich brauche ich noch was Süßes, das nehme ich von zu Hause mit.
    Habe ich nur 14 Uhr Schule und bin schon gegen 15 Uhr daheim, reichen mir ein paar Kekse im Schultag. Essen tu ich dann zu Hause, allerdings eher Obst als Warmes.
    Brauche keine Riesenmahlzeiten und auch nichts Warmes.

    Ich habe auch ein paar Jahre am selben Ort gelebt, an dem auch meine Schule war.
    Ich fands einfach nur nett.
    Man sieht sich ab und an, man grüßt sich, Schüler wie Eltern merken, dass auch Lehrer "ganz normale" Menschen mit Privatleben sind, und wenn man mich mal auf nem Zeltfest getroffen hat........... so what?

    Gerade im Winter kann die Fahrerei schon nerven.
    Und die Benzinkosten läppern sich auch :(

    Zitat

    Ich dachte, Adjektiv sei eine Wortart und keine Funktion.... aber bitteschön: Im angegebenen Satz "Ich bin allein" ist das "allein" ein Adjektiv. Es erfüllt, wie du richtig schreibst, hier die Satzgliedfunktion des Prädikativs - das sagt aber noch nichts über die Wortart aus. Du schreibst nicht, welcher Wortart du es zuordnen würdest - etwa Adverb?

    sorry, stimmt! :schreck:

    Ich ordne "alleine" als Adverb ein.

    Hm, das leuchtet mir nicht ein. Wie ist das denn mit "Ich bin draußen" oder "Ich bin allein"? Da werden doch auch Adverbien wie Adjektive verwendet, oder?

    Wo wird denn dort ein Wort in der Funktion eines Adjektivs benutzt??

    "Draußen" ist ein Adverb, eine adverbiale Bestimmung des Ortes als Satzteil.
    In dem Beispiel mit "allein": Prädikativ als Satzteil.


    Nur weil das Vollverb "sein" das Prädikat bildet, folgt doch nicht automatisch ein Adjektiv. Oder eine andere Wortart in dessen Funktion :autsch:

    Wird vll deutlich bei dem Beispiel: "Ich bin Lehrer".

    von einem Biolehrer erwarte ich genauso selbstverständlich, dass er Sexualkunde mit allem, was dazugehört, unterrichtet, wie von einem Geschichtslehrer, dass er das Thema Reformation angeht. Sachlich. Gerne auch mit verschiedenen Perspektiven. Aber ohne von seiner eigenen religiösen Befindlichkeit getrieben zu sein.

    Zitat

    Diese Kinder haben nicht für Tests und Noten gepaukt und anschließend sofort wieder vergessen, sondern Schritt für Schritt richtig gelernt. Vor allem haben sie neben dem Stoff das selbständie Lernen gelernt und den Spaß am Lernen nicht verloren.

    Diese Schüler waren im Grundschulalter.
    Warum wird bei solchen Diskussionen die Baustelle Pubertät immer so gerne außen vor gelassen? Eine Baustelle, die völlig unanbhängig von Wohnort, Elternverhalten, Gedlbeutel auftritt?

    "das Heft war gratis" ist in meinen Augen gar kein korrekter Satz.
    Bestenfalls umgangssprachlich.
    Dann würde "gratis" attributiv verwendet.
    So wie in:
    "der Versuch war umsonst" ---> attributiv
    "Gratis", "umsonst", "vergeblich" u.a.m. sind Adverbien, keine Attribute.

    "Das Heft gab es gratis" wäre möglich. Adverb, modale Funktion.

    bin kein Französisch- oder Englischlehrer, aber nur so vom Mitlesen:
    Die Leistungen, die in der Zeugnisnote bewertet werden, müssen doch aus dem Unterricht entstanden sein. Oder ist das nicht überall so?

    Und wer nun an diesem Zertifikatskurs teilnimmt, bekommt nach Abschluss eben das Zertifikat. damit hat er/sie ja einen Zusatzbonus auf dem Zeugnis.
    Warum dann noch einmal die mündliche Mitarbeit bewerten, einzig und allein aufgrund der Teilnahme am Kurs?

    Dass das bei euch bei den Chormitgliedern so gehandhabt wird, empfinde ichbereits als befremdlich. Scheint mir eher ein bequemes Lockmittel darzustellen :pfeif:

    Bei mir fließt auch ein wie sehr sich ein Kind bemüht, dass z.B. seit einem Jahr zur Nachhilfe geht und viel weniger Fehler macht als vorher etc.

    d.h. ein Kind, dem es leichtfällt, Englisch zu lernen und das sich nicht so mühen muss, bekommt eine schlechtere Benotung als eines, das Nachhilfe bekommt???
    damit hätte ich jetzt ein Problem :gruebel:

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