Beiträge von Bolzbold

    Dass dir das nicht peinlich ist, das immer wieder zu betonen...

    Warum sollte es das?
    Kernbotschaft dieses Vergleichs ist es klarzustellen, dass sich Schulleitung finanziell nicht lohnt. Und als Vergleichsmaßstab eignet sich hier die unmittelbar darunter liegende Besoldungsgruppe.

    Ich nehme wahr, dass Du damit offenbar ein Problem hast. Aber das ist eben nicht mein Problem.

    Wir machen das auch.

    Warum?

    Weil es so in der Prüfungsmappe steht. Hätte deren Vordruck kein Inhaltsverzeichnis, würden wir das nicht tun.

    Ganz blöde Arbeit.

    Es gibt in der Tat keine Vorgabe, die Seiten zu nummerieren - weder in der APO-GOSt noch im Abiturerlass. Das ist eine schulinterne Regelung, die offenbar niemals vor Ort hinterfragt wurde, als sie - möglicherweise - nicht mehr verbindlich war.
    Ich darf das an meiner Schule auch tun - vermutlich dient es dazu, dass so sichergestellt ist, dass alle Unterlagen vollständig sind. Im Falle der rein alphabetischen Sortierung hätte man im unwahrscheinlichen Fall der Fälle ggf. ein Problem zu belegen, dass die Unterlagen vollständig oder unvollständig sind.

    Erbsen - ääh- Seiten zählen empfinde ich - man verzeihe mir die plakativ-sarkastische, kurzfristige Borniertheit - als A15er auch irgendwie unter meiner Würde.

    Ich würde der Aussage bei Bolzbold nicht mal zustimmen, du kannst absolut gestalten. Die Frage ist, ob das wirklich die Motivation ist. Ich habe ehrlich keine Ahnung.

    Du brauchst ein stückweit IdealistInnen. Das hat meine Schulleitung mir auch so gesagt - sie brannte dafür. Ich nicht. Daher werde ich auch nicht Schulleiter.

    Theoretisch kannst Du gestalten. Praktisch geht das nicht ohne Dein Kollegium - und die freuen sich darauf, Arbeit zu machen, mit der Du der Schule Deinen Stempel aufdrücken kannst.
    Wenn Du gestalten willst, dann musst Du den Geist der Schule in Dich aufnehmen und entsprechend so gestalten, dass das Kollegium Dir auch bereitwillig folgt - und eben nicht wegen der vage in den Raum gestellten A14-Stellen.

    Gleichzeitig hast Du den kommunalen Träger, die BR, das MSB, Eltern, SchülerInnen, Lehrkräfte und sonst noch wen an der Backe. Wer das möchte - nur zu.

    Ich denke, Du machst es Dir hier selbst viel zu schwer.

    Du willst sinnvolle Gründe haben, die nicht zu platt sind und nicht zu pathetisch klingen, gleichwohl willst Du Deine wahren Motive nicht offenlegen. Wer Schulleiter werden möchte, der möchte gestalten, entwickeln, leiten. Nicht jede/r Kanditat/in legt sich ganz genuine, einzigartige Gründe für die Frage, warum man Schulleiter/in werden will, zurecht.

    Die Bezahlung kann es nicht sein. (Keine 4 Euro netto zwischen meiner SL und mir...).

    Die Gestaltung klingt gut, ist aber realitätsfremd, weil man de facto Mangel verwaltet. Die drastische Wahrheit sprechen, verbietet sich da natürlich auch.

    Letztlich wird man wohl dann doch bei den drei von mir angesprochenen Bereichen landen - was will man den sonst anführen?

    Vielleicht kann man statt "dumm" unkooperativ verwenden.

    Dass Eltern das glauben, was ihre Kinder erzählen, und nicht das, was die Lehrkräfte erzählen, ist Teil unseres Geschäfts. Oft geht es dabei um die Wahrung des eigenen Gesichts und die Aufwertung des eigenen Kindes - und um den Irrglauben, es stünde "Aussage gegen Aussage".

    Es geht nicht mehr darum, was das Kind zu Hause erzählt, wenn beispielsweise eine Lehrkraft das Fehlverhalten zweifelsfrei gesehen hat. Daher würde ich in diesen Fällen hier nur noch die Eltern in Kenntnis setzen und eine entsprechende Maßnahme verhängen. Alles andere ist vertane Zeit und kann wahlweise dienstlich wie privat besser genutzt werden.

    Danke, so etwas in der Art, aber das war es nicht. Es begann mit einer vom Orchester selbst eingespielten Störung über Lautsprecher. Danach wurden die einzelnen Motive gespielt und der Samsung Klingelton vom Vibraphon gespielt. Die Streicher kamen dann mit dem Nokia-Klingelton.

    Hallo an alle,

    ich suche mir gerade die Finger wund nach einem "Handy-Klingelton Konzert", bei dem ein klassisches Orchester Klingeltöne zunächst per Lautsprecher einspielt und im Anschluss die Klingeltöne von Samsung, der Telekom und dem alten Nokia Handy zu einer Art Sinfonie kombiniert. Gibt es das Video bei Youtube nicht mehr, oder bin ich gerade zu betriebsblind zum suchen?

    Kennt das jemand ggf. und kann mir einen Link schicken?

    Ein guter Lehrer?

