Beiträge von Bolzbold

    Unsere SL wiegt gerade bei der Notbetreuung die Schwere der Erkrankungen der Angehörigen gegeneinander ab und setzt uns so unter Druck: "Sie müssen selbst die von mir eingetragene Vertretung fragen, ob Sie Ihre Notaufsicht übernimmt."

    Ich darf jetzt also entscheiden, ob die Vorerkrankung meiner Angehörigen schwerwiegender ist als die Vorerkrankung in der Familie meines Kollegen.

    Das ist eine mir nicht unbekannte Vorgehensweise, weil die SL sich diesem moralischen Dilemma entziehen will. Sie hofft auf eine Einigung unter den KollegInnen, weil sie sonst selbst unpopuläre Entscheidungen treffen müsste bzw. Konfrontationen nicht ausbleiben würden. Im Extremfall müssten beide KollegInnen mitteilen, dass sie unter die vom MSB erstellten Kategorien fallen und somit nicht zur Verfügung stehen.

    Die Q2 Konferenzen können auch anders organisiert werden. Es wird ja nur über den Notenstand informiert, dieser zur Kenntnis genommen und fertig. Die Zulassung zum Abitur übernimmt der 1. ZAA. Andere Konferenzen muss man jetzt nicht zwingend in Präsenzform machen - bei Teilzeit gibt es oft Tandemmodelle - die könnten hier auch greifen.

    Hallo,

    Zwischennoten müssen nicht zwingend verboten sein, wenn die "erlaubten" Notenstufen explizit im Schulgesetz bzw. in den Ausbildungs- und Prüfungsordnungen stehen. In NRW gibt es keine Zwischennoten im Primarbereich. KgF möge mich ggf. korrigieren.

    Es besteht ja eine gewisse Flexibilität für das (Nach)Schreiben der Vorabiturklausuren.
    Die Ministerin hat auch klar gesagt, dass bei dem freiwilligen Unterrichtsangebot bis zum 12. Mai ausschließlich positive Leistungen noch bei der Notenfindung berücksichtigt werden dürfen - "nicht angefertigte" oder "unzureichende Leistungen" finden keine (negative) Berücksichtigung.

    In NRW hat die AfD jetzt die dritte Lesung des Corona-Gesetzes durchgesetzt - und ob die Prüfungen nun ausgesetzt werden, entscheidet das Parlament und nicht die Ministerin. In Kombination damit, dass erst Mittwochnachmittag überhaupt klar sein wird, ob das Kontaktverbot gelockert wird, dürfte das Ganze wirklich spannend werden.

    Da könnte man glatt ein Ratespiel draus machen. (hmm.. Nein, nach genauerer Überlegung möchte ich es lieber doch nicht).

    Ich habe es doch genau gehört. Da hat jemand dazwischen gemurmelt:

    "Warum musste es den ausgerechnet die Bratpfanne sein? Noch frauenfeindlicher ging es wohl nicht?"

    Wer war das?

    Ich war das. Ich bin männlich, ich übernehme bei uns zu Hause das Kochen.
    So viel zum Thema, wenn man etwas nur in eine Richtung verstehen WILL...

    Die Erfahrungen, die Susannea gerade mit ihrer offenen Beschreibung ihres Alltags in Form der hier geposteten Antworten macht, sind für mich eine nachhaltige Bestätigung, dass meine Frau mir bitte eine Bratpfanne über den Kopf hauen möge, wenn ich eines Tages meinen Tagesablauf so zur öffentlichen Diskussion (wohl eher Kritik) stellen würde.

    Als Außenstehender ist es immer leicht, die Probleme in den Schilderungen zu finden und Ratschläge zu geben. (Hier taugt der Spruch, dass Ratschläge auch Schläge sind, offenbar etwas.) Ich nehme daraus immer die Kernbotschaft mit, dass, wer perfekt ist, keine Probleme hat. Du hast Probleme? Tja dann...

