Zitatallerdings: ist nicht das Wesen der Interpretation, dass man Dinge sieht, die nicht da stehen? Sonst hieße es ja einfach "lesen"?! smile
die man allerdings am Text belegen können muss ![]()
Zitatallerdings: ist nicht das Wesen der Interpretation, dass man Dinge sieht, die nicht da stehen? Sonst hieße es ja einfach "lesen"?! smile
die man allerdings am Text belegen können muss ![]()
auch das ist in Bayern klar geregelt:
bei Komma 6 gibt es die schlechtere Note. Soweit ich weiß, ohne Ermessensspielraum.
Referate um am Ende des Schulajhres die Noten aufzubessern vergebe ich grundsätzlich nicht.
Eine Referatsleistung ist m.E. eh schwer zu benoten, da man nie weiß, wer am Zustandekommen alles beteiligt war.
Und natürlich kann eine Einzelleistung wie ein Referat nicht ein verbummeltes Halbjahr ausgleichen. ![]()
das sage ich den Schülern am Jahresanfang, aber trotzdem fragen einige immer noch mal nach. Da hilft nur:
Gelassenheit bewahren und konsequent bleiben ![]()
bei uns werden die Noten erst durch die Zeugniskonferenz festgesetzt.
heißt:
deine Aussagen zu den Zeugnisnoten können nur unverbindlicher Natur sein.
also nicht: du bekommst eine 3 kommaund,
sondern:
nach momentanem Stand stehst du mündlich auf X,xy.
Mündlicher Leistungsstand darf ein Schüler jederzeit erfahren.
ZitatDie Schüler können mich, wenn sie wollen zu einer von mir benannten Zeit (nach Unterrichtsschluss) nach ihrer Note erkundigen und sich diese auch erklären lassen. Bisher kam keiner.
das biete ich auch immer an.
manche haben es nach der Stunde aber sooo eilig, wegzukommen ![]()
viele komme aber auch.
Ich habe immer recht viele mündiche Noten, die in Bayern übrigens stark getrennt werden von der Quantität der Beiträge. Das Argument: ich hab aber doch so viel gesagt, zieht da kaum noch.
Und die Noten rechne ich per excel aus, so dass ich am Ende des Halbjahres sagen kann: du stehst mündlich auf 2,66.
Ich finds ja auch albern mit den zwei Kommastellen, aber es scheint Eindruck zu machen ![]()
Den Rest können sie dann selbst ausrechnen. Schriftlich zählt immer doppelt.
Verhandeln lasse ich nicht. Wird am Schuljahresende immer gerne versucht, aber da ich die Einzelleistungen schriftlich notiert habe und sie auch auf Anfragen immer gleich nach der Abfrage sage, gibt es da wenig Überraschungen.
Mla schauen, wie es im Sommer wird ;)(Das Zwischenzeugnis hat eh nur Zwischenberichtscharakter)
Ach ja: über Noten anderer Schüler diskutiere ich grundsätzlich nicht, Weder mit Schülern noch mit Eltern
ZitatIch komme mir manchmal vor wie eine böse Hexe, die nichts anderes zu tun hat als sich hinterhältige, unlösbare Aufgaben auszudenken, um meine Schüler zu quälen.
geht mir mit Latein haargenauso
Nur dass es eben Texte sind...
den Hintergrund mit Filzstiften ![]()
ich wäre da auch sehr skeptisch.
Habe selbst 4 Kinder, und ich hätte es NICHT gemacht.
Es gab allerdings bei uns vor Ort auch weder Oma und Opa noch KiGa bis 17 Uhr.
Wie gesagt, es kommt ganz auf dein/euer Organisationstalent, die Zuverlässigkeit der Kinderbetreuung und deine/ eure Ansprüche an...
ja, das kenne ich auch.
Wichtig in solchen Fällen: nicht persönlich nehmen !!!
Und konsequent bleiben, d.h. sich nicht wider besseres Willen zu etwas bequatschen lassen wie z.B. weniger HA aufgeben o.Ä.
Ansonsten sehe ich das als massives Versagen des Elternhauses; dort werden schon früh die Weichen für ein Verhalten gelegt, das keinen Wert auf Eigenverantwortung legt; und das unabhängig von der Schulform.
