"Führer befiehl, wir folgen". Das gibt es offenbar auch in der heutigen Zeit noch.
Demokratische Prozesse sind also nicht mehr Frage der Verfassung und deren Einhaltung sondern persönlicher Einschätzungen und dem verfassungswidrigen Umgang damit. Ich habe es gestern durch Zufall "live" gesehen, als ich mir die Zeremonie bei youtube ansehen wollte.
Beiträge von Bolzbold
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Ich frage mich, was an Schulen passiert, die über nicht ausreichend "sonstiges Personal" verfügen. Die Lehrkräfte sollen ja ausdrücklich nicht für die Notbetreuung herhalten.
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Es gibt Ausnahmen für die Abschlussklassen bzw. der Q-Phase hinsichtlich der Klausuren.
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Nein. Sicher nicht.
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Ich glaube, die Denkweise von Frosch ist die einzige, mit der man in seiner Funktion halbwegs bei Verstand bleibt.
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Wenn das wieder dazu führt, dass über die Hälfte der Kinder ohne Not am Präsenzunterricht teilnehmen, weil das Kind zu Hause unerträglich ist, nicht arbeitet oder anderweitig "nicht erwünscht" ist...
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Wenn die alle selbstständig lernen könnten, dann könnten wir Lehrenden uns auf die Rolle der Moderatoren und "Anstupser" zurückziehen....
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Ich glaube nicht, dass heute noch etwas kommt. So schnell lassen sich Beschlüsse der Kanzlerin und der MPInnen nicht auf Landesebene in entsprechende Regelungen gießen. Vor Ende dieser Woche rechne ich mit gar nichts.
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Wechselunterricht wäre nicht nur für die Lehrkräfte eine Zumutung - die SchülerInnen müssten ja abwechselnd genauso zu Hause betreut werden.
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Weiß jemand, ob ein Schulleiter sein Kollegium trotz Inzidenz Ü200 zu FBs vor Ort verdonnern kann?
Ich stelle mir das sehr...ungemütlich vor und denke, man sollte so wenig Kontakt wie möglich haben.
Das kommt darauf an, in welcher konkreten Form diese FoBi angesetzt ist und ob ggf. FoBis durch die Bezirksregierungen grundsätzlich untersagt wurden. -
Für mich besteht schon ein Zusammenhang, wir profitieren vom Krieg (nicht zuletzt haben sicher hier welche Heckler und Koch Aktien? Und ich weiß es nicht, aber die Milliarden verschwinden nicht im Nirvana) und um die Geflüchteten will sich niemand kümmern.
@samu
Bei allem Verständnis für Deine Aufgebrachtheit, meinst Du nicht, Du schadest Dir und Deinem Anliegen durch Aussagen wie diese mehr als dass Du überzeugst?
"Wir" profitieren nicht aktiv am Krieg. Und die Annahme, dass hier UserInnen wissentlich H&K Aktien besitzen, ist ziemlich daneben. Würde jemand anderes über einen Missstand so schreiben oder Dich mittelbar anklagen, kann ich mir vorstellen, wie Deine Antwort ausfallen würde.
"Wir" profitieren durch den Kapitalismus, da "wir" auf der stärkeren Seite sind und damit die Möglichkeiten haben, andere Menschen auszubeuten.
"Wir" sollten daher eine andere Strategie fahren.
a) Weniger Produkte kaufen, die durch Ausbeutung entstehen oder dadurch erschwinglich werden.
b) Uns vom Dogma des ewigen Wachstums und der Gewinnmaximierung verabschieden, damit auch Unternehmen in Entwicklungsländern eine Chance haben, dort für Arbeit und (relativen) Wohlstand zu sorgen.
c) Unsere westlichen Werte von Freiheit und Demokratie, Menschenwürde und Gleichberechtigung nicht dort abgeben, wo unser Wohlstand gefährdet scheint. Wenn diese Werte in anderen Ländern zu Ausbeutung, Kinderarbeit, autoritären Regimen führen, dann sind unsere Errungenschaften zu einem guten Teil reiner Egoismus und Heuchelei.
d) Wir müssen eines Tages (ob jetzt oder in zehn Jahren maße ich mir nicht an zu beurteilen) die Frage beantworten, die viele weniger taktvoll stellen und die einen schnell als Rassisten brandmarkt: Wie viele Flüchtlinge können/sollen wir aufnehmen? Oder wie schon vor etlichen Jahren gefragt: Wann ist das Boot voll? Und damit einhergehend: Können/wollen wir diese große Zahl an Menschen hier integrieren?
In diesem Zusammenhang auch:
Können wir gewollt oder ungewollt eine Botschaft senden, dass jeder willkommen ist? Können wir kategorisch jeden Flüchtling ablehnen? Sollen wir unsichere Transitländer an der Küste Nordafrikas oder Kleinasiens weiter dazu drängen/zwingen, dass sie uns die Flüchtlinge vom Hals halten und sie damit zu ihrem eigenen Problem machen und entsprechende Menschenrechtsverletzungen dulden, solange sie nur bei uns nicht vorkommen?
