Beiträge von Friesin

    in Arzt stellt mitten in der Nacht fest, dass sein Keller unter Wasser steht.

    Sofort ruft er einen Klempner an. Dieser weigert sich allerdings, zu dieser späten Stunde noch zu kommen.

    Daraufhin wird der Arzt aufgebracht und erklärt, dass er auch mitten in der Nacht kommen muss, wenn er zu einem Notfall gerufen wird.

    Eine Viertelstunde später ist der Klempner da. Gemeinsam mit dem Arzt betritt er die Kellertreppe, die bereits zur Hälfte unter Wasser steht. Der Klempner öffnet seine Tasche, holt zwei Dichtungsringe heraus, wirft diese ins Wasser und sagt: "Wenn es bis morgen nicht besser ist, rufen Sie wieder an."


    :rofl::rofl::rofl:

    ich fand es erst auch ungewohnt. Und meine eigenen Kinder wollte ich auch nie dabeihaben.
    Dann habe ich mir am Elternsprechtag angewöhnt, erst mal die Schüler reden zu lassen, so wie ich auch die Eltern zunächst fragen lasse.
    Demjenigen schaue ich dann auch in die Augen.
    Und ich habe mittlerweile auch kein Problem mehr damit, einem Schüler direkt und im Beisein seiner Mama oder seines Papas zu sagen, dass er/sie ein fauler Hund sei.

    Allerdings habe ich folgende Erfahrung gemacht: am Eltersprechtag kehren manche Schüler plötzlich den wohlerzogenen Sohn, die wohlerzogene Tochter heraus . Strotzen vor Höflichkeit und Aufgeschlossenheit, geben oft ungefragt vollmundige Versprechungen ab usw.
    Ich sage dann immer, dass ich mich darüber freue und Mama oder Papa ja Zeuge seien für diese löblichen Pläne und wir alle gemeinsam bis dann und dann schauen werden, was sich gebessert hat.

    Über eher charakterliche oder auch familiäre Dinge spreche ich ungern im Beisein der Schüler.

    Oder kommen die Eltern plus Schüler jetzt zu dir wegen eines akuten Gesprächsbedarfs?

    Tipp fürs nächste Mal: wenn ich die Schüler antike Texte verarbeiten lasse und die formalen Kriterien klar sind, sage ich immer: "Einziges inhaltliches NoGo: Kein Porno!"
    Gibt Gelächter, und sie halten sich dran.

    Ansonsten würde ich so handeln wie oben beschrieben.

    Eine Möglichkeit zum Nachsitzenlassen habe ich bei den 8ern leider nicht. Ebenso wäre es eher eine Strafe für mich, sie auch noch in der Pause zu beaufsichtigen. Da bleibe ich doch lieber bei Mehrarbeit.


    Mehrarbeit ist es für dich immer, wenn du Sanktionen erteilst. Das ist es mir aber wert. Denn was nützt es mir, wenn ich vielleicht etwas Arbeit weniger habe, dafür aber mit mir Schlitten gefahren wird?

    An meine rletzten Schule gab es auch nicht dir regelmäßige Nacharbeit.
    Entweder du hast die Störenfriede nach Absprache mit Kollegen in deren Nachmittagsunterricht gesteckt (Vorlauf beachten, die Eltern müssen rechztzeitig informiert werden) und ihnen eine Nacharbeit erteilt (die du natürlich anschließend irgendwann korrigieren musstest! s.o.).
    Oder ich habe Elternbriefe verschickt und oft damit um Gespräche in meiner Sprechstunde gebeten. Wenn du willst, auch eine Art Mehrarbeit, aber ich finde das ganz wichtige Bestandteile unserer Erziehungsarbeit. Bei mehrfach vergessenen HA habe ich Nacharbeit für zu Hause angeordnet und gleichzeitig mit einem Elternbrief über diese Nacharbeit informiert. Die Elternbriefe waren Vordrucke und liefen über die Schulleitung.

    An die Tafel holen alshäufigere Disziplinierungsmaßnahme halte ich auch für kontraproduktiv, aus o.g.Gründen. Mal spontan eingesetzt, okay, aber nicht regelmäßig.

    Du machst das schon! ;)

    Wird denn die Arbeit dann insgesamt überhaupt nicht korrigiert und durch den Täuschungsversuch sofort mit 6 bewertet? Oder korrigiert man noch das, was da steht?

    Bei uns: einkassieren, drunterschreiben: Unterschleif, Note 6 - Feierabend.

    Wieso soll ich etwas korrigieren, von dem ich nicht weiß, ob er/sie es überhaupt selbst fabriziert hat?

    Mag sein, dass das anderswo anders gehandhabt wird. Ich finde es so sehr stimmig ;)

    Zu Punkt 1-4 kann ich nichts sagen, da anderes Bundesland.

    Zu Pun kt 5:
    Gleich zu Beginn gibst du die Regeln vor.
    Ich würde allerdings nicht erst verwarnen, und erst beim 2.Mal die KA einkassieren.
    Dann hast du am Ende nämlich 30 "erste" Täuschungsversuche.
    Es ist wie bei einer Geschwindigkeitsüberschreitung:
    die Regeln sind klar, bei Erwischtwerden gibt es Sanktionen. Nix "einmal darf ich aber".

    Sei gewiss: ein einkassierter und mit 6 bewerteter Täuschungsversuch hält die anderen 29 Schüler für die Stunde schon in Schach ....

