Beiträge von Friesin

    ich bin im Ref auch immer mit dem Rad gefahren. Mein Rad hat eh einen höheren Fahrradkorb vorne und einen hinten, darin konnte ich 2 Taschen unterbringen, die ich aber nur sehr selten gebraucht habe. Ein Fahrradgurt zum Festhalten für ein paar Cent verhinderte im Ernstfall, dass die Tasche rausfiel.
    Rucksack wäre mir wegen der Schultern mühsam gewesen :(

    Das alles ist auch in meinen Augen ganz normaler Alltag ;)
    Photographiere die Schüler, mit Namensschildern, dann kannst du die Gesichter besser lernen. Ich sageden Klassen immer: "Das ist meine Hausaufgabe".

    Früher aus dem Unterricht darfst du niemanden entlassen (zumindest in BY und TH nicht), Stichwort Aufsichtspflicht, wie hier schon geschrieben.

    Und wenn du termine o.Ä. verschwitzt:
    ich fahre bestens damit , alles, aber auch wirklich alles aufzuschreiben.

    Das gilt auch für Schülerfragen.
    Dabvei kommt es ein bisschen drauf an, welcher Art diue Fragen sind:
    wenn es sich um lateinische Begriffe für moderne (technische) Phänomene handelt, verpsreche ich, mich zu Hause drum zu kümmern (Aufschreiben!!!).
    Wenn es inhaltliche Fragen, z.B. zum Alltag in der Antike sind, gebe ich die Frage gerne ans Plenum zurück. Wenn da auch nur große Augen kommen, sage ich mitunter: Wewißt du was, wir schauen beide nach. Du zu Hause und ich zu Hause. Und dann vergleichen wir, was wir an mäöglichen Antworten gefunden haben." Das aber dann auch tun.

    Einmal ist es mir auch passiert, dass ich einfach nur gestehen konnte, dass ich gerade ein Brett vor dem Kopf hatte. Kann passieren und halte ich auch für völlig normal. Nur bitte offen zugeben statt drumrum zu drucksen.

    Kopf hoch, das wird schon! Wir sind Lehrer, keine Maschinen!!

    ich ziehe für jede falsche Antwort eine Punkt ab.
    Einfacher macht man es sich selbst, wenn man bereits in die Aufgabenstellung schreibt: Nenne 3 Kriterien.
    Wenn dann davon 2 richtig sind, gibt es eben 2 Punkte. Wenn jemand totz der Aufgabenstellung 4 Kriterien notiert, werden ebenfalls die falschen abgezogen.

    hab ich das jetzt richtig verstanden: du hast eine Vertretungsdoppelstunde zu halten, darfst aber nicht in den entsprechenden Fachraum?

    Dann würde ich die Schüler etwas zeichnen lassen (z.B. einen richtig coolen Schulhof) oder etwas völlig anderes mit ihnen machen, eben kein Werken.
    Ansonsten hätte ich mich bei dem Fachlehrer erkundigt, ob die Schüler nicht vll gerade ein begonnenes Werkstück fertigzustellen haben.

    was durchgestrichen ist, halte ich auch für durchgestrichen.

    Warum sollte ich es trotzdem gelten lassen? Ich muss doch die Schüler ernst nehmen, und das kann ich nicht, wenn ich in einer Klausur (!) ihre schriftlichen Aussagen für ungültig erkläre; durchgestrichen, obwohl die Lösung richtig gewesen wäre: dann hat der Schüler sich für diese Lösung (in dem Fall die falsche) entschieden.
    Sonst kann ich auch anfangen, falsche Lösungen einfach zu ignorieren. Oder richtige in Frage zu stellen?
    Ich muss mich doch nach dem richten, was er geschrieben hat. Oder eben gestrichen hat. Mehr habe ich als Korrektor nicht.

    Wieso meinst du denn, die Aufgaben seien zu unfair gewesen? Unfair und schwer ist ja etwas Verschiedenes.

    Es kommt drauf an, was das Lernziel sein soll :weissnicht:
    Oder meinst du, einfach so als Tagesausflug ohne Unterrrichtsbezug?

    je nach Alter könnte man z.B. eine Ralley veranstalen oder sonstige (Such-)Spiele.
    Nur herumgehen und gucken finde ich ehrlich gesagt selbst reichlich langweilig ;)

    Vll gibt es ja auch eine Führung für Kinder.
    Welches Alter haben die Schüler denn?

    Es gibt zwar (leider) eine Schulpflicht, aber trotzdem bin ich als Mutter für die Erziehung verantwortlich und muss doch Einblick erhalten dürfen in ein Umfeld, das zeitlich ein Drittel der wachen Zeit meines Kindes ausmacht.

