Beiträge von gingergirl

    Ich habe jetzt mal ein bisschen zu Israel gelesen. Die Schulöffnungen erfolgten da wohl ähnlich wie bei uns, mit max. 17 Schülern pro Klasse, Abstand in den Klassenzimmern. Zuerst kamen die großen (11/12) und die kleinen. Jetzt hatte man allein in einer Schule in Jerusalem 18 Infektionen, was natürlich beunruhigt. Weitere Infos habe ich auf deutschsprachigen Seiten nicht gefunden. Wäre aber interessant.

    Ich bin übrigens auch nicht so euphorisch. In meinem Nachbarlandkreis: https://www.np-coburg.de/region/oberfra…rt83463,7262518

    Ich hab das hier schon mal geschrieben, ich glaube, die haben in Thüringen die Nachverfolgung nicht im Griff. Bisher haben die einfach Glück gehabt. Jetzt wird es aber problematisch, weil es sich auf verschiedene Bereiche ausweitet. Und dann kommt es auch super, wenn Ramelow die Pandemie quasi für beendet erklärt🤦‍♂️

    @Milk&Sogar: https://www.km.bayern.de/download/2149_…zzjxx_AFii2dmT3

    Wenn du aus der Elternzeit zurückkehren willst, musst du dieses Formular ausfüllen und 12 Schulen als Wunschschule angeben. Schon daran sieht man, dass man kein Anrecht auf die frühere Schule hat. Man kann aber ankreuzen, dass man in Elternzeit bleiben will, wenn es nicht mit einer der Schulen klappt.

    Zum Schuljahresbeginn planen es die meisten Schulen dann schon so hin, dass es Bedarf gibt und man an die alte Schule zurückkehren kann. Wer aber tagegenau zum 24.4. oder so aufschlägt, für den ist das oft nicht so einfach. Da kommt man im Zweifelsfall dann halt dahin, wo man gebraucht wird (an meiner Schule jetzt vor kurzem erst wieder erlebt).

    Ich habe mir den Podcast nicht angehört. Wenn es denn so ist, dass sich Lehrer infizieren "sollen", gilt das analog eigentlich dann auch für Ärzte? Ich meine, wenn die durch sind, wäre das doch wohl auch ein großer Vorteil für alle? Keiner muss mehr Bedenken haben, wenn der Blinddarm zwickt und vor allem auch keine hässliche Maske mehr im Wartezimmer tragen?

    Vom Ansatz her aber doch viel besser als das, was wir bis jetzt hatten, als nur Leute mit Symptomen getestet wurden. Ist bei einer Krankheit, die eben oft symptomlos abläuft und trotzdem sehr infektiös ist, doch sinnvoll. Und wer sollte denn getestet werden, wenn nicht Pflege- und Schulpersonal?

    Und der Aldi hat ne funktionierende Lüftung. Bei unserer Turnhalle nicht der Fall. Da hält sich der Schweißgeruch der 8. Klässler nach Benutzung noch ewig in der Luft. Entsprechend dürfte die Aerosolbelastung sein, wenn sich 85 Kollegen da stundenlang aufhalten. Ich denke nicht, dass sich euer SL kurz fassen wird, sonst könnte er euch ja auch ne Mail schreiben.

    Wobei, wenn du den Gurt nicht nutzt, dann ist das erstmal dein ganz persönliches Risiko. Wenn du den MSN im Wartezimmer beim Arzt nicht trägst oder Oma Elsa zu nahe kommst, ist es halt nicht nur dein Problem. Aber es gibt ja leider auch genügend Eltern, die ihre Kinder fahrlässig ohne Sitz im Auto rumfahren lassen. Insofern passt es schon wieder.

    Der Vergleich mit dem Straßenverkehr ist nicht schlecht. Als der Gurt verpflichtend eingeführt wurde, gab es auch genügend freie Bürger, die sich dadurch vom bösen Staat in ihren Freiheitsrechten eingeschränkt sahen. Ich fahre seit über 25 Jahren selbst Auto und hatte noch nie einen so brenzligen Unfall, dass ich den Gurt gebraucht hätte. Aber natürlich nutze ich den. MSN und Abstandsregeln sind vergleichbar mit Gurt und Airbag. Für mich unverständlich, warum man die Pflicht, diese in bestimmten Fällen zu nutzen, wieder abschaffen will.

    Ich verstehe eh nicht, warum derzeit überhaupt Präsenzkonferenzen abgehalten werden. Es gilt immer noch die Anweisung von oben, dass diese nach Möglichkeit zu vermeiden sind. Wir sind über 80 Kollegen, die alle in einem Raum unterzubringen, das muss doch nicht sein. Bei uns wird alles über Dienstanweisungen per Mail geregelt, eine Nachbarschule macht Online-Konferenzen über Teams. Warum sollte das bei euch nicht gehen?

    Und selbst wenn er es erfährt? Es ist doch nicht verboten, sich über seine Rechte zu informieren. Wenn dein Vater zur Risikogruppe gehört, die Vorgaben vorsehen, dass er nicht mit Schülern arbeiten muss, dann ist die Sache doch klar. Er soll seinen Chef bitten, dass er ihn SCHRIFTLICH anweisen soll, Präsenzarbeit zu leisten. Dann hat sich die Sache bestimmt schnell ausgestanden. Kann mir nicht vorstellen, dass der Schulleiter mit der übergeordneten Dienststelle Ärger bekommen will.

    "Whishful thinking" halt, mehr nicht. Aber geht mir ja auch so. Man hofft halt, dass es nicht zu schlimm wird.

    Meine 6er haben heute übrigens gesagt, die Woche Schule war toll. Ganz ruhig in der Klasse (zu zwölft), keine Noten mehr in diesem Schuljahr und die Lehrer seien so nett gewesen. Über diesen Punkt grüble ich übrigens ein bisschen nach...

    @Wollsocken80: Es ist doch aber klar, dass seit Mitte März die Kinder hauptsächlich zu Hause waren bzw. sich allenfalls draußen in größeren Gruppen getroffen haben. Gefährlich sind viele Leute in geschlossenen Räumen: Sportverein, Chor, Orchester, Kino, Geburtstagsparty, Indoorspielplatz was weiß ich, das gab es für zwei Monate einfach nicht. War das in der Schweiz nicht so? Meine 6. Klässler, die ich heute nach 8 Wochen zum ersten Mal wieder getroffen habe, die sind mehr oder weniger wirklich nur zu Hause gesessen. Was hätten die in der fränkischen Pampa auch tun sollen?

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