Alles anzeigen@Pyro
Ja, u.U. tatsächlich noch in 2018, wobei die Nutzer aber ja trotzdem noch hier aktiv sind, und ich denke, die Personen, die ich meine, wissen, dass sie gemeint sind.
Man kann ja von einer jeweiligen Partei halten, was man möchte. Mir geht die AfD in der Corona-Krise mittlerweile auch extrem auf die Nerven.
Wenn man aber sagt, dass eine Partei verfassungswidrig sei (wobei diese Feststellung alleine eigentlich schon den eigenen Kompetenzbereich übersteigt, da hier wohl weder Volljuristen generell noch speziell Verfassungsrechtler anwesend sein dürften), darf man diese Meinung natürlich haben. Wenn man von dieser Meinung aber seinen Unterricht beeinflussen lässt, ist das einfach unprofessionell in meinen Augen und widerspricht dem Beutelsbacher Konsens.
Auch bei der AfD - genau wie bei jeder anderen Partei auch - gibt es Positionen, die argumentativ ihre Berechtigung haben, so war sie z.B. bei der Euro(pa)politik, Griechenlandrettung oder Flüchtlingskrise über weite Strecken oder allgemein die einzige wirkliche Oppositionspartei.
Ich denke, es wäre viel damit getan, wenn man sich einfach über die Positionen in bestimmten Bereichen argumentativ austauschen würde, statt ausgehend von einem generellen Feindbild die Diskussion von Anfang an abzublocken - sowas machen sonst eigentlich nur kleine Kinder.
Wenn man dann z.B. (wie ich auch) zu dem Schluss kommt, dass die Corona-Politik der AfD großteils reflexartig-oppositioneller, unüberlegter bis unverantwortlicher Blödsinn ist, dann kann man das natürlich so sehen und begründen. Ich bin nur dagegen, sich generell mit bestimmten Positionen überhaupt nicht mehr auseinandersetzen zu wollen nach dem Motto: Mit den Schmuddelkindern will ich eh nichts zu tun haben, die können sagen, was sie wollen - interessiert mich nicht. Das ist keine Einstellung, die SuS im Politikunterricht vermittelt werden sollte.
Mal wieder nix gecheckt, he? Habe ich nirgendwo gesagt.
Oh, jetzt hast du's mir aber gegeben. Der letzte Abschnitt bestätigt übrigens meine Theorie - du hast mich bereits in eine Schublade gesteckt. Herzlichen Glückwunsch!
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Lieber Horst,
ich finde Deine Wortwahl und Deinen Diskussionsstil ziemlich unangemessen und würde mich freuen, wenn Du Dich ein wenig mäßigen könntest.