Hmmh, ich habe auch eine feste Sprechstunde mit Telefonzeiten, dienstags zwischen 10.10 und 10.55 Uhr. Ist das bei euch anders?
Beiträge von gingergirl
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Wäre ich deine SL, würde ich als erstes fragen, ob es keine Termine außerhalb deiner Unterrichtszeiten gibt. Da diese angeboten werden, würde ich dich nicht befreien. Warum auch?
Ich selbst hätte auch meinen Kollegen gegenüber ein schlechtes Gewissen, wenn die mich vertreten müssten, obwohl es einen Alternativtermin gibt bzw. das ganze LEG auch problemlos mit nur einem Elternteil abgewickelt werden könnte. -
Unser Kind war immer nur mit einem Elternteil zu den LEGs, da halt auch immer nur ein Elternteil Zeit hatte. Reicht doch auch, ist nur ein Gespräch zwischen Lehrkraft und Kind. Eltern sind da total im Hintergrund bei uns.
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Die Gemeinschaftsschulen haben keine Chance gegen die Gymnasien, da die Gymnasien als leistungsorientierte Schulart doch funktioniert.
In BW hat das Schulsystem auch funktioniert, solange man sich am Leistungsprinzip orientiert hat. Ich habe vor etwas mehr als 20 Jahren Abitur an einem allgemeinbildenden Gymnasium gemacht. Ein Fünftel meiner Mitabiturienten waren Leute, die irgendwann zwischen Klasse 5 und 8 von der Realschule zu uns gelangt sind. Das Schulsystem war sehr durchlässig, der Wechsel eines leistungsstarken Schülers von der RS aufs GY in der Regel kein Problem, da auch dort an der RS hoher Anspruch gefahren wurde. Desweiteren haben viele weiteren meiner Altersgenossen nach der Mittleren Reife das Abitur an den Beruflichen Gymnasien erlangt.
Heute ist von Leistungsorientierung an der Realschule keine Rede mehr. Da wird einfach jeder mitgenommen, das Niveau muss unterirdisch sein.
Ich habe einen Freund, der in der DDR auf der POS war. Heute ist er Juraprofessor an einer renommierten Uni im Ausland. Er sagt, er habe sich in der Schule tierisch gelangweilt. Die einzigen Herausforderungen für ihn seien Zusatzangebote gewesen, staatliche Wettbewerbe in einzelnen Fächern. Und war es in der DDR nicht auch so, dass leistungsschwache Schüler einfach so die Schule nach Klasse 8 ohne Abschluss verlassen haben und in die Produktion geschickt wurden, damit sie nicht weiter stören? -
Die Kenia-Koalitionäre können sich ja mal in BW umschauen, wie man ein funktionierendes Schulsystem mit der Bildung von Gemeinschaftsschulen in den Graben fährt.
Klingt jetzt aber zum Glück erst mal so, dass die Hürden so hoch liegen, dass die Zahl der Schulgründungen eher überschaubar sein wird. Scheint mir so, als ob die CDU das aussitzt. -
Ich vermisse ihn auch. Ich fand seine Beiträge immer interessant, da er aus der Sicht einer "Feld-Wald-und-Wiesenlehrerin mit den Fächern Geschichte und Deutsch" immer interessante Beiträge aus der unbekannten Berufsschulwelt gebracht hat. Wo finde ich den letzten Beitrag?
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Ich würde auch einen Termin morgens anbieten. Exakt 35 min. vor Schulbeginn. Hat dann auch den Vorteil, dass das Ende nicht offen ist. Nach spätestens 25 min. ist das Gespräch mit Hinblick auf den Unterrichtsbeginn beendet.
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Karl-Dieter: Richter, stimmt. Zählt jetzt aber nicht ganz. Ist doch gar nicht freie Wirtschaft

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@Lehramtsstudent: Träumen, schön und gut. Aber an dem Tag, an dem ich mich für das erste Semester Lehramt GY eingeschrieben habe, wusste ich doch, was finanziell maximal auf mich zukommt. Ich konnte mir das doch alles auf Heller und Pfennig ausrechnen. Dass es mit Oberschicht nix wird, ganz klar. Dass ich nie einen Dienstwagen mit AMGAusstattung fahren werde, war mir selbst mit 19 bewusst. Warum dann also nach oben schielen?
Dafür läuft Gehalt halt auch IMMER weiter... -
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Firelilly: Du warst ganz sicher nicht die letzten Jahre mal in einer Jugendherberge. Sonst wüsstest du, dass da sicher kein Hagebuttentee und trocken Brot ausgeteilt wird.
Nur dass es klar ist: Ich fahr da privat hin, nicht dienstlich.Firelilly, beantworte uns doch jetzt bitte endlich mal die Frage aller Fragen: Wenn in der freien Wirtschaft alles so wunderbar ist (Geschenkkorb!), warum um alles in der Welt arbeitest du dann nicht da als diplomierte Naturwissenschaftlerin?
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Ich erzähl euch jetzt auch mal ne kleine Anekdote. Ich hab heute mal wieder meinen Sohn zum Trompetenunterricht gebracht. Sein Musiklehrer ist ein richtig Guter, er hat bei DEM namhaften Vertreter seiner Zunft an einer renommierten Musikhochschule studiert. Aber weil die festen Stellen an Orchestern halt sehr rar sind, hält er sich freiberuflich über Wasser. Ab und zu darf er an einem angesehenen Theater in der Umgebung aushelfen, wenn die zusätzliche Jazztrompeter brauchen und ansonsten hält er sich mit Musikunterricht über Wasser. Der fährt richtig, richtig weit, um an der Orchesterschule meines Sohnes unterrichten zu dürfen. Rentenabsicherung gleich Null, da freiberuflich.
Nee, Mikael, die richtig unterbezahlten, wenig wert geschätzten Lehrer triffst du nun wahrlich nicht unter den A12/A13ern an einer bayerischen oder niedersächsischen Schule!
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