Beiträge von Friesin

    Danke, das sind handfeste Tipps! *freu*

    ch lasse diese Schüler dann mit Material ihrer Wünsche arbeiten (Kohle, Pastel etc.), von mir auch von Zuhause mitgebracht. Sie sind dann stolz, weil sie den Mitschülern zeigen können, was sie draufhaben.

    warum bin ich nicht darauf gekommen?? :autsch: Habe in meinem Fach im Lehrerzimmer meine "Zauberstifte" liegen, dann werde ich mal Aquapapier zurechtschneiden :)

    haben nicht auch die Schüler eine Verantwortung für ihren eigenen Lernerfolg?
    heißt: warum sollte eine Schülerin, die so viel geschwänzt hat, in den Genuss von Individualförderung kommen? Wo ist ihre Bringschuld, ihr eigener Beitrag zum Schulerfolg? Natürlich braucht sie Anleitung zum Lernen und Wiederholen, aber das hat sie ja im Wiederholungsjahr.

    Im oben genannten Fall muss also ein Lehrer ihr individuelle Förderpläne erstellen? Fühlt sich für mich nach Schieflage an :staun:
    und das Problem des Schwänzens lösen per se beide Varianten nicht :(

    Mooooment,, ich gebe dir Recht bei Schülern, die z.B. bei einer Wochenplanarbeit ihr Maß schnell und gut erfüllt haben. Die einfach schnell sind und überdurchschnittliche Leistungen erbringen.

    Bei Kunstschülern ist das teilweise anders gelagert:

    Es sind die, die schnell fertig sind, nicht immer diejenigen, die das Maß übererfüllen. Eher das Zeitmaß. Und viele von ihnen sehen Zusatz- oder Zwischenaufgaben nicht als Strafe, sondern als Belohnung an.
    Nur geht es mir um diejenigen, die ratzfatz ihre Kunstaufgabe mehr schlecht als recht erfüllen, meinen, damit sei alles in Ordnung und dann "frei" haben wollen. Das sind oft auch diejenigen, denen die Selbstreflexion nicht gelingt und die sich hinterher bös über ihre Note ärgern.

    Vermutlich kennt es jeder, der mal Kunst oder Textil unterrichtet hat:
    manche Schüler sind immer deutlich schneller fertig als andere.

    Was bietet ihr denen an?

    ich lasse sie zunächst mal ihr Werk kritisch begutachten, ob nicht noch was verbessert werden kann.
    Ansonsten bekommen sie von mir Kurzaufgaben als Zwischenaufgaben. Die richte ich nach dem aktuellen Reihenthema aus. Manchmal gebe ich ihnen auch, zum Thema passend, "fertige" Kurzaufgaben aus der einschlägigen Literatur.

    Aber das alles befriedigt mich n icht wirklich. Hat jemand zusätzliche Tipps?


    Noch'ne Möglichkeit:
    Falls die Tafel magnetisch ist und man genügend Magnete besitzt, kann man die Bilder an die Tafel pappen.
    Geht auch mit Pattafix.

    ähmmmm...und dann ? Was soll bei der Besprechung herauskommen? Soll es eine Art Korrektur sein?
    Wie lautet denn der Arbeitsauftrag für die Besprechung?

    Es kann ja nicht um Wertschätzung kreativer Ideen gehen, es kommt doch darauf an, die Tulpenzwiebeln korrekt zu beschriften.
    Müssen dafür überhaupt alle Zeichnungen gzeigt werden?

    Susannea, steht der Zeichenauftrag eher am Ende deiner Stunde?

    Uppsss... keine Kunstwerke.

    Wie werden diese Zeichnungen denn zustande kommen, vermutlich doch durch Abzeichnen, oder?
    Warum sollen sie dann überhaupt alle präsentiert werden, daran wäre ja nichts Kreatives zu bemerken. Es wird doch, so wie ich es jetzt verstehe, um möglichst genaues, "naturwissenschaftliches" Dokumentieren gehen, oder?
    Man könnte eine besonders gelungene und eine besonders lückenhafte Zeichnung kontrastieren, aber irgendwie tue ich mich damit schwer. Hat immer was von Vorführen desjenigen, der schlampig gearbeitet hat. Und worin läge der Zweck, wenn alle Zeichnungen schon fertig sind?

    Vielleicht habe ich aber auch den ganzen Ansatz falsch verstanden, ich war ursprünglich von Kunstbildern ausgegangen. :ka:

    Ich bin kein Reli-Lehrer, aber warum müssen die Aussagen umgeschrieben werden?
    Warum nicht das Ganze mit den Schülern zusammen erarbeiten, bzw. sie das erarbeiten lassen?

    zu deinen Fragen gibt es bereits sehr viele Threads hier, angefangen beim Thema Burn Out und lange nicht endend in immer wieder auftauchenden Diskussionen um die Angemessenheit des Gehalts.

