Beiträge von Friesin

    ich finde die Frage auch eher befremdlich und den Vergleich zum Kreißsaal geradezu grotesk.

    Die Verbeamtung auf Lebenszeit wird tatsächlich an manchen Orten als großer Akt aufgezogen? 8|
    Man muss nicht aus allem ein Trara machen, und meine Eltern hätte ich genauso wenig dabei haben wollen wie bei meinem 1.Schultag im Ref.
    Klar bleibt man das Kind seiner Eltern, aber doch nur im biologischen Sinne. Als Erwachsener sollte die Begegnung zwischen Kindern und Eltern doch auf gleicher Augehöhe stattfinden.
    Ich hätte auch meinen Mann nicht mit zur Verbeamtung haben wollen -- anders als in den Kreißsaal :thumbup::thumbup: Aber das ist wieder ein anderes Thema

    kein Wunder, dass du deinen Raum fpür eher leer hältst, wenn man den anderen Raum so sieht!
    Allerdings frag ich mich: können Schüler in so einem vollgepackten Raum überhaupt noch irgendetwas wahrnehmen? Ich finde das eher kontraproduktiv....

    Im kommenden Schuljahr werde ich auf eigenen Wunsch eine 5. Klasse in Kunst unterrichten, und zwar fachfremd.
    Ich habe auch schon einen Schuljahresplan gemacht, aber mir fehlt für die allererste Stunde noch ein sinnvoller Geistesblitz, davon ausgehend, dass die Schüler nicht unbedingt einen Farbkasten bei sich haben.
    Hat jemand Tipps, die nicht zu sehr in den Grundschulbereich gehen?

    Naja, wenn es sich um eine flapsige Zwischenbemerkung handelt, hast du sicher recht, dass das nicht mit schlechter Mitarbeit gleichzusetzen ist, wobei eine solche ja auch nicht den Unterricht längerfristig stört. Ein Schüler aber, der über einen längeren Zeitraum redet, Lärm macht, seine Mitschüler stört (die TE spricht ja von partiellem CHaos) kann in dieser Zeit bestimmt nicht konzentiert mitarbeiten und das rechtfertigt m. E. schon eine schlechte mündliche Note.

    WIr haben sogar im Studienseminar Definitionen der mündlichen Beteiligung erarbeitet und da gab es sehr wohl den Punkt "Stört den Unterricht = ungenügend".


    ist so in BY nicht erlaubt. Rein theoretisch könnte ja ein Störenfried auf Nachfrage die Super-Leistung erzielen..... :whistling:
    und ja: ich habe so einen Fall erlebt: ein chaotischer Störenfried, aber leistungsmäßig top. Der übersetzte dir jederzeit jeden Text, als sei es ein deutscher. Super.

    da fiel sein Verhalten lediglich unter die Rubrik: Arbeits- und Sozialverhalten.

    Das allerdings dürften die wenigsten Schüler sein ;)

    ich würde auf keinen Fall argumentieren, dass schlechtes Verhalten zu einer schlechten mündlichen Note führt, denn das sind (oder ist das nur in BY so?) 2 unterschiedliche Paar Schuhe.
    Aber jemanden, der stört,kann man abfragen-- und wenn er den Stoff nicht kann, kassiert er eine schlechte Note.

    Was ich mit recht gutem Erfolg eingesetzt habe:
    growing homework.

    = zusätzlich zu den aufgegebene HA gibt es deutlich mehr HA, denn aufgrund der Störungen konnte ja kein vernünftiger Unterricht stattfinden.

    Oder zusätzliche Schreibarbeiten für die Störenfriede (bei mir Vokabeln). Handschriftlich und am nächsten Tag abgeben. Falls verbummelt: Brief an Eltern.

    Und wie sieht es bei euch mit Elternmitteilungen aus? Können Wunder wirken.

    Ich würde auch alles an größeren Störungen und eigenen Maßnahmen dokumentieren. Wichtig, falls es zu schlechten Noten kommt und Eltern und Schüler "sich das gar nicht erklären können"

    Viel Schreibarbeit wurde schon genannt.
    Keine Gruppenarbeit.

    Und auch ganz wichtig: keine langen Reden schwingen. Maßnahmen ankündigen, durchziehen, fertig. Keine Diskussionen, keine großen Kommentare, sondern handeln. Konsequent.
    Das Zauberwort ist Durchhaltevermögen

    Ach ja: das alles schließt humorvolles Miteinander übrigens nicht aus ;)

    ich war immer davon ausgegangen, dass deine Promotion imLebenslauf auftaucht und von daher eh jeder davon weiß.