Wir werden ein Land von lauter verwöhnten kleinen Prinzchen und Prinzessinnen.
Klingt komisch, ist aber so ![]()
die beiden Schüler, denen ich nachträgliche Manipulation nachweisen musste, waren ganz schön bedient hinterher.
Das ist viel mehr als nur peinlich:
nämlich schlicht und ergreifend Urkundenfälschung
und kein Kavaliersdelikt.
Einer der Schüler war bereits über 14, d.h. durchaus strafmündig.
Meine Schulleitung hat das dann sehr deutlich gemacht und von einer Anzeige Abstand genommen.
Ich für mein Teil hoffe nur, dass sich meine Photographiererei langsam rumspricht ![]()
zum Manipulationsversuch:
ich photographiere alle Klassenarbeiten, bevor ich sie korrigiere.
Ist ne doofe Arbeit, aber in diesem Schuljahr habe ich bereits zwei nachträgliche Manipulationen entdeckt ![]()
Wenn ich die Arbeiten nach derr Korrektur von den Schülern wieder eingesammel habe, lösche ich die Photos von der Karte. Kopieren wäre ir zu teuer.
Zum Verhalten des Elternteils:
auch ich rate dir, dich deutlich abzugrenzen. Keine Gespräche außerhaölb der Sprechstunde, ggfs. mit einem Kollegen als Zeugen.
Okay, nun ist es ja schon "passiert". In solch einem Fall würde ich mit der SL Rücksprache halten und um Unterstützung in einem evtl. weiteren Gespräch bitten.
Rücksprache mit Schulleitung und Klassenlehrerin haben Folgendes ergeben:
Schüler länger dabehalten zum Putzen geht nicht. Nicht mal mit einer Woche Vorlauf, um die Eltern zu informieren.
Ich sollte mich weigern, in einem versifften Klassenraum zu unterrichten und stattdessen 3 Minuten draußen im Flur warten, bis aufgeräumt ist.
Na toll.
Darauf pellen sich meine Schüler ein Ei ![]()
Androhen könnte ich auch, dass im Falle, dass das nicht klappt, die Schüler nach Unterrichtsschluss dabehalten werden. Nur: durchsetzen dürfte ich das nicht.
Bitte?? Eine Konsequenz androhen, von der ich im Vorhinein weiß, dass sie nicht umsetzbar ist?????
Ich habe dann den Schülern angekündigt, dass sie zukünftig nicht mehr vor dem Unterricht und in der zweiten Pause im Klassenraum bleiben dürfen, wenn dort Müll liegt.
Sie wirkten bedröppelt, und ich warte nun ab, wie sich das entwickelt.
Im Großen und Ganzen hätte ich mir ein deutlicheres Signal von dem Mann gewünscht.
Ich bin ja noch an einer anderen Schule tätig, dort wird konsequenter vorgegangen.
sieht aus wie ne russische Sesamstraßenfigur......
seit Schuljahresbeginn unterrichte ich eine extrem lebhafte 7.Klasse. Ich bin 2x die Woche mit je einer Doppelstunde bei ihnen eingesetzt.
Anfängliche Probleme wie mangelnde Mitarbeit, schlechte Hausaufgabendisziplin, mangelndes Vokabellernen haben sich durch sehr konsequentes Durchsetzen meinerseits größtenteils gelöst.
Ein Problem gibt es allerdings auf Nebenschauplätzen. So finde ich jede Woche in der 5. Stunde den Klassenraum total verdreckt vor; von Chpistüten über feuchte Papierhandtücher bis hin zu kaputtgeschnittenen Radiergummis findet sich so ziemlich alles auf dem Fußboden. Heute schossen die Jungen auch mit Papierkügelchen, die ich allerdings, wenn sie denn landeten, einfach nicht zuordnen konnte. Kurz vor Stundenschluss ließ ich dann die ganze Klasse aufräumen. Die Mädchen ekelten sich vor den angesabberten Papierkügelchen, ein Junge betonte, zum Aufräumen würden schließlich die Putzfrauen bezahlt.
Natürlich habe ich mir ungeachtet des Stundenendes die jungen vorgeknöpft und sie scharf angemeckert, aber ich weiß genau, dass da die Nachhaltigkeit fehlt.Die Klassenlehrerin traf ich nicht mehr in der Schule an. Ich selbst bin nur 2x die Woche an der Schule (Abordnung).
