Interessant zu sehen, was Ihr so alles macht. Wir zahlen unsere Hütte ab und leisten uns den Luxus von viel Zeit für unsere drei Kinder.
Daneben investieren wir sehr viel in unsere Altersvorsorge - ich habe noch eine private Rentenversicherung, die vor 2004 abgeschlossen wurde. Da wird ganz gut was bei herumkommen, so dass das mit der Pension und einer abbezahlten Hütte reichen sollte.
Beiträge von Bolzbold
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Wer sich mit seinen Fächern oder deren Inhalte nicht begeistern kann - das an sich ist ja nicht weiter schlimm - der wird das auch im Unterricht nicht überzeugend rüberbringen können - das wiederum kann zu einem Problem werden, weil man dem Unterrichtsthema dadurch mittelbar die Legitimation entzieht. "Wieso sollen wir SchülerInnen das lernen, wenn meine Lehrkraft das auch nicht mag?"
Ich habe mich im Studium konsequent um Shakespeare gedrückt. "Lieben" gelernt habe ich ihn erst bei der Beschäftigung mit ihm im Unterricht - und das merkten dann auch meine SchülerInnen.Natürlich kann es passieren, dass man sich an einzelnen Inhalten sattsieht - so bei mir beispielsweise am "American Dream", an Mozarts Biographie oder an der soziale Frage im 19. Jahrhundert. Das kann aber auch daran liegen, dass man immer dasselbe Material verwendet, weil es die Vorbereitung erleichtert. In dem Moment, wo ich mich bemühe, andere Facetten innerhalb eines Themas zu finden, kommt auch bei mir wieder mehr "Feuer" rüber.
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Ich habe es einfach nur genannt, ohne dich angreifen zu wollen. In Deutschland sind Briefwahlen relativ sicher. Wenn man so einige Geschichten aus den USA hörte/las, dass dort einfach ein nicht abgezählter Batzen Wahlzettel in einem Altershaim abgeladen wird und ein Vertreter einer der beiden Parteien kassiert den Großteil einfach ein und macht die Kreuzchen selbst. Man kann über Trump schimpfen, wie man will, aber bei der Anfälligkeit gegenüber Wahlbetrug haben die Republikaner einen Punkt.
Das mag sein. Wenn Du aber hingehst und vor der Wahl klarmachst, dass es sich nur um Betrug handeln kann, wenn Du verlierst, dann ist die Marschroute eigentlich von Anfang an klar. So gesehen und unabhängig vom aktuellen POTUS war es gut, dass das Trump um die Ohren geflogen ist.
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Ich denke, es gibt wirklich schlimmere Dinge, die einen seinen Mageninhalt unvermittelt wieder aus dem Munde schießen lassen.
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Der erste Kritikpunkt muss nicht unbedingt vorliegen. Es gibt auch Vollautomaten mit zwei separaten Bohnenfächern.
Die von Bolzbold angeführte Siemens habe ich auch. Die hat ein Bohnenfach und ein seitliches Fach für Pulver, so dass hierin der Kompromiss Kaffeebohnen/Espresso liegen könnte.
Was mich an dem Gerät allerdings stört, ist dass sie meiner Meinung nach innen relativ stark verdreckt und auch der Kaffeesatz sehr "matschig" herauskommt. Das sieht bei Jura irgendwie besser aus.
Der Kaffeesatz ist bei mir mal so mal so. Oft sind es ganze Tabs, manchmal aber eben auch schon zerfallen. Ein "System" dahinter konnte ich bis jetzt noch nicht feststellen.
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Wir haben eine Siemens EQ6, die kann ganze Bohnen und gemahlen. Mahlwerk und hygiene-relevante Teile können ausgebaut und gereinigt werden.
Der Preis damals war glaube ich 699,- € im Angebot und ich fand es angemessen.
Das Gerät kann noch ein paar andere Spezialitäten zubereiten und wir sind sehr zufrieden.Die Brühgruppe sollte jede Woche gereinigt werden, damit sich der Kaffeesatz nicht überall reinsetzt und schimmelt. Ich mach das mit einem heißen Massagestrahl der Badewannenbrause. Was da immer alles rauskommt an Kaffeesatzresten, ist schon erstaunlich.
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Im Schulministerium ist hierfür Referat 114 zuständig - der Weg zu einer Stelle als so genannter "pädagogischer Mitarbeiter" läuft nur über Ausschreibungen, die wie erwähnt bei Stella zu finden wären. Die Abordnungen laufen in der Regel über mindestens ein, maximal drei Jahre. Somit sind natürlich immer mal wieder Stellen ausgeschrieben, aber eben auch nicht ständig. Schau regelmäßig bei Stella rein - dann wirst Du ggf. eine passende Ausschreibung finden.
