Beiträge von Bolzbold

    Halten wir doch einfach einmal fest, dass Du mit 500 Euro inkl. Software-, Admin- und Wartungskosten keinen ergonomischen Arbeitsplatz bekommst - weder in der Schule vor Ort noch zu Hause.

    Besonders widersinnig wirkt es dann, wenn die Behörden ihren Mitarbeitern ausdrücklich untersagen (!), ihren Homeoffice-Arbeitsplatz mit eigenen Geräten/Peripherie auszustatten...

    Jetzt frage ich mich nur, ob meine Reaktion aufgrund der grundsätzlichen Unzufriedenheit und Überlastung bedingt durch Corona, zu übertrieben ist. Was meint ihr dazu? Bin ich mittlerweile zu dünnhäutig?

    LG

    Ja, bist Du.
    Wir kennen das als Klassenlehrer alle, dass wir einer ganzen Klasse über Missstände berichten und und ggf. darüber beschweren und Abstellung erwarten, obwohl es nur einige wenige SchülerInnen betrifft - vorzugsweise dann, wenn nicht eruiert werden kann, wer es war.
    Dies mag im Falle der Mails ebenso sein - und es ist nicht auszuschließen, dass da auch im Hintergrund Einzelgespräche laufen - und da ist es gut so, dass dies nicht publik wird.

    Wenn Du gerne eine direkte Ansprache an die, die es betrifft hättest, dann solltest Du auch mal darüber nachdenken, wieso Du Dich selbst nicht an diese Regel gebunden fühlst und direkt an den PR herantreten möchtest.

    Ich würde diese Überlegungen zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht anstellen, weil sie zum jetzigen Zeitpunkt nicht weiterhelfen.

    Zum einen gibt es mittlerweile an vielen Schulen Dienstgeräte, zum anderen ist die Ausstattung der Schulen und der entsprechenden Räume so unterschiedlich, dass gar nicht absehbar ist, welches Gerät konkret sinnvoll sein kann (!) und welches nicht.

    1) Schulzuweisung im Ref. abwarten.
    2) Ankommen, umsehen, Möglichkeiten eruieren.

    3) Ggf. bei echtem (nicht eingebildetem) Bedarf Gerät anschaffen.

    Die Diskussion darüber, ob Beamte in die gesetzliche RV einzahlen sollen oder nicht, ist schon ziemlich alt. Oft ist es eine Neiddiskussion, die letztlich aus der Perspektive der vermeintlich schlechter gestellten Angestellten diejenigen schröpfen soll, die vermeintlich besser gestellt sind. Oft nimmt man dann die Durchschnittsrente und vergleicht sie dann mit einer Durchschnittspension, um die Ungerechtigkeit auf nicht minder ungerechte Art und Weise zu untermauern.

    Ungefähr alle zwei bis drei Monate treibt ein/e Praktikant/in bei Bild oder Focus seine/ihre neue Sau durchs Dorf - dort löst ein schlecht recherchierter Artikel, der nur polarisieren soll, den nächsten ab.

    Hallo und herzlich willkommen hier im Forum.

    Was Dein Problem betrifft, so denke ich, dass die Leute beim Schulamt oder der Bezirksregierung aber genau diejenigen sind, die Dir das sagen können.
    Ich könnte mir jetzt vorstellen, dass Du dann irgendwo eingeplant wirst, aber das kann genauso gut auch Deine alte Schule sein.

    Wo hast Du denn genau angerufen? Ggf. bist Du in der falschen Abteilung oder beim falschen Bearbeitenden gelandet.

    Ich glaube, dass Du hier mit Erfahrungsberichten nicht viel weiterkommst, weil Dein Fall eine Frage der Personalverwaltung ist.

    Ja, aber dann ging es letztlich wie so oft mal wieder nur ums Geld - das wahlweise nicht vorhanden ist oder nicht dafür ausgegeben werden sollte.

    Maßgeblich war ja das hier.
    Fragen und Antworten zu dienstlichen Endgeräten für Lehrkräfte | Bildungsportal NRW (schulministerium.nrw)


    Wieso in jeder Landesbehörde die Mitarbeiter dort vom Land ausgestattet werden, die Lehrkräfte aber nicht, hat sich mir nie erschlossen. Und die 500 Euro brutto wurden eben wortwörtlich genommen...

    Das mit den Häusern, die ein paar Jahre auf dem Buckel haben, ist schon so eine Sache. Was die Preise angeht, so sind das ja in der Regel VB-Preise. Und gerade bei älteren Häusern würde ich ohne Baugutachter im Leben nie kaufen wollen. Die Überraschungen und die Investitionen, die bereits genannt wurden, können einem nämlich sonst das Genick brechen.

    In Neubauvierteln muss man leider Leichenfledderer sein und darauf hoffen, dass wieder einmal eine Ehe in die Brüche geht und ein Haus verkauft wird. Bei uns im Viertel ist das ein paar Mal so gewesen. Diese Häuser - alle zwischen 10 und 15 Jahre alt, waren keine Stunde im Netz, da konnten sich die Besitzer die Käufer aussuchen bzw. die Kaufinteressenten haben sich gegenseitig hochgeboten.

    Hinzu kommt natürlich, dass die Banken großzügig Darlehen vergeben und so auch das von Fossi genannte "Yuppi-Pärchen" sich eine 500k Hütte "leisten" konnte. Selbst bei dem heutigen Einkommen meiner Frau und mir (zusammen A27) würden wir uns sehr genau überlegen, ob wir tatsächlich so hohe Schulden machen wollten, um uns eine solche Hütte zu leisten. Daher sind wir heute sehr froh, dass wir seinerzeit sehr günstig gekauft haben und unser Haus damals fünf Jahre alt war.

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