Ich würde gerne beim nächsten Mal zeitnah handeln: mir schwebt eine Art Putzdienst für die betreffenden Jungen vor, besonders für den mit der frechen Putzfrauenantwort.
Doch darf ich das erst nach Benachrichtigung an die Eltern anordnen, d.h. mit mindestens einer Woche Vorlauf. Das ist mir eigentlich nciht zeitnah genug ![]()
Reflexionsschreiben,Zusatzaufgaben, schriftliche Hinweise an die Eltern, Elterngespräche, Verweise: alles schon von mir durchgeführt, hält gerade die nächste Schulstunde vor. Besonders einer der Jungen hat notenmäßig absolut nichts mehr zu verlieren, so dass ihn selbst Nacharbeit am Nachmittag kalt lässt.
Nun bin ich einigermaßen ratlos.
Wer hat die coolen Tipps mir Dauerwirkung?
ZitatDA sie nach der Ausbildung nicht sofort einen Job hatte, auch kein Arbeitslosengeld o.ä. bekam, kam sie eben nicht raus.
war bei mir auch so nach dem Referendariat, 4 Monate lang.Das Günstigste war da (2008), sich mit ewig hoher Selbstbeteiligung zu versichern, so dass aber Krankenhauskosten übernommen worden wären.
Für 4 Monate geht das mal ![]()
so wie du das schilderst, scheint das sich fast schon in Richtung "Sucht" zu bewegen. Ich weiß nicht, ob man dafür als Lehrer richtig ausgebildet ist.
Ansprechren würde ich das auf jeden Fall. Vielleicht wären die Eltern ja auch zu einer weiterführenden Beratung bereit.
Ansonsten könnte man überlegen, zum Thema "Übermäßiger PC-Konsum" einen Infoabend für einen oder mehrere Jahrgänge zu organisieren. Hier am Ort macht das die Caritas (Suchtberatung)
vor 2 Jahren zahlte die Schülerhilfe 17 Euro für 90 Minuten.
Die Volkshochschulen zahlen ihren Dozenten exakt das Doppelte.
Man sollte aufpassen, die Preise nicht zu sehr zu dumpen!
mich fragt sowas auch kein Mensch ![]()
aber ich frag ja auch keinen Siemensianer: Und, was macht die Firma? ![]()
Zitat[i]
... da wird erwartet, dass die Kinder ordentliche Aufsätze und Diktate schreiben und die Rechtschreibentwicklung bitteschön abgeschlossen ist.
Nein, dass diese Entwicklung mit Eintritt in die 5.Klasse nicht lange abgeschlossen ist, weiß jeder SekI- Lehrer. Deshalb wird ja auch auf den weiterführenden Schulen Rechtschreibung noch weiterhin geübt.
Wenn ich aber meinen 6. und 7. Klässlern etwas fürs Grammatikheft diktiere und merke, die sind überfordert, alle zur gleichen Zeit zuzuhören und sich dabei zu konzentrieren, dann frage ich mich schon, was in all den Jahren vorher geschehen sein mag.
Zitat- Das Diktat stellt eine Form der Schreibaufgabe war, die im außerschulischen Leben praktisch keinerlei Relevanz hat (doppelte Handlungsorientierung der Grundschule).
das wage ich doch stark zu bezweifeln ![]()
Im Übrigen: viele Wege führen nach Rom.
Wie die Rechtschreibung eingeübt und überprüft wird, ist m.E. egal, solange die Methoden variieren. Und keiner hat hier behauptet, Diktate als einzige Überprüfungsform anzuwenden.
auch dieses hier
ZitatDie SuS haben unterschiedliche Schreibgeschwindigkeiten, was dazu führt, dass die einen gelangweilt sind und sich anderweitig beschäftigen, während die anderen kaum mit dem Schreiben nachkommen und keine Zeit zum Nachdenken haben. In beiden Fällen gibt das Resultat des Diktats nicht die Rechtschreibfähigkeiten wider.
wundert mich. Unterschiedliches Tempo haben die Schüler in allen Bereichen.
Was schließt man also daraus?
und warum machst du das so ? *neugierig bin*
Wissen die Kinder, wie die Aufgabe bepunktet wird?
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