ich bin Angestellte in Teilzeit und bekomme jede Überstunde in Form von Zusatzunterricht bezahlt.
Beiträge von Friesin
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Und danke für die Antwort! Ist das denn sicher? Kann man das irgendwo nachlesen?
ähem.... glaubst du der Antwort nicht? Das liest sich so skeptisch
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das ist eine Versicherung.
Du bezahlst unterschiedlich je nach Geschlecht, Alter, Vorerkrankungen. Das gilt auch für deine Familienangehörigen. -
seit wann ist denn eine PVK eine Solidargemeinschaft?
Und ja, das Wesen einer Solidargemeinschaft ist es, dass die Stärkeren für die Schwächeren mitaufkommen. Wem dieser Gedanke innerlich widerstrebt, der ist in einer PKV besser aufgehoben.
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wen die Eltern das organisieren, kannst du natürlich erscheinen. Eine Verpflichtung sehe ich darin nicht.
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Über die Möglichkeit zum Seiteneinstieg mit Magister kann ich nicht viel sagen, da kenne ich mich nicht aus. Auch ändert es sich ja ständig.
Nur so viel zum Thema Fachliebe:
dass du als Lehrer in deinem Fach kompetent bist und es liebst, muss nicht thematisiert werden. Geschenkt.
Was du an der Abitur-Durchschnittsnote einer Schule erkennen möchtest (wird die tatsächlich irgendwo veröffentlicht? Ts, sowas.....), ikann ich nur erahnen. Die Qualität der Schule? Das Leistungsvermögen der Schüler? Wohl kaum. Die gesamte Atmosphäre an der Schule inklusive Händelbarkeit der Schüler? Schon gar nicht.Als Lehrer musst du an jedem Gymnasium mit schweirigen Schülern rechnen. Auch Gymnasiasten zeigen heute die breite Palette der Verhaltensauffälligkeiten wie alle anderen Schüler auch. und je nach Einzugsgebiet kannst du zusätzlich auch noch sehr fordernde, überbehütende, übergriffige und damit äußerst anstrengende Eltern haben. Ihc habe den sanften Verdacht, du suchst von vornherein den Weg des scheinbar geringste Widerstandes. Das ist dein gutes Recht, keine Frage. Aber du wirst an jeder Schulform mehr Erzieher als Fachvermittler sein, in unterschiedlichen Ausprägungen halt. Die Fachfrage wird nie an erster Stelle stehen, und überall wirst du auf lustlose, unmotivierte Schüler treffen.
Ich möchte dir nicht die Idee ausreden, an die Schule zu gehen. Aber ich weiß, wie enorm gerade bei Uni-Dozenten Vorstellung von Schulalltag und dessen Realität auseinanderklaffen.
Hast du denn schon einmal ein längeres Praktikum an einer Schule gemacht, mit mehreren eigenen Unterrichtsversuchen, hast du auch alleine vor einer Klasse gestanden? Falls nicht, empfehele ich dir das sehr. Du kannst dir danach einfach ein besseres Bild machen -
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Falls es irgendwo klemmt, kann man doch miteinander reden - geht das bei euch nicht?
Klar geht das. Passiert ja auch alle naselang, wir sind ein sehr kleines Kollegium. Aber mir ging es um das Prinzip, nicht um den Einzelfall.
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Vertretungsstunden werden ab der 1. Stunde vergütet (bei Teilzeitkräften).
Mir geht es auch nicht um Vertretungsstunden generell, sondern einfach nur darum, ob ich mich an meinem laut Stundenplan freien Tag zur Verfügung halten muss. Eigentlich plane ich nämlich auch, nichtschulische Termine dorthin legen.Und ja, bin am Gym (s.Profil)
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hmm.
Erst überlegte ich, ob quitt ein Partizip sein könnte. Nee, wovon denn auch?"Quitt" kommt doch ausschließlich vor in "wir/ Person austauschbar/ sind quitt"
Vielleicht kann man demnach "quitt sein" als festen Ausdruck ansehen? Dann wäre quitt ein prädikativ benutztes Adjektiv, das aber nur in dem Ausdruck vorkommt. So ähnlich vielleicht wie "einverstanden sein".Nur ne Überlegung ins Unreine hinein......Ich liiiiiebe solche Fragen

