ich finde es nicht in Ordnung, wie hier ständig auf Coco eingehauen und sie systematisch missverstanden wird.
Sie hat nichts Anderes getan, als darzustellen, dass man das Thema 'Homosexuelle Lebensgemeinschaft' auch anders als explizit anpacken kann.
Wenn ich z.B. sage, ich halte es für schön, wenn Kinder mit Geschwistern aufwachsen, auch wenn das es verstärkt Einzelkinder geben mag, diksreditiert mich das dann auch als religiös indoktriniert und furchtbar reaktionär, gar als intolerant? Und ja, ich bin katholisch, kritisch und gerne
Wenn ich weiters äußere, ich halte das Phänomen von Ein-Kind-Familien dennoch mittlerweile für so normal, dass es in meinen Augen keiner besonderen Sensibilisierung dafür bedarf -- muss ich dann auch damit rechnen, ständig und abischtlich missverstanden zu werden?
Dann frag ich mich ernsthaft, wie weit es mit der ach so tollen gesellschaftlichen Vielfalt her ist. "Ich bin ja so tolerant und gegen Minderheiten-Bashing, aber wehe, ich treffe auf Andersdenkende".