Was hindert dich denn im Moment genau daran, dir eine feste Arbeitszeit zu definieren und diese auch einzuhalten? Für mich persönlich macht es keinen Unterschied, ob ich vom AG gezwungen von 8 bis 16 Uhr im Büro zu sitzen habe oder mir diese 8 Arbeitsstunden selbst in feste Bänder verteile : z.B. ich bin 8 bis 14 Uhr in der Schule und plane mir dann noch einmal von genau 19 bis 21 Uhr Arbeitszeit zu Hause ein. Dann nehme ich die Arbeit auch erst 19 Uhr wieder auf und höre 21 Uhr auf.
Wenn die Arbeit sich innerhalb dieser Korridore erledigen lässt, ist das auch kein Problem. Das Problem sind die vielen kleineren und größeren Dinge, die spontan anfallen und am besten vorgestern erledigt sind. Manche Dinge kann man nicht liegen lassen, weil sie termingebunden sind, andere lassen sich nicht unbegrenzt aufschieben. Gleichzeitig muss man darauf achten, dass der aufgeschobene Berg nicht zu groß wird. Damit wird das Ganze zu einer großen Mängelverwaltung, bei der man auch nicht wirklich an den Punkt kommt zu sagen, dass die Arbeit endlich erledigt ist. Dagegen sind 41 Stunden in der Behörde bei 30 Tagen Urlaubsanspruch wirklich ein Klacks...
Ne, so wird das nichts.