Beiträge von Friesin

    Zitat

    Original von Ummon
    Okay, danke.


    Wenn ich bei jedem Schüler nachsehe, welche Punktezahl er hat, dann im Notenschlüssel nachschaue, welche Note das ergibt und dann beim Schüler diese Noteeintippe, dauert das bei 32 Schülern recht lange.

    das geht ratzfatz auch ohne Exel :D

    ich schreibe ja auch Exen mit Punktesystem.
    Die Hälfte der Gesamtpunktzahl ist immer gerade noch die 4, bei
    36 Gesamtpunkten also
    18 Rohpunkte (BE) = 4

    die Punkte zwischen 18 und 36 verteilen sich gleichmäßig auf die Noten 1-4,
    so dass herauskommt:

    18- 22 BE = 4
    23- 27 BE = 3
    28- 32 BE = 2
    33- 36 BE = 1

    Wir sind gehalten, die Notenschritte unbedingt äquidistant zu erstellen.

    Trotz unterschiedlicher Gewichtung achte ich beim Erstellen der Ex und bei der vergabe der einzelnen Bewertungseinheiten darauf, möglichst eine gute, d.h. teilbare Zahl an BEs auszuweisen.

    Und schon ist die Berechnung ganz simpel :D

    Natürlich ist dann jemand mit 22 Punkten haarscharf an einer 3 vorbeigerutscht, aber Grenzen gibt es halt immer.

    3,4 ist auch für mich traumhaft !!!
    was heißt "ist"--> oft genug WÄRE es traumhaft!! ;)

    Interessant finde ich übrigens Folgendes:

    Zitat

    habe den Erwartungshorizont erweitert/verändert

    auf die Idee bin ich überhaupt noch nicht gekommen :D

    bei Klassenarbeiten gebe ich nur ganze Noten.

    Schlimm genug, dass in meinem Bundesland bei Zeugnisnoten arithmetisch gerechnet wird... X(
    (wobei das andererseits Entscheidungen vereinfachen kann ;))

    Zuminmdest die Frage der Gewichtung mündlich/schriftlich ist bei uns festegelegt. Und soweit ich weiß, nicht per Konferenzbeschluss, sondern hochoffiziell.
    Das macht die Sache einfacher, für Lehrer wie für Schüler.

    Wieviele mündliche Noten welcher Kollege macht, bleibt dann jedem selbst überlassen. Es sollten nur pro Schüler einer Lerngruppe etwa gleich viele sein.
    Und natürlich sollten verschiedene Kompetenzbereiche damit erfasst, bzw. getestet werden.

    Zitat: Und die Ungerechtigkeiten, die dadurch entsehen, dass es dem einen Schüler halt nunmal privat / gesundheitlich / emotional besser geht als dem anderen und der eine viel Support hat , der andere gar keinen, alle aber über die selbe Latte müssen, den kann man auch nie aufheben.

    Nee, kann man nicht. Muss man aber m.M. nach auch nicht.
    Unterschiede wird es immer geben.

    Zitat

    Original von Hermine
    "wo" ist in der Tat kein Relativpronomen, der Satz, nachdem du fragst, Sinfini, ist eine Lokaladverbiale.
    Relativpronomen sind z.B. "der, die, das" im Sinne von "Der Bruder, der...", "die Schwester, die..." , "das Buch, das" oder "welcher, welche", alles, was das vorangegangene Subjekt näher bestimmt.

    ... oder jedes beliebige andere Satzteil

    Zitat

    Original von webe
    Ich sage es noch einmal: Ich mache meinen Job ziemlich gut. Dass ich den in der Prüfung nicht so gut gemacht habe, liegt an anderen Dingen.

    Ich finde es reichlich arrogant zu sagen, alle Lehrer, die einen schlechteren Schnitt als 3 haben, seien sowieso nicht geeignet.

    3 = befriedigend

    was soll daran schlecht sein?

    ich staune immer, wenn eine Note besser als 2 schon als selbstverständlich angenommen wird.
    In meinem Jahrgang im Referendariat (15 Refs) gab es genau einmal die Note 1,2. Alle anderen waren deutlich unter 2.

    Aber Diskussionen dieser Art führen meist zu nichts.... :(

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