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Marsi
Hmmm, das halte ich für eine sehr eigenwillige Geschichtsauffassung. Und wie ich bereits schrieb, waren in Deutschland durchaus demokratische Traditionen und das Konzept der politischen Partizipation vorhanden - die ersten Ausläufer lassen sich wie ein anderer User schrieb bis ins frühe 19. Jahrhundert zurückverfolgen. Die Weimarer Republik war ja nicht per se zum Scheitern verurteilt - und wenn ich mich richtig erinnere, dann geht das Ermächtigungsgesetz, das als zentrales Gesetz für die Machtübernahme der Nazis gilt, nicht auf deren eigene Idee zurück. Diese Idee war meines Wissens schon vorher geboren.Es ist auch keinesfalls so, als wäre Deutschland nach 1945 ein einziges großes Umerziehungslager gewesen - es wurden bereits 1945 auf kommunaler Ebene demokratische Strukturen wiederbelebt.
@samu
Unser Grundgesetz ist ein schlechtes Beispiel. Auch wenn es im Bereich der parlamentarischen Kontrolle der Regierung und der Neuregelung der Kompetenzen der Ämter des Bundeskanzlers und des Bundespräsidenten die Lehren aus der Weimarer Verfassung gezogen hatte, so bedurfte es doch der Genehmigung der Alliierten bzw. der Militärgouverneure - und im Vorfeld wurde klargestellt, was vom parlamentarischen Rat erwartet wurde. -
Marsi
Magst Du mal einige Beispiele nennen, um Deine These zu belegen?
Was sind denn die "richtigen Bedingungen" und die "richtigen Maßnahmen", um Demokratie gewaltsam zu exportieren? -
Diejenigen, die gerne "draufhauen" wollen, müssen lernen, sich hier zu entspannen. Das Nichterscheinen ist kein Angriff auf die PrüferInnen - es ist ein Zeichen von Feigheit, Verzweiflung oder Faulheit - oder schlichtweg fehlender Reife.
Wir sind die Erwachsenen, wir sind die Pädagogen - in solchen Fällen wie dem Nichterscheinen haben Sanktionsgelüste nichts zu suchen. Das Prüfungsrecht kennt in der Regel nur ein "ungenügend" bzw. ein Nichtbestehen und infolgedessen eine Wiederholung des Schuljahres bei Nichterscheinen zur Prüfung.
Ein "erzieherisches Gespräch" ist bereits eine Sanktionsmaßnahme, die NRW nach § 53 SchulG kennt. Das muss dann eben auch mal reichen. -
Den vielzitierten Spruch "wir verteidigen unsere Freiheit auch am Hindukusch" habe ich schon damals als befremdlich erachtet - jetzt tun wir es ja nicht mehr. Und ich hoffe inständig, dass uns das jetzt nicht auf eine andere Weise um die Ohren fliegt.
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Ich denke nein, weil Du die Dinge beschreibst, die dem Mädchen Sicherheit vermitteln sollen. Ich spreche hingegen vom Selbstschutz der Lehrkraft, also genau von der anderen Seite der Medaille.
Das vermittelt nicht nur dem Mädchen Sicherheit sondern trägt auch zum Schutz bei entsprechenden Anschuldigungen bei, wenn alle anderen KollegInnen und SchülerInnen das Gegenteil schildern können.
Gegen maliziöse Anwandlungen einzelner Personen, die dazu dienen sollen, Dir gezielt zu schaden, bist Du so gesehen dann natürlich nie geschützt.
Aus meiner Zeit, in der ich in einem Internat gearbeitet habe, gab es mal eine entsprechende Unterstellung gegen den Hausvater eines der Internatshäuser, die aber auf einem groben Missverständnis des Mädchens, das das erzählt hatte, beruhte und noch dazu nicht es selbst betraf sondern eine Mitschülerin. Da hast Du nur dann eine Chance, wenn Du immer über jeden Verdacht erhaben warst.
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Humanitäre Hilfe also nur noch für Menschen, die für Demokratie zu sterben bereit sind bzw. nicht mehr für Menschen, die eine Terrorherrschaft passiv hinnehmen, weil sie überleben wollen?
Ist das Dein Ernst? -
Die Frage, die ich mir manchmal stelle: Bei uns gibt es manchmal für einige Wochen Restklassen, weil alle anderen Azubis ihre theoretische Abschlußprüfung schon absolviert haben und entsprechend nicht mehr in die Berufsschule kommen müssen. Wie soll ich mich da als männlicher Lehrer verhalten, wenn die Klasse nur noch aus einem Mädchen besteht?
Ich habe in den letzten Jahren immer wieder Solo-Proben mit Schülerinnen gehabt, so dass ich dann bei geschlossener Tür mit ihnen alleine in einem Raum war. Das war nie ein Problem. Warum?