    Die eine Ref-Kollegin mit Promotion verhielt sich den Anderen gegenüber arg arrogant, nach dem Motto: "Ich bin eh die Überfliegerin hier, mir muss niemand etwas beibringen", und entsprechend beliebt war sie dann auch 8|
    Es kommt eben immer auf das eigene Verhalten an, das ist wichtiger als Titel.

    was heißt denn, Deutsch als 2.Fach ist lächerlich?

    Sei mir nicht böse, aber so wie es sich hier darstellt, ist dein Deutsch nicht so gut, als dass ich mir dich als Deutschlehrerin vorstellen könnte :(


    Auf jeden Fall kann man feststellen, dass die meisten Versuche gegen so etwas anzupädagogisieren nach hinten losgehen. Bestes Beispiel ist das Wort "Opfer", das erst durch die "erfolgreiche" Arbeit von uns Pägagogen zum Schipfwort gemacht worden ist (als Gegenreaktion der Schüler auf die Tendenz jede noch so kleine Auseinandersetzung und jeden noch so unbedeutenden Konflikt gleich durch maximalen Einsatz von Stulkreisen, Sprechstein und Konfliktverträgen wegerziehen zu wollen).

    :thumbup::thumbup::thumbup:

    Zitat

    Vorurteile braucht kein Mensch.

    Zitat

    Und mir ist alles, was aus dem südlichen kommt eh vilel lieber, diese Menschen sind viel wärmer und herzlicher, viel mehr auf die Familie bezogen. Zumindest kann ich das aus meiner Erfahrung sagen.

    Ahhhhhh ja.

    ich hatte auch einen Stundenplan bei Vollzeit von 8 Uhr bis 16.40 Uhr. Jeden Tag, auch freitags.
    Jeden zweiten Freitag ab 12 Uhr frei, aber jeden anderen 2. Samstag auch von 8 bis 12 Uhr Unterricht.
    Wegen der Ganztagsbetreuung traf das aber auch alle Lehrer zu, auch auf die teilzeitkräfte (weiß allerdings nicht bis zu welchem Stundenkontingent)
    Von anderen Vollzeit-Arbeitnehmern will ich mal gar nicht reden... :whistling:

    ich finde es nicht in Ordnung, wie hier ständig auf Coco eingehauen und sie systematisch missverstanden wird.
    Sie hat nichts Anderes getan, als darzustellen, dass man das Thema 'Homosexuelle Lebensgemeinschaft' auch anders als explizit anpacken kann.

    Wenn ich z.B. sage, ich halte es für schön, wenn Kinder mit Geschwistern aufwachsen, auch wenn das es verstärkt Einzelkinder geben mag, diksreditiert mich das dann auch als religiös indoktriniert und furchtbar reaktionär, gar als intolerant? Und ja, ich bin katholisch, kritisch und gerne :D
    Wenn ich weiters äußere, ich halte das Phänomen von Ein-Kind-Familien dennoch mittlerweile für so normal, dass es in meinen Augen keiner besonderen Sensibilisierung dafür bedarf -- muss ich dann auch damit rechnen, ständig und abischtlich missverstanden zu werden?
    Dann frag ich mich ernsthaft, wie weit es mit der ach so tollen gesellschaftlichen Vielfalt her ist. "Ich bin ja so tolerant und gegen Minderheiten-Bashing, aber wehe, ich treffe auf Andersdenkende".

    Zitat

    Es wäre nicht eine Lektüre für eine Unterrichtsreihe zur Homosexualität sondern vll eine Ganzschrift über ein Mädchen, das ihre Liebe zu Pferden entdeckt und sich vll in den Nachbarsjungen verliebt und ihre Mamas sind zufälligerweise 2 Mamas.
    3 Zeilen im Buch, einmal ein verwirrter Blick vom neuen Nachbarsjungen, wenn er davon erfährt und gut ist.

    Mal ganz ehrlich: ich weiß nicht mal, ob mir sowas aufgefallen wäre :whistling:


    als meine Jüngste 5 war, wollte sie ihre KiGa-Freundin heiraten.
    Sagte ihr Bruder (13, eifriger Zeitungsleser): "Das geht nicht in D, das geht aber in Dänemark"
    Sie: "Dann zieh ich eben nach DK"
    Fertig.

    Ist schon etliche Jährchen her :D

    Das Leben kann so unkompliziert sein

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