Beiträge von gingergirl
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Steht Ek für Erdkunde oder Ethik? Hier heißt das Fach nämlich Geographie.
Ich wohne in dem Eck. Wenn du möchtest, kannst du mir eine PN schreiben.
Bamberg ist wahnsinnig beliebt, da Unistadt und hohe Lebensqualität. Da sind die Chancen für Leute ohne sozialen Gründe nicht sehr hoch. Nach Coburg und gerade Hof sind die Aussichten etwas besser, aber hier sinken die Schülerzahlen eher, so dass Stellen bei Pensionierung einfach nicht nachbesetzt werden. In meinem Kollegium macht sich die Generation Ü40 schon immer darüber lustig, dass wir jetzt einfach alle zusammen alt werden bis zur Pension, da keine jungen Kollegen nachkommen werden.
Das Problem ist einfach, dass die Stellen wie gesagt nicht schulscharf sind und deine Planstelle dann theoretisch überall in Bayern sein kann. Du kannst versuchen, dass du dich als freier Bewerber von einem Schulleiter anfordern lässt, der Bedarf hat. Das Verfahren ist aber völlig undurchsichtig und ob das klappt, weiß man nicht. Es könnte aber auch sein, dass in Zukunft der Lehrermangel so groß sein wird, dass man mehr Ansprüche stellen kann. Hast du denn schon mal mit SL Kontakt aufgenommen, ob in deinen Wunschstädten Bedarf besteht?
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Für diese Diskussion gilt wie für viele andere im Bildungsbereich auch, dass strukturelle Probleme individualisiert werden. Wenn man überfordert ist, dann ist nicht das System Schuld, sondern das Individuum Lehrer, das nicht genügend brennt, nicht offen ist, nicht genügend Yoga macht, nicht kollegiale Supervision betreibt, sich nicht fortbildet, nicht vernünftig atmet, ... Ich ziehe mir diesen Stiefel einfach nicht mehr an.
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Wenn du kündigst und dich in Bayern neu bewirbst, ist noch lange nicht sichergestellt, dass du in den ländlichen Raum kommst. Hier gibt es keine schulscharfen Bewerbungen, Neueinstellungen kommen mit Vorliebe in die Ballungsgebiete, wo die Bevölkerung wächst. Es gibt sehr viele Kollegen, die versuchen, seit Jahren aus München wegzukommen. Es könnte aber sein, dass aufgrund des Lehrermangels unter der Hand was geht hinsichtlich einer Wunschschule. Wenn ein Schulleiter dich unbedingt braucht und er dich haben will, könnte es klappen, dass du an deinen Wunschort kommst. Ansonsten ist das eher offen.
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In Bayern ist die Kombi Deutsch und Ethik am GY mittlerweile so gesucht, dass sie für den Quereinstieg geöffnet worden ist. Du müsstest also nicht mal was nachstudieren.
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Wirklich schade, ich hätte gerne an einem Treffen teilgenommen!
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Ich denke auch, dass die Entfristung eben bedeuten würde, dass du theoretisch an jeder Schule eine Stelle zugewiesen bekommen kannst. Eine feste Stellenzusage vor Ort kann dir normalerweise niemand garantieren. Dein SL wird dir auch keine Stelle anbieten können, da er ja auf dem Papier keine freie Stelle hat. Wenn du eine feste Stelle willst, dann musst du damit leben, dass diese woanders sein kann/wird als bisher oder du hoffst halt weiterhin auf eine Weiterbeschäftigung vor Ort mit den aufgezeichneten Unsicherheiten (Sperre etc.). Entfristung sollte übrigens schon klappen, denke ich. Der Lehrermangel gerade an bayerischen RS wird ja extrem werden in den nächsten Jahren.
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Das stimmt doch für Deutschland gar nicht. Hier wandern doch nicht die "besten" zu, sondern wir haben de facto doch über die Asylgesetzgebung viel ungeregelte und ungesteuerte Migration.
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Kindergarten mit offenem Konzept: Da wird nie gebastelt.
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Und der Rechtsanspruch für Grundschulen im Ganztag ab 2026 lässt sich natürlich auch völlig ohne zusätzliche Lehrerstunden gestalten.
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Ich bin an meiner Schule nicht intellektuell unterfordert. Ich finde es allenfalls intellektuell eine Zumutung, wenn mir ein Ex-Waldorfschüler ohne eigene Erfahrung als Lehrer erklären möchte, wie ich meinen Job zu machen habe.
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Er war selbst auf einer Walddorfschule, hat dann Physik studiert und hat null eigene Unterrichtserfahrung.
Ist doch klar, dass er in einer eigenen Welt lebt, was Schule anbetrifft.
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Landtagsabgeordneter Martin Böhm (Bayern): will Nackenschlag wie bei Karnickeln für Parlamentarier, Landtagspräsidentin "beschädigen"
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Bei meinem Sohn (5. Klasse) kann man t und f wirklich nur schwer unterscheiden, da er das f nicht bis in den Keller zieht. Mir erscheint es schon sinnvoll, schon beim Erlernen der Schrift darauf zu achten. Was auch wichtig ist, ist den richtigen Abstand zwischen den Wörtern zu vermitteln. Mir fällt in der Sek I zunehmend auf, dass die Lücke zwischen den einzelnen Wörtern zu gering ist.
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Der AfD-Abgeordnete meines Landkreises, Martin Böhm, der als 2. Vorsitzender mit an der Spitze der bayerischen AfD-Fraktion steht, äußerte beim Parteitag in Greding vor ein paar Tagen folgendes: "Wir müssen den Karnickeln in den Parlamenten den verdienten Nackenschlag versetzen."
https://www.merkur.de/politik/partei…r-92778254.html
Das muss man sich echt mal vergegenwärtigen: der Typ will den Parlamentariern einen Nackenschlag versetzen, er ruft also indirekt dazu auf, die Abgeordneten wie Karnickel abzuschlachten.
Außerdem findet er es legitim, die Landtagspräsidentin zu "beschädigen".
Ich verstehe nicht, warum solche abscheulichen Aussagen nicht viel mehr in der Öffentlichkeit thematisiert werden. Ein wackerer Journalist aus der örtlichen Presse arbeitet sich an dem Menschen ab, ansonsten finde ich keine weitere Auseinandersetzung darüber in der Presse.
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Auch im Todesfall gibt es nur Probleme. Das Reisegeld erbt schließlich irgendjemand. Normalerweise wird das Konto von der Bank sofort gesperrt und die Abwicklung dauert. Und wenn der Erbe auf dem Geld besteht?
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Meine Nichte hat aktuell nicht länger für ihre Diss. in Medizin gebraucht als wir damals für unsere Staatsexamensarbeit. Und in allen anderen Fächern außer Medizin geht der Promotion ja auch immer eine Masterarbeit oder Vergleichbares erstmal voraus.
Und trotzdem war der Opa viel stolzer auf die promovierte Medizinerin als damals bei seinem Sohn (promovierter Naturwissenschaftler mit Diplom). Medizin hat einfach ein besseres Image in der Bevölkerung.
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Es gibt schon noch andere auch, die hier ihren richtigen Namen tragen. Herr Rau z.B., der diesen Thread gestartet hat. alpha kennen auch viele namentlich durch seine Seite.
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Als nicht in unserem Staat integriert würde ich diejenigen bezeichnen, die nicht hinter dem Grundgesetz stehen. Da spielt es keine Rolle, ob man einen Migrationshintergrund hat oder nicht.
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