Beiträge von Friesin

    veräppelst du uns jetzt?
    Dir geht es blendend, mit all den Symptomen???
    Depression, Schilddrüse, Leukämie.... da gibt es viele Möglichkeiten, deren Ferndiagnose aber hier nicht unsere Sache sein kann und wird.

    Zur Frage nach der Berufsunfähigkeitsversicherung haben dir Andere schon alles Wichtige geschrieben. Vergiss es.
    Ich würde mir ernsthaft eine berufliche Alternative suchen, denn für den Beruf als Lehrer sehe ich kaum Möglichkeiten nach deiner Beschreibung.
    Verwaltung? Nur son Gedanke....

    ich muss meiner Vorschreiberin leider zustimmen. Unter den dargestellten Umständen scheint ja kaum ein beruf machbar zu sein, mit Sicherheit aber kein Referendariat und/ oder der Lehrerberuf. Gibt es keine Berufsalternative?

    Abgesehen von deiner konkreten Frage wurde mir richtig bange beim Lesen deines Posts. Geht es dir schon länger so, dass du dermaßen schnell erschöpft bist?
    Hast du das gesundheitlich mal abklären lassen? Ich will dir keine Angst machen, aber man sollte eine ernsthafte Erkrankung besser ausschließen können.

    Bei meinen SuS ist das leider nicht der Fall. Die Hälfte der Klasse würde überhaupt nicht oder nur sehr oberflächlich korrigieren weil es ihnen einfach egal ist... :autsch:


    auch bei mir gibt es natürlich immer wieder Kandidaten, die den Weg des geringsten Widerstands gehen und nur sehr schlampig kontrollieren. Aber die hast du auch, wenn du selbst korrigierst oder wenn du im Plenum die Lösungen besprichst. Auch dann weißt du letztendlich nicht, was wer mitschreibt oder was bei wem hängenbleibt.
    Ich gehe durch die Reihen, während die SuS arbeiten. Sie können mich jederzeit fragen. Da merke ich schon, wer sorgfältig arbeitet und wer nur so tut als ob. Ich merke auch, wer wo L+ücken oder Probleme hat.
    Nach vielen Wochenplänen schreibe ich Mini-Tests.
    Eine absolute Kontrolle deinerseits kann es nicht geben. Letztendlich bist auch nicht du allein für ihren Lernerfolg zuständig.
    Wie gesagt, Sek I ist da sicher was anderes als GS.

    Zitat

    ch habe auch nicht für jeden Schüler einen eigenen Wochenplan geschrieben. Das ist in meinen Augen nicht leistbar

    Finchen, ich denke mal, es ist ein großer Unterschied, ob du in einer 1. oder 8.Klasse unterrichtest. In meiner 6.Klasse habe ich auch sehr viel mit Wochenplänen gearbeitet, aber da kann man schon eine ganz andere Selbstständigkeit voraússetzen als bei den Kleinen. Bei mir gab es auch maximal 3 Differenzierungsstufen. Allerdings habe ich nicht alles selbst korrigiert, das war die Aufgabe der Schüler.

    4 benotete Lehrproben auf 2 Jahre verteilt plus 2 Examenslehrproben plus das Kolloquium-- von den 40 Unterrichtsbesuchen mal ganz abgesehen. Fand ich jetzt nicht so wenig :mad:

    Aber die tatsächliche Belastung hängt an so vielen verschiedenen Faktoren, dass es wahrscheinlich auch innerhalb eines BL jedem ein bisschen anders ergeht.
    Als belastend empfand ich,
    1. dass ich im Ref (NDS) keinen Betreuungslehrer hatte. Es gab nur die Fachleiter, die dich ja auch prüften. Ansonsten musste man sich mal hier, mal dort Tipps suchen.
    2. dass es keine Noten gab. Erst ganz am Ende, 3 Wochen vor der ersten Prüfung, wurden Vornoten bekannt gegeben. In meinen Augen ein Unding. Auch bei den regelmäßigen Ausbildungsstandgesprächen wurde von Ausbilderseite nur herumgeeiert, von Transparenz keine Spur. Gut, dass es rum ist :super:

    hallo und Glückwunsch zur Stelle!

