Beiträge von Friesin

    wenn die Kinder nicht nach Japan fragen, würde ich im GS Bereich das Thema auch nicht anschneiden.

    meine wollten UNBEDINGT darüber sprechen :D Im Lateinunterricht in Klasse 10 :rotfl:
    nachtigall, ik hör dir.... :rotfl:

    Wäre sicher interessant in Naturwissenschaften, Politik, Ethik, Reli, Geo....

    wenn du eine enge Fragestellung hast so wie in dem Beispiel mit der Grammatik, solltest du natürlich auf eine richtige Antwort ein "Ja" hören lassen.
    oder eben Entsprechendes -- wann man nur mit "ja" oder "richtig" oder gar mit "super" antwortet, wird man selber abwägen.

    Kommen dabei falsche Antworten, erteile ich oft wortlos das Wort an andere Schüler, einfach per Handzeichen. Oft kommt ja auch Protest von den Mitschülern, den greife ich mit genau diesen Worten auf und nehme jemand Protestierenden dran.

    bei offeneren Fragestellungen nicke ich immer nur und sammele weitere Schülerbeiträge. Wenn die Diskussion zu sehr wegführt, leite ich sie wieder zurück.Auf manche Beiträge gehe ich dann mit weiteren Impulsen gezielter ein. Wenn alle Beiträge gekommen sind, fassen wir zusammen. Meist frage ich die Klasse dann so was wie:
    "Lasst uns das alles mal festhalten. XY, fang mal bitte an." So in der Art.

    Ob das nun das Gelbe vom Ei ist? Keine Ahnung, aber vielleicht ist es ein bisschen weniger Schulmeisterart als früher... ?(

    aber Knut war doch schon lange nicht mehr der kleineweiße Knuddelteddy, und die Zeiten des Hypes um ihn sind schon länger her, gerade für Grundschulkinder.
    In meinem Bekanntenkreis ist Knut schon ewig kein Thema mehr, schon gar nicht bei denen mit jüngeren Kindern.
    Aber gut, wenn das in Berlin anders ist....

    Ansonsten wollte ich einfach nur mein Befremden kundtun - ist doch sicher okay ;)

    Mich würde mal interessieren, wie diese "hintenrum"-Kanäle eigentlich aussahen: woher genau weißt du, was im Einzelnen die Eltern über dich sprechen?
    Und was sollen sie mit dir im Gespräch "abarbeiten"?

    Erinnere ich mich recht, es ging um Schüler aus Klasse 10 und 11 ?

    Zitat


    Bei uns auch. Und wenn dann der Ernstfall eingetreten ist und ich im Klassenzimmer abgeschottet bin, fände ich es schon sehr hilfreich, Kontaktmöglichkeiten nach außen zu haben.


    Ach du lieber Gott....
    Vor 150 Jahren gab es auch noch keine Feuerlöscher und Erste-Hilfe-Koffer und die Menschheit hat trotzdem überlebt.
    Wozu also diese Dinger für teuer Geld kaufen und instand halten?

    Natürlich will niemand die zeit zurückdrehen.
    Aber die vermeintlich wichtige Dauererreichbarkeit per Handy darf schon mal in Frage gestellt werden !

    Zitat

    Original von Tintenklecks

    Ich kann nur von meiner Familie sprechen, da fängt mein Mann eigentlich mehr auf, weil seine Arbeitszeiten flexibler zu gestalten sind. Außerdem kann er auch einiges von zu Hause aus regeln.

    Grundsätzlich kann man auch ohne Handy leben, keine Frage. Allerdings habe ich es erlebt, dass meine beiden Eltern zur gleichen Zeit eine Krebstherapie mit Chemo und allem anderen durchgemacht haben. Seitdem weiß ich es einfach nur zu schätzen, dass es eine Erreichbarkeit für mich gibt, wenn es nötig ist. Es ist die gefühlte Sicherheit, nicht unbedingt die Masse der Anrufe, die es mir in dieser Situation leichter gemacht hat.

    ja, schau, und ich wäre 1000 Tode gestorben, wenn letztes Jahr in derselben Situation (Lebenspartner ein Jahr lang Chemo quasi nonstop)
    dasd Handy geläutet hätte.
    Einen Anruf gab es dennoch in der Schule: die Sekretärin hat ihn angenommen und ist zu mir in eine Schulstunde gekommen um auszurichten, ich möge den Partner oder die Schwiegermutter nach der Stunde anrufen.
    Aber gut, wir haben auch ein gut besetztes Sekretariat ;)

    Ich will ja auch nur andeuten, dass die vermeintlichen Norfälle nicht immer wirklich welche sind und manchmal andere Lösungen zu finden sind als das Dauerhandy ;)

