Hier fahren jetzt Impfbusse, geimpft wird ohne Voranmeldung auf dem REWE-Parkplatz:
Beiträge von gingergirl
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In Hof haben sie am Wochenende 650 Schüler ab 12 im Impfzentrum geimpft:
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Ich spreche von der Zweitimpfung, da gelten die alten Termine.
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Samu, das geht hier nicht. Das Impfzentrum hält an den vereinbarten Terminen fest. Der Hausarzt hat wie gesagt meinen Onkel jetzt aber um 2 Wochen vorgezogen. Der impft halt aber auch nur mittwochs.
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Antimon, du darfst nicht vergessen, dass in Deutschland schon noch relativ viele Menschen auch aus der Risikogruppe noch nicht zweimal geimpft sind. Wer Astrazeneca bekommen hat, hatte 3 Monate Wartezeit bis zur zweiten Spritze. Meine Mutter (73), krebsvorerkrankt, z.B. hat am 14. April wie viele Altersgenossen auch bei einer Sonderaktion vom Landratsamt AZ bekommen und ist erst jetzt am Sonntag planmäßig zum zweiten Mal dran. Mein Onkel (64), COPD da Kettenraucher, wäre laut Plan Anfang August dran gewesen, sein Hausarzt nimmt ihn nächste Woche jetzt früher dran. Zum Glück! Eine Bekannte (fast 60), raucht auch zuviel, als selbständige Musiklehrerin ständig in Kontakt mit Kindern, ist mit ihrer zweiten Impfung Mitte August dran. Das sind alles Leute, die sich schon lange um eine Impfung bemüht hatten, aber nicht früher einen Termin bekommen haben. Ich denke, dass in der Schweiz die Abstände einfach kürzer waren. Bei Biontech 3 statt 6 Wochen oder? Da nur die zweite Impfung zuverlässig ist, ist es fahrlässig, zu viel zu lockern, bevor die Risikogruppen durch sind.
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Ja eben, von denen hat doch gerade keiner mehr 6 Wochen Ferien am Stück. Bei uns hat die SL üblicherweise 3 Wochen Ferien im Sommer. Ich finde die 6 Wochen Ferien so großartig, dass ich nicht darauf verzichten wollte.
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Niemals, weil: Verlust der 6 Wochen Sommerferien, nomineller Gehaltsverlust (viel mehr Arbeit für nicht deutlich mehr Geld), ich hasse bürokratische Aufgaben, bin eine Rampensau (Unterricht macht einfach Spaß).
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Nein, ich mach das nicht und habe das mit dem Leistungsdruck von den Eltern auch selten gehört. Ich bin aber auch in einer Gegend mit sehr niedriger Übertrittsquote (etwas über ein Drittel). Da sind die meisten Kinder schon fürs Gymnasium fit und wenn es nicht hinhaut, "dann get mer hald auf die Realschul". Ich finde aber auch, dass sich in den letzten Jahren viel geändert hat. Ich schreibe in Geschichte z.B. nur noch angesagte Kurzarbeiten und frage nicht mehr ab. Das nimmt viel Druck raus, wenn man nicht ständig Angst haben muss,auf dem falschen Fuß erwischt zu werden.
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Ja klar, und dann wird dein Chef ausgerechnet zielsicher die TZ-Kraft mit 2 Kindern, die in den Sommerferien keine Betreuung haben, verdonnern. Wie gesagt, die Rechtsgrundlage möchte ich sehen.
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Wieso "muss es so oder so gemacht" werden? Wenn sich niemand findet, dann ist es halt so. Ich kann aus meiner Lehrerdienstordnung nun wirklich nicht ableiten, dass ich zu einer "Summer school" verpflichtet wäre.
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Na die Schulleitung kann gerne mit 500 anderen ChaCha in der Stadthalle tanzen, wenn sie das möchte. Aber ich wäre 2021 halt einfach nicht dabei.
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Ja, aber ein Elternbeirat und die Stadt können doch nicht darauf bestehen, wenn das die Schule nicht will. Rein formal muss halt das Zeugnis ausgegeben werden. Die Pflicht, eine riesige Abschlussveranstaltung abzuhalten, an der das Kollegium anwesend sein muss, lässt sich aus meiner Lehrerdienstordnung jedenfalls nicht ableiten.
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Wer hat das angewiesen? Ich kann mir nicht vorstellen, dass so eine Veranstaltung in solchen Zeiten wie diesen eine Dienstpflicht ist. Sollen sie doch feiern, aber ohne dich.
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Stimmt, Antimon, man kann sich nur noch darauf verlassen, dass der eigeneImpfschutz hält. Dem weitaus größten Rest der Welt scheint es ja mittlerweile wurscht zu sein, ob man andere ansteckt.
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Meine Klassen aus dem fränkischen Bullerbü (Landgymnasium mit vergleichsweise niedrigen Übertrittsquoten) sind überwiegend so aus dem Lockdown gekommen, wie sie rein sind. Ehrlich, ich bin überrascht, wie wenig Spuren die Sache bei denen hinterlassen hat. Im Gegenteil, viele haben sogar profitiert, sie sind viel selbstständiger geworden. Aber klar, die kommen mehrheitlich aus gefestigten, sozial abgesicherten dörflich-kleinstädischen Familienstrukturen. Da haut einen so ein Lockdown nicht so schnell um.
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Anfang April wurden hier massenweise Leute Ü60 bei Sonderaktionen im Impfzentrum mit AZ geimpft, was sehr gut angenommen wurde. Da der Abstand 3 Monate beträgt, fehlt diesen allen noch die zweite Impfdosis. Meine Mutter (73) bekommt z.B. ihre zweite Impfung am 11. Juli. Die Zahlen sind also wie gesagt nicht vergleichbar, da die besagte Altersgruppe in den nächsten Wochen in Deutschland durch stark nachziehen wird.
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Nicht "unerreicht", sondern "oifach subbr".
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Hier verfährt unser Kinderarzt auch so, die gesunde 17-jährige Tochter eines Freundes mit immungeschwächter krebskranker Mutter wurde aber ohne Probleme von deren Kinderarzt geimpft.
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Was verstehst du unter gut bezahlt? Bei uns läuft das unter Vergütung wie bei Mehrarbeit, je nach Besoldungsgruppe zwischen 20 und 30 Euro.https://www.google.com/url?q=https://…R8eq1XS_gkYaeX5
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