Vor diesem Hintergrund ist Lipa ein trauriges Beispiel für das, was in dieser Welt passiert und was wir Menschen der westlichen Welt weitgehend blind und tatenlos hinnehmen, wenn nicht gar durch unser Verhalten mittelbar fördern. Aber es ist "nur" ein Teil der ganzen Tragödie. -
So, können wir nun damit bitte diese wehleidige Diskussion beenden, danke!

Gerne, jederzeit. Allerdings wäre ich Dir dankbar, wenn Du künftig nicht andere ähnliche Diskussionen startest.
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Hakenkreuz? nein, die Karikatur, entnommen aus dem zweiten unserer Schulbücher, sieht etwas anders aus als in dem verlinkten Bild. Sorry, mal wieder falsch verlinkt. Im Anhang aber! war wohl arg urlaubsreif beim Posten..
Die Fehldeutung sagte, dass Scheidemann mit dem Dolch/Messer die Soldaten mahnen wolle, nie wieder Krieg zu führen, weil Krieg schrecklich ist.
In diesem Fall hätte ich auch null Punkte in der Bewertung gegeben. Diese Fehldeutung kommt nur vor, wenn man nicht ordentlich vorbereitet ist. Die Dolchstoßlegende muss man kennen. Antworten dieser Art habe ich bei meinen Korrekturen auch häufiger gehabt - das kommt eigentlich nur bei völliger Ahnungslosigkeit vor.
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Und in Ergänzung dazu noch einmal: Wohin ging denn die Fehldeutung?
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cera
Das war jetzt aber arg theatralisch - und ja, auch ich habe mittlerweile den Eindruck, dass Du zuviel Zeit hast.
Von einzelnen Erlebnissen auf das generelle Wesen einer Lehrkraft bzw. vieler Lehrkräfte zu schließen gepaart mit Whataboutism mit einer Prise Generalabrechnung mit dem Schulwesen war jetzt ausreichend Auskunft über Deinen gegenwärtigen Reifezustand. Magst Du es jetzt nicht einfach dabei belassen? -
Ich könnte mir vorstellen, dass diese konkreten, spezifischen Erwägungen diesen Thread mithin sprengen. Vielleicht solltest Du für detailliertere Auseinandersetzungen dieser Art ein Fachforum aufsuchen oder einen neuen Thread starten.
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Es ist oft eine Frage, wie viel Zeit ich für wie viel Ergebnis bzw. Belohnung investieren muss. Formale Aspekte bei Facharbeiten etc. sind für zu viele SchülerInnen lediglich lästiges Beiwerk. Dass ich als Lehrkraft sehr penibel auf solche Dinge achte, bei allen Klausuren selbstverständlich handwerklich korrekte Zeilennummern verwende, Abschnitte, Absätze und Einrückungen sowie Aufzählungen beherrsche und anwende, wird womöglich eher als Pedanterie denn als echte Kompetenz erachtet.
Bei Snapchat etc. ist die eigene Motivation sich reinzufuchsen höher, weil der Selbstdarstellungs- und der Belohnungseffekt greifen. Mit Word- und Excel-Kenntnissen kann man sich nicht darstellen oder die Peergroup beeindrucken. Den Mehrwert für das spätere berufliche Arbeiten erkennt man in dieser Lebensphase noch nicht. Der Umstand, dass gefühlt 95% der von SchülerInnen erstellten Texte im Rahmen der sozialen Netzwerke erstellt werden, wo kein Wert auf äußere Form oder Layout gelegt wird, tut sein Übriges. -
Die Zahlen werden - welch' Überraschung - vermutlich just am Wochenende vor Schulbeginn wieder durch die Decke gehen. Weihnachten und WintersportlerInnen sei Dank. Und falls die Schule am 10. Januar wieder losgeht, wird es in den Schulen eine deutlich höhere Infektionsrate geben, wenn sich die lieben Kleinen brav in der Familie angesteckt haben...
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AGs können grundsätzlich angerechnet werden - ist mitunter Verhandlungssache. Wenn es eine "lebenswichtige" AG ist, sind Schulleitungen eher bereit, dafür ein Zückerli zu geben.
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Was Ladenthin schreibt, ist ja schon länger bekannt - und er wettert ja auch schon seit Jahren gegen die Kompetenzorientierung, die er "als Ausdruck pädagogischer Orientierungslosigkeit" bezeichnet.
Unsere ach so kompetenten AbiturientInnen sind in Teilen nicht studierfähig und sie sind in Teilen auch nicht selbst "lebensfähig", wie öffentlichkeitswirksame Artikel in Richtung "Texte in drei Sprachen analysieren" aber keinen "Mietvertrag unterschreiben können" zeigen. Heute muss alles gaaanz viel Praxis enthalten, total Spaß machen und so motivierend sein, dass man als geneigtes Publikum gnädigerweise mitmacht. Das habe ich auch im Unterricht in der Oberstufe in den letzten Jahren vermehrt festgestellt. "Bespaße mich, dann arbeite ich vielleicht auch mal mit".
Die Art und Weise, die Kinder und Jugendliche heute aufwachsen, fördert ein solches Verhalten und eine entsprechende Erwartungshaltung.
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