Weil die Mädchen wussten, dass in meiner Gegenwart ihnen nichts passieren wird.Weil ich immer klare Signale gesendet habe, dass ich für diese Altersgruppe nicht empfänglich bin.
Weil ich immer einen klaren Abstand gehalten habe und während der Proben sehr professionell, aber nicht minder direkt im Feedback gearbeitet habe.
Weil ich meinen Blick gezielt immer so einsetze, dass jedes Mädchen weiß, dass alles unterhalb seines Halses mich nicht interessiert.
Weil es so etwas wie gegenseitiges Vertrauen gibt. Wäre dies nicht vorhanden, würde ich auch keine Proben ansetzen.
Wie kann man das nun auf Deinen Fall übertragen?
Wenn die Klasse nur noch aus einem Mädchen besteht, muss man ja nicht zwingend im Klassenraum unterrichten, wobei man natürlich dennoch die Tür offen lassen könnte.
Ansonsten gelten auch die Grundsätze, die ich oben aufgestellt habe. In dem Moment, wo Du ein ungutes Gefühl in der Sache hast, musst Du Dich absichern. Im Extremfall bei der Schulleitung. -
Vielleicht lassen wir die deutsche Geschichte eine Weile außen vor - die hilft uns hier in der ursprünglichen Thematik nicht weiter. Dass die Entwicklung europäischer Gesellschaften von einer Monarchie hin zur Demokratie in den meisten Fällen sehr blutig abgelaufen ist und in den seltensten Fällen von jetzt auf gleich alle Menschen gleiche Teilhabe bekamen, dürfte bekannt sein - das kann auch nicht der Maßstab sein.
Was den Kampf für Demokratie angeht, so sind wir glaube ich im übertragenen Sinn zu vollgefressen, als dass wir diesen im Bedrohungsfall aufnähmen. In dem Moment, wo man Frau und Kinder hat und der Tod im Gegensatz zu der Zeit vor der flächendeckenden Verfügbarkeit von Antibiotika und Impfungen nicht mehr so allgegenwärtig ist, stelle auch ich mir die Frage ob ein Leben unter einer autoritären Herrschaft nicht einem gewaltsamen Tod oder lebenslangem Gefängnis vorzuziehen wäre. Ich wäre bereit, für meine Kinder zu sterben, aber ich glaube nicht, dass ich dazu bereit wäre, für ein Ideal zu sterben.
Und hier schlagen wir wieder den Bogen zu Afghanistan. Ich denke, viele Menschen in Afghanistan sind dazu auch nicht bereit und ziehen eine Taliban-Herrschaft dem sicheren Tod vor. Wie in vielen autoritären Regimen sucht man sich dann Nischen, in denen man ein klein bisschen Freiheit auslebt. -
Lieber Plattenspieler, das ist eine Diskussion, wo ich keine Lust habe, mir nachsagen zu lassen ich hätte ja nichts gegen Israel, aber... Wenn das zumindest in den ersten spontanen Anwandlungen ein Ausdruck Deines Diskussionsstils war, dann hast Du Dich zumindest bei mir für eine Diskussion darüber nachhaltig disqualifiziert.
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Das Existenzrecht Israels nicht infrage zu stellen und dennoch die israelische Expansionspolitik zu kritisieren hat mit Deiner Phrase überhaupt nichts zu tun - ich spreche nur eben den dort lebenden Palästinensern genauso ein Existenz- und Lebensrecht zu.
Nebenbei:
Mein Urgroßvater mütterlicherseits war Halbjude und hat im Dritten Reich entsprechende Repressalien erleben dürfen. -
Es gab in den 1960ern und 1970ern Modernisierungsansätze im Islam, diese wurden aber auch durch das Handeln des Westens im Zuge des Sechstagekrieges (in Bezug auf Ägypten) oder dem Staatsstreich der USA im Iran (Einsetzen des Shahs) zunichte gemacht. Und wie immer ging es ums Geld (Öl) sowie um die Souveränität und das Existenzrecht Israels. In dem von mir immer wieder erwähnten Buch "Destiny disrupted" von Tamim Ansary wird beschrieben, dass die Existenz Israels eine beständige Erinnerung daran sei, dass der Westen in der arabisch-islamischen Welt schalten und walten kann, wie er will. Die Verteidigung des Existenzrechts Israels wird folglich als ein sehr "unfreundlicher Akt" in der islamischen Welt wahrgenommen - bzw. als beständige Demütigung.
Unsere Integrationsstaatssekretärin wurde in einem Interview zitiert, dass die türkische Seele Anerkennung haben wolle. Und in diesem Punkt sind sich die Seelen der islamischen Welt recht einig. Sie alle wollen Anerkennung. Sie alle wollen nicht Menschen zweiter Klasse auf diesem Planeten (oder im Falle der türkischstämmigen MitbürgerInnen in Deutschland) sein.