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Die Väter sind so berufstätig, dass sie nicht beim kranken Kind bleiben können.
Wenn die SL der Mutter aber Probleme hat mit dem Ausfall der Mütter bei Krankheit der Kinder, dann macht sie unzumutbaren Druck??Warum da mit zweierlei Maß gemessen wird, muss ich offenbar nicht verstehen

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Der "freie Tag" ergibt sich aus dem Stundenplan.
Vertretung fällt an, wenn halt jemand ausfällt. Und wenn viele ausfallen und nur noch wenige fit sind, übernehmen die dann die Vertretung. Es gibt Monate, da kommt man locker auf 15 Stunden Vetretung- Gerade als Teilzeitkraft. Wir sind ein sehr kleines Kollegium. -
Ich arbeite Teilzeit mit etwa 70% des vollen Deputats. Daher habe ich einen Tag in der Woche keinen Unterricht. Mein Anfahrtsweg beträgt 40 Minuten.
Bin ich angesichts des freien Tags dann prädestiniert für Vertretungsunterricht? Ich war eigentlich nicht davon ausgegangen, dass ich an dem Tag Gewehr bei Fuß stehen muss.....
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Und wer badet das dann aus? Die Mutter, die mit schlechtem Gewissen zu hause die kranken Kinder pflegt, weil sie ja ihr Kind gesund pflegen möchte, aber andererseits auch weiß, dass die SL im Nacken sitzt und Druck macht, weil ja "ihr" Unterricht ausfällt.. Und da wundert man sich wieso die Geburtenrate so niedrig ist.
EDIT: das wäre coh mal ein Anreiz für die PKV.. sie stellt bei Krankheit der Kinder einen Pfleger zur Seite

