Da gehen die Auffassungen von "Notfall" generell stark auseinander.
Klar, wenn die Betreuungsperson ganz plötzlich und während der Betreuung ausfällt, dann muss ich erreichbar sein.
Ansonsten ist es wohl eher persönliche Ansicht:
Wenn ich meine eigenen Kinder gut untergebracht weiß, kann ich völlig beruhigt meiner Tätigkeit nachgehen.Soviel Vetrauen in die Betreuung habe ich schon 
Denn mal weitergedacht:
würde so ein Notfallanruf bedeuten, dass die Lehrerin Hals über Kopf die Klasse verlässt und zu ihrem Kind eilt??
Oder wie wäre dann denn das weitere Prozedere?
Und wenn ein Vater vorhanden ist: ist der dann auch ständig für Notfälle erreichbar?
Nur mal so als Gedankenanregung in den Raum geworfen 
Und ein persönliches Beispiel:
Meiner Tochter (damals 14) ist mal in der Schule übel geworden, sie ging raus und rauschte dabei gegen den Feuermelder. Platzwunde. Notarztwagen, Krankenhaus, genäht worden. Ihr Papa war Lehrer an derselben Schule. Der ist informiert worden. Hat das Ganze zur Kenntnis und ihre Büchertasche in Empfang genommen.
Was hätte er machen sollen? Mitfahren? Seinen Unterricht sausen lassen? Wo Tochter in besten Händen war? (Papa neigt zudem zum Umkippen :D)
Aber das bringt jetzt die Debatte in eine grundsätzliche Richtung, in die Richtung "Gelassenheit/ Kontrolle/Unersetzbarkeit/Ängste", die vielleicht doch ein wenig abführt...
Nichts für ungut ! 