    Kennelernspiele finde ich bei einer 9.Klasse unangemessen: die Schüler kennen sich ja seit längerem. Und du kannst dir eh nicht alles merken, was da kommen mag (in Kl. 9 kann schon viel Blödsinn kommen ;-))
    Ich mache stattdessen immer Photos, soweit die Schüler einverstanden sind, um die Namen zu lernen.

    Du könntest den Schülern noch mitteilen, was sie an Material (Heft, Ordner, KA-Heft etc.) brauchen.
    Dann würde ich ihnen ergänzend noch erklären, wieviele KA in welchem Fach geschrieben werden: bewertungskriterien hast du ja schon genannt.

    Vll musst du auch Busfahrkarten ausgeben, irgendwelche Belehrungen (Infekrionskrankheiten, Waffen usw.) machen.
    Vll gibt es in Kl.9 bei euch einen Schüleraustausch? Dazu könntest du schon wass agen, als Vorausschau auf das Schuljahr.

    Ansonsten kannst du in Englisch einen Bogen zur Eigenreflexion ausgeben, auf dem die SuS anonym schreiben, wie fit sie sich in welchem Unterrichtsgebiet fühlen.
    Du könntest ein Quiz als Einstand und gleichzeitig als Wissensstandabfrage machen, vll sogar bilingual.

    ich möchte meine Selbstorganisation optim ieren und habe deshalb folgende Frage an die Runde:

    Wenn ihr von Schülern Klassenarbeiten, Tests (nach der Benotung), Kunstarbeiten(Vor der Benotung) o.Ä. einsammelt, wie vermeidet ihr ein späteres "aber ich habe es Ihnen doch abgegeben"?
    Ich führe Listen und hake immer sofort ab, wer mir was gegeben hat, dennoch kommen diese Sprüche von den Nachzüglern immer wieder. Und letztendlich habe ich außer meiner Abhak-Liste nichts in der Hand.
    Besonders ärgerlich ist das bei Kunstarbeiten, die noch benotet werden müssen. Ich musste schon mehrfach nicht abgegebene Arbeiten mit 6 bewerten, doch die ewige Diskussion nervt einfach.
    Ich bin schon fast am Überlegen, ob ich Quittungen ausstellen soll :autsch:

    Hat irgendwer die praktischen ultimativen Tipps? :fluester:

    als ich aus NDS nach Bayern kam, gab es zunächst Probleme mit der Terminologie. Dein Beispiel "Schulaufgabe" war das Erste, was ich genau wie du falsch interpretierte.
    Hinzu kamen z.B.:

    Angabe für das Aufgabenblatt bei einer Schulaufgabe (! :D )
    Unterschleif für Abschreiben oder Spicken während einer Schulaufgabe
    Fehlerschritt bei der schriftlichen Notenfestlegung

    Neu war für mich auch, dass bei einer Schulaufgabe der Name des Schülers an einer bestimmten Stelle notiert sein muss: oben rechts
    die Note ebenfalls ganz oben rechts stehen muss und nicht eingekringelt werden darf
    ............................, dass die Quantität bei mündlichen Noten nicht oder kaum zählt,
    ............................, dass deshalb in der Sek I der Lehrer die Holschuld hat bei mündlichen Noten
    ............................, dass bei Schulaufgaben die Noten aequidistant verteilt werden müssen
    ............................, dass der Leerraum unter den geschriebenen Klassenarbeiten durch einen roten Strich entwertet werden muss
    ............................, dass weder Schüler noch Lehrer bei KA mit Tippex oder Tintenkiller hantieren durften
    ............................, dass der pädagogische Spielraum bei Zeugnisnoten sehr viel enger liegt als in anderen BL
    ............................, dass bei Komma 5 die bessere Note gegeben werden sollte

    Von den regelmäßigen Respizienzgesprächen mal ganz abgesehen ;)

    Das sind so die Hauptdinge, die mir auf Anhieb einfallen. Vielleicht war der eine oder andere Punkt auch schulintern festgezurrt, doch ich war ein Jahr an zwei Schulen gleichzeitig, da wurde alles gleich geregelt.

    wenn das Bundesland Bremen für dich so gar nicht in Frage kommt, stellt sich mir die Frage, warum du dich dort überhaupt beworben hast.....
    Irgendwas muss dich soch bewogen haben bei der Bewerbung.
    Warum kommt Bremen denn nicht in Frage?

Werbung