    Die Aufforderung oder Hinweise sich zu benehmen durch Moderatoren finde ich legitim. Was nicht legitim ist, wie nun bereits wiederholt geschehen, wenn Moderatoren Meinungsverschiedenheiten durch PMs, in denen mit Sperrung gedroht wird, geregelt werden. Dann lieber ein öffentlicher Hinweis.

    Das hat nichts mit meinem ursprünglichen Anliegen zu tun. Das müssen wir aber nicht zwingend in diesem Thread ausdiskutieren.

    Wo steht denn dein Moderatorenstatus?

    Davon abgesehen handelte es sich nicht um Privates, sondern ich habe das Gefühl, dass hier schon mehrere ihren Unmut dem Postingverhalten gegenüber geäußert haben. Ich habe im Übrigen das Verhalten kritisiert, nicht die Person, von daher mal tief durchatmen.

    Ich fände es sehr bedauerlich, wenn einerseits einer Aufforderung sich zu benehmen nur dann Folge geleistet würde, wenn sie von einem Mitglied des Moderatorenteams käme, andererseits zeitgleich ganz schnell dann die Keule "Willkür", "persönliche Todesliste" oder "Zensur" geschwungen wird.
    Leute, wir sind alles erwachsene Menschen, die im realen Leben vermutlich vieles, was man hier lesen kann, nicht so sagen würden. Wir sind in einem Forum. Ich sehe mich als Moderator nicht in der Funktion des Forumspolizisten.

    Vielleicht mag einfach jeder hier Beteiligte mal reflektieren, was er oder sie zum Tonfall und zur Diskussionskultur in diesem Thread beiträgt.

    Das Konzept war ursprünglich eine reine Wirtschaftsgemeinschaft - und das ist die EU im Wesentlichen zumindest im Geiste vieler ihrer Bewohner immer noch. Das Nationalstaatenprinzip ist noch nicht überwunden.
    In Krisenzeiten haben sich die Menschen immer über die jeweils kleinere Gemeinsamkeit innerhalb eines großen Gebildes definiert bzw. darauf zurückgezogen. "Wir gegen die anderen!"
    Erst ist man Europäer, der aber auf einmal die Grenzen dicht haben will gegenüber Nicht-EU-Bürgern.
    Dann ist man nicht mehr Europäer sondern primär Deutscher, der die Grenzen dicht haben will und die anderen EU-Staaten als Zahlungsempfänger sieht.
    Irgendwann ist man dann Mönchengladbacher, der am liebsten die "Grenze" zum Kreis Heinsberg dicht machen will.
    Das lässt sich dann runterbrechen, bis wir wieder im Geiste - und womöglich auch tatkräftig - Grenzen gegenüber Minderheiten ziehen.

    Und wenn ich mir die italienische Geschichte so ansehe, dann wundere ich mich über Nazi-Vergleiche überhaupt nicht mehr.

    Hallo zusamme,


    ich hätte eine Frage, und zwar:

    Ich bin gerade im letzten Mastersemester als Lehrämter mit den Fächern Mathematik und Sozialwissenschaften in SEK 2 in NRW. Ich will aus persönlichen Gründen nicht verbeamtet werden. Meine Frage ist, was mir das Referendariat bringt in diesem Fall?
    Ich könnte doch ohne Zeit zu verlieren direkt mich für eine Stelle in einer Schule bewerben.
    Also was wären denn noch weitere Vorteile, wenn man Referendariat machen würde, abgesehen davon dass man verbeamtet werden kann?
    Hätte ich dann ohne Referendariat als Angestellter die selben finanziellen Vorteile wie ein Angestellter mit Referendariat?
    Danke im Voraus!

    Ich bin ehrlich gesagt ein wenig erstaunt ob des Umstands, dass ein offenbar studierter Mensch eine solche Sicht auf bzw. ein solches (Nicht)Wissen über das Referendariat hat. Die Fragen, die Du stellst, wirken für mich eher wie ein Trigger, den sonst nur Trolle verwenden.

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