Beiträge von Friesin

    Zitat

    Original von alias
    Heute:
    Kein Abiturient an der Schule meiner Kinder kam ohne zusätzliche Literatur, Lektürehilfen, Nachhilfelehrer, Ferienkurse zum Abitur... da werden von den Eltern Unsummen investiert. Kein Wunder, dass nur ganz wenige aus sozial schwachen Familien diesen Weg gehen.

    Irgendwann werden wir wohl auch in Deutschland mit dem Schlussatz aus dem Artikel konfrontiert werden:

    nein, das stimmt einfach nicht. Bei meinen Kindern (vier an der Zahl) habe ich die Erfahrung gemacht, dass diejenigen, die eine Gymnasialempfehlung hatten, und auch etliche derer, die eine Realschulempfehlung hatten, sehr wohl ohne eine einzige Nachhilfestunde zum Abitur kamen. Und auch zu sehr anständigen Notendurchschnitten.

    und den Absatz über Xiao Yan meinst du bestimmt nicht ernst, wie sonst würdest du dir erklären, dass immer mehr Eltern ihre Kinder durchs Gymnasium prügeln wollen ? Abgesehen davon sollte man nicht die kulturellen /gesellschaftlichen Unterschiede zwischen China und Deutschland vergessen, gerade was Schulpflicht und Schulgeschichte anbelangt. *Kopfschüttel*

    von vielen Schülern werden gerade die besonders empathisch denkenden Lehrer, die, die (zu) viel Verständnis haben, die im positiv-idealistischen Sinne "was verändern" wollen, verstärkt fertiggemacht.

    Muss nicht so sein, ist aber oft so.

    Dir will ganz sicher niemand etwas ausreden, aber du hast diese Frage aufgeworfen und unsere Antworten gelesen. Schade, dass sie nicht das sind, was du erwartet hattest ;)

    gerade als Lehrer muss man auch Abstriche machen können und extrem flexibel sein !!
    Und man muss Strategien entwickeln, um sich nicht ZU sehr zu engagieren, denn davon geht man langfrisitig kaputt.
    Freude am Beruf ist natürlich ne super Voraussetzung, aber niemals die Haltung: Ich opfere mich eh immer auf, also bin ich als Lehrer gut geeignet!

    :D sozialer Beruf höchstens insofern, als man eben mit Menschen zu tun hat. Aber das haben Friseure auch.

    Für den Beruf des Lehrers sollte man schon in sich gefestigt sein, wer in diesem Beruf eigene Schwierigkeiten oder grundlegende Daseinsfragen beantwortet haben möchte, ist m.M. nach am falschen Platz.

    Der Beruf hat oft genug etwas mit Löwenbändigern gemein :D

    *okay, ein klein wenig übertrieben*GG

    kommst du zum Schüler ? Das entnehme ich deiner Eingangsfrage. Aber egal, beide Parteien sollten selbstverständlich pünktlich beginnen. Und auch enden.
    Wenn du willst, kannst du auch eine Art "Klassenbuch" führen, eine Kartei, in die du einträgst, was du wann mit dem Schüler gearbeitet hast und wie er mitgearbeitet hat, bzw. wo Schwächen/Stärken/Verbesserungen zu erkennen waren.

    was hast du denn in dem Din A -Bogen alles erfasst ?
    Bin ganz neugierig geworden ;)

    etwas zu schreiben kannst du legitimieren mit der Begründung, durch ihre Störaktionen hätten die Schüler weniger vom Unterricht mitbekommen und müssten das eben nachholen.
    Natürlich muss der zu schreibende Text dann mit dem Unterricht zu tun haben und darf kein stupides Abschreiben sein

    ich sehe das so wie Neleabels. irgendwelche Kompetenzen sollen doch in jedem Fach von den schülern erworben werden, und die sollten m.M. nach abprüfbar sein.
    Auch für die Schüler empfinde ich diese Tests (übrigens auch Grammatik- und Vokabeltests in den Sprachen ) als hilfreich, weil so ihre Note noch mal eine zusätzliche Basis erhält. Gerade für die stilleren Schüler, die in den sog. Nebenfächern oftmals "untergehen", ist das auch noch mal eine Möglichkeit, zu zeigen, dass síe mitgearbeitet haben.

    Den einzigen Nachteil sehe ich in der Zusatzarbeit für den Lehrer, wenn er mehrere Tests anbietet.

    Zitat

    Original von unter uns

    Nun ja, mit Anpassungen ist das so eine Sache...

    mal vom Gym BW aus gesprochen:

    Bei 1,5 Jahren hast Du hier ein knappes halbes Jahr Zeit zur Vorbereitung auf den selbständigen (!) Unterricht. Das ist nicht viel.


    so lange ? In Niedersachsen war die Vorbereitung auf den eigenverantwortlichen Untericht 3 Monate bei einem Referendariat von 2 Jahren.
    Ich gebe dir auch den Tipp, lies dich schlau über das Referendariat in beiden Bundesländern. Nur dann kann man wirklich vergleichen.

    Und noch was: viele UBs während der Ausbildung können auch von Vorteil sein ! ;)

    Zitat

    Original von *Stella*
    Ich klinke mich hier mal einfach ein, sorry, ich hoffe es ist Ok, aber irgendwie passt es ja auch zum Thema.

    Wie ist es denn zum Beispiel bei Nachhilfe? Muss ich das streng genommen auch irgendwo genehmigen lassen und Steuern dafür bezahlen? <naivgefragt>

    Hab nämlich mal in Erwägung gezogen, das zu machen..

    strenggenommen ja !

    Zitat

    Original von Maren

    Man braucht zumindest ein "fakultätsinternes" Graecum. Wie das mit Latein ist, kann ich nicht genau sagen. Aber ich denke, wenn man schon Griechischkenntnisse braucht, wird man um Latein wohl auch nicht herumkommen...
    Der Lernaufwand wird auf jeden Fall nicht geringer. Auch wenn ich behaupten würde, dass eine fakultätsinterne Prüfung nicht so schlimm ist wie die vor der Bezirksregierung. =)

    Gruß,
    Maren

    Graecum ist Graecum. Die Prüfungsanforderungen sind festgelegt, egal, wo die Prüfung abelegt wird. es muss auch immer jemand von einer schule dabeisein, da Graecum und Latinum abiturgebundene Prüfungen sind.(beim Hebraicum weiß ich es nicht, ;))

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