    Zu mir persönlich:

    ich hatte keine idealistischen Vorstellungen.
    Ich bin/war begeistert von meinen Fächern und wollte den Spaß daran weiterreichen. Falls du das idealistisch nennst, dann war DAS mein idealistisches Ziel. Mir war bewusst, dass das lange nicght bei jedem Schüler klappt, und ja, mir war auch bewusst, dass ich täglich vor einem Haufen Pubertierender stehen würde, die sich um Schule und meine Fächer teils einen feuchten Kehrricht scheren würden.
    Dass ich von ihnen als Helfer in der persönlichen Not angerufen würde, hatte ich nicht erwartet, denn ich kannte aus meinem eigenen Erleben wirklich NIEMANDEN, der das als Jugendlicher gewollt hätte. Im Gegenteil, mir waren aus meiner eigenen Schulzeit die stets lächelnden, Gitarre schwenkenden, Bequemschuh tragenden "ich-verstehe-euch-denn-ich bin-insgeheim-auch-so-wie-ihr" Lehrer höchst suspekt. (Sorry, falls mein Klischee irgendjemanden jetzt kränkt :troest: ).
    Für den Beruf brauchst du auch eine Portion Begeisterung. Wohl für jeden höher qualifizierten und besonders bei sozialen Berufen. Aber du brauchst auch eine Riesenportion Egoismus, insofern, dass du auf dich selbst achten kannst, dass du dich abgrenzen kannst von Schülern, Eltern, Kollegen, Schulleitung, Arbeitseifer.
    Du brauchst Stressmanagement und Stressresistenz.
    Du brauchst ein sehr gutes Zeitmanagement und Selbstdisziplin.
    Du brauchst Flexibilität, Lernbereitschaft, die Fähigkeit zur Selbstkririk und Umgangsstrategien bei Problemen mit Eltern.
    Du brauchst Gelassenheit und HUMOR, oft genug auch Galgenhumor.

    Soweit meine Sicht.

    Vielleicht kannst du ja mal an einer Schule ein Praktikum mit mehreren selbst gehaltenen Stunden machen? Möglichst auch ohne dass ein Kollege hinten zuschaut. Dann bekommst du ein bisschen mehr Einsicht. :wink2:

    Abseits von all dem Gezicke:
    Bin gespannt, was die Sl dazu sagen würde.
    Als eigene Leistung kann ich das nicht ansehen, von daher wäre zumindest dieser Teil der Klausur für mich 0 Punkte.
    Ob der Schüler das auswändig gelernt hat, ist in meinen Augen irrelevant, weil damit immer noch keine eigene Leistung vorliegt.

    im Übrigen kann man je nach Bundesland ein Abschreiben auch sanktionieren, wenn der Schüler nicht auf frischer Tat ertappt wurde. Und dass der Text wörtlich aus dem Buch stammt, lässt sich ja nun unschwer aufzeigen.
    Vll fragt man ihn einfach noch mal nach dem Text? Eine ganze Din-A 4-Seite auswändig zu können, müsste auch nach 2 Wochen Ferien noch nachweisbar sein ;)

    hach, wie fühle ich mich heute entspannt :D
    Nicht nur ein x-beliebiger Freitag, was ja schon nett genug ist, nein: Osterferien haben begonnen :klatsch:

    Jubelnde Grüße und schöne, gar sonnige Feiertage an alle!

    gerade diese Gleichmacherei, die ich früher übrigens auch vehement verteidigt habe, macht Jungen das Leben in der Schule oft so schwer.
    ich sage es mal provokant: Schule, besonders Grundschule, ist mädchenorientiert.

    neuer thread? :D

    Zitat

    zu haeufiges Fehlen, nicht genuegend Leistungsnachweise, erzieherisch inkonsequentes Verhalten, mangelnde Zusammenarbeit mit den Eltern. Waehrend des Krankenhausaufenthalts des Lehrers fand eine Elternversammlung, mit einer Unterschriftenaktion gegen den Lehrer statt. Im Zuge dieser wurde wegen der o. g. Vorwuerfen das Schulamt informiert.

    bis auf den ersten Punkt sind das lauter Vorwürfe, die zumindest nicht ausschließlich in der Fehlzeit des Lehrers begründet liegen. Gab es vorher bereits Probleme? Es müsste doch ein Leichtes sein, diese Vorwürfe zu entkräften.

    zu langes Fehlen kann man wohl niemandem vorwerfen. Höchstens dem SL, dass er während der Krankheitszeit nicht für einen adäquaten (Fach~)Vertretungsunterricht gesorgt hat.

    Wenn dir (ich gehe mal davon aus, dass du von dir selbst schreibst) die Klassenleitung entzogen wird, weil du länger krank warst und die Klassengeschäfte weitergeführt werden mussten, finde ich das nicht weiter problematisch. Damit wird man wohl leben müssen ;)

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