    "growing homework" praktiziere ich nur dann, wenn die ganze Klasse so unruhig ist, dass man keinen "Einzeltäter" herausfiltern kann. Nach kurzer Zeit disziplieren die Ruhigeren die Anderen schon von selbst. Die dürfen ruhig merken, dass ihr Verhalten der ganzen Klasse schadet.

    Ich habe eher den Eindruck, dass Förderung die letzten Jahre ganz besonders groß geschrieben wurde. In jeder Schulform.

    Aber vielleicht kannst du deine Frage auf ein bestimmtes Schüleralter oder einen bestimmten Teillernbereichhin konkretisieren ;)

    Zitat

    Dann muss ich doch Hartz IV kriegen,oder?

    Wie oft denn noch:
    NEIN.
    Dann wird das Gehalt deines Freundes mitberechnet. Womit du rechnen kannst, ist Kinder- und Erziehungsgeld.
    Wenn du Pech hast, ist nach dem Ref. die PKV zu teuer, und auf eine GKV hast du keinen Anspruch.

    Für eine geplante Schwangerschaft wär mir das alles auch zu heikel....

    oooh, ich :depp: ich!!!

    ja, ich hatte an Paddelboote gedacht. Ähem. Dann sind natürlich einige Gefahren weniger, doch auf die Disziplin der Kinder müsste man sich extrem gut verlassen können. Rempeln u.Ä. ist trotzdem nicht ausgeschlossen.
    Sorry!!!

    Zitat

    Die Tretboote selbst sind- durch die Styropor gefüllten Schwimmkörper und den automatischen Wasserabfluss- praktisch unsinkbar.


    das hat schon mancher Reeder gedacht :rofl:

    Nee, im Ernst:
    ich kann da nur Erfahrungen von Wandertagen beisteuern.
    Und da kam vom stellvertetenden SL der dringende Rat, keine Kanufahrten mit meiner jüngeren Klasse zu machen. (damals Kl.7).
    Erst mal ist die Sache mit der Sichtweite sehr prekär und an manchen Flussbiegungen gar nicht machbar.
    Es geht ja auch weniger darum, dass die Boote sinken als vielmehr darum, dass Schüler rausfallen. Die bleiben ja nicht immer brav mit Blick in Fahrtrichtung sitzen.
    Erst mal müssen sie die Dinger überhaupt auf Kurs bringen.
    dann verhakeln sich die Paddel oft miteinander.
    Die Paddel eignen sich bestens als Schwertersatz, so dass man, eh man sich versieht, einen Ausflug Marke "Ritterturnier"" erlebt. Sicher auch ein spannendes (historisch nicht ganz korrektes :D ) Experiment, aber bestimmt kein gewolltes ;) .
    Dann dienen solche Boote gerne auch mal als Autosccoter, d.h. es wird "ganz zufällig" ein anderes gerammt.

    Kurz gesagt, die Aufsicht dabei ist schon mehr als hart. Im Prinizip je nach Klassengröße auch nicht mit nur 2 Lehrern zu gewährleisten. Rettungsschwimmer ist eh Voraussetzung.

    Vielleicht hat der Mann bei uns auch extrem schwarzgesehen, doch er schien seine Erfahrungen gemacht zu haben.

    In Bayern dürfen HA nicht benotet werden.

    HA IMMER kontrollieren. Nach 3x nicht gemachten HA gibt es bei uns die Möglichkeit, Freitags nach der 6. Stunde länger zu bleiben und eine Stunde zu arbeiten. Dia Aufsicht dazu führen die Lehrkräfte in loser Folge abwechselnd durch. Natürlich gibt es dafür einen Schrieb an die Eltern, den die unterschrieben müssen.

    Ansonsten handhabe ich es so: wenn stark gestört wird, d.h. die ganze Klasse unruhig ist, gibt es "growing homework":
    zusätzlich den eh schon aufgegebenen HA wird das Kontingent für die ganze Klasse erhöht. Ohne Kommentar an die Tafel geschrieben. Schließlich hat die gesamte Klasse Defizite durch die Störerei.
    Wirkt bestens, wenn konsequent durchgezogen.
    Notenverbesserungen gibt esbei mir nicht extra. Eben im Rahmen des normalen Mündlichen, aber nicht als Ausbügelei. Wenn du damit anfängst, nimmt dich kaum ein Schüler ernst.
    Deshalb schließe ich mich dem zuvor Geschriebenen an.

    Zu den Schreiern mit hervortretender Halsschlagader gehöre ich auch nicht. Ist auch gar nicht nötig. Auch ich bin sehr nervenstark, aber wenn Schluss ist, sehen und hören meine Schüler das. Ich gucke und klinge dann sehr sauer.
    Du kannst auch einfach ruhiger werden, je lauter die Klasse wird. Das dauert, doch irgendwann rufen diejenigen, die arbeiten wollen, die anderen zur Ruhe. Geduld!! Ansonsten im Notfall den Unterricht abbrechen, Stoff zum Lernen aufgeben, in der nächsten Stunde auf Note abfragen. Oder als Ex.
    Ganz wichtig: KONSEQUENZ.

    Herumrennen, während ich die HA kontrolliere, geht gar nicht. Gib ihnen während der Zeit (dauert ja meist nicht mehr als 5 Minuten) eine Stillarbeit, deren Ausübung du kontrollierst bzw. auf die dein weiterer Unterricht aufbaut.

    Bist du Sportlehrer?

    Das klingt nach einer tollen Idee, ist aber von der Aufsichtspflicht her mehr als bedenklich.

    Erkundige dich auf jeden Fall beim SL, ob und unter welchen bedingungen so etwas genehmigt wird

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