ich begreife immer noch nicht, wie die Rolle der Väter dabei ist.
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Zum Verständnis: Kl. 9 und Wechsel zum Gymnasium heißt der Junge ist auf der Realschule?
Zum Thema:
ich kenne das auch. Meist frage ich nach, was genau denn der Schüler gelernt hat. Denn oft sind aus den Vorjahren Lücken vorhanden, die nicht geschlossen wurden. Oder der Schüler hat immmer dasselbe wiederholt, das er eh schon konnte, denn den nicht verstandenen Stoff selbstständig nachzuarbeiten, kann ja nicht klappen. Ein Teufelskreis also, bei dem hinter dem "vielen Lernen" sich oft "das Falsche tun" verbirgt. Oft wurde gezieltes Lernen nicht gelernt. Du könntest den Schüler einen ganz konkreten Plan aufstellen lassen, was er bis wann mit welcher Hilfe nachholen will.
Soweit das Erste.
Zum Zweiten:
du kannst doch der Mutter sagen, dass du dich besorgt mit den Kollegen ausgetauascht hast und erfahren musstest, dass der Schüler in mehreren Fächern hakt. "Nur wegen Mathe/ Englisch/Wasauchimmer" bleibt niemand sitzen, dazu müssen immer mehr als 1 Fach gehören. Das kann man sehr deutlich machen.
Zum Dritten:
wenn mehrere Kollegen feststellen, dass sich der Schüler abplagt, aber auf keinen grünen Zweg kommt, weil er überfordert ist, stelle ich das auch genau so in den Raum. Mit Besorgnis, nicht tadelnd. Besorgt nicht nur um den schulerfolg des Kindes, sondern auch um die momentane und mittelfristige Lebensqualität. Meist springen die Eltern auf das Boot auf. -
der Lehrer beendet die Stunde.
Ich überziehe fast nie; Ausnahme: wenn sich der Unterrichtsbeginn durch die Lautstärke und Unaufmerksamkeit der Schüler hinzieht. Dann wird die verlorene Zeit natürlich in die Pause hinein nachgeholt.
Wirkt immer
P.S. Zwischen den Pausen haben wir flexible Unterrichtsstunden, d.h. zwischen der 1. u.2. Stunde sowie zwischen der 3.,4. und 5. Stunde und dann wieder zwischen Stunde 6,7 und 8 gibt es kein Klingelzeichen. Das ist genial, denn so bekommt man mehr Ruhe in den Vormittag. Eine 5-Minuten-Pause handhabt jeder Kollege flexibel.
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igenverantwortlichkeit bei älteren Schülern, ja. Aber nicht bei 9-jährigen, die dazu gar nicht in der Lage sind abzuschätzen wie wichtig die nachführende Schulform für den späteren Lebensverlauf ist.
nun, es ging im Thread um Oberstufenschüler.
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ich habe mal eine Fortbildung gemacht mit der Überschrift:"Was ein Schüler lernt, ist seine Sache".
Darin wurde die Eigenverantwortung der Schüler vor Augen geführt. Ich fand das sehr heilsam. Wem hilft es denn, wenn wir wir als Lehrer den Schülern immer wieder die Kastanien aus dem Feuer holen?
Das beginnt schon bei den Kleinen, die, wenn sie ihre Vokabeln nicht lernen, auf die Nase fallen in der Fremdsprache. Das geht weiter über verbummelte Kopien ("Nein, ich kopiere sie dir nicht noch einmal, das kostet die Schule Geld! Mach es zu Hause oder hier auf eigene Kosten") bis hin zu der Ansage am Schuljahresbeginn, dass ich am Ende eines Halbjahres niemanden ein Referat zur Verbesserung der Noten machen lasse. Da konsequent zu bleiben, ist gar nicht schwierig. Man muss als Lehrer nur wissen, was man genau will. In meinen Augen gehört die Erziehung zur Eigenverantwortung ganz oben auf unsere Aufgabenliste. -
Deine Schüler sind in der Oberstufe. Da sollten sie mittlerweile gelernt haben, Verantwortung für ihren eigenen Schulerfolg zu übernehmen. Es kann m.M. nicht deine Aufgabe sein, ihnen alles hinterherzutragen und dich dabei aufzureiben.
Wenn sie nicht imstande sind, auf ihre schlechten Bewertungen anders als mit Beschwerden zu reagieren, sind sie an der Schulform falsch und vom Reifezeugnis meilenweit entfernt. -
aus stundenplantechnischen Gründen sind wir teilweise von dem Doppelstundenprinzip wieder abgerückt. Finde ich schade, denn Doppelstunden empfinde ich als wesentlich entspannter als Einzelstunden. Pausen von 25 Minuten gibt es bei uns nach der 2. Stunde und nach der 5. Stunde bzw. nach der 6. Stunde (versetzte Mittagspause je nach Jahrgang)
Zu den 60 Minuten Pause nach 6 Stunden Schulunterricht:
ich bin heilfroh, dass wir das an unserer Schule nicht haben. Ich müsste mich nach so einer langen Pause wieder neu aufraffen, weil ich dann gefühlt schon Feierabend hätte. Scheint auch niemand zu vermissen, denn wir haben zum Schuljahresbeginn die Zeiteinteilung erst neu überdacht, und nie kam auch nur ansatzweise der Wunsch nach einer längeren Pause. Zumal das ja auch bedeutet, jemand muss eine besonders lange Aufsicht schieben. Oder es müssen 2 Leute ran. Bei uns hat schon jeder 3 Aufsichten, auch bei überhälftiger Teilzeit. Anders ginge das nicht (gebundene GTS).Ich hatte mal einen Stundenplan, in dem ich jede 2. Stunde frei hatte: also 1.Unterricht, 2. frei. 3. Unterricht usw, bis einschließlich 7. Stunde. DAS war ätzend. Wie ein Motor, der sich immer wieder abwürgt.

Generell können wir Lehrer davon ausgehen, dass zukünftig verstärkt auch Nachmittags unterrichtet wird. Wollt ihr stattdessen lieber Samstags anrücken?

Aber deutlich wird ja bei dieser Diskussion, dass jeder da anders drauf ist. Schwierig für die Stundenplanmacher

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ich habe auch einen Tag 8 Stunden am Stück, darunter 4 in extrem lebhaften Klassen. Plus eine Mittagspausenaufsicht. Ich persönlich finde das ganz gut, weil ich dann immer das Gefühl habe, es lohnt sich überhaupt anzufangen.
Will sagen, es kann auch Anschauungssache sein
Wie müsste denn ein Stundenplan aussehen, mit dem du dich mehr anfreunden kannst?Ich wundere mich immer, dass sich so viele Kollegen über ihren Stundenplan beschweren.

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