    Die Möglichkeit gibt es doch auch.
    ich denke übrigens, dass es nicht Angst ist, was hier eine Abwehrhaltung zu Tage bringt.
    Zumindest nicht die Angst, dass hospitierende Eltern einen schlechten Eindruck von der Lehrkraft bekommen könnten.
    Wenn, dann eher die Sorge, es mit überbehütenden, nicht Loslassen könnenden Eltern zu tun zu haben. Und die machen nicht nur dem Kind, sondern auch der Lehrkraft das Leben schwer.
    Ein bisschen Vertrauen in die Fähigkeiten des Kindes, ohne Mama zurecht zu kommen, sollte schon sein. Genau wie das Vertrauen, dass das, was außerhalb der mütterlichen Dauerkontrolle geschieht, dem Kind gut tun kann ;)

    du willst also gerne kleinschrittig unterrichten und fühlst dich gleichzeitig daran gehindert? :ka:

    Ab und zu eine Wiederholiungssequenz einschieben, je nachdem, was der Stoff gerade erfordert. Das dann in Form einer Ex/ Tests überprüfen. So bekommst du ,mehrere Noten, und die Fleißigen unter den Schülern haben die reelle Chance auf gute Noten.

    Wegen der Anforderungen würde ich mich dringend mit Fachkollegen absprechen: Oft neigt man nämlich anfangs dazu, zu viel zu erwarten :gruebel:

    mein Tipp zum Thema Kartoffeln, falls du noch ein zweites Backblech hast:

    Backofenkartoffeln.
    Kartoffeln waschen und halbieren.
    Backblech mit (Oliven)Öl rinfetten. Gerne auch Kümmel oder Majoran draufstreuen.
    Kartoffeln mit der Schnittfläche auf das Öl legen und parallel zu dem Braten mitschmoren.

    Sehr lecker und ohne großen Aufwand!

    ich finde es nicht ganz einfach, Tipps zu geben, ohne dass du konkret angibst, wo die Probleme bei deiner Klasse liegen. Es bleibt bei kryptischen Andeutungen wie

    Zitat

    nur soviel: die Lage ist ernst, aber noch nicht hoffnungslos

    Zitat

    zum Einen, von der Erfahrung, dass es tatsächlich auch "richtig" verdorbene Schüler gibt,

    verdorben inwiefern?

    Aber du fragtest ja auch nach Erfahrungswerten von uns ;)

    Ich selbst merke immer ziemlich zeitnah, wann ich zu schnell oder zu viel von den Schülern erwartet habe. Die Übungsphasen können eigentlich gar nicht lang genug sein. meine frühere SL vertrat die durch irgendeine Studie untermauerte Überzeugung, dass neuer Stoff etwa 6 Wochen braucht, um im Kopf verankert zu sein; heißt: 6 Wochen nach Einführung z.B. einer neuen Grammatik haben sie die Schüler verinnerlicht, "sitz" der Stoff. Dann erst sollte man den Stoff auch in einer Überprüfung abfragen. Das macht man sich viel zu selten klar, ich jedenfalls :daumenrunter:

    Andererseits sind auch die Schüler für ihren Lernerfolg selbst verantwortlich. Du als Lehrer bist nicht derjenige, der dafür sorgen muss oder auch nur kann, dass durch deine Anstrengungen alle Schüler alles zum gleichen Zeitpunkt gleich gut beherrschen. Da sind auch die Schüler gefragt:
    durch Vokabellernen, durch Formenlernen, durch Aufpassen und Mitmachen im Unterricht, durch Fragenstellen, durch Erledigen der Übungen wie z.B. Hausaufgaben (falls du schriftliche HA gibst).
    Das kannst du anregen, Tipps dazu geben, du kannst es überprüfen, aber TUN müssen es die Schüler selbst.
    Und ja, Lernen ist oftmals mit Anstrengung und Ausdauer verbunden, auch das ist etwas, das viele Schüler lernen müssen.

    So kann ich nicht sagen: abends um xy Uhr ist bei mir Feierabend. Das hängt ja auch von meinen sonstigen Aktivitäten ab, von meiner sonstigen Tagesplanung.

    Allerdings fühle ich mich nicht allein für den Lernfortschritt meiner Schüler verantwortlich. Du wirst nie jemanden mitnehmen können, der pubertätsbedingt einfach nicht wirklich will oder der intellektuell überfordert ist.

    Ob dir das jetzt weiterhilft? grübel*

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