Beiträge von Friesin

    Zurück zur Ausgangsfrage:

    ich denke, es ist egal.
    In der 7. und 8.Klasse gebe ich höchstens mal an, unter welches Trennbaltt ein Hefteintrag gehört (Latein) oder wenn ein neues Kapitel beginnt (Geschichte)
    Ansonsten sollen die Schüler mit ihren Aufzeichnungen arbeiten können, da ist mir persönlich ihr System völlig wurscht.

    Wer es bis dahin nicht gelernt hat, hat Pech gehabt. Oder kann wunderbar arbeiten trotz chaotischer Heft(er)führung. Alles schon vorgekommen.

    ich fühle mich angesprochen :)

    An unserer kleinen Schule weiß ich genau, wer geflüchtet ist (einzelne Ukrainer in den verschiedenen Jahrgängen).
    Bevor ich eine Kriegsdoku anschaue, mache ich alle Schüler darauf aufmerksam, dass hinausgehen kann und bitte ruhig soll, wer sich aus irgendeinem Grund emotional zu sehr angesprochen fühlt. Ich schaue allerdings nur eine Doku zum Ersten Weltkrieg, beim Thema Zweiter Weltkrieg komme ich ebenso gut ohne Doku aus.
    Lieber schaue ich Zeitzeugenberichte zur Verfolgung von Minderheiten in der NS Zeit, das berührt die Schüler auch, doch hängt es nicht direkt mit Kriegserlebnissen zusammen.

    Mit Rücksicht auf einen Ukrainer in der eigenen Klasse habe ich den Vorschlag, zum Paintball/Laserpointer zu gehen, abgelehnt- Das halte ich aber generell nicht für eine Klassenaktivität, die die Schule organisieren sollte.

    vll können wir uns darauf einigen, dass das Stressempfinden etwas recht Persönliches ist.

    Ich z.B. empfinde es als (unangenehmen) Stress, wenn ich (viele) unerwartete Zusatztermine bekomme.
    Korrigieren ist langweilig, aber gut auszuhalten und selbst einteilbar. Denke ich. Andere sehen das völlig anders.

    Von daher ist eine Frage wie die Ausgangsfrage auch nur auf der persönlichen Erzählebene zu beantworten und wird vermutlich dem TE nicht viel bringen

    ich fand das Ref nicht halb so schlimm wie prognostoziert, aber ähnlich wie im Beruf (ich vermute, in jedem Beruf) gab es dort besondere Hoch-Zeiten mit hohem Stresslevel.

    Ansonsten ist es wohl tatsächlich sehr personenabhängig, was jeder einzelne als wie stressig empfindet. Je älter ich werde, desto weniger ficht mich Stress an :)

    Im Allgemeinen

    als Angestellte im Schuldienst reiche ich jährlich eine Urlaubskarte ein wie andere Angestellte auch.
    Werde ich innerhalb der als Urlaub genehmigten Zeit krank, bekomme ich die Tage im nächsten Jahr "gutgeschrieben" auf meine Urlaubstage.

    Mit ein wenig Disziplin habe ich gelernt, die schulischen Tätigkeiten tatsächlich in den Ferien nur dann zu erledigen, wenn ich keinen Urlaub habe.
    Hat sehr zu meinem persönlichen Wohlbefinden beigetragen ;)

    Langsam bin ich auch an den Punkt dass ich mir denke man WILL mir einfach nicht die Türe aufmachen.

    mich wundert immer wieder, dass hier potentielle Quereinsteiger auftauchen und sich gerieren, als habe die Schulwelt nur mit dem roten Teppich auf sie gewartet--jenseits von Qualifikationen. Auch als Quereinsteiger muss man sich an die Vorbedingungen des ÖD halten; merkwürdig, oder nicht?

    aus der Sicht einer derjenigen, die häufig Vertretungsunterricht macht:

    Oft kann ich mit den gestellten Aufgaben (je nach Fach) nicht viel anfangen, kann also nicht mal helfen, es sei denn, die Schüler haben Probleme mit der Aufgabenstellung.
    Bei Vertretungen für eine Doppelstunde reicht der Umfang oft gerade für60 Minuten, nicht für 90. Warum auch immer.

    Ich mache dann auch lieber meinen eigenen Unterricht oder mache etwas ganz Anderes. Ist mir lieber und kann ich mich besser drauf einstellen als auf manche zur Verfügung gestellten Aufgaben, besonders wenn sie abends spät noch zugeschickt werden.

    Dieses Aufgaben zur Verfügung-Stellen ist für mich von beiden Seiten aus Käse. Man sollte es ganz sein lassen.

    Und nein, ich würde im Leben nicht erwarten, in einer V-Stunde meine eigenen Klausuren/KA zu korrigieren. Mach ich in eigenen Klassen ja auch nicht

    Ich fand den Eingangspost beim Lesen ziemlich erstaunlich. Nach Wochen? Und wirklich niemand im Kollegium fand das unangemessen? Ich muss mal direkt nachfragen, ob die SL bei uns die Abihefte vorher begutachtet.

    die letztjährigen Abizeitungen waren bei uns eher nett geschrieben, allerdings auch mit Schüler- und Lehrerranking; das ging von "kreativste Erscheinungsbild" (bei LuL und SuS) bis bei den Lehrern zu "rätselhaftesten Tafelbildern" oder "undurchsichtigster Notengebung".

    Kann man sich drüber aufregen, kann man auch so stehenlassen oder drüber nachdenken.
    Viel übler war der Abistreich, nach dem sich viele Klassen aufgeregt hatten, weil ein Kollege übelst vorgeführt wurde.

    Anfang der 2000er gab es (andere Schule, anderes BL, andere Generation) Rankinglisten über die trinkfestesten (Herr X, Herr X und wieder Herr X) und die schlechtest angezogenenen LuL.
    Von wegen: Früher war alles besser"

    hallo, ich würde mich gerne mit dir austauschen.

    Solche Schulbücher, wie du sie von Englisch kennst, gibt es in Kunst kaum.
    Ich selbst habe für KLasse 5-7 mit "Handreichung Kunsterziehung 5-6-7" begonnen, vom Auer Verlag.War allerdings schon etwas älter und auf BY bezogen, aber mir hat es anfabngs viele gute Ideen beschert. Habe Kunst allerdings nicht studiert.

    Hast du mal bei 4teachers geschaut?

    Ich will das weitestgehend so haben, wie ich es selbst erlebt hatte: Hefteintrag,Schulbuch,lernen,Ex/Schulaufgabe,Note.

    das wird es nicht einmal in Bayern (deine Wortwahl ist eine bayerische) so geben. Projekte, Gruppenarbeit, Kompetenzorientierung , das alles hat selsbt in Bayern mittlerweile Fuß gefasst.Zum Glück.

    Werde Bestatter.

    Die werden immer gebraucht, und niemand wird dir widersprechen --die Angehörigen nicht, und die zu Bestattenden erst recht nicht.

    Gutes Geld ist dabei auch zu verdienen.

    Und ja, das ist mein ganz sachlicher Ernst!

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