Ich kann das von der Sache her nachvollziehen - erachte das Existenzrecht Israels jedoch für nicht verhandelbar, kritisiere aber gleichzeitig den Expansionswillen dieses Staates. Ich kann nachvollziehen, dass aus Sicht der Muslime der bis heute andauernde Niedergang ihrer einstigen Weltgeltung ab dem 17. Jahrhundert frustrierend sein muss, wenn man sich, seine Kultur und seine Religion als überlegen erachtet und so sozialisiert wurde. Die Realität straft diese Haltung Lügen. Aber wie so oft wissen Menschen, die so fühlen, nicht mit ihrer Wut, ihrem Gefühl der Minderwertigkeit umzugehen. Dies schlägt dann oft in Gewalt um.
Wenn auf diesem Planeten in China, in Indien, und auf dem afrikanischen Kontinent Milliarden Frauen unterdrückt, entrechtet, misshandelt, gedemütigt oder ermordet werden - oder ethnische und politische Minderheiten - , dann dürfen wir das als Menschen nicht hinnehmen. Gleichwohl tragen wir mit unserem Anspruch auf (ökonomische und politische) Weltgeltung mittelbar dazu bei, dass dies geschieht. Unser Druck wird diese Missstände auf Dauer nicht beseitigen. Wer auf Druck hin seine Traditionen aufgibt, hat das Gefühl sich selbst aufzugeben - das macht kein Individuum und erst recht keine Gesellschaft mit. Und selbst wenn sich die islamische Welt ändern würde - es würde doch nichts an ihrer ökonomischen und politischen Weltgeltung ändern - die vordersten Plätze an den Trögen sind besetzt - von der westlichen Welt - und diese weiß ihre Plätze aufgrund ihrer Stärke nachhaltig zu verteidigen. Und eine Änderung in der islamischen Welt würde nicht gewertschätzt sondern als Beleg der Überlegenheit der westlichen Welt gewertet werden. Da hat die islamische Welt keine Chance.
Wo müssten wir also anfangen? Richtig. Wir müssten erkennen und einsehen, dass wir Teil des Problems sind. Wenn wir anderen Menschen mehr Teilhabe einräumen, müssen wir einen Teil unserer "Macht" abgeben. Sind wir dazu bereit? Sind wir bereit dafür, die uns angemaßte Überlegenheit ein Stück weit abzulegen und die Plätze an den Trögen zu erweitern oder sich bei den vordersten Plätzen abzuwechseln?
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Es gab wie bei uns im Vormärz immer wieder Versuche, die aber von der jeweils gegenläufigen Fraktion zunichte gemacht wurden. Ich müsste mir das entsprechende Fachbuch noch einmal rauskramen, vielleicht kann ich dann dazu mehr sagen.
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Politische Teilhabe seit 1870? Für die Masse oder nur für eine Elite, einzelne (sozialistische u.a.) Kämpfer? Bismarck ist sehr geschickt vorgegangen, Hindenburg (dort verwurzelt) hat Hitler mitermöglicht und eine Demokratie hat kaum jemand verteidigt (wer auch).
Wirtschaftswunder ist auch in Diktaturen möglich (China beruhigt so seine Massen). Man muss es geschickt angehen (klappt nicht, wenn einer zu lange an der Macht bleibt, was wäre gewesen, wenn Honecker rechtzeitig Platz gemacht hätte?)
Ich muss weg, diskutiere später gerne weiter.
Kris
Es geht um Grundsätze, nicht darum wie Teilhabe konkret ausgestaltet war. Ich wollte ebenfalls nicht zu weit ausholen.
Generell kann man aber wohl auch mit einigen historischen Belegen sagen, dass auch in Monarchien oder anderen eher autoritären Regierungsformen die Akzeptanz derselben dann besonders hoch ist, wenn es den Menschen gut geht. Sie haben dann ja keinen Grund zu klagen. Ich könnte mir sogar vorstellen, dass die Monarchie unter diesen Umständen in Deutschland auch Akzeptanz finden könnte - sie wäre ja das (scheinbare?) Gegenrezept zu der zunehmenden Ineffizienz unseres Systems - insbesondere dann, wenn die Kanzlerschaft nicht auf zwei Legislaturperioden begrenzt wird.
Das schlägt den Bogen zurück zu Afghanistan. Die Taliban wollen die politische und wirtschaftliche Macht in Afghanistan - aber sie wollen diese Macht nicht dazu benutzen, die Lebensbedingungen dort zu verbessern oder gar politische Teilhabe (v.a. für Frauen) zu ermöglichen. Sie wollen das Land nach ihren (religiösen) Vorstellungen umgestalten.
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