Beiträge von Friesin

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    Original von schoko-meiki
    Hab heute die Abrechnung bekommen und konnte es kaum fassen...fast ein ganzes Gehalt brutto dazu, da kommt echt mal Freude auf! :)

    Ich habe mich im ersten Moment allerdings gefragt, ob es evtl. das Geld aus der einen Plusstunde ist, die ja alle Lehrer in NDS bis zu zehn Jahre ansparen mussten und die man jetzt abbummeln oder sich auszahlen lassen kann. Hat da schon einer was von gehört? Wäre ja traumhaft, wenn das Geld nun auch noch käme!!

    echt ????? ich habe brutto 480 euro zusätzlich bekommen, macht netto 180 X(
    na immerhin ;)

    meines Wissnes ist Sexualkundeuntericht in der Grundschule nichts Ungewöhnliches. Ich bin mir auch nicht sicher, ob Dinge wie Verhütung schon minutiös dort angesprochen werden.

    Die erste Regel mit 8 dürfte aber nach wie vor nicht die Regel, sondern eher die Ausnahme sein. erster Sex mit 11 und erste (??) Abtreibung mit 12 ebenso !!!

    Zitat

    Original von FrauLehrerin
    Nein, DU hast keine Macke. Du bist ja zuhause geblieben, die Macke habe ICH, ich war am Montag beim Arzt, der wollte mich erst mal für 3 Tage (genau deine Symptome) krankschreiben, da habe ich gesaagt: Wie 3 Tage, das ist aber lang, also 2 reichen voll. Hat der Arzt komisch geguckt und mich für zwei Tage krankgeschrieben, mit dem Hinweis: Na, den Rest der Woche könnten Sie aber noch ein bisschen schwächeln.
    Und jetzt war ich heute wieder in der Schule: In der einen Stunde ist mir nach 6 Sätzen die Stimme weggebrochen und die SChüler haben vorgeschlagen, dass ich mir eine Stillarbeit überlegen solle, das höre sich ja sehr schräg bei mir an und in der letzten Stunde bekam ich einen so heftigen Hustenanfall, dass ich während eines Schülervortrages den Klassenraum verlassen musste, meinem Schulleiter in die Arme lief, der dann sagte: Also, Sie wissen schon, dass man erst wieder arbeiten kommen sollte, wenn man auch gesund ist...

    ALSO: Die Macke gehört mir! :P

    überzeugt -- ich überlasse sie dir gerne, "unsere" Macke :D :D

    Bist doch hoffentlich wenigstens heute daheim geblieben?
    und wie geht es dir heute?

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    Original von CKR
    Eine andere Möglichkeit wäre eine mündliche Überprüfung, wenn der Schüler in der Schule ist. Damit hätte man die Ersatzleistung abgenommen und ist rechtlich auf jeden Fall auf der sicheren Seite. Hat er keine Ahnung vom Thema erhält er eine 5 oder 6. Hat er Ahnung, bekommt er die bessere Note.

    wobei mir bei dieser Variante die praktische Umsetzung problematisch erscheint:
    kann denn eine mündliche Überprüfung vor der Klasse gleichwertig sein mit einer Klassenarbeit ?
    Allein schon der zeitliche Aspekt ist doch ein völlig anderer.
    Die anderen Schüler musst du dann irgendwie beschäftigen ?

    irgendjemand ist immer knapp an der besseren Note vorbeigerutscht. Der ärgert sich. Klar.
    Irgendjemand liegt immer knapp über dem Bafög-Satz, über einer Einkommensgrenze, über einer Grenze, die als gesundheitlich unschädlich gilt.
    genauso gibt es immer jemanden, der knapp drunter liegt -- der freut sich.
    such is life :D Genau das sag ich meinen Schülern auch immer. Hilft nur sehr bedingt. ;)

    Matula, bei der Grenze zwischen 4 und 5 achte ich eher darauf, dass die nicht zu knapp verläuft und verschiebe dann ggf.
    Ebenso im Zweifelsfall zwischen der 5 und der 6, weil ja nach oben keine Begrenzung ist.