    Zitat

    Original von Panama
    Aber wenn die Schule sich entschließt, dass es besser ist, die Eltern zu informieren, warum dann nicht mich ? Weil dann meine armen Schüler für die restlichen drei Unterrichtsstunden aufgeteilt werden müssten und das sowohl bei Kindern als auch bei meiner Kollegin bleibende seelische Schäden hinterlassen würde ....? * kopfschüttel*. Sowas kommt meistens von kinderlosen oder von welchen die, wie o.erwähnt , ausserdem noch diverse Omas und Tanten vor Ort haben und keinen Schimmer was es bedeutet, mit einem oftmals nicht funktionierenden Betreuungssystem umgehen zu müssen.
    Oder stolz darauf, dass das Kind schon sooooo gross und selbständig ist, dass es selbst mit gebrochenem Fuß das Krankenhaus alleine findet.....

    Klar: 14 oder 2 Jahre sind nicht vergleichbar.

    Ich wollte dies ja auch nur als Beispiel dafür bringen, dass auch mit älteren Kindern IMMER etwas passieren kann.

    Übrigens bin ich alls andere als kinderlos (nun sind sie bereits älter), habe niemals eine Oma oder Tante oder sonstwen zur Betreuung gehabt, da alle ca. 350 km in verschiedene Richtungen entfernt wohnten. Handy gab es nicht.
    Will damit nur zunm Ausdruck bringenm, dass in meinen Augen die ständige Verfügbarkeit ein übertriebener Wunsch ist, was man so freilich nicht übernehmen muss, was aber vll einen Denkanstoß wert ist ;)

    Warum sind denn eigentlich die Väter nicht erreichbar? Können sie es unter keinen Umständen sein? Oder greift hier wieder eine bestimmte Rollenverteilung, bzw. die unterschwellige Ansicht " in einem sozialen Beruf geht "das" schon"?
    just thinking about it ?(

    Da gehen die Auffassungen von "Notfall" generell stark auseinander.
    Klar, wenn die Betreuungsperson ganz plötzlich und während der Betreuung ausfällt, dann muss ich erreichbar sein.
    Ansonsten ist es wohl eher persönliche Ansicht:
    Wenn ich meine eigenen Kinder gut untergebracht weiß, kann ich völlig beruhigt meiner Tätigkeit nachgehen.Soviel Vetrauen in die Betreuung habe ich schon ;)

    Denn mal weitergedacht:
    würde so ein Notfallanruf bedeuten, dass die Lehrerin Hals über Kopf die Klasse verlässt und zu ihrem Kind eilt??
    Oder wie wäre dann denn das weitere Prozedere?
    Und wenn ein Vater vorhanden ist: ist der dann auch ständig für Notfälle erreichbar?
    Nur mal so als Gedankenanregung in den Raum geworfen ;)

    Und ein persönliches Beispiel:

    Meiner Tochter (damals 14) ist mal in der Schule übel geworden, sie ging raus und rauschte dabei gegen den Feuermelder. Platzwunde. Notarztwagen, Krankenhaus, genäht worden. Ihr Papa war Lehrer an derselben Schule. Der ist informiert worden. Hat das Ganze zur Kenntnis und ihre Büchertasche in Empfang genommen.

    Was hätte er machen sollen? Mitfahren? Seinen Unterricht sausen lassen? Wo Tochter in besten Händen war? (Papa neigt zudem zum Umkippen :D)

    Aber das bringt jetzt die Debatte in eine grundsätzliche Richtung, in die Richtung "Gelassenheit/ Kontrolle/Unersetzbarkeit/Ängste", die vielleicht doch ein wenig abführt...

    Nichts für ungut ! ;)

    und jetzt noch mein bisschen Senf ;):
    das eigene Kind mit zum Elternsprechtag zu nehmen, halte ich für unprofessionell.
    Und auch durch so etwas entsteht in der Öffentlichkeit das Bild der merkwürdigen Klientel der Lehrer: können nicht für Kinderbetreuung sorgen (denn dass Elternsprechtage zur Dienstverpflichtung eines Lehrers gehören, weiß man im Vorfeld, genauso wie die Termine für die Elternsprechtage)
    und nehmen ihren Job nicht wirklich ernst, wenn sie ihre eigenen Kinder mit in den Dienst schleppen.

    Und wozu ein Handy anhaben? das Sekretariat nimmt jeden Anruf an und ernst!
    *Kopfschüttel*

    Tusche gibt es in wasserfester wie in wasserlöslicher Variante.
    Und weder die eine noch die andere sagt etwas über die Echtheit der Arbeit aus, es sei denn, Grosz habe immer nur eine Sorte benutzt.
    Da hilft wirklich nur der Gang zu einem Spezialisten, der sich besonders mit Grosz auskennt.

    Und um Gottes Willen die Zeichnung voooooooorsichtig behandeln !!!!!!!!!!!!!!!
    (sicherheitshalber ;))

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