Beiträge von Friesin

    hallo und Glückwunsch zur Stelle!

    Kennelernspiele finde ich bei einer 9.Klasse unangemessen: die Schüler kennen sich ja seit längerem. Und du kannst dir eh nicht alles merken, was da kommen mag (in Kl. 9 kann schon viel Blödsinn kommen ;-))
    Ich mache stattdessen immer Photos, soweit die Schüler einverstanden sind, um die Namen zu lernen.

    Du könntest den Schülern noch mitteilen, was sie an Material (Heft, Ordner, KA-Heft etc.) brauchen.
    Dann würde ich ihnen ergänzend noch erklären, wieviele KA in welchem Fach geschrieben werden: bewertungskriterien hast du ja schon genannt.

    Vll musst du auch Busfahrkarten ausgeben, irgendwelche Belehrungen (Infekrionskrankheiten, Waffen usw.) machen.
    Vll gibt es in Kl.9 bei euch einen Schüleraustausch? Dazu könntest du schon wass agen, als Vorausschau auf das Schuljahr.

    Ansonsten kannst du in Englisch einen Bogen zur Eigenreflexion ausgeben, auf dem die SuS anonym schreiben, wie fit sie sich in welchem Unterrichtsgebiet fühlen.
    Du könntest ein Quiz als Einstand und gleichzeitig als Wissensstandabfrage machen, vll sogar bilingual.

    ich möchte meine Selbstorganisation optim ieren und habe deshalb folgende Frage an die Runde:

    Wenn ihr von Schülern Klassenarbeiten, Tests (nach der Benotung), Kunstarbeiten(Vor der Benotung) o.Ä. einsammelt, wie vermeidet ihr ein späteres "aber ich habe es Ihnen doch abgegeben"?
    Ich führe Listen und hake immer sofort ab, wer mir was gegeben hat, dennoch kommen diese Sprüche von den Nachzüglern immer wieder. Und letztendlich habe ich außer meiner Abhak-Liste nichts in der Hand.
    Besonders ärgerlich ist das bei Kunstarbeiten, die noch benotet werden müssen. Ich musste schon mehrfach nicht abgegebene Arbeiten mit 6 bewerten, doch die ewige Diskussion nervt einfach.
    Ich bin schon fast am Überlegen, ob ich Quittungen ausstellen soll :autsch:

    Hat irgendwer die praktischen ultimativen Tipps? :fluester:

    als ich aus NDS nach Bayern kam, gab es zunächst Probleme mit der Terminologie. Dein Beispiel "Schulaufgabe" war das Erste, was ich genau wie du falsch interpretierte.
    Hinzu kamen z.B.:

    Angabe für das Aufgabenblatt bei einer Schulaufgabe (! :D )
    Unterschleif für Abschreiben oder Spicken während einer Schulaufgabe
    Fehlerschritt bei der schriftlichen Notenfestlegung

    Neu war für mich auch, dass bei einer Schulaufgabe der Name des Schülers an einer bestimmten Stelle notiert sein muss: oben rechts
    die Note ebenfalls ganz oben rechts stehen muss und nicht eingekringelt werden darf
    ............................, dass die Quantität bei mündlichen Noten nicht oder kaum zählt,
    ............................, dass deshalb in der Sek I der Lehrer die Holschuld hat bei mündlichen Noten
    ............................, dass bei Schulaufgaben die Noten aequidistant verteilt werden müssen
    ............................, dass der Leerraum unter den geschriebenen Klassenarbeiten durch einen roten Strich entwertet werden muss
    ............................, dass weder Schüler noch Lehrer bei KA mit Tippex oder Tintenkiller hantieren durften
    ............................, dass der pädagogische Spielraum bei Zeugnisnoten sehr viel enger liegt als in anderen BL
    ............................, dass bei Komma 5 die bessere Note gegeben werden sollte

    Von den regelmäßigen Respizienzgesprächen mal ganz abgesehen ;)

    Das sind so die Hauptdinge, die mir auf Anhieb einfallen. Vielleicht war der eine oder andere Punkt auch schulintern festgezurrt, doch ich war ein Jahr an zwei Schulen gleichzeitig, da wurde alles gleich geregelt.

    wenn das Bundesland Bremen für dich so gar nicht in Frage kommt, stellt sich mir die Frage, warum du dich dort überhaupt beworben hast.....
    Irgendwas muss dich soch bewogen haben bei der Bewerbung.
    Warum kommt Bremen denn nicht in Frage?

    gerade bei van Gogh kann man doch nur exemplarisch vorgehen, bei den vielen Bildern, die er gemalt hat. Von den Zeichnungen mal ganz zu schweigen.
    Welches Poster bitte zeigt dennca. 800 Bilder? Und in welcher Größe????

    Die Sielorte oben kenne ich wie meine Westentasche, besonders auch Bensersiel, das durch einen dürftigen Strand, knastartige hohe Umzäunungen, landschaftsverschandelnden Campingplatz sowie durch monoton angelegtes Gelände/Gehwege in Strand- und Hafennähe geprägt wird. Dazu noch die Garantie, dass abends nach 22 Uhr die Bürgersteige hochgeklappt werden. Und nicht einmal Kurkonzerte !

    War dort 1969 zum ersten mal mit meinen Eltern und Verwandten. Trotz großem Meerwasserbad in Strandnähe hat uns das alles nicht vom Hocker gehauen. In den Folgejahren nach Norderney gefahren. Überhaupt kein Vergleich ! Seitdem nie wieder die Sielorte ! Habe im letzten Jahr kurz in Bensersiel gehalten und fand es atmosphärisch noch steriler und langweiliger als vor Jahrzehnten. Irgendwie auch stillos.

    Ein anderer Tipp wäre noch neben Borkum, Sylt und Rügen (am besten Sellin oder Gören) Heringsdorf oder Ahlbeck auf Usedom. 8_o_)

    1969....... :pfeif: :pfeif:

    unsere schulrätin hat auch sehr spezielle gedanken.. in einem gespräch sagte sie mir mal, dass es ja durchaus seien könnte, dass in ein paar jahren alle schüler um 6.30h in der schule frühstücken... da frag ich mich wer soll DAS beaufsichtigen...^^

    ich vermute mal, in Zukunft werden alles Schüler komplett in der Schule leben
    *Ironie aus*

    Zitat

    Es geht darum Kinder (die wir später unterrichten) auf das Leben in 2050 vorzubereiten und die Frage ist, ob ein solches Projektjahr dieser Herausforderung gerecht werden könnte oder nicht und in wie fern es zur Persönlichkeitsentwicklung, etc. beitragen könnte.

    Die Kinder, die ihr unterrichten werdet, müsst ihr nicht auf das Leben im Jahr 2050 vorbereiten. Erstmal nicht.

    Und wenn ihr sie auf ein Leben im Jahr 2025 vorbereiten wollt, bringt ihnen bei, wie man sich eine Wohnung sucht, Wäsche wascht,bügelt, putzt, kocht (!!) mit Lebensmitteln statt mit Conveniece food sich eine Mahlzeit zubereitet, wie man ein Haushaltsbuch führt, wie man mit nervigen Versicherungsvertretern umgeht und wie man mit Bafög oder Hartz 4 zurechtkommt.

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