    Aber meine Schüler haben sich sogar aufgeregt, als ich den schulinternen Vetreilerschlüssel für den Fragenteil an die Tafel schrieb - den müssten sie seit Jahren kennen :motz:

    Gut, ich bin neu, vielleicht hört das Gefeilsche wirklich demnächst auf, wie Hermine meinte ;)

    Ihr seid so lieb !! :bussi: (und vernünftig)

    von meinem Elternhaus kenne ich es so, dass man erst kurz vor dem Exitus krank daheim bleibt :haudrauf: das sitzt wohl immer noch drin :D

    Wärmflaschenwasser blubbert schon, Sofa ist bereits freigeräumt

    Findet Ihr das auch so ätzend ? Ständig dieses Gefeilsche um halbe Fehlerpunkte, wenn die Schüler ihre Klassenarbeiten zurückbekommen ?

    ich bleibe da immer in der Sache fest, doch schließe ich nicht aus, dass ich mich mal verzählt haben könnte. Dann korrigiere ich mich gerne.


    der Knüller war heute ein Schüler, der mir erklären wollte, wegen "diesem halben Fehler" würde er wahrscheinlich sitzenbleiben.

    ich fass es nicht. Stehen die dermaßen unter Druck, dass ihnen jedes noch so billige Mittel recht ist?

    (besagtem Schüler habe ich erklärt, dass kein Mensch wegen einem halben Fehlerpunkt sitzenbleibt, denn mit nur einem halben Fehler hätte er ne 1 geschrieben :D, dass dazu noch ein zweites Fach im 5er Bereich gehört und dass wir erst November haben !!!!!)

    habe mich heute und gestern mit sehr starker Erkältung, Schniefnase, Halsweh und Schwindel in die Schule geschleppt,
    doch nachdem ich heute merkte, dass ich meinen Schülern Stuss erzählte (neiiiin, nicht fachlich, aber ich habe ne Schulaufgabe zurückgegeben und mich vertan bei der Erklärung des Notenschrittes :qualm:),
    hab ich kurzerhand für morgen krank gemeldet.
    Kaum zu hause, packt mich das schlechte Gewissen: wenn es nun über Nacht deutlich besser wird ??

    sagt mir doch mal bitte alle, dass ich ne Macke habe !!!! :rotfl:

    meine Schulleiterin wird völlig unangemeldet kommen und will nach eigener Aussage eine "stinknormale" Stunde sehen.

    Lauter Feuerwerksstunden kann ich gar nicht machen, ich muss doch im Stoff weiterkommen X(

    aber ich weiß jetzt schon, dass ich nervös sein werde. *bibber*

    es gab in den 70er Jahren eine starke Tendenz in Richtung: Rechtschreibung ist unkreativ und wenn nicht überflüssig, so doch zweitrangig.

    den Kindern wurde nicht mehr "zugemutet", viel zu schreiben (Stichwort Lückentexte).

    Und auch hier gibt es ja Debatten über den Sinn und Unsinn von Diktaten.

    Bei meine eigenen Kindern, die durchweg sehr sicher sind in der Rechtschreibung, gab es manchmal auf meinen Hinweis: "Schau dir dieses Wort noch mal an" die Antwort: "Das ist jetzt Sachkunde, da muss man nicht richtig schreiben"

    Ja Hallo ???????? Was wird denn da vermittelt ??

    die Frage stellt sich mir nicht: Privatleben ist das Selbstverständlichste, das ich mir denken kann.

    wenn mich Schüler in meiner Freizeit (und ja, auch auf Feiern :D) sehen,
    kein Problem. deshalb fühle ich mich nicht beobachtet.

    Freizeit oder Zeit für Dinge/Personen neben der Schule zu haben, hab ich mir angeeignet.
    Schwieriger war die Situation ohne Beruf, aber mit mehreren kleinen Kindern !!!! :D

    Zitat

    Original von ***Andi***
    Gebe Sunny recht, genauso ists. Bin ein bisschen baff was für unterschiedliche Meinungen hier kursieren... man sollte meinen der Begriff Differenzierung (und seine Formen) sei Handwerksgrundlage...

    Gruß, Andi

    ich bin auch überrascht.

    habe es gerade so gelernt wie von mir beschrieben. Bei jeder Art der Diffenerenzierung handelt es sich um EINE Lerngruppe, der ich differenzierte Arbeitsaufträge gebe.

    Sollte das je nach Schulform oder Fach oder Bundesland unterschiedluch definiert werden ?(

    Zitat

    Original von SunnyGS
    Ich muss meinen Vorschreibern, insbesondere der Friesin, widersprechen.

    Innere Differenzierung bezeichnet die Maßnahmen, die ein Lehrer vornimmt um den unterschiedlichen Ansprüchen der Schüler innerhalb einer Lerngruppe gerecht zu werden. Also alles was innerhalb des Klassenzimmers im normalen Unterrcht passiert.
    Aber nicht jede Lerngruppe ist automatisch differenziert. Sie ist heterogen und der Lehrer muss das Mitteln der inneren Differenzierung anwenden um allen Schülern optimels Lernen zu ermöglichen.
    Oder etwas ausgefeilter ausgedrückt:

    Zitat http://www.kbs-koeln.de/igs-hohlweide/…m/800/4_1.html:

    Äußere Differenzierung hingenen ist alles, was strukturell erfolgt. Also beispielsweise die Einteilung in Leistungs- und Grundkurse oder spezielle Förderangebote für einzelne Schülergruppen. Die Einteilung kann dabei nach Interessen oder nach Leistung erfolgen.

    LG
    Sunny

    genau mit dem ersten Absatz gehe ich konform.
    Der zweite Absatz bezeichnte meiner Meinung nach aber doch nichts Anderes als der erste , oder hab ich Tomaten auf den Augen? ?(

    Mittagsschläfchen ??? Niemals !!!!!

    erstens komme ich immer erst um 15.30 Uhr heim, und zweitens frag ich mich: wozu ? ist doch ein normaler Arbeitstag.
    Hab zwar ne volle Stelle, aber ich bin noch nicht im Altenheim :D

    Allerdings nehme ich mir erst ca eine Stunde Auszeit, bevor ich mich an meine Vorbereitungen oder Korrekturen setze ;)

    Zitat

    Original von SteffdA
    Thema der Stunde: "Grammatik, kein Thema!"
    Inhalt: Redewendungen oder Phrasen die nicht wörtlich, sondern in ihrer Bedeutung (also als "fertige" Sätze) übersetzt werden

    So ganz ohne Grammatik gehts natürlich nicht, aber muß man denn unbedingt immer (mit Betonung auf immer) diese Grammatiktabellen hoch- und runter orgeln? Auch die kann man sicher nicht einfach weglassen, zu einer Sprache gehören nunmal Grammatik und Vokabular, aber vielleicht kann man ja grammatikalisch richtige Formen implizit durch Anwendung lernen, z.B. in fertigen Redewendungen usw.

    rauf und runter orgelt auch schon lange kein Mensch mehr die Grammatik. das war zu meiner Schulzeit vor 150 Jahren schon nicht der Fall!

    aber nur in Redewendungen kann man Strukturen auch nicht lernen. Und gerade schwächere Schüler brauchen klare Strukturen, um zu verstehen und zu lernen.
    wie immer machts die Mischung ! (eigentlich..)

    Zitat

    Original von Paulchen
    Das gleiche Phänomen beobachte ich auch.

    Reine Grammatik-wiederhol-Stunden kommen auch in der Oberstufe noch gut an. Die Schüler verlangen diese klaren Strukturen, an denen sie sich entlanghangeln können und ich kann das verstehen.

    spätbeginnendener Lateinuntericht in Kl. 11
    (3. oder gar 4. Fremdsprache):
    Anleitung vom Fachleiter:

    "machen Sie es deduktiv. Geben Sie den Schülern die Grammatik vor, die brauchen das nach so vielen Jahren modernen Fremdsprachenunterrichts" :rotfl:

    und ich hatte so richtig nach allen Regeln der (Lehr)Kunst loslegen wollen mit eigener Erarbeitung der Grammatik durch die Schüler, hatte Spiele und Kontexte erarbeitet, um sie behutsam an den neuen Stoff heranzuführen ;)

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