Das sieht Österreich auch so. Da gilt auch der Westbalkon als Risikogebiet.
Beiträge von gingergirl
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@Wollsocken80: gestern konnte ich ihn noch lesen. Strenge Hygienemaßnahmen (Abstand, Masken, Visier), aber vor allem auch die Tatsache, dass die Beschäftigten nicht in Massenunterkünften untergebracht sind, sondern privat wohnen, tragen dazu bei, dass es in der Schweiz anders läuft. Außerdem die Größe der Betriebe.
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Bei uns dürftest du die abholen lassen. Kinder mit Krankheitsanzeichen dürfen nicht in den Unterricht und müssen abgeklärt werden. Wir fragen uns, wie das im Herbst werden soll, wenn die Erkältungszeit beginnt.
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@O.Meier: es gibt doch aber auch genügend kommerzielle Möglichkeiten um Second-Hand-Sachen zu bekommen: eBay, Kleiderkreisel, ubup, klassische SecondHandLäden. Für Frauen ist das Angebot aber grundsätzlich größer als für Männer. Die meisten Männer tragen selbst ihre Klamotten auf und haben es eh nicht so mit Fastfashion.
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Während der Ausgangsbeschränkungen war mein Sohn (11) nur zuhause. Wir haben niemanden getroffen, ich war alleine max. zweimal die Woche einkaufen. Infektionsrisiko gleich null.
Jetzt ist er wieder dreimal die Woche beim Sporttraining, geht zum Trompetenunterricht, trifft privat Freunde, fährt mit dem Schulbus und wird nach den Ferien mit 27 anderen Kindern in einem kleinen Klassenzimmer Unterricht haben. Infektionsrisiko durchaus hoch, würde ich denken.
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Meine Aussage bezog sich auf Wollsockens Meinung, dass man als Student nicht mehr anderer Leute Kleidung auftragen wolle und deswegen bei knapper Kasse eben auf Fastfashion zurückgreife. Ich wollte nur ausdrücken, dass es durchaus auch Leute gibt, die jenseits des Studialters und bei solidem Einkommen (A14 zähle ich jetzt mal dazu) Secondhand-Klamotten tragen.
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In Bayern am Gymnasium meist nicht mehr ganz so jung, da Regelbeförderung und nicht mit einer Funktion verknüpft. Zur Zeit sind die Wartezeiten auch vergleichsweise lang, da wenig Leute in Pension gehen und wenig A14-Stellen deswegen frei werden. Im Schnitt ist man derzeit wohl um die 40 oder auch darüber, wenn man A14 wird.
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Wollsocken80: Ich verrat dir jetzt mal ein Geheimnis. Ich bin schon ganz schön alt, bald A 14 und trag aber immer noch anderer Leute Klamotten auf. Ich kaufe eigentlich alle Kleidung und Schuhe secondhand. Hier gibt es einen Sozialladen, in dem gebrauchte Sachen zugunsten des Kinderschutzbundes verkauft werden. Die haben üblicherweise Kindersachen und Spielzeug, machen aber zweimal im Jahr einen Damenverkauf. Zum Teil hochwertige, superedle und eigentlich sauteuere Sachen für wenig Geld. Ich schlage da immer total zu. Meine Kinder statte ich auch da aus. Ansonsten schau ich bei eBay, Kleiderkreisel/ubup oder auch mal in einem kommerziellen Secondhandladen. Auch sonst kaufe ich nach Möglichkeit gebraucht, z.B. Möbel über EbayKleinanzeigen.
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Der Metzger hier macht neuerdings Werbung, dass er seine Schweine von einem örtlichen Bauern bezieht. Geschlachtet wird auch vor Ort. Das Rindfleisch ist Weidefleisch. Bio ist es nicht. Ist bei Hochlandrindern auf der Weide auch eigentlich wurscht, ob die ne Ökozertifizierung haben.
Ich hab bei dem Metzger heute für 4 Weißwürste 3,78 bezahlt. Das ist genau doppelt so teuer wie beim Aldi (1,89). Dafür, dass die Schweine vor Ort aufgezogen und geschlachtet wurden und die Würste mindestens doppelt so lecker sind wie die bei Aldi, müsste das zumindest eigentlich für jeden Durchschnittsverdiener drin sein.
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Ich schätze mal, die kommen einfach nicht mehr hinterher. Zu viele Fälle auf einmal. Was ich aber nicht verstehe: Sind bei euch die Schüler nicht verpflichtet, eine positive Testung der Schule zu melden? Bei uns ist es so, dass wir sogar melden müssen, wenn nur Symptome vorliegen.
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Früher Sommerferien im ganzen Kreis Gütersloh! Fein, da kann man ja in aller Ruhe und ungestört ins Schwimmbad, in die Eisdiele, ins Kino oder ins Fitnessstudio.
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Schwangere sind von Mehrarbeit explizit ausgenommen. Also ist das mit dem Vertretungsunterricht, der nicht mehr abgeleistet wird, völlig o.k.
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Es ist noch gar nicht so lange her, dass ich hier geschrieben habe, dass die Fleischbetriebe in D ähnlich wie die Wanderarbeiterheime in Singapur eine ernste Bedrohung darstellen. Das wurde von einigen hier ziemlich abgetan und vor allem kein Bezug zur Schule gesehen.
Was ich nicht verstehe: ich habe gelesen, dass NRW den Betrieb in Eigenregie hat testen lassen. Meine Herren! Warum das denn? Warum haben die Behörden nicht selbst sofort eine Reihentestung unternommen, als die ersten Fälle bekannt wurden? In einem anderen Artikel stand sogar, dass die Behörden die Quarantänebestimmungen nicht selbst angeordnet hat, sondern dies die Firma hat verkünden lassen. Ich hoffe, das sind Fakenews.
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Hier jetzt mal ein paar harte Fakten: Wenn du die Schwangerschaft erwähnst, bist du in 4 Wochen oder so arbeitslos? Ohne weiteren Anspruch, darauf angewiesen, dass dein Mann dich durchfüttert? Wenn du den Vertrag allerdings erstmal annimmst, bekommst du bis einschließlich Mutterschutz Gehalt weiter. Ich nehme jetzt mal einfach 2000 Euro netto pro Monat an und denke, du bist vielleicht im 3. Monat? Also noch 5 Monate länger Gehalt und dann noch 2 Monate Mutterschutz ergibt 14000 Euro. Da du die ganze Zeit verdient hast, bekommst du anschließend für 10 Monate 1300 Euro Elterngeld. Bei Arbeitslosigkeit fehlen dir die Monate als Berechnungsgrundlage, weshalb du nur die Hälfte des Elterngeldes bekommst. Die Differenz beträgt also nochmal ca. 6000 Euro. 14000 Euro Gehalt und 6000 Euro mehr Elterngeld ergibt also 20000 Euro insgesamt. Verdammte Axt, in Worten Zwanzigtausend Euro!
Ich hab jetzt echt nur überschlagen, die genaue Summe und Daten kenne ich ja nicht, aber so ungefähr könnte es hinkommen. Da gibt es nichts zu überlegen, finde ich.
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Ich würde auch schauen, dass ich eine Stelle bekomme. Wenn du nach den Ferien kein Einkommen bekommst, ist das nicht nur aktuell doof, sondern du erwirbst für die Zeit ja auch keine Ansprüche auf Elterngeld über die Grundzahlung hinaus. Das macht noch Mal richtig viel Geld aus.
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Schmeili: ich halte das genauso. Die scheinen zu denken, dass das Lehrerzimmer ein per se virenfreier Raum ist. Ich halte mich da völlig raus und meide Kollegen und Lehrerzimmer so gut wie es geht. Vor allem auch deswegen, weil ich keine Lust auf Quarantäne habe. Das wird hier in Bayern streng gehandhabt. Und in Weida in Thüringen auch so passiert. Nachdem eine infizierte Lehrerin dort wohl Kontakt zu beinahe der ganzen Schule hatte, wurde die Schule wieder für zwei Wochen geschlossen und alle in Quarantäne geschickt.
Kapa: die Zahlen für Berlin waren auch schon mal besser. In der letzten Zeit mehr Infektionen als im deutlich größeren und viel stärker vorbelasteten Bayern.
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Ich hab sie auch gerade runtergeladen. Mal sehen, ob wie sich Bluetooth auf die Akkuleistung auswirkt (hatte ich sonst nie aktiviert).
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Ja natürlich ist es das. Ändert aber nichts daran, dass es falsch ist, das hier so hinzustellen, als wenn es "normal" und "Kein Problem" wäre eine Maske zu tragen.
Bei einer Pandemie halt leider schon "normal" und somit "kein Problem".
Ich sehe auch nicht, welches Grundrecht da verletzt wird. Kannst du mir das genauer erklären, Karl-Dieter?
Schränken die Anschnallpflicht oder die Kondompflicht im Puff dann eigentlich auch die Grundrechte deiner Meinung nach ein? -
Ich wohne in der fränkischen Pampa und vor 10 Jahren hat man hier schon den Abgesang auf die Region gehalten. Als ich vor 15 Jahren da hin wollte für die Planstelle, galt das als ungewöhnlich.
Mittlerweile stapeln sich bei meiner Schulleitung ungelogen die Nachfragen, ob nicht Bedarf an der Schule sei. Das sind A14er aus dem Großraum München, die da weg wollen. Klar, wenn man die Auswahl hat zwischen einer 3-Zimmerwohnung auf der einen Seite und einem bezahlbaren Einfamilienhaus und noch ein nettes Kollegium und eine angenehme Schülerschaft obendrauf, dann wird auf einmal auch wieder die fränkische Pampa interessant. Die Horrorszenarien von vor 15 Jahren im Hinblick auf Überalterung und Wegzug sind auf jeden Fall nicht eingetreten, sondern die Bevölkerungszahlen haben sich stabilisiert.
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