    Da dürften die Maßstäbe von Eltern, SchülerInnen, KollegInnen, Schulleitungen, Schulaufsicht, MinisterInnen und wer sonst noch meint, mitreden zu müssen, mitunter erheblich divergieren.

    Es kommen keine Klagen von irgendeiner Seite, ich komme mit allen Beteiligten im System Schule klar, ich bin nicht übermäßig gestresst, fühle mich weitgehend wohl, bin mit mir selbst auch weitgehend zufrieden.

    Im Sinne des Überlebens dieses Berufs vor dem Hintergrund der Anforderungen und der Beteiligten erachte ich mich damit bereits als "guten Lehrer". Von irgendwelchen unerreichbaren Idealen, vorzugsweise noch durch die Außenansicht von dem, was die KollegInnen tun, habe ich mich verabschiedet - das macht einen nur unglücklich.

    Filme über Schule gucke ich höchstens als Komödien, diesen ganzen "Club der Toten Dichter" Quatsch ertrage ich nicht mehr. Wenn bei mir jemand auf den Tisch steigt, kriegt er keinen Applaus sondern er bleibt zum Putzen.

    Nun ja, bei genauerer Betrachtung ist Keating ja auch kein "Held" sondern eher ein "tragischer Held", weil er offenbar blind dafür war, was seine Ideale in einer konservativen Schule anrichten können. "Einer gegen alle" kann im Bestfall zur Revolution führen und ggf. etwas "Gutes" bewirken. Oft endet es eben in der Zerstörung des Rebellen - sei es durch die überwältigende Mehrheit oder eben durch sich selbst.

    Die Fehlinterpretation in der Schule, dass es ja so gemein gewesen wäre, dass Romeo und Julia sich nicht lieben und glücklich werden durften, gehört in dieselbe Kategorie.

    Irgendwie werd ich den Eindruck nicht los, ihr habt was falsch gemacht im Leben.

    Das ist mir zu sehr "nur wer keine Probleme hat, ist perfekt".

    Piksieben hat insofern Recht, als dass eine wie auch immer geartete Kompromisslösung auf die meisten Menschen zutreffen dürfte, weil man sich die "ideale Lösung" im wahrsten Sinn des Wortes leisten können muss. Und selbst dann hat man nicht die Garantie, dass es "ideal" bleibt.

    Das müsste Verwaltungsrecht sein. Bei dem Streitwert (vermutlich >5000 EUR) ginge das im Klagefall direkt ans Landgericht. Dort besteht Anwaltspflicht.

    Ersteres meine ich. Im Prinzio möchte ich wissen, ob man mit A14 oder gar A13 eine gute Chance hat. Zumal die A15er ja auch direkt die Bewerbung auf A16 wagen könnten.

    Könnten sie, wollen sie aber mitunter gar nicht, weil sie erst einmal Führungserfahrung unterhalb der "Hauptleitung" sammeln wollen.

    Wäre es eigentlich machbar, dass man für jeder weitere Teilfrage, keinen neuen Thread aufmacht?

    Letzteres hat sich nun erledigt, weil ich die Threads zusammengeführt habe.

    Das hatten wir hier im Forum in einem anderen Thread ausführlich erläutert. Dienstzeiterfordernis bedingt, dass es keine Sprungbeförderung gibt, aber die Bewerbung grundsätzlich such mit A13 möglich ist, sofern der Ausschreibungstext nichts anderes vorgibt.

    Aufgrund der Doppelung in Frage und Antwort habe ich beide Threads nun zu einem einzigen zusammengeführt.

    Was würdest Du einer Schülerin oder einem Schüler sagen, der/die dieselben Sorgen bezüglich eines Kollegen oder einer Kollegin von Dir hat und entsprechend seit Wochen schlecht schläft, weil er/sie Angst hat, aufgrund der zu strengen Notengebung keine Gymnasialempfehlung zu bekommen?

    Dann ist das Leben doch sicherlich vorbei. Man wird niemals Abitur bekommen.
    Einige sagen das so. Einige andere sagen, dass man das doch noch schaffen kann.

    Außerschulische Kenntnisse und Fähigkeiten können nur dann in die Fachnote einfließen, wenn sie im Unterricht aktiv zum Tragen kommen. Somit können SchülerInnen, die Noten lesen können, Instrumente spielen etc. natürlich auch Noten unterhalb der Zwei bekommen.

    In meinem Englisch LK habe ich eine Muttersprachlerin, die deswegen im defizitären Bereich ist, weil sie sich selten einbringt. Analog bekommen die SchülerInnen im Deutschunterricht auch nicht per se die Eins, nur weil sie ihre Sprache per Geburt halbwegs beherrschen.

    Die Noten in Musik, Kunst und Sport suggerieren, dass hier mehr Begabung im Spiel ist und die außerschulische Förderung über Wohl und Wehe entscheidet. Das ist aber auch bei Leseratten und -rättinen der Fall. Die Liste ließe sich beliebig erweitern.

    Wichtig ist aus meiner Erfahrung, dass alle Kinder aus - in meinem Fall - dem Musikunterricht für sich etwas mitnehmen und nicht das Gefühl bekommen, der Unterricht drehe sich nur um die SchülerInnen mit Vorkenntnissen. Das